Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 65 von 77)

Jupp Touet gratuliert!

Gestern Morgen in der Redaktion bei den Online-Kollegen von az-web die Mail aus Amerika, Ausschnitt aus dem Original, das mit der Gratulation zum Preis beginnt und dann so weitergeht:

„Hi Bernd,
ich bin ein alter Oecher jong und bin seit 1958 hier in den Staaten. Mein Oecher Platt lebt auch hier in Amerika, weil ich es selbst zu mir spreche, denn Oecher Platt is meine heimatsprache und das soll ich niemals verlieren.
Groees me the hotmannspief and it roskappelche!
Tschuss, adida, Jupp.“

Sensationell. Der Jupp aus Stoneham/MA-USA, das ist an der Ostküste. Und nicht irgendein Jupp, sondern Josef Touet, Jahrgang 1924!

Ich maile also zurück:

„Hi Jupp,
das ist ja eine großartige Reaktion auf den Thouet-Mundartpreis. Wie haben Sie davon erfahren? Verfolgen Sie das Geschehen in der Heimat täglich über az-web.de?
Ich meine, Ihr Name ist ja in diesem Zusammenhang eine Sensation! Ist Ihnen das H hinter dem ersten T im Laufe der Jahre in den Staaten abhanden gekommen?
Wieviel Öcher Platt haben Sie denn noch parat? Ich lese von the Hotmannspief and it Roskappelche!
Yours, Bernd“

Es dauert keine 20 Minuten, än dr Jupp schriivt:

Thouet-Preis (4) – Hörproben

Der modernen Technik sei Dank: Ich habe im Folgenden drei Passagen aus der Dankesrede zum Thouet-Mundartpreis als Hörproben, als Podcasts, im Angebot. Da der Öcher sich mit dem Begriff Pottkas schwer tut: es ist quasi Radio.

Wohlgemerkt: Es handelt sich hierbei nicht um Liveaufnahmen aus dem Krönungssaal, es sind vielmehr drei nachträglich im Studio produzierte Stücke.

Viel Spaß dabei!

:DD Teil 1: Minge Opa än Maria Vollderjnaden (als mp3-Version/Länge: 5:45 Min.)

:DD Teil 2: Identität, Sprachtests und eine Liebeserklärung (als mp3-Version/Länge: 2:41 Min)

:DD Teil 3: Dr Hoddel und ein kleines Streitgespräch (als mp3-Version/Länge: 3:07 Min)

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***Mehr lesen in der Aachener Zeitung (az-web): Öcher Platt es jet för et Hazz! Sarah Siemons und Robert Esser berichten.

Und in den Aachener Nachrichten (an-online): Brillante Beiträge bei der Thouet-Preisverleihung. Georg Dünnwald berichtet.

Thouet-Preis (3) – die Bilder

Mit einem ganz dicken Dankeschön an meinen Fotokollegen Andreas Herrmann können wir jetzt auf eine kleine Fotoreise durch die Preisverleihung gehen. Eine noch ausführlichere Fotogalerie zum Thouet-Preis gibt es bei AZ-web und AN-online.

büs
Ein Fest für die ganze Familie. Weil das Programm ein Feuerwerk des Öcher Humors und feinen Geistes war.

 capella
Öcher Tüen va Capella a Capella.

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Sprachforscher Dr. Karl Allgaier (links) und der fabelhafte Laudator: merssi, Manni Birmanns (rechts).

chor
Die Jungs von der Domsingschule.

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Zwei Herren, mit denen ich nochmal sprechen muss – und das nicht, weil sie den Saal gerockt haben: mein Cousin Olaf Lindenau (links) und mein Bruder Kalle meinten, längst verjährte Geschichten erzählen zu müssen.

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Freundliche Worte von Helmi Thouet im Kreise der Thouet-Familie.

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OB Marcel Philipp gibt ein charmantes Platt-Debüt (links). Nie klang er besser: the one and only René Brandt (rechts).

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Ein gewandter Gastgeber Hans-Josef Thouet.

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Der Conférencier und die Chansonette: Uwe Brandt und Laura Lennartz. Und im Hintergrund strahlt Papa Ägid.

***Mehr lesen in der Aachener Zeitung (az-web): Öcher Platt es jot för et Hazz! Sarah Siemons und Robert Esser berichten.

Und in den Aachener Nachrichten (an-online): Brillante Beiträge bei der Thouet-Preisverleihung. Georg Dünnwald berichtet.

Thouet-Preis (2) – die Dankesrede

Wer meine Rede zur Verleihung des Thouet-Mundartpreises der Stadt Aachen (6. Januar 2010) gerne nachlesen möchte – und ein bisschen Zeit hat, es baschtisch lang! – hat jetzt hier dazu die Gelegenheit. (Drei Hörproben gibt es hier!)

Die Rede:

rede

Liebe Familie Thouet, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Frau Philipp, sehr geehrter Herr Alt-Oberbürgermeister, liebe Frau Linden,
verehrte Preisträgerinnen und Preisträger vergangener Jahre,
leijv Öcher Mäddchere än Jonge, leijv Kamerade, leijv Kolleje, leijv Kenger, meine Damen und Herren!

Ja, wie fängt man’s an? Ich well sage, wie stoelz ich ben, hü Ovvend heij en os Stadthues vör üch ze stoeh, met deä herrlische Priis dekeriert – änd ene Kopp voll Jedanke.

Danke, heäscht dat op Jotdütsch. Merssi völmoels op Platt. Ich föihl mich jeiehrt, wie ene Öcher sich net deäiper jeiehrt föihle kann.

(Weiter geht es auf Seite 2)

Thouet-Preis (1) – ein feiner Abend in Aachen

Das ist dann schon eine feine Sache, wenn man im Rathaus der Heimatstadt über Herzensangelegenheiten sprechen darf. Ich habe das gestern Abend bei der Thouetpreis-Verleihung, dem Mundartpreis der Stadt Aachen, in vollen Zügen genossen.

Dat hat Spaß än Freud jemaht – und mein Dank geht an alle, die mir mit lieben, herzlichen Worten gratuliert haben.

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Vorab nur soviel – weil das jetzt im Moment auch noch nicht die Zeit ist für ein paar ausführlichere Worte: Das Foto von meinem AZ-Kollegen Michael Jaspers diene als Dokument, Christophe und Hans-Josef Thouet (rechts) haben mir den Preis überreicht. Das Fest war bunt, herzlich, ein Heimatabend im besten Sinne mit einem perfekt ausgewählten feinen Bühnenprogramm.

Aber dazu dann später noch mehr.

***Die Rede im Wortlaut: Die Frage, wo gibt es die Rede, kann ich beantworten: Einfach hier klicken! Oder einen Beitrag nach oben scrollen…

***Ein paar Hörproben: Drei Passagen aus der Rede als Podcast

***Mehr lesen in der Aachener Zeitung (az-web): Öcher Platt es jot för et Hazz! Sarah Siemons und Robert Esser berichten.

Und in den Aachener Nachrichten (an-online): Brillante Beiträge bei der Thouet-Preisverleihung. Georg Dünnwald berichtet.

Hür! – heute: Lieblingsorte

Miriam Meckel, die wirklich bewundernswert helle Kommunikationswissenschaftlerin, Journalistin, Bloggerin, hat auf ihrer Homepage eine Rubrik, die „Pipifax“ heißt. Und dort vermerkt sie die kleinen Dinge des Lebens, die nicht ernst genug sind, um sie ganz nach vorne zu stellen, und die doch zu schade sind, um unter den Teppich gekehrt zu werden.

Bei meinen Vorbereitungen auf die Thouetpreis-Verleihung heute Abend (Kenger, ich freu mich, und ich werde solange im Hobbykeller weiterschnitzen, bis et sich reimt!) sind mir viele Sachen zum Thema Aachen in den Kopf gekommen, die ich gerne festhalten möchte.

Bei mir sollen sie deshalb am Rande bemerkt werden, hier auf 7uhr15.ac, immer wieder zwischendurch mal, oder wie man in Aachen sagt, wenn man etwas anzukündigen hat, das andere hören sollten: Hür!

Heute, Teil 1, nevvebei: Meine Lieblingsorte

Es gibt zwei.

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Die Eintrittskarte zum Lieblingsort.

Erstens und jetzt erst recht: Neuer Tivoli, Tribüne O6, Reihe 16, Platz 32. Ich glaube ganz fest daran: Das Ding wird schon noch hexenkesseln – und zwar bald.

Und zweitens: Die Benediktinerabtei in Kornelimünster, dann, wenn sie ganz leer ist, vorletzte Reihe hinten rechts, wochentags am Morgen. Am liebsten dann, wenn ein älterer Herr, der das wohl darf, an der Orgel alle Register zieht.

***Diese Serie wird mit vielen anderen Themen fortgesetzt.

***Zusätzlich gibt es die Einladung: Schreibt, fotografiert, zeigt, was euch in unserem Städtchen besonders gefällt. Also zum Beispiel: eure Lieblingsorte! Ich sammele die Kommentare und werde sie dann gebündelt hier veröffentlichen!

Delikatessen im DAS DA Theater

Dann fangen wir das Neue Jahr hier auf dem Aachen-Blog mit einem Kulturtipp an. Nicht mit irgendeinem. Die Kollegen vom DAS DA Theater – ganz vorneweg der formidable Jens Eisenbeiser (Foto), ihm zur Seite die vorzüglichen Karen Lauenstein und Mike Kühne – servieren gleich zum Auftakt Delikatessen.

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Und darum geht es: “Gut essen, ist die angenehmste Art, sich zu ernähren.” So lautet die Devise von Chefkoch Robert. Seine Gäste kommen an diesem ganz und gar ungewöhnlichen Abend nicht ins Restaurant, sondern ins Theater.

Die Zuschauer sitzen nicht wie üblich in Stuhlreihen, sondern an einer großen Tafel. Der Küchenchef erzählt, wie er in seinem bewegten Leben sein Motto verwirklicht und verwandelt hat. Er spricht von den Höhen und Tiefen seiner beruflichen Laufbahn, von der großen Kunst und den erschreckenden Abgründen des Kochens, von skurrilen, komischen und tragischen Erlebnissen.

Dem Publikum im Theater an der Liebigstraße eröffnet sich eine bislang unbekannte Küchenwelt, deren unglaubliche Facetten, ja, und schließlich das große Geheimnis einer einzigartigen kulinarischen Karriere.

Wenn ich’s richtig verstanden habe, muss man schnell sein, um hier noch einen guten Platz am Tisch des Meisters zu erwischen.

***Mehr lesen über das Stück von von Erik Van Dijke: www.dasda.de

*** Sehenswert wie immer beim DAS DA Theater: Der Video-Trailer auf You Tube

E jlöcksellig Nöijohr

Meine Oma sagte es, mein Opa auch, mein Vater, meine Mutter, dr Nonk Fränz än de Tant Marie, ja, eigentlich alle:

E jlöcksellig Nöijohr,
dr Kopp voll Hor,
dr Monk voll Zäng,
et Nöijohr ejjen Häng.

Jetzt hab‘ ich es auch gesagt! Schönes Neues Jahr!

***P.S.: Ich bin völlig baff, der Christian (24, gebürtig aus Brand), heute Orange County in den Staaten, hat meinen Amerika-Beitrag gelesen und sich per Mail gemeldet. Wonderful.

Christian, häppi New Year, old Boy, van os allemoele heij en Oche!

Die Top Ten

Das Jahr 2009 ist Geschichte. Und Rückblicke gibt es viele.

Doch es gibt keinen, der subjektiver und pointierter die Aachener Verhältnisse (naja, zumindest wie der hier tätige Öcher Autor sie erlebt hat) sortiert.

Hier also die Top Ten von 7uhr15.ac aus der Serie:

Aachen 2009 – das bleibt!

Es handelt sich hierbei um eine zugespitzte, handverlesene Rückschau auf die Originalblogbeiträge des Jahres.

Viel Spaß dabei.

Auf geht’s, weiterklicken für Platz 10 und „Das Naturerlebnis“ (S.2)

Hallo Amerika, bitte melden!

Das Schöne an der neuen Technik ist ja, dass man sogar sehen kann, wer da gerne mitliest! Und mein W3Counter verrät mir – und er ist sehr gewissenhaft und genau -, dass es mindestens drei Orte in den Vereinigten Staaten gibt, an denen 7uhr15.ac fleißigst verfolgt wird. Das macht mich natürlich ebenso glücklich wie neugierig.

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Von Aachen in die Welt: Völ Jröß noeh Amerika, könnt ihr mich hören?

Seid Ihr Öcher im Exil? Kann ich euch mit ein bisschen Aachen eine Freude machen? Gibt es spezielle Wünsche? Ein Schokonussprintchen? Ein Jedicht von Hein Engelhardt? Ein Autogramm unseres neuen Oberbürgermeisters? Oder eins des alten? Soll ich euch ne AZ oder AN schicken? Im Podcast draus vorlesen? Braucht ihr einen Kanister Elisenbrunnen-Wasser? Oder hilft euch ein Foto vom Dom, vom neuen Tivoli, vom Sauerbratenpalast oder von Rothe Erde Bahnhof?

Sagt es, ich bin zutiefst hilfsbereit. Und so verdammt neugierig. Berufskrankheit!

Melden geht einfach: Am besten im Kommentarfeld unter diesem Eintrag – dann können alle mitlesen. Oder deutlich weniger öffentlich in einer direkten Mail an mich: buettgens@gmx.de

Ich freu mich, von euch zu hören. Greetings to Amerika, good New Year, old Bananas!

:DD Und hier dann noch eine Radiobotschaft in die Ferne! (mp3-Version)

Ein Späßchen zum Jahresende, dear fellows!