Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 66 von 77)

Die Krippe in der Klause

Und wenn auch der Schnee, dem man gemeinhin nachsagt, dass er den Winter erst schön macht, noch auf sich warten lässt, so sei doch auf eine kleine, aber feine weihnachtlich-winterliche Attraktion hingewiesen.

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In der Klause, also im Klauser Wäldchen, das Kornelimünster noch schöner macht, als der Ort ohnehin schon ist, liegt die kleine Kapelle „Maria im Schnee“, die ehemalige Einsiedelei mit fein restauriertem Kreuzweg. Und dortselbst befindet sich – eine alte Tradition im übrigen – eine wirklich sehenswerte, mit viel Liebe gestaltete Krippe.

Der Weg lohnt sich auf alle Fälle, egal ob man ihn nun etwas länger von der Grundschule aus, also aus dem Ort kommend, antritt, oder ob man die verkürzte Version über die Klauser Straße wählt oder die mittellange von der Bilstermühler Straße aus.

Ich schreib’s nur auf, weil man ja froh ist, wenn man in diesen sofaschweren Tagen mal die müden Knochen bewegen kann…

Frickelen, frösselen, friimelen

Noch mal langsam:

„HINWEIS: Sollte sich der Control Stick beim Einschalten bzw. beim Anschließen an die Fernbedienung nicht in der neutralen Position befinden, so wird diese falsche Position als neutrale Position übernommen. Dies führt zu einer Fehlfunktion der Steuerung. Lassen Sie den Control Stick in die neutrale Position zurückkehren und drücken Sie auf der Fernbedienung gleichzeitig drei Sekunden , A-, B-, Plus- und Minusknöpfe, um die neutrale Position wiederherzustellen.“

Mal ehrlich, ist das Weihnachtspoesie? Genau. Aber mancherorts gehörte diese schnöde Gegenwartsliteratur zum Fest. Bei uns zum Beispiel.

Die Kinder haben ein Computerspiel vom Chris’kind – siehe Mi’woch im Adventskalender! – bekommen. Und der Papa muss es dann richten.

Was einem dabei, wenn man einmal – ursprünglich noch frohgemut – vor Kabeln, Drähten, Steckern, Buchsen, Leisten, Sensoren, Fernbedienungen, Knöppen, Zeichnungen und erwartungsfrohen Kindern hockt, so durch den Kopf geht! Dass es auch keine schlechte Zeit war, in der man Fußball noch auf der grünen Wiese und nicht am Bildschirm gespielt hat, ist noch eine der neutraleren Positionen…

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Frösseleij: Die Playmobil-Turnhalle unter dem Weihnachtsbaum.

Der Kleine hat auch noch – ich weiß gar nicht mehr genau, wer diesen Geschenkanschlag verübt hat! – die Turnhalle von Playmobil geschenkt bekommen. Wie in all den Jahren zuvor wurde auch dieser Gutelaunekiller aus dem Spielzeugfachhandel in 435 Einzelteile zerlegt angeliefert. Im letzten Jahr gab es die Ritterburg. Sie hat uns die trüben Tage zwischen Weihnachten und Neujahr mit feinmotorischem Bastelwerk erhellt.

Was ist nochmal genau der Unterschied zwischen Frösseleij und Friimeleij. Mein Vater nutzte die Worte quasi synonym. Dat moss ich mich jelich noch frössele! Und später: Wat han ich mich da nu doe jefriimelt?

Frösseleij, Friimeleij. Ich weiß nur eins: Weihnachten kann in Frickelswerk ausarten.

Ach, gäb’s doch Schnee!

Ach, gäb’s doch Schnee. Mitten im Winter. Mitten in Aachen. Ich fänd’s so schön.

Und dann eine Runde durch die Felder, kalte Nasen, rote Backen. Ab nach Hause, prasselndes Kaminfeuer. Heißer Kakao. E Bierchen för dr Papa.

Ach, gäb’s doch Schnee.

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Ich komme nur drauf, weil ich gerade bei uns auf az-web.de diese schöne Grafik entdecke.
Oche, Stadthuus, et Mönster. Winter, Schnee und so. Wünschen darf man sich’s ja wohl.

Öcher Advent – heute: Chreßmes

Weihnachten, Chreßmes oder Chreßfess wie der Öcher sagt. Oes, at wier Chreßmes!

Bisweilen fällt (fiel) das in Aachen auch rustikal aus. Ein mir gut bekannter Öcher Ureinwohner erinnert sich gerne an früher: „Wenn vür heäm et Chreßfess fierete, wor dr Huuswiiet ajjen Heck!“ Hochdeutsche Übersetzung: Hier wird von einer Weihnachtsfeier berichtet, die dem Vermieter einigen Kummer bereitete…

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24. Chreßmes
Ich freue mich in diesem Jahr richtig aufs Fest. Vielleicht liegt es ja am Öcher Adventskalender an dieser Stelle, auf dessen Fortschreibung ich jeden Tag hingefiebert habe. Diese „funkelnde Lichterzeit der Erwartung“, von der mir in diesen Tagen ein lieber Mensch schrieb, habe ich diesmal auch als solche erlebt. Danke für die Resonanz, das hat mich sehr berührt.

Alleda, der Hellije Ovvend – der Öcher sätt Chreßovvend – es doe. Än överall op de Welt weäd et Evangjeliom van et Chreßkengche verzahlt.

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Diese Geschichte wird in allen Sprachen weitergegeben. Zusammen mit meinem lieben Freund und Weggefährten Uwe Brandt möchte ich sie heute an dieser Stelle in unserer Sprache zum Besten geben. Uns hat das viel Freude gemacht.

Allen da draußen an den Empfangsgeräten wünsche ich ein frohes, geruhsames, erholsames Weihnachtsfest! E jlöcksellig Chreßfess!

Chreßmes – Let, Freud än Hoffnonk!

***Und hier geht’s zur Öcher Weihnachtsgeschichte:

:DD Die mp3-Version für den PC. Hier landet man direkt auf meiner Podhost-Seite und klickt den Playbutton.

:DD Die Fassung für den Mac.

:DD ***Viel geklickt wird auch die Hörprobe, die unsere Kinder in der Öcher-Platt-Schule aufgenommen haben. (Alle 7uhr15-Podcasts)

Alle Folgen des Öcher Adventskalenders gibt es in der Box rechts auf dieser Seite.

Hier auf 7uhr15.ac geht es natürlich weiter, klar.

Morgen kommt das Öcher Christkind

***So, Weihnachten kann kommen, zwei Hinweise noch:

1. Die Kenger mit ihrem Öcher-Platt-Kurs werden sehr schön geklickt! Und die Beiden sind inzwischen noch fitter in der Heimatsprache.

2. Für Helligovvend, also für morgen, haben wir hier im Öcher Adventskalender ein besonderes Audio-Stückchen in Vorbereitung – für Öcher-Platt-Puristen und Weihnachtsfreunde ein Bonbönchen.

Wie gesagt: „So, Weihnachten kann kommen…“

Öcher Advent – heute: äijah!

„So, Weihnachten kann kommen“, sagt der Öcher in hochdeutscher Bedeutungsschwere. Heißt so viel wie: Jeschenke im Sack, Fleisch bestellt, Bud jeschrubbt, dr finge Stüpp aus de Reinijung jeholt, dr Boum jekroemt, de Bollen hängen – wie gesagt: „‚Hür, Weihnachten kann kommen.“

Jestern Abend feierten wir erstmalig im erweiterten Familienkreis ein kleines Fest, das schon bald zur Tradition werden könnte: Ansingen! Die ersten Weihnachtsliedchen erklangen, da schwang die Vorfreude gleich mit, auch wenn es quasi noch die Testversion war.

Singen löst Verspannungen, und so wurde es ein sehr entspannter Abend. Wir sprachen von früher, und in solchen Momenten ist unser Opa dann wieder mitten unter uns. Er war ein begnadeter Sänger, ich erwähnte das wahrscheinlich schon. Und ein begeisterter Kirchgänger. Und in der Kirche lief er folglich an den hohen Festtagen zu ebensolchen sängerischen Leistungen auf. Das klingt auf ewig nach, was mir da an Öcher Weihnachtsmelodien und -tönen im Ohr hängen geblieben ist.

So auch das langgezogene Äijah aus „Zu Bethlehem geboren“.

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23. Äijah!
Mein Opa und all die anderen sangen im Brustton tiefster Überzeugung schon damals, wie viele Öcher auch morgen Abend wieder singen werden: „Zu Bethlehem jeboren ist uns ein Kindelein, das hab‘ ich auserkohoren, sein eijen will isch sein“ – und jetzt: „Äijah, äihäijah, seihein eijen will isch sein…“

Oes, ich freu mich auch wieder auf die Gebete: „Herr, isch bin nisch‘ würdisch, dass du einjehes‘ unter meinem Dach!“

Oder der Kumpel von meinem Opa, der ein regional verwurzelter Mann war und immer laut sang: „Herr, du bis‘ aus unserer Jejend.“ Im Original ist der Herr leider nur „bei uns zugegen…“

Am Ende werden wir zuhause um den Baum sitzen und „Leise rieselt der Schnee“ singen. Dann ist Weihnachten. Und garantiert singt einer laut: „Kurt, der Engel, erwacht.“ Der Chor daheim stimmt fröhlich ein.

Sie sehen: Wir sind bestens vorbereitet auf das Fest.

Öcher Advent – heute: op Ööepe haue

Eupen, anerkannter Luft- und Kneippkurort im Herzen der Euregio Maas-Rhein, gelegen an der Autobahn Brüssel-Köln, direkt an der belgisch-deutschen Grenze, nur 18 Kilometer von Aachen. Hauptstadt der Pralinen, Fritten und der deutschsprachigen Gemeinschaft, ein feines Fleckchen Erde für rund 18.000 Einwohner. Und für Öcher auf der Flucht.

Denn ein alter Öcher Spruch besagt: Ich hau mich op Ööepe!

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22. Op Ööepe haue
Was das nun genau bedeutet, dass der, der sich draustut, raushält, sich nicht einmischt, sich lieber die Finger nicht verbrennen will, ausgerechnet Richtung Ostbelgien marschiert, sich also auf Eupen hält, ist (mir zumindest) nicht ganz klar.

Ööepe war eben früher ganz schön weit weg, wer in Eupen war, konnte in Aachen kein Unheil anrichtet, den konnte man nicht fragen.

Ob’s am Ende auch mit der Sprache zu tun hat, die Distanz signalisiert? Eupen quasi als Grenzort des hiesigen Dialekts (siehe Öcher Platt), schon mit feinen französischen Einsprengseln („da fährste an de Ejlise a jauche, Jung!“)und diesem wunderbar hyperkorrekten „ch“.

Treffen sich zwei Öcher: „Hür, Aue, moss de noch Jeschenke besorje?“ – „Neä, dat maaht ming Frau. Doe hau ich mich op Ööepe!“

***Eupen lohnt sich übrigens. Hier ein paar Surftipps auf der stadteigenen Site:

Chtadtjechichte – Erstmals erwähnt wurde Eupen 1213!

Eupen genießen – all die Restaurants, Cafés (schauen Sie mal alleine auf die Homepage von Kockartz!, Fritterien – von der Feinschmeckerpfanne bis Bei Tina direkt am Busdepot („voulez vous des frites seulement ou avec majonäs?“)

Sie sehen, es gibt viele Gründe, sich ab und zu auf Eupen zu halten…

***Kleiner Service: So hält man sich auf Eupen – dank Google-Map kein Problem:

[googlemaps https://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Eupen&sll=51.151786,10.415039&sspn=21.474973,36.166992&ie=UTF8&hq=&hnear=Eupen,+L%C3%BCttich,+Region+Wallonien,+Belgien&ll=50.686888,6.056213&spn=0.330623,0.583649&z=10&output=embed&w=425&h=350]

Öcher Advent – heute: Mi’woch

Der „dicke Heinz“ kam am liebsten mittwochs meine Oma besuchen. Er war ihr aus der Schar der 49 Neffen und Nichten besonders ans Herz gewachsen. Der dicke Heinz – so nannten wir ihn alle – kam dann immer mit dem Fahrrad aus Brand nach Eilendorf, va weäje met de Tant jet verzälle.

Und wenn der dicke Heinz so ein paar Stündchen bei meiner Oma auf dr Sofa jesessen und diverse Gläschen Wiimele (schwarze Johannisbeeren an Klarem, ein Teufelszeug!) jekippt und ein Päckchen Ernte 23 in Rauch aufgelöst hatte, sprach er den Lieblingssatz von uns Kindern: „Jetz‘ piif ich mich noch eng, da bin ich futt!“ Diesen Satz wiederholte er über Stunden.

Wenn der dicke Heinz am Ende tatsächlich die letzte Ernte 23 gepafft hatte und sein Fahrrad nun den kurvigen Weg Richtung Brand einschlagen sollte, fragte meine Oma: „Än Jong, wann köns du da wier?“ – „Kann ich noch net jenau sage, Tant“, sagte der dicke Heinz und wurde offiziell: „Aber auf alle Fälle ene Mi’woch.“

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21. Mi’woch

Ich liebe diese Sprache – und ich bin vor allem begeistert vom sparsamen Umgang des Öchers mit dem schönen Buchstaben t. Die genaue Regel für das fehlende t ist mir trotz aller Untersuchungen noch nich‘ klar, aber das schmälert die Freude keineswegs.

Jetz‘ in dr A’vent bin ich jern zehaus, da trink ich mich e Bi’burger, kuck de Spor’schau, freu mich, wenn Jla’bach se jetupp‘ krisch‘. Dann denk ich an mein Frau, die jra‘ mit der Bus nach dr Haup’bahnhof am Fahren is‘. Mich is et ejal, ich liesch ja jemü’lich auf de Kausch.

***In eigener Sache: Ich freue mich riesig über die Resonanz auf den 7uhr15-Kalender. Am meisten geklickt werden derzeit die Episoden Kenger (mit dem Podcast) und dr Boum (mit der Bastelanleitung).

Öcher Advent – heute: dr Boum

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum – was haben sich wegen Dir, minge Kamerad, schon Dramen abgespielt, im vorweihnachtlichen Frieden, in der Adventszeit, der Zeit der Erwartung und Vorfreude.

Als ich diese Woche mit einem alten Kumpel friedvoll und vertraut im Kreis stand, stierte er aufs Bier, das er in der rechten Hand hielt, sagte lange nichts, bis ich ihn auf sein Schweigen aufmerksam machte: „Wat es met dich, Aue?“

„Soll ich Dich emal sagen“, flüsterte er in einem wunderbar jestreiften Hochdeutsch, das eine seiner Stärken ist, „soll ich dich emal sagen, wat et Schlimmste an Weihnachten is?“ Spannung, Stille, knisternde Momente. „Verzäll“, sagte ich. Er nahm einen großen Schluck, blickte tief ins leere Glas, die Stimme kippte ins brüchig Weinerliche: „Deä Scheißboum!“

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20. Dr Boum
Tatsächlich. Ehen sollen an diesem nadeligen Gesellen schon zerplatzt sein. Wie bei meinem Kumpel. Da war Hochspannung im Raum, zum Frecken de Atmosphäre, dann ein falsches Wort von ihr („deä steht aber schief – immer noch – oh wei, jetzt noch mehr – mein Jott – pass doch auf, jetz kippt’e – bist du e domm Oes!“)

EXPLOSION!

Nicht mehr zu kitten, alle Bollen in Fritten, dr Boum op dr Boem, Ehe kaputt – kurz vor dem Fest der Freude.

Ich habe mir deshalb mit meiner Familie überlegt, dass wir uns in derlei Gefahr gar nicht begeben wollen. Bei uns gibt es in diesem Jahr keinen klassischen Baum!

Aber es gibt eine Alternative. Und deshalb, liebe Freunde der Faltkunst, der Bastelstuben und Marke Eigenbau, mein Service, mein Tipp, meine Leidenschaft:

Vür bouen os ene schönne Boum.

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Hier zwei Bilder, die Appetit machen sollen.

Es braucht nicht viel: Was buntes Papier, was Kleber, was an Scheren und jutem Willen!

Die komplette Anleitung gibt es bei den nächsten Klicks!

Ene schönne vierde Advent- maaht jet druus!

***Jetzt wird’s interaktiv, bitte hier klicken.
1. Hier geht es zur Bauanleitung – genau als Diashow.

2. Hier geht es zur Bauanleitung mit Beschreibung, janz heusch mit allem Pipapo – das gibt’s hier.

Öcher Advent – heute: Jöses!

„U Jöses, joe? Hat de Alemannia jewonne? Joe?“

Nicht dass jetzt einer glaubt, dieses Zitat steht am Anfang des heutigen Kalendereintrags, weil die Schwarz-Gelben gestern Abend in Duisburg hochverdient gewonnen haben.

Nein, diesen Spruch hatte meine Oma immer schon – leicht ironisch – drauf, wenn mein Opa sich in den 70ern über eine gewonnene Partie seines Vereins freute. Der Rheinländer kann den lieben Gott einfach nicht aus dem Spiel lassen. Jöses! Und wie geschickt er ihn einsetzt…

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19. Jöses!
Drunter tut der Öcher es nicht, der Meister muss ran: „Jöses, et reänt!“ „Jöses, doe fällt dr Chreßboum öm!“ – „Jöses, et Tina es de Katz futtjeloufe!“

„Jöses, dat woer ävver e schönn Tor för dr Jeschner!“ Manchmal folgen solch süffisant vorgetragenen Jöses-Sätzen auch Rüse.

Ja, Jöses. Jöses passt immer. Jöses, das allzeit allseits einsetzbare Füllwort. Feines Synonym für Oes übrigens.

„Jöses, dat es ävver schönn“, sagte eine mir schon lange bekannte Dame gestern, als sie unsere Kinder in der Episode Kenger hier auf 7uhr15.ac im Podcast hörte. „Jöses, wie nett!“

Heute holen wir übrigens den Baum, der Boum! Jöses, es et at wier esue witt?
Chreßmes – mein Opa behauptete immer, er habe „honndertemoele“ Weihnachten gefeiert. Jösesmariaenjuesef!