Das Aachen-Blog

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Puffel ejjen Pann – so geht’s!

Fastelovvendszitt – ajuja, Puffel ejjen Pann!

Er gehört zum närrischen Spektakel wie der Kaiser zum Dom: der Puffel. Und er schmeckt,wie er heißt: zum Knuddeln und Kugeln lecker. Ein Puffel, ein Berliner, schön mit Aprikosenmarmelade gefüllt – ich frage dich, was willst du mehr?

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Da das Aachen-Blog auch einen Bildungsauftrag hat – zumindest spürt -, laden wir Euch alle nun in die Backstube von Michael Nobis ein. Der Aachener Bäckermeister erklärt uns mal, gemeinsam mit seinen Leuten, wie der richtig jute Öcher Puffel jebacken wird.

Ein Lehrstück für Augen und Ohren, ein nahrhaftes Begleitstück über Fettgebackenes, vom Teig bis zum herzhaften ersten Biss (Oes, lecker!). Wissenswertes also über Puffel, Strick und Co. – eine Reportage mit allem, was dazu gehört, am Ende sogar mit Puderzucker.

:DD Und hier ist das Podcast, der Radiobeitrag auf 7uhr15.ac – wir gehen mit Michael Nobis durch die Puffelbäckerei.

🙄 Die Bildergalerie zum Puffel-Tour – die gibt es hier

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***Tipp am Rande: Podcast hören, dazu zweites Fenster öffnen und darin die Bildergalerie parallel anschauen.

Dann schmeckt der Puffel doppelt gut!

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Nicht auszuhalten: Jetzt singt er …

Nichts ist, wie es mal war. In diesen Tagen herrscht in Aachen einfach der Ausnahmezustand. Das gilt auch für das „Magische Zweieck“.

Gestern Abend waren wir verabredet, doch was soll ich sagen: 7uhr15-Chefreporter Olaf „Oli“ Lindenau kam nicht! Und das vor dem bedeutsamen Spiel der Alemannia am Samstagmittag (13 Uhr) auf dem heimischen Tivoli gegen Rot-Weiß Oberhausen. 10. geht 14. – besser geht’s nicht, ein Knaller!

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In meiner Not habe ich alle Telefonnummern ausprobiert, die ich von dem Mann habe, am Ende erreichte ich ihn in seiner Lieblingskneipe.

Sorry, die Tonqualität ist heute grenzwertig, doch auch mitten im Fastelovvend hat Oli immer noch klare Vorstellungen von der Alemannia und ihren Gegnern.

:DD Das Magische Zweieck, 22. Spieltag, unbedingt reinhören! Er singt auch…

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***Mehr lesen: Der nächste Kampf gegen den Schweinehund (an-online)

Auf ein Wort, Herr Zins!

Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise. Ein Zukunftsstandort.

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Heute: Rudi Zins, eine Hälfte des kongenialen Moderatoren-Duos der Aachener Strunx-Sitzung (Fotos: Andreas Herrmann).

Ganz ehrlich, Rudi, wie läuft’s? Vier Vorstellungen sind Geschichte, vier weitere stehen an. Macht der Strunx dieses Jahr seinem Namen alle Ehre? Oder läuft es richtig gut? Oder ist es dir am Ende total ejal?
Zins:
Das trifft alles zu. Wir sehen den Strunx an sich ja als etwas Positives, wir erfreuen uns einer sehr guten Resonanz auf das aktuelle Programm – doch am Ende hast Du Recht: Ist das nicht total ejal?

Karneval in Aachen, Herr Zins, Herr Hammers und die ganze „Strunx“-Belegschaft mittendrin. Seid ihr wirklich mittendrin oder steht ihr eher am Rande?
Zins:
Wir sehen uns mitten im Karneval. Wir sind ja auch ein eingetragener Verein, der seine Gemeinnützigkeit über die Brauchtumspflege erhält. Und am Ende halten wir doch den Karneval hoch, wie er ursprünglich verstanden wurde, mit eigenen Leuten, die mit guten Ideen, frech und witzig die Lage aufs Korn nehmen. Und: Wir sind alle Ehrenamtler.

Ist der Strunx in seinem 19. Jahr eher etablierter oder noch alternativer Karneval?
Zins:
Wir haben uns in all den Jahren sicherlich in der Nische etabliert, und im Aachener Karneval sind wir bestimmt keine Randgruppe. Gegenüber dem traditionellen Karneval sind wir aber nach wie vor so was von alternativ…

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Kaiserstadt im Schnee

Haben gestern Abend darüber philosophiert, was die Alemannia-Fans wirklich singen nach dem „Olé, olé, olé“?

Ist es wirklich so ein banales „Kaiserstadt AC“?

Ich finde am besten: „Kaiserstadt am See“! (Hangeweiher oder so…)

Mein Freund Oli kennt die richtige Antwort: „Kaiserstadt im Schnee“! Saisonal und aktuell gibt es keine bessere Lösung…

In diesem Sinne: Alaaf zesame! Lang lebe die Kaiserstadt, auch wenn sie im Weiß versinkt!

Der AKV-Präsident spricht wieder

Das hat dann doch ein paar Tage für Verwunderung gesorgt. Die AKV-Debatte rollt durch Aachen, doch der Präsident des Aachener Karnevalsvereins, Horst Wollgarten, spricht nicht.

Das stimmt seit gestern nicht mehr. Gestern Mittag stellte sich der Moderator der Fernsehsitzung den Fragen von AZ und AN. Ich traf Horst Wollgarten zum Gespräch – und er war sehr offen. Räumte Fehler ein, verteidigte die Fernsehsitzung gegen die aus seiner Warte zu heftige Zeitungskritik, erklärte, dass er die Wirkung der abgesagten Holzgraben-Sitzung unterschätzt habe.

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Horst Wollgarten und der diesjährige Ritter, NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Foto: Jaspers/az-web

Und er erzählte davon, dass es – wie er sagt – massive Drohung gegen AKV-Elferräte im allgemeinen und ihn im speziellen gibt. Inhalt der schwachsinnigen Anfeindungen: „Na, trau‘ du dich mal auf den Rosenmontagswagen…!“

Da hört der Spaß auf, Freunde! Denkt mal nach, worüber wir uns hier unterhalten. Über Karneval! Bei aller Wertschätzung für eine gepflegte, kritische, harte Debatte – sie muss Spielregeln haben, die mitteleuropäischen Gepflogenheiten entsprechen.

Und sie muss mit offenem Visier und klarer Haltung ausgetragen werden.

Da komme ich dann wieder zu einem meiner Lieblingsthemen, den Internetforen, in denen Leute, hinter Nicknames versteckt, viel zu oft abstruse und wüste Beleidigungen vom Stapel lassen.

Sag, wer du bist, sag, was dich bewegt – und du kannst in diesem Land, das die Meinungsfreiheit als hohes Gut in seiner Verfassung führt, über alles reden.

*** Das Interview: Das Wollgarten-Interview in der Druckausgabe von AZ und AN (10. Februar)

Jetzt auch in online: Das Interview

Wollgarten von anonymen Anrufern bedroht (az-web)

Ehrentoupet für Michael Nobis

Kleine Bildergeschichte zu einem großen Fest mitten in Aachen: Bäckermeister Michael Nobis ist neuer Träger des Ehrentoupets der Lustigen Öcher Figaros!

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Ich hatte die Ehre, als Vorjahrespreisträger auf meinen Nachfolger die Laudatio halten zu dürfen. Eine dankbare, eine schöne Aufgabe!

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Zwei Tickets für den restlos ausverkauften Tropi-Ball!

Gestern Abend also Tropi-Sitzung. Fünf Stunden abtauchen und genießen.

Ein zauberhafter Abend, eine liebevolle Entführung des Öcher Publikums ins ferne Shanghai. Mit Buhei, Marie, Xantipp, mit Schang än Schäng.

Viel zu schön, um es in schnöde Worte zu packen. Ein Abend fürs Öcher Hazz.

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Habe von der zauberhaften Generälin Sarah zwei Tickets für den restlos ausverkauften Tropi-Ball am Karnevalssamstag bekommen. Dezidiert, um sie auf 7uhr15.ac zu verlosen.

Deshalb: hier klicken und das Interview „Auf ein Wort, Frau Siemons“ lesen.

Alaaf zesame!

Alemannia spielt in Frankfurt für Dirk IV.

FSV Frankfurt – schwarz-blau, Traditionsklub. Und doch irgendwie eine graue Maus. Tabellenvorletzter – da würde man doch einen Auswärtssieg mal ins Kalkül ziehen wollen.

Für „das magische Zweieck“, das die tödlichen Bälle aus dem Halbfeld schlägt und messerscharfe Doppelpässe möngchensmoeß, butterweich auflegt, sind die kleinen Frankfurter keine Gefahr.

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Heute geht die Podcast-Reihe mit Oli Lindenau und Bernd Büttgens, die immer vor den Spielen veröffentlicht wird, in die aktuelle Runde zum 21. Spieltag. Im Mittelpunkt wie immer: der schwarz-gelbe Verein.

Alemannia für die Ohren.

Das Auswärtsspiel in der Mainmetropole hat in der Tat eine Bedeutung – dort könnte der Grundstock für einen ordentlich gefüllten Tivoli am Karnevalssamstag gegen Oberhausen gelegt werden.

Und das ist ein bedeutsamer Tag für Aachen. Dann soll der Karnevalsprinz Dirk IV. endlich noch mal die Gelegenheit bekommen, öffentlich aufzutreten. Da der AKV auf dem Tivoli nichts verbieten und rausschneiden kann, stehen die Chancen für Dirk gut!

Also, Alemannen, haut rein, der Mann verdient Zuschauer! Frei nach dem AKV-Motto: Vür sönd allemoele Öcher Jonge!

***Viel Spaß beim Zuhören, wir bieten heute an:

:DD Vor dem Spiel beim FSV Frankfurt oder: Wer wird denn jetzt Kapitän?

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***Mehr lesen: Einige Probleme sind die alten. (az-web/an-online)

FSV will gegen Aachen Serien brechen (FSV-Homepage)

Der zweite Sieg in Folge soll her (FSV-Blog „Bornheimer Hang“)

„Nicht in Schönheit sterben“ (Alemannia-Homepage)

Aktualisiert: AKV sagt Sitzung ab – jetzt mit Reaktionen

„(…) Die einseitige, bewusst verzerrende und durchweg tendenziöse Berichterstattung auf lokaler Ebene gegen den Verein hat in den neuen Medien eine deutschlandweite Verbreitung gefunden. (…)“

Aus der Pressemitteilung des AKV, 5.2.10

Nur ein Zitat aus einer Pressemitteilung des Aachener Karnevalsvereins (AKV) vom Freitag, mit dem die Elferräte und ihr Präsident Horst Wollgarten die Absage der für den heutigen Samstag geplanten Sitzung am Holzgraben begründen. Sie schaden damit in erster Linie den karnevalsbeseelten Öchern.

Wir halten fest: zu negativ die Berichterstattung über die TV-Sitzung. „Bewusst verzerrend“, an anderer Stelle heißt es „bewusst destruktiv“ – zumindest starke Worte sind das, die eine schwache Leistung rechtfertigen sollen.

Die Presse trägt die Schuld. So einfach ist das. Ein billiger Reflex.

Der AKV entfernt sich immer weiter von der Basis.

«Eine nicht nachvollziehbare, überzogene, von Selbstüberschätzung geprägte Reaktion, die ein Schlag in den Rücken aller Aachener Karnevalisten ist.»

Wilm Lürken, Vorsitzender des Ausschusses Aachener Karneval (AAK), in der AZ

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***Mehr lesen:

AKV beleidigt – Sitzung am Holzgraben fällt aus (az-web.de)

Oes – der AKV sagt Sitzung ab (7uhr15.ac)

Georg Helg: Falscheste aller denkbaren Reaktionen (az-web.de)

Sagen was ist: Mein Kommentar in der AZ-Druckausgabe vom Tage

Wilm Lürken: Ein Schlag gegen den Karneval (an-online.de)

Auf ein Wort, Frau Siemons!

Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise. Ein Zukunftsstandort.

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Heute: Sarah Siemons, Generälin der jecksten Garde der Stadt, der Tropi-Garde.

Frau Generälin, Dein Lieblingslied im Karneval?!
Sarah Siemons:
Janz klar: De Samba open Rues!

„Öcher Fastelovvend ist einfach: Er kommt von Herzen, von ganz tief innen.“
Sarah Siemons

Und welches Kostüm trägst Du außerhalb der Tropi-Verpflichtungen?
Sarah Siemons:
Ich hatte diesmal an eine Banane gedacht. So eine Art Au Banan, aber vielleicht wird’s auch ein Clown, wenn wir nach der Tropi-Sitzung am Fettdonnerstag vom Münsterplatz ins Penn-Zelt auf dem Katschhof ziehen. Mal sehen.

***Mehr lesen: Seite 2

MITRATEN, MITSPIELEN, GEWINNEN!

Die Tropis feiern am Karnevalssamstag ihren traditionellen Ball. Und der ist längst ausverkauft!

Wer die folgende Frage richtig beantwortet, kann zwei Tickets gewinnen, die Sarah – großzügig wie sie ist –, spendiert:

Zu welcher Pfarre in Aachen gehört die Tropi-Garde?

Rechtsweg ist ausgeschlossen, klar!

Antworten bitte an buettgens@gmx.de