Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 45 von 77)

Bilder von Vier Amigos & Friends

Das CHIO-Konzert der Vier Amigos im Soerser Winkel hat für reichlich Begeisterung gesorgt. Klasse Echo auf einen schönen Öcher Ovvend mit Freunden.

Freunden auf der Bühne und ungezählten davor. Waren das 1500 Menschen? Oder 2000? Sie standen dicht gedrängt im Winkel, sie standen auf den Tribünenaufgängen – es war ein großartiger Abend am Stand der Aachener Nachrichten. Und jetzt kommt immer wieder die Frage: Gibt es Bilder?

Antwort: Jawoll! Der Öcher Blogger Fritz Jeschke – www.derfriedri.ch – hat mir einige Bilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt, die in diesem Beitrag nun zur Veröffentlichung kommen:

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*** 🙄 Lesenswert ist die Bewertung des Konzerts durch Fritz, sehenswert auch das Video vom Paul-Pooetz-Auftritt in seinem Blog-Beitrag

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„Der is‘ mich ständig am Profitieren!“

„Wenn ich dat seh, ’n Kerl wie’n Baum, ’n Schuss wie’n Huhn!“

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Thorsten Karbach, René Benden und Tom Thelen (von links) sind durch die härteste Schule des Lebens gegangen. Sie haben im Verein erfolgreich Fußball gespielt – und ihre Trainer hatten was zu sagen!

„Komm! Jeh!“ Sprüche wie diese kennt jeder, der sich im Fußballsport tummelt oder getummelt hat. Thorsten Karbach, René Benden und Tom Thelen, drei liebe Kollegen aus der AZ/AN-Redaktion, die im gehobenen Amateursegment auf Tore- und Punktejagd gegangen sind, gewähren hier auf 7uhr15.ac exklusiv Einblicke in ihre Kollektion der besten Trainersprüche.

Ein Stück über „Chancen am Mast“, über „Kosmosalbaner“ und Gegenspieler, die „ständig am Profitieren sind, Mensch Schiri“.

*** Gleich klicken, hinter dem quatschenden Smiley:

:DD Die besten Trainersprüche auf den Plätzen der Region, von Lichtenbusch bis Eschweiler – die gibt es hier als Audio-Podcast, um diese ewig lange Sommerpause, diese gähnend langweilige, fußballlose Zeit mit Anstand zu überbrücken!

*** Zum Mitmachen: Wer noch weitere kennt, kann sich gerne in den Kommentaren austoben!

Wetterlehrgedicht

Da fängt wieder so ein goldener Tag an.
Wird er wohl auch so golden enden?
Ich lasse ihn auf mich zukommen.
Kann ihn sowieso nicht ändern.

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Mit dem Wetter ist kein Bund zu schließen.
Darauf, dass es schön bleibt, sollte man nicht wetten.
Lob und Tadel kratzen es nicht groß.
Warum also dagegen wettern?

Schlechtes Wetter geduldig wegstecken.
An gutem sich stillvergnügt laben.
Aus allen Wettern das Beste machen.
Und nie über das Wetter labern.

(Robert Gernhardt)

*** Dieses Gedicht wird im Aachen-Blog gerne periodisch wiederholt, wenn es „aber auch so was von extrem kalt“ oder – wie derzeit – „viel zu heiß, ich geh‘ kaputt“ ist.

In diesem Sinne: einen schönen Turniertag in der Soers – oder wo auch immer Sie diesen Sommertag verleben!

Die Vier Amigos haben auch Paul Pooetz heute Abend für den CHIO nominiert

Die Augen der Welt richten sich heute wieder auf die Aachener Soers. Der Fußball hat Pause, gut so, man kann auch mal zwei, drei Tage ohne Tore und böse Fouls leben.

Menschen aller Herren Länder blicken also gebannt auf das Weltfest des Pferdesports – und alles, was damit einhergeht.

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Ja, auch er ist heute Abend in der Soers am Start: der in Aachen weltbekannte Sänger Paul Pooetz. Jedes dreigestrichene C erreicht er mit seiner Mordsstimme spielend leicht, aber den sonstigen Gepflogenheiten des Show-Business scheint er eher nicht gewachsen.

Ja, die Aachener Soers. Dort geht es ab heute um den gestreckten Galopp, um (Bier-)Oxer, es geht um Tempo, Rasse, Klasse, Zeit, clear in the first round, es geht um die wahre Freundschaft zwischen Tier und Mensch. Und – wie könnte es anders sein – um die Verbindung der Menschen untereinander.

Und so gelangen wir nach der etwas langwierigen und umständlichen Einleitung zum Kern dieses Beitrags: Verbundenheit, Wärme, Nähe, gute Laune – das ist in Aachen eine Angelegenheit für die Vier Amigos. Und dieses – den meisten wohl eher aus dem Karneval bekannte – Quartett (die Herren Brandt, Brandt, Beuel und Ritterbecks) werden am heutigen Dienstagabend ein Konzert geben.

Aufschreiben, merken, hinkommen, mitfeiern: 19.30 Uhr, Soerser Winkel auf dem Turniergelände bei den Aachener Nachrichten. Eintritt frei.

Und die Amigos haben sich Freunde eingeladen: Jupp „the Voice“ Ebert, Ägid Lennartz, den designierten Prinz Karneval Alwin Fiebus – und als Moderator darf ich durch dieses Bühnenprogramm des Frohsinns führen.

Schön wird das.

:DD Zur Einstimmung und zum Mitsingen ein Stück Hausmusik, das bestgeklickte Audio-Podcast auf 7uhr15.ac ever!

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Die Amigos (ganz rechts der Technik-Amigo Jürgen Vreydal)

Der Tag danach. Abgeschmückt.

So, dann schmücken wir mal ab. Die Autowimpel liegen fein gekramt im Garagenregal. Eine der dusseligen Magnetfahnen ließ sich nicht von der
Beifahrertür lösen. Stück Lack ab. Egal.

Die Deutschland-Trikots drehen ihre Runden in der Waschmaschine, unser Sohn hat in seinem Holland-Shirt geschlafen. Es wird zu klären sein, auf welch dunklen Wegen dieses Teil ins Haus gelangen konnte.

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Auf dem Weg in die Waschmaschine. Trikots. Länger abgelegte, erst kurz vor dem Finale ausgezogene. Nach der WM ist vor der WM…

Unser Nachbar hat unter Beifall gestern die riesige schwarz-rot-goldene Flagge vom Dach geholt, die auch dem Rathaus alle Ehre machen würde.

Die Biervorräte hätten noch bis zum ersten Bundesliga-Spieltag gereicht, wir haben sie dennoch vernichtet. „Wat weg is’, is’ weg“ – auf diesen größten
geselligen Nenner haben wir uns geeinigt.

„Ach, schön war’s“, sage ich zu meiner Frau, als es kracht. Bin final auf die dreifarbige Vuvuzela getreten, die nun Geschichte ist. „Ja, sehr schön“,
sagt meine Frau. Schwingt da etwa Erleichterung mit?

*** Diese Glosse ist heute in der Druckausgabe der Aachener Zeitung (Montag, 12. Juli) zu lesen.
Weitere finale Punkte setzen dort die Kollegen aus der Sportredaktion.

*** 🙄 Sehr empfehlenswert auch das Abschlussvideo auf www.az-web.de und www.an-online.de – Tom Thelen interviewt die Sportredakteure Christoph Pauli, Heribert Förster und Klaus Schmidt.

*** Und nicht vergessen: Gebt den Hashtag #jogimussbleiben unbedingt elektronisch weiter!

1D-Analyse zum dritten Platz – und ein Appell: #jogimussbleiben

Geschafft – und wie! Das Spiel um Platz 3 hat noch einmal richtig Laune gemacht. Und diese junge Mannschaft, die Jogi Löw geformt hat, macht doch Lust auf mehr!

In der 1D-Analyse, dem modernen Deutungswerkzeug hier auf 7uhr15.ac, kommt das 3:2 von Sami Khedira zu Ehren, 82. Minute, Ecke Özil, Friedrich kämpft, Kießling stochert, Khedira köpft – und Muslera segelt nicht nur hinter diesem Ball vergebens her.

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Rein emotional – und das war diese WM nun wirklich – würde ich die 1D-Analysen mit einem kleinen Appell beenden. An Jogi Löw: Mann, bleib bitte! Die Rumdruckserei macht mich ein bisschen rappelig. Wäre schade, wenn dieser Bundestrainer in den Sack hauen würde.

***DESHALB DIE BEWEGUNG IM NETZ:
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#jogimussbleiben – einfach weitersagen!!!

Wo kuckste unwattippste? (7)

So, dann starten wir mal in die letzte Runde, frei nach dem altbewährten Motto: Was wir anfangen, bringen wir auch zu Ende!

Deshalb heute, am Tag des kleinen Finals Deutschland gegen Uruguay, die entscheidenden Fragen:

1) Wo kuckste

2) Unwattippste?

Erweitert um Frage 3)

Und wer holt den Pott?

Ich sag’s mal so:

1) Natürlich wieder zu Hause, mit allem Ritualgebrösel drumrum, am besten auf der Terrasse und – das ist schön: entspannt!

2) Wir gewinnen 3:1, und Klose trifft!

3) Ich gönn’s den Holländern, auch wenn die Gefahr groß ist, dass sie dann durchdrehen. Also: 2:1 – und Robben trifft.

***Macht mir die Freude: Gebt in den Kommentaren eure Antworten! Schönes Wochenende, gute Spiele – und danke für die großartigen Kommentare zur WM hier auf 7uhr15 an alle!!!

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Klar, einer fehlt:

images„Helmutseinsohn“ ist inzwischen auf Malle, lässt grüßen, tippt ein 2:0 für unsere Jungs und befürchtet ein Erdbeben nach dem spanischen Sieg am Sonntag…

Auf ein Wort, Herr Kapellmann!

Jupp Kapellmann ist Weltmeister. Das unterscheidet ihn beispielsweise von Bastian Schweinsteiger. Kapellmann, gebürtiger Bardenberger, Vizemeister mit der Alemannia, später beim FC Köln und in den Goldenen Siebzigern beim glorreichen FC Bayern in vorderster Front tätig und siegreich, war im 74er-Kader des DFB und „weiß, wie sich das anfühlt, ein Finale gegen Holland zu gewinnen“.

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Jupp Kapellmann, Nationalspieler in der 70ern, Weltmeister von 1974, auch im fernen Rosenheim aus Überzeugung: Aachener!

Gut, so weit hat es die junge deutsche Mannschaft in diesem Jahr nicht gebracht, doch Kapellmann zollt ihr im 7uhr15-Interview in der Rubrik „Auf ein Wort“ großen Respekt.

Herr Kapellmann, ich hatte schon vor Wochen bei Ihnen diesen Interview-Wunsch vorgetragen. Jetzt melden Sie sich, am Tag nach der Niederlage. Zufall?
Kapellmann:
Nein, kein Zufall, ich bin eben kein Typ, der sich von der allgemeinen Euphorie leiten lässt. Wenn Sie jetzt nach der Niederlage mit mir über Fußball sprechen wollen: bitte.

Wie haben Sie die Spiele von Südafrika erlebt?
Kapellmann:
Aus einer gesunden Distanz. Wie gesagt, Euphorie ist mein Ding nicht.

Ist das Aus der Deutschen im Halbfinale eine Überraschung?
Kapellmann:
Nein, überhaupt nicht. Nichts gegen junge Wilde, aber wenn es hart auf hart kommt, so wie jetzt gegen Spanien, helfen schon ein paar erfahrene Leute, die dem Gegner mal die Luft rauslassen.

Gehen Sie mit der jungen Mannschaft hart ins Gericht?
Kapellmann:
Auf keinen Fall. Sie haben einen schönen, attraktiven Fußball gespielt, ich bin begeistert, mit welcher Hingabe sie gekämpft haben, und ich unterschreibe, dass dieses Team Potenzial für die Zukunft hat.

Was hat Ihnen nicht gefallen?
Kapellmann:
Ach ja, die Geschichte mit dem Kapitänsamt fand ich doof. So etwas ist unnötig. Und so geht man auch nicht mit einem verdienten Spieler wie Michael Ballack um.

*** Kapellmann über Aachen SEITE 2