Das Aachen-Blog

Schlagwort: Alemannia (Seite 9 von 16)

Auf ein Wort, Herr Jeschke!

Der Friedrich hat eine große Leidenschaft, die er mit vielen Öchern teilt. Aber der Friedrich ist womöglich noch ein bisschen Alemannia-jecker als die meisten von uns.

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Friedrich Jeschke (26) – www.derfriedri.ch – selbstständiger Jungunternehmer, der in intelligenten Lösungen für den Papierbereich im Büro (also Kopieren, Drucken, Dokumentenmanagement, Softwarelösungen etc.) macht, ist schwarz-gelb infiziert. Leidenschaft eben. Und dass die manchmal Leiden schafft gehört dazu.

In Karlsruhe war er übrigens auch, im Wildpark – und hat die jungen Wilden von der Krefelder Straße verlieren sehen. Ejal, sagt der Friedrich, „dieses Jahr geht was!“

*** Zur Serie: Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise.
Ein Zukunftsstandort, auf den es zu blicken lohnt. Interessante Gesprächspartner gibt es in dieser Serie, die „Auf ein Wort…“ heißt.

Du bist jung, wild und entschlossen. Du bist Mitglied der Fan-IG, machst Dir Gedanken über die Alemannia, bist kreativ – wo kommt das Fieber her, ist das genetisch bedingt?
Jeschke:
Jein. Ich bin 1992 zum ersten Mal auf dem Tivoli gewesen, gegen Rot-Weiß Essen, das hat mich direkt gepackt. Seit der Aufstiegssaison 98/99 bin ich regelmäßig dabei. Erst gab’s in der Schule Freikarten für die überdachte Stehtribüne, die habe ich dann umgewandelt in eine Dauerkarte.

Machen wir den ultimativen Alemannia-Fragebogen: Aktueller Lieblingsspieler:
Jeschke:
Juvhel Tsoumou, den wir wegen seiner strammen Waden und des beachtlichen Kreuzes „Günter“ nennen – von Günter Delzepich.

Lieblingsspieler aller Zeiten?
Jeschke:
Erwin Vanderbroek.

Gibt es Vereine neben der Alemannia?
Jeschke
: Ich habe Sympathien für Werder Bremen, 1860 und stehe auf Underdogs.

Dein Lieblingsort in Aachen?
Jeschke:
Neben dem Tivoli das Café Liebreiz im Kapuzinerkarree.

Gibt es einen Lieblingssong im Stadion?
Jeschke:
You’ll never walk alone, Kaiserstadt AC und die Öcher Jonge.

MEHR AUF SEITE 2

Lang lebe die Umfrage!

Die wertvollste aller Statistiken ist eine Tabelle. Eine Fußballtabelle. Sie ist wahr, sie ist wunderbar, sie besagt, dass Alemannia Aachen die erfolgreichste Zweitligamannschaft des Landes ist. Alemannia liegt in der Ewigen Zweite-Liga-Tabelle ganz vorne.

Anders sieht es da mit Umfragen aus. Ihren Wahrheitsgehalt zweifele ich oft ebenso an wie die Sinnhaftigkeit mancher Themen. Wohlgemerkt, nicht für alle Umfragen gilt das. Weil einige wertvoll sind.

Zum Beispiel jene, die besagt, dass 99 Prozent der Menschen, die Aachen lieben, selbst auch liebenswert sind. Auch schön ist der von mehreren Meinungsforschungsinstituten erarbeitete, sensationelle Wert, wonach neun von zehn 7uhr15-Nutzern nach der Lektüre des Aachen-Blogs fröhlich in den Tag startet. Eine großartige Umfrage!

In der AZ vom Tage habe ich auf Seite 3 mal zusammengeschrieben, was Meinungsforscher sonst noch so rausfinden. Sollten Sie – Männer jetzt – dunkelhaarig, muskulös, naturverbunden, treu, intelligent, also ein Normalo sein wie Du und ich, dürfen auch Sie sich trauen, heute mal in die Zeitung zu schauen.

Eine andere repräsentative Umfrage am Kugelbrunnen unter 16 Öchern hat übrigens ergeben, dass für drei Viertel der werktätigen Kaiserstädter der Donnerstag ein guter Tag ist. De Woche is‘ quasi besiescht, es folgt der deutliche bessere zweite Teil mit Wochenende, Jrillen, Bierchen, Füße hoch, Alemannia auf Sky kucken und so.

34 Prozent aller Blog-Leser freuen sich übrigens über eine freundliche persönliche Ansprache am Ende eines Beitrags. In diesem Sinne:

Tschö wa!

Das erste Tor, die erste 1D-Analyse und der Kleine: „Deäissichenewursamholen!“

Ja, geht doch! Schön war’s, klar, hätte noch schöner sein können. Hinten fallen bei wenig Chancen der Berliner zu viele Tore (2). Vorne fallen bei vielen Chancen der Aachener zu wenig Tore (auch 2).

Aber Kampf, Tempo, Leidenschaft, kawuptisch noeh vöere, alles tiptop.

Zur Feier des Tages deshalb die erste 1D-Analyse eines Alemannia-Tores hier auf 7uhr15.ac. Schon während der WM stieß diese schlichte, aber vielsagende Antwort auf alle 3D-, 4D-, Ohjeh-Analysen in den diversen Medien auf großes Hallo. Die Fachpresse staunte, was dieser Text im Tagesspiegel, respektive in den 11Freunden belegt.

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Wir sehen also das erste Saisontor der Schwarz-Gelben, Marco Höger macht es mit einem wundervollen Volley-Aufsetzer in der 37. Minute; „100 Prozent Risiko“, sagt der Torschütze, und mindestens vier Berliner kieke wie e Kömpche oder mehrere Kömpchere.

Ansonsten: Stimmung vom Feinsten. Der Öcher Fan liebt seine Jungens, wenn er sieht, dass sie wollen und machen. Und er freut sich darüber, dass da endlich wieder Kicker am Start sind, die mit Recht von sich behaupten dürfen, dass der Ball ihr Freund ist.

SMS vor dem Spiel: „Vür stieje op, tausen‘ Prozen‘, Aue!“
Stimme während des Spiels im Nacken: „Derselve Stronx wie ömmer!“

Nicht mitreden darf heute ein kleiner Junge eine Reihe vor uns, der während des Spiels ständig unterwegs war, um sich in einer bewundernswerten Ausdauer Lebensmittel in flüssiger, fester, frittierter und bepuderzuckerter Form zu besorgen. Als der ihn begleitende Opa gefragt wurde, wo der Marvin denn wäre, kam das: „Deäissichenewursamholen!“

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*** Mehr lesen:

Anwendungsbeispiel 1D-Analyse während der WM: Schweinis rasanter Slalom im Argentinien-Spiel

AZ und AN-Sport freuen sich über die Auftaktleistung der Alemannia

Morgen früh 1D-Analyse, wenn…

So, ich werde dann mal Richtung Tivoli aufbrechen. Frohen Mutes, mit einem guten Gefühl.

Und sollte unsere Mannschaft heute Abend ordentlich spielen, dann gibt es morgen früh die erste 1D-Analyse eines Alemannia-Tors.

1D-Analysen waren hier auf dem Blog bei der WM ein vielgefragtes Analysewerkzeug, das sich dem modernen Schnickschnack tapfer entgegenstemmt und doch so viel erzählt!

Also, bis später!

Das Magische Zweieck – steil nach vorne! 1. Podcast einer großen Saison. Wetten?

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Auf geht’s, Männer! Foto: Alemannia Aachen

102 Tage ohne Punktespiel auf dem Tivoli! Quälend haben sie sich – Stunde für Stunde – vom Acker gemacht. Was haben wir alle gelitten!

Da kann die Nationalmannschaft noch so attraktiv vertikal spielen, was ja neu ist und Michael Ballack noch ordentlich in die Bredouille bringen wird (aber das ist ein anderes Thema), wir halten nach dieser harten Zeit der Entbehrungen fest: Fußball ist Schwarz-Gelb, findet an der Krefelder Straße in Aachen statt und hört auf den Namen Alemannia.

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Setzt vor dem Saisonstart auf die Alemannia. Mal wieder. Aber diesmal so richtig: das Magische Zweieck.

Großartig – jetzt geht’s los, Freitag, 18 Uhr, das erste Punktespiel gegen die Eisernen aus Berlin steht auf dem Programm. Ist aber auch egal, wer kommt. Das „Magische Zweieck“, das ausgesprochen geschätzte, kompetente, fußballverrückte, messerscharfe Analysewerkzeug des Aachen-Blogs 7uhr15.ac, sagt voraus: In dieser Saison werden wir Alemannia-Fans ein paar schöne Stunden erleben! Denn die Mannschaft von Peter Hyballa verfolgt die gleiche Taktik wie das Magische Zweieck: steil nach vorne!

Was sollen wir noch lange schreiben – und Sie lesen?! Olaf „Oli“ Lindenau und Bernd Büttgens werden nach dem großen Spaß in der Rückrunde der letzten Saison die Alemannia-Fans vor jedem Heimspiel der neuen Spielzeit mit einem brandaktuellen Zweieck-Podcast auf den Stand der Dinge bringen, quasi einstimmen. Komplett subjektiv, weil objektiv jeder kann.

:DD Wer hier klickt, ist schon fast da – denn hier geht’s zum aktuellen Podcast!

*** Und hier geht es zur Stammseite des Magischen Zweiecks – mit allen bisherigen Folgen!

*** Noch ein paar Hörtipps:

Wer das Magische Zweieck hört, hört auch gerne die folgenden Podcasts:

:DD Öcher Ureinwohner verfolgen ein Alemannia-Spiel im Block O6

:DD Schiri, deä is mich ständig am Profitieren – die besten Sprüche vom grünen Rasen. Regional natürlich.

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*** Vorberichte zum Spiel:

„Euphorie in der Stadt…“ (az-web.de)

Gesegneter Auftakt – (Alemannia-Homepage)

Wissenswertes zum ersten Heimspiel (Alemannia-Homepage)

Morgen: Das Magische Zweieck startet mit der Alemannia in die neue Saison!

Das Alemannia-Fieber steigt wieder. Endlich! Vorbei die Zeiten, in denen wir in unserer Not Trainingsspiele des VfL Wolfsburg gegen den AS Genk auf Sport1 gucken mussten. Oder in denen wir beim einsamen Solotippkick (ich gegen mich) ständig verloren.

Es geht wieder los! Nach dem Pokalsieg in Essen am Sonntag haben die Jungs von der Krefelder Straße sich selbst die beste Vorlage für den Saisonstart gegeben. Und eine ganze Region schaut gebannt auf den Tivoli. Wozu sind Hyballas Ballartisten imstande?

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Freitagabend, 18 Uhr, der Saisonauftakt gegen Union Berlin.

Keine Frage, als kleine, aber feine Begleitmusik vor jedem Heimspiel der Alemannia gibt es hier auf 7uhr15.ac wieder das Podcast vom „Magischen Zweieck“ – Alemannia für die Ohren.

Im Studio stehen Eierlikör, Salzgebäck und ein feines Kräuterprintchen schon bereit, die Herren Lindenau und Büttgens haben ihren Besuch für die nächsten Stunden angekündigt. Auf dass der geneigten Öffentlichkeit spätestens am Donnerstagmorgen zu Ohren gebracht werde, was das Analyse-Duo im messerscharfen verbalen Doppelpass ersponnen und sich selbst – also ganz persönlich – als Saisonziel gesetzt hat.

*** Das Magische Zweieckin der vorigen Saison die topgeklickte Serie auf 7uhr15.ac – geht weiter! Und es gibt auf alle Fälle zwei Leute, die sich darüber freuen…

Hoppla, da sind wir wieder

Heute Morgen mache ich also die Tür vom Wohnmobil auf und bin gespannt – wie eigentlich an all den anderen Morgen der zurückliegenden Wochen –, wohin uns denn die Urlaubslust, der freie Wind, der freie Wille gestern verschlagen hat.

Ja, manchmal ist die Erinnerung an die so sachte verstrichenen Tage im Urlaub nicht ganz so einfach. Und wenn man sich treiben lässt durch diese freie Zeit – heute hier, morgen da, übermorgen Gott weiß wo – kann man auch mal die Orientierung verlieren.

Auf jeden Fall: Tür auf – än wat es dat? Et Mönster!?

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Saukäs! Kommt emal kucken, Kinder! Oes noch! Oche!

Also, was ich nur sagen wollte: Wir sind wieder da. Der Urlaub,dieser hurtige Geselle, hatte es diesmal – wie ich finde – sehr eilig.

Ävver iehrlich, ich fröi mich nu van Hazze op Oche än ming Öcher!

***P.S. Haben wir was verpasst? Hörte von grandios gut aufgelegten Alemannen! Das würde mir den Wiedereinstieg sehr erleichtern…

Auf ein Wort, Herr Kapellmann!

Jupp Kapellmann ist Weltmeister. Das unterscheidet ihn beispielsweise von Bastian Schweinsteiger. Kapellmann, gebürtiger Bardenberger, Vizemeister mit der Alemannia, später beim FC Köln und in den Goldenen Siebzigern beim glorreichen FC Bayern in vorderster Front tätig und siegreich, war im 74er-Kader des DFB und „weiß, wie sich das anfühlt, ein Finale gegen Holland zu gewinnen“.

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Jupp Kapellmann, Nationalspieler in der 70ern, Weltmeister von 1974, auch im fernen Rosenheim aus Überzeugung: Aachener!

Gut, so weit hat es die junge deutsche Mannschaft in diesem Jahr nicht gebracht, doch Kapellmann zollt ihr im 7uhr15-Interview in der Rubrik „Auf ein Wort“ großen Respekt.

Herr Kapellmann, ich hatte schon vor Wochen bei Ihnen diesen Interview-Wunsch vorgetragen. Jetzt melden Sie sich, am Tag nach der Niederlage. Zufall?
Kapellmann:
Nein, kein Zufall, ich bin eben kein Typ, der sich von der allgemeinen Euphorie leiten lässt. Wenn Sie jetzt nach der Niederlage mit mir über Fußball sprechen wollen: bitte.

Wie haben Sie die Spiele von Südafrika erlebt?
Kapellmann:
Aus einer gesunden Distanz. Wie gesagt, Euphorie ist mein Ding nicht.

Ist das Aus der Deutschen im Halbfinale eine Überraschung?
Kapellmann:
Nein, überhaupt nicht. Nichts gegen junge Wilde, aber wenn es hart auf hart kommt, so wie jetzt gegen Spanien, helfen schon ein paar erfahrene Leute, die dem Gegner mal die Luft rauslassen.

Gehen Sie mit der jungen Mannschaft hart ins Gericht?
Kapellmann:
Auf keinen Fall. Sie haben einen schönen, attraktiven Fußball gespielt, ich bin begeistert, mit welcher Hingabe sie gekämpft haben, und ich unterschreibe, dass dieses Team Potenzial für die Zukunft hat.

Was hat Ihnen nicht gefallen?
Kapellmann:
Ach ja, die Geschichte mit dem Kapitänsamt fand ich doof. So etwas ist unnötig. Und so geht man auch nicht mit einem verdienten Spieler wie Michael Ballack um.

*** Kapellmann über Aachen SEITE 2

Hyballa. Der neue Trainer im Video.

So, das gucken wir uns jetzt mal ganz in Ruhe an. Das ist Peter Hyballa, der neue Alemannia-Trainer:

http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/14957308001?isVid=1

Und dann komme ich zu dem Schluss, dass wir auf diesen Trainer gespannt sein dürfen…

Video auf www.az-web.de und auf www.an-online.de – produziert von www.centertv.de

*** Noch mehr über Peter Hyballa (Bilder, Texte, Fotos, Videos) auf www.az-web.de und www.an-online.de

*** Und sehr lesenswert: Die Berichterstattung in der Dienstag-Druckausgabe von AZ und AN.

Benny Auer und die Kampfansage

Nach all der WM-Kür jetzt mal ein Ausflug in die Pflicht! Wohlgemerkt, die viel geliebte Pflicht – und die wird in ein paar Wochen wieder auf dem Tivoli vollführt. Wo der Fangesang gepflegt wird und die nervende Tröte verboten ist.

Auf der Homepage der Alemannia gibt es jetzt die nächste Kampfansage, die dem Fan gefällt, gefallen soll.

Sie heißt „Auf Gedeih und Verderb!“ – und sie sieht so aus:

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Als Desktophintergrund gibt es fünf schicke Wir-werfen-uns-für-euch-in-der-Pratsch-Motive auf der Alemannia-Homepage.

Freunde, bedenkt: Gut gebrüllt ist noch lange nicht gut gespielt!

Aber wer solche Ansagen formuliert, hat Ziele und nimmt sich selbst in die Pflicht. Pflicht, genau, das war das Stichwort. Wir sind alle sehr gespannt.