Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 70 von 77)

Hans von Aachen in Aachen: Hörenswerte Podcasts (nicht nur) für Kinder

Ganz schön aufregend und spannend so eine Gemäldeausstellung. Das hätte sich Leonie (11) auch nicht vorstellen können.

Sie hat sich im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum mit Alice Taatgen getroffen. Die junge Niederländerin gehört als Kuratorin zum Team der Ausstellungsmacher. Und sie weiß von daher alles über den Maler Hans von Aachen, den Hofkünstler in Europa.

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Alice Taatgen führt Leonie durch die Gemäldeschau von Hans von Aachen (und der grinst vom Bild).

Die Beiträge der dreiteiligen Serie auf 7uhr15.ac:
Teil 1: Der Maler Hans von Aachen – Alice erzählt Leonie von seinem bunten Leben

Teil 2: Maxis Papa hat gute Laune und malt klasse Bilder

Teil 3: 7uhr15.ac lädt die Kinder in die Ausstellung ein – und kann Alice malen?

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Die sechs Podcasts zur Serie:

Podcast 1 :DD Wer war eigentlich Hans von Aachen? Wann hat er gelebt, wen hat er gemalt? Warum ist es im Museum so dunkel? Und, hallo, wie traurig guckt denn der Kaiser!

Podcast 2 :DD Der Kaiser soll heiraten: Hans bekommt den großartigen Auftrag, die schönsten Frauen Europas zu malen! Auch Anna ist dabei. Ob sie die Kaiserin wird?

Podcast 3 :DD Hans von Aachen hat sich selbst oft porträtiert. Zum Beispiel im Wirtshaus. Wirtshaus? Woran erkennt man das? Und warum ist der Maler immer so fröhlich? Und, hallo, wie sehen denn seine Zähne aus!? Leonie erfährt von Alice viel über die Entstehung einer Ausstellung, jahrelange Vorbereitungen, viele Reisen – ein Traumberuf eigentlich…

Podcast 4 :DD Die Hans-von-Aachen-Ausstellung ist natürlich keine reine Kinderausstellung. Auch wenn sie für Kinder richtig viel zu bieten hat. So gibt es zum Beispiel nicht nur ein tolles Bild von „Maxi“, der Tochter des Malers. Sie ist auch die Heldin einer besonderen Kinderführung.

Podcast 5: :DD Alice stellt ein Bild vor, das ihr besonders gut gefällt: das Bild mit dem Drachen. Hans von Aachen liebte die Mythologie und stellt auf diesem Gemälde die Geschichte von Poseidon, Perseus und Andromeda vor, die dem Ungeheuer ausgeliefert war. Und dann erklärt Alice noch, warum Hans dieses Bild auf Stein malte.

Podcast 6: :DD Kannst du auch malen, fragt Leonie Alice – und die muss lachen. Was dahinter steckt: Die Kinderreporterin möchte wissen, warum die junge Niederländerin unbedingt im Museum arbeiten will. Und dafür gibt es wirklich gute Gründe.

Lasst Philipp Lahm reden!

Wer bislang immer noch dachte, dass der Ja-gut-Experte Franz „Firlefranz“ Beckenbauer ein Mann der klaren Worte ist, dem sei der O-Ton seines Sky-Interviews nahegelegt. Beckenbauer spricht dort über die Bayern-Kritik von Nationalspieler Philipp Lahm in der Süddeutschen Zeitung.

“Der Inhalt zu wenig, das Interview zu lang. Es kommt mir vor, wie ein Aufschrei. Philipp Lahm ist ja einer, mit dem man reden kann, der ist ja kein Aggressiver. Aber es kommt so vor, als ob er sich jetzt äußern musste. Auf der anderen Seite ist es ja gut, dass er das tut, dass noch Leben da ist. Auf der anderen Seite gibt es ja in der Mannschaft den Ehrenkodex, das haben sie auf dem schwarzen Brett und das können sie jeden Tag nachlesen, dass man das nicht macht: Man kann nicht die Mannschaft kritisieren, das steht schwarz auf weiß. Auf der anderen Seite kann man ihm dankbar sein, dass er sich wehrt, dass er aufschreit, um vielleicht den Letzten auch noch aufzuwecken. Auf der anderen Seite gehört sich das nicht. Das richtige Maß zu finden ist nicht so einfach.“

Das richtige Maß finden – dieses Problem hat nicht nur Franz Beckenbauer, das hat auch in zunehmendem Maße Uli Hoeneß und der FC Bayern.

Meine Meinung: Lahm riskiert die Strafe und provoziert die Reaktion. Aber sein Interview ist gescheit, es analysiert die Lage beim FC Bayern messerscharf. Dieser Verein kann froh sein, einen solch engagierten und intelligenten Spieler in seinen Reihen zu haben.

***Mehr lesen:

Ganz aktuell: Ich bin der Letzte meiner Art, Hoeneß watscht Lahm im Zeit-Interview ab (12.11.09)

Bayern verkündet den Frieden auf Süddeutsche Online

Der einsame Hoeneß in der Süddeutschen Online

Der Auslöser: Das bemerkenswerte Lahm-Interview von Samstag in der SZ

Eine Reaktion im Netz: Das flink zusammengebaute Pro Lahm! Blog!

Auf dem Eifelsteig mit zwei Buddys

Monschau – Einruhr: 24,5 Kilometer, 660 Höhenmeter Anstieg, 800 Abstieg, der Weg anspruchsvoll, das Naturerlebnis verblüffend. Der Tag drauf Einruhr – Gemünd: 21 Kilometer, mitten im Rursee-Marathon unterwegs, durch das zerschossene Wollseifen, am Ende mit freundlichen Menschen, die eine Mitfahrgelegenheit anbieten, zurück nach Simmerath.

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Eifelsteig – echt ein Erlebnis!

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Der Eifelsteig im November, Anstieg nach Wollseifen: die zwei Buddys!

Zwei Tage unterwegs mit meinem Cousin Oli, was für ein Gefährte! Aber nicht nur er, sondern auch sein Möpp Buddy, eine reinrassige Promenadenmischung, ein Buddy eben, wie er im Buche steht. Also eigentlich bin ich unterwegs mit zwei Buddys, zwei guten Freunden, weit weg von Aachen, obwohl doch eigentlich so nahe dran. Erholsam, anstrengend, bezaubernd und schweißtreibend. Leute, macht diesen Weg, er lohnt sich – aber unterschätzt ihn nicht!

Die Wirtin im Fachwerkhof in Einruhr erzählt, dass der Eifelsteig das Geschäft belebt. Sogar im Fernsehzimmer hätten die Wanderer im Sommer übernachtet. Bei ihr gibt es am Abend Schweinemedaillons mit Kroketten und Salat für 12,40 Euro, ein Genuss nach einem solchen Wandertag. Der Eifelsteig, hat sie gesagt, werde von vielen Wanderern unterschätzt. Was sie schon für Blasen versorgt hätte…

Tag 1: Monschau von oben, der Anstieg nach Höfen, das Grünental, der „Tourmalet“ des ersten Tages, dieser böse Anstieg zum Weißen Kreuz, danach die Kniefederungsabfahrt nach Hammer. Hammerhart. Wir gehen sechseinhalb Stunden bis Einruhr, erreichen den Ort im Dunkeln. Es ist eben früh dunkel in den Eifeler Wäldern in diesen Tagen.

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Unterwegs auf dem Eifelsteig zwischen Monschau und Gemünd: Die Staumauer der Urfttalsperre, Einruhr von oben, die Kirche in Wollseifen.

Sportschau im Hotel, Zustimmung für die klaren Worte, die der Bayern-Spieler Philipp Lahm an diesem Tag in der Süddeutschen über den Zustand seines Vereins findet. Ehrlichkeit ist nicht gefragt im Profifußball, Lahm kriegt die höchste Geldstrafe, die der Verein je verhängt hat. Überdenke meine Beziehung zum seit 44 Jahren heißgeliebten Verein, Oli auch…

Früh sind wir im Bett. Liegen, wunderbar. Wir sitzen im Bett, als Buddy nachts um gefühlte ein Uhr einen Spätheimkehrer im Hotelflur ausmacht: Randale in Einruhr. Aufruhr.

So einsam der erste, so gesellig der zweite Tag: Rurseemarathon. „Wer von Euch läuft Marathon“, fragt die Wirtsfrau beim Frühstück. Keiner zeigt auf, der dicke Bauch am Nachbartisch ordert die zweite Cola. Morgens um 9.

Ein Sonnentag, das verstärkt den Genuss. Schlangegehen und -stehen am Oberseerand bis zur Urftseestaumauer – Deutschland, naja, die Region bewegt sich. Die einen laufen Marathon, die anderen den halben, wieder andere schnaufen den Lauf, gehen geht auch. Da droht die Ankunft am nächsten Morgen.

Ein Erlebnis ist Wollseifen. Nach einigen fiesen Anstiegen liegt es in der Mittagssonne. Ein schauriges Stückchen deutsche Geschichte. Von den Alliierten bombardiert, weil die NS-Junkerschmiede Vogelsang in Sichtweite liegt. Über 100 Einwohner sterben in diesem kleinen Nest. Nach dem Krieg bauen die Menschen, die den Krieg überlebt haben, den Ort wieder auf, säen und ernten. Das geht ein gutes Jahr, dann wird der Ort einkassiert, die Menschen ausquartiert. Der Truppenübungsplatz entsteht, ein Jahr später steht die Kirche in Flammen. Auch das ist ein Stück deutsche Geschichte.

Die Etappe ist ein Traum, man kann wunderbar erzählen, reden, klönen, schwadronieren an solchen Tagen in solchen Tälern und solchen Weiten. Über das Auf und Ab des Lebens.

Auf dem Eifelsteig, der von Herzen zu empfehlen ist.

***Mehr lesen: Der Eifelsteig im Netz.

Hoppla, der Thouet-Preis!

Ich bin sehr bewegt, ich bekomme am 6. Januar im Rathaus den Thouet-Preis der Stadt Aachen! Hoppla, dat maaht mich baschtisch jlöcklich!

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Thouetpreis 2010: Am 6. Januar wird es im Rathaus das große Fest geben. Foto: Andreas Herrmann

Mit diesem Preis, der nun schon 25 Mal verliehen worden ist, und in der Tat im Range eines Aachener Kulturpreises steht, werden Leute ausgezeichnet, die die Sprache der Stadt, das so heißgeliebte Öcher Platt, pflegen. Heute Abend habe ich von der Auszeichnung – sehr zu meiner Überraschung und Freude – im Weißen Saal des Rathauses bei einer sehr schönen und herzlichen Feierstunde erfahren. Feine Sache! Merssi!

Tatsächlich liegt mir die Sprache meiner Großeltern und Eltern, mit der ich groß geworden bin, am Herzen. Mein Bruder und ich sind zweisprachig erzogen worden. Geschadet hat das wahrlich nicht.

Ich denke oft in dieser wunderbaren Sprache, die man nicht nur im Karneval und im Volkstheater (wo sie fraglos auch hingehört) finden sollte, sondern im Alltag. Diese Sprache hat alle Möglichkeiten, man kann das ganze Leben darin ausdrücken.

Ich spreche diese Sprache, ich finde oft die viel passenderen Worte in ihr. Platt es Oche, es Heämet.

Der Preis ist eine große Ehre, über die ich mich freue. Und am 6. Januar weäd en Stadthues jefiert, dat et waggelt.

Mehr lesen: In der AZ schreibt Jutta Katsaitis-Schmitz.
In den AN schreibt Jan Mönch.

Nacht der Unternehmen

Das hat ja dann doch eine Kraft: Über 60 Unternehmen aus der Technologieregion Aachen schließen sich zusammen und bieten Absolventen und Studenten der Hochschulen eine großartige Chance – und damit auch sich selbst: Sie öffnen eine Nacht lang die Pforten ihrer Unternehmen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Frei nach dem Motto: Studium geschafft! Suche Job?!

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Das ist kommunikativ, informativ, das ist ein Stück Ehrlichkeit und Offenheit, die dem Arbeitsleben gut tut.

Am Donnerstag ist es also soweit. Zweite Auflage der „Nacht der Unternehmen“ – und die Region zeigt sich von ihrer besten Seite. Dass das große Innovationspotenzial nicht nur bei der vielgerühmten RWTH und der ausgesprochen flexiblen FH liegen, macht diese Leistungsschau der Unternehmen deutlich. Längst sind Aachen und das Umland eine nach vorne gerichtete, mit vielen Perspektiven ausgestattete Wirtschaftsregion.

Es geht aber darum, dies auch zu kommunizieren. Zu erkennen, dass das Wissen um diese Stärke transportiert werden muss. Einen beachtlichen Weg haben die Veranstalter in diesem Jahr eingeschlagen, als sie in AZ und AN eine Panoramaseite buchten – da war mit einem Mal auch dem größten Ignoranten klar: Wow, diese Region kann sich wirklich sehen lassen!

Nun also Donnerstag, 5. November, 17 Uhr, im Technologiezentrum am Europaplatz geht es los. Viele Unternehmen werden sich vor Ort den Absolventen als potenzielle Arbeitgeber präsentieren, andere erreichen die Interessierten, indem sie in den Bus einsteigen und sich auf die Shuttle-Tour begeben. Spaß macht das, die besten Player sind dabei, unverbindlich und locker ist es, und ein klares Signal: Diese Technologieregion Aachen hat etwas zu bieten!

Ich freue mich drauf. Habe das Vergnügen, die Veranstaltung moderieren zu dürfen.

***Mehr lesen: Die Nacht der Unternehmen

Der Abschied von Jürgen Linden

Ich weiß nicht, wie oft ich an solchen Tagen in den Himmel starre und hoffe, dass es nicht regnen möge. Open-air ist eben so, alles ist vorbereitet, über Wochen, mit viel Liebe, und das Gefühl für das Fest ist gut. Das könnte klappen, dürfte ein schöner Abend werden. Doch dann das Öcher Wetter…

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Jürgen Linden wird am 21. Oktober nach 20 Jahren sein Amt als Oberbürgermeister an seinen Nachfolger Marcel Philipp übergeben.
Am Samstag verabschiedeten sich die Öcher Bürger bei einer großen Show auf dem Markt von ihrem OB. Siehe die Bildergalerie bei AZ-Web von Andreas Steindl.

Es hat wieder geklappt, es ist angerichtet, der Himmel hält dicht. Gut, es ist stürmisch and diesem Oktoberabend, aber das entspricht doch auch irgendwie der Stimmung. Und der Marktplatz ist voll, das sind dann immer so geschätzte 2500 bis 3000 Zuschauer. Das macht auch erfahrene Bühnenhasen richtig nervös. Uwe (Brandt) und ich, wir beide kennen das von all den gemeinsamen Moderationen bei der Reit-WM, bei den Karlspreis-Open-Airs.

Wir hatten, um es kurz zu machen, einen wunderschönen Abschiedsabend für und mit Jürgen Linden. Zum Schluss der alte Beatles-Klassiker „Let it be“, von René Brandt geschickt umgetextet auf ein „Dat deäht wieh“, vorgetragen von Uwe Brandt, Jupp Ebert, René, Ägid Lennartz und diesen fantastischen Wheels – puh, das ging unter die Haut. Der OB stand zwischen uns auf der Bühne und schluckte. Das ging ihm sichtlich nahe. Gänsehaut.

Oh Mann, 1:1!

Nein, das pack‘ ich noch immer nicht! 1:1, und das nach diesem Spielverlauf. Mit 5:1 wäre Cottbus eigentlich gut bedient gewesen.

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Grandios gespielt – hier der Torjubel nach dem 1:0 – und doch nur ein Punkt am Ende. Foto: Homepage Alemannia

Tollen Fußball haben die Schwarz-Gelben am Freitagabend gespielt, frisch, schnell, überlegen, gekonnt – Balsam für die Fan-Seele.
Doch am Ende reicht es dann doch wieder nicht. Schade eigentlich.
Der Trost: Die Anlagen sind zu erkennen. Die Stimmung im neuen Stadion ist erstligareif. Kommt Zeit, kommen Punkte. Darauf setzen wir dann mal.
Und auf die Walheimer Bambinis. Heute Morgen ist der SV Rott fällig. Nach dem 3:16 vom vorigen Samstag gegen Wenau wurde unter der Woche auf den Hertha-Sportanlagen konzentriert gearbeitet. Warten wir also auf die Antwort des Teams…

***Mehr lesen: Auer hatte es geahnt: Das wird bestraft. Der Bericht in AZ und AN. Druckausgabe Samstag mit Spielerbewertung und mehr.

In der Lausitzer Rundschau (Heimatblatt für Cottbus) liest sich der Abend so: Youngster Fahndrich rettet einen Punkt.

Und der Kicker schreibt: Cottbus vermasselt Krügers Heim-Debüt.

Ein paar klare Worte

Am Ende dieser aufregenden Woche, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kupferstecher und -innen, sollten ein paar klare Worte gesprochen werden, um die vielseits beklagte, weil fehlende Orientierung zu vermitteln. Ich schließe mich deshalb den Worten meines Vorredners vollinhaltlich an, der das Thema – meines Erachtens und überhaupt – auf den Punkt bringt, wie das kein Zweiter kann.

Apropos klare Worte, klare Taten: Jetzt auf zum Tivoli!

Die Wahl in Aachen

Die Bundestagswahl in der Region ist gelaufen, wer den perfekten Überblick wünscht, findet ihn unter az-web und an-online. Schon früh am Abend zeichnete sich ab, dass in Stadt und Kreis Aachen sowie in Düren und Heinsberg die CDU alle Direktmandate holen würde.

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Klarer Sieg: CDU-Herausforderer Rudolf Henke luchst Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) das Direktmandat in Aachen ab.

BUNDESTAGSWAHL 2009 IN DER REGION

DIREKTMANDAT STADT AACHEN:Rudolf Henke (CDU)

Ulla Schmidt (SPD), Petra Müller (FDP) und Andrej Hunko (Linke) ziehen wohl über die Listen nach Berlin.

DIREKTMANDAT KREIS AACHEN:Helmut Brandt (CDU)

DIREKTMANDAT KREIS DÜREN:Thomas Rachel (CDU)

DIREKTMANDAT KREIS HEINSBERG: Leo Dautzenberg (CDU)

DIE WAHL IN AACHEN-STADT

Wahlbeteiligung 73,61 % (2005: 78,8 %)

Direktmandat: Rudolf Henke (CDU) 39,42 %, Ulla Schmidt (SPD) 29,95 %, Jochen Luczak (Grüne) 13,4 %, Petra Müller (FDP) 8,98 %, Andrej Hunko (Linke) 7,4 %

Zweitstimme: CDU 31,89 % (2005: 32,8 %), SPD 22,43% (33,3 %), Grüne 16,09 % (14,4 %), FDP 15,09 % (11,5 %), Linke 8,46 % (6,0 %), Piraten 3,74 (-), …

3:16, knappe Niederlage.

Am Ende entscheiden kleinere individuelle Fehler über Sieg oder Niederlage. Ganz ehrlich, es stand 0:13, da ballerte Marc dem gegnerischen Keeper drei Dinger um die Ohren, dass es einem das Herz aufgehen ließ. 3:13, das war der Moment, in dem nicht wenige im weiten Stadionrund noch daran glaubten, dass die Walheimer Bambinis das Ding gegen Jugendsport Wenau noch drehen könnten. Es waren immerhin noch drei Minuten zu spielen.

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Absolut führend in Sachen Teambuilding und Pausenansprachen: die Bambinis von Hertha Walheim. So steckt man auch knappe Niederlagen locker weg.

Bruder Leichtsinn und Schwester Pech aber sorgten dafür, dass am Ende ein knappes, aber in dieser Höhe auch durchaus unverdientes 3:16 auf dem Spielberichtsbogen (Gab’s den überhaupt? Egal.) stand.

Und doch: Die Mannschaft von Tom Frings und René Koep war an diesem frühen Samstagmorgen in der Defensive stark geschwächt, fehlte doch die komplette etatmäßige, sonst so sattelfeste Innenverteidigung. Das Team zeigte dennoch die Anlagen für ein gutes Spiel.

Wartet’s ab, im nächsten Jahr wird geerntet, was in dieser Saison sorgfältig und liebevoll gesät wird! Das saubere Passspiel, der one-touch-football, das Verschieben, Pressen, die Bälle aus dem Halbfeld, die individuelle Härte – so manche Blutgrätsche wurde schon an diesem Morgen auf den butterweichen Kunstrasen gepflastert.

Am Ende gab es Applaus. Viel Applaus, zumal die Walheimer eine prima Moral gezeigt hatten und in Sachen Mannschaftsgeist und Pausenansprache deutlich vorne lagen. Weiter geht’s, kommenden Samstag wird der SV Rott erfahren, wie große Mannschaften wieder zurückkommen nach einer hauchdünnen Heimschlappe.