Das Aachen-Blog

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Heimatkino – die Videos auf 7uhr15.ac

Heimatkino – die Videos auf 7uhr15.ac im Überblick:

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Die Volleyballerin Jana Franziska Poll, Lady in Black von Alemannia Aachen (04/11)

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Solo für 2 – Kabarett mit Manfred und Jan Savelsberg (März 2011)

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Der Kinderkarnevalszug – ein Feature (März 2011)

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Fragebogen: Dr. Werner Pfeil, Präsident des Aachener Karnevalsvereins (AKV)

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Das Porträt: DAS DA-Schauspieler Jens Eisenbeiser

Neue Frisur: Endlich sind die Haare ab!

toupetGute Freunde haben mir schon lange dazu geraten. Sie wollten mich als Typ beraten. Ein Wort gab das andere, aber ich zögerte, ich zauderte. Ach, der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und wie er aussieht, mein Gott, so sieht er eben aus.

Jetzt hab‘ ich es aber doch getan, ich war beim Friseur (bei ernst gemeinten Zuschriften verrate ich auch den Namen) und habe mir mal richtig schick die Haare schneiden lassen. Weg mit dem Jezottels und Jezuumels. Und ich finde: propper, akkurat, elegant, welch klarer Blick! Sagt meine Schwiegermutter übrigens auch.

Dieses Foto, das jeder Coiffeur-Fachzeitschrift zu reíßendem Absatz verhelfen würde, hat ein sehr netter Kollege gemacht, der aber bis auf weiteres ungenannt bleiben möchte.

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Ich verstehe das Kind nicht!

HDGDL. So Sachen schreibt sie.

Oder wenn die Mail zu Ende ist: BD, weil LG ja jeder kennt.

HDGDL – hab dich ganz doll lieb, soll es heißen.

Oder BD – bis dann.

Als staubtrockener Freund des (aus)geschriebenen Wortes und des gepflegten, zu Ende formulierten Satzes (sauberer Genitiv und so, Subjekt, Prädikat, Objekt), stehe ich staunend stumm vor Mails oder SMS meiner Tochter.

Ich habe ihr jetzt eine zurückgeschrieben.

SWUSAKSVZMSSMMDVAIADWDDSHDPDAK 😉

Auflösung Seite 2

„Och härm“! Was heißt das?

„Och härm“ steht auf dem Brettchen, das derzeit bei uns zu Hause im Mittelpunkt des Frühstückstischs liegt. Unser Sohn, der gerade das Lesen lernt, hat es entziffert: „Och härm – was heißt Och härm“, will er wissen. Und ob das was mit Oche zu tun hat?

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Nein, nicht wirklich, sag ich, es gehe mehr um Mitleid. „Was ist Mitleid?“ Er fragt und fragt, es gibt bald keine Geheimnisse mehr.

„Mitleid ist“ – mein Gott, wie erklärt man’s dem Kind?! – „Mitleid ist das, was man fühlt, wenn, na sagen wir mal“, sag ich, „Gladbach zum Beispiel 7:0 in Stuttgart verliert.“ Er guckt auf, sagt: „Also ist Mitleid so was wie voll lustig!“

Er findet sich mit der Erklärung ab, und mein Beispiel hat ihn beeindruckt. Seit diesem Morgen will er immer das „Och härm“-Brettchen haben.

Reinhard Mey in Aachen – ein Interview und eine kostbare Hörprobe: exklusiv!

Reinhard Mey schließt in diesen Tagen die Arbeit an seiner neuen CD ab. „Mairegen“ wird sie heißen, sie wird am 7. Mai veröffentlicht – und ein erster Höreindruck klingt vielversprechend. Hier auf 7uhr15.ac gibt es ihn exklusiv!

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Dankenswerterweise hat der Aachener Musiker, Toningenieur und Produzent Manfred Leuchter Reinhard Mey vor Jahren davon überzeugen können, dass Aachen der beste Platz ist, um in Ruhe ein neues Plattenprojekt zu entwickeln. Und so ist der Liedermacher wieder aus Berlin in die Kaiserstadt gekommen, um hier vier Wochen lang mit Leuchter die Platte – es handelt sich um sein 25. Studioalbum – fertigzustellen.

Ich habe die einmalige Gelegenheit gehabt, für Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten eine Reportage über die Plattenaufnahme machen zu können.

Hier ist die Geschichte nachzulesen: Und wieder stellt sich Reinhard Mey in den Regen

Da Reinhard Mey aber nicht nur ein Mann des gesungenen Wortes, sondern auch ein Freund moderner Kommunikationsmittel ist – was seine Homepage belegt – , hat er sich sofort bereiterklärt, eine kleine Tonprobe für ein Audio auf 7uhr15.ac abzugeben – und natürlich ein paar neugierige Fragen zum Thema Aachen, wie sie perfekt ins Aachen-Blog passen – zu beantworten.

Und dieses wunderbare Tondokument, das ich nicht ohne Stolz präsentiere, gibt es nun hier:

:DD Reinhard Mey singt „Wir sind eins“ und spricht über seine Liebe zu Aachen (mp3-File)

DIE BILDER ZU DIESER BEGEGNUNG AUF SEITE 2

Warum 7uhr15.ac?

Das ist doch wirklich eine gute und gerne gestellte Frage. Und die Antwort ist eigentlich ganz banal.

Also, es fing an, lass mal nachdenken: im September 2008. Ich war auf Dienstreise, früh unterwegs im Zug. Wir stoppten in Düsseldorf zwischen, es regnete, ich schaute noch etwas verschlafen und vor allem tief in Gedanken aus dem Fenster auf den Bahnsteig.

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Boh! Düsseldorf!

Links das Schild: Düsseldorf; rechts die Bahnhofsuhr: 7uhr15! Unfassbar ungemütlich. Und da habe ich gedacht: Eigentlich egal, wieviel Uhr es ist, in Düsseldorf möchteste nich‘ abgemalt sein…

Um wie vieles schöner und anders ist es da in Aachen!

Ich habe dann in der Tat ein paar Tage später einen sehr fies frühen Frühstückstermin in der Stadt gehabt, kreuzte den Markt, und er machte an diesem Tag seinem Namen alle Ehre: es war nämlich Markttag. Anders als in Düsseldorf – welch Wunder! – schien die Sonne, ich guckte auf die Rathausuhr, Sie ahnen es: 7uhr15.

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Jawoll, Aachen! (Foto: Andreas Herrmann)

Und als ich dann wiederum ein paar Wochen später endlich den Entschluss fasste, mein Aachener Heimatblog zu starten und über einen Namen nachdachte, fielen mir diese beiden 7uhr15-Geschichten ein. Und dass dann noch die Domainkennung ac hinzukam, machte die Sache richtig rund.

Das Leben kann so einfach sein!

In der Tat schreibe ich nun heute viele Blogstorys in der Frühe. Ich mag das sehr, in meinem Büro zu sitzen, über die Felder zu schauen, rüber zur Benediktinerabtei Kornelimünster (siehe auch Eintrag Heimatdichter) – und den Tag mit ein paar ermunternden, klaren Gedanken über meine Stadt und ihre Menschen zu beginnen.

Aachen ist eine unfassbare Fundgrube für schreibende, redende, fotografierende, filmende Leute – naja, wenn Sie das Blog kennen oder kennenlernen oder wenn Sie meine Zeitungsarbeit schon etwas länger verfolgen, werden Sie wissen, was ich meine.