Das Aachen-Blog

Schlagwort: buettgens (Seite 12 von 12)

Über mich

Hallo, ich bin Bernd Büttgens. Und ich freue mich, dass Sie sich für mein Aachener Heimatblog interessieren!

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Das hat mich doch jetzt seit Jahren gereizt. Ein eigenes Blog wollte ich schon lange haben. Weil ich ohnehin spannend finde, wie sich unser Kommunikationsverhalten und folglich die Vermittlung von Inhalten verändern.

Und dann liegt natürlich im Journalisten dieser Hang, sich öffentlich mitteilen zu wollen. Sonst hätte man ja auch, na, sagen wir, Förster werden können.

Das Thema war der entscheidende Punkt. Ich habe da nicht lange suchen müssen: Aachen, meine Stadt. (siehe auch „Warum 7uhr15?“)

Ich habe schon früher, als ich noch Leiter der Stadtredaktion der Aachener Zeitung war, immer auf die Frage, was ich denn so mache, gerne geantwortet: Ich bin Berufsaachener. Ein großartiger Beruf, wie ich finde. Die Stadt und ihre Menschen im Blick, dieser Blick ist kritisch, doch in erster Linie liebevoll, oft auch verliebt. Und hier auf diesem Heimatblog ganz oft sehr verliebt.

Ich bin seit November 2014 Sprecher der Stadt Aachen und habe die Leitung des Fachbereichs Presse und Marketing übernommen – das schafft dann reichlich Perspektiven, das Thema Aachen zu erzählen und zu platzieren.

Ich lebe mit meiner Familie, meiner Frau Uschi und unseren Kindern Leonie und Ben, för ze frecke jeär en Oche, genauer ja in Schleckheim, was ein wunderschöner Flecken ist. Wenn ich aus dem Fenster schaue, kann ich am anderen Ende der Felder die Benediktinerabtei Kornelimünster sehen – und das gefällt mir sehr.

Der gelernte Beruf ist klar: Redakteur! 25 Jahre bei der Zeitung, erst Aachener Volkszeitung, dann Aachener Zeitung, ab 2003 in der gemeinsamen Redaktion von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, ab 2004 bis Oktober 2014, in der Chefredaktion als stellvertretender Chefredakteur.

Ich bin 49 Jahre alt, gebürtiger Öcher, stolzer Träger des Thouet-Mundartpreises der Stadt Aachen, und ich tummele mich – privat wie beruflich – gerne dort, wo das Leben pulsiert.

Lasst uns zwitschern!

Man kann sich der Magie dieses blitzschnellen Mediums kaum entziehen. „Was machst Du gerade?“ Das war vor drei Jahren die Frage, mit der der Internet-Infokanal twitter.com startete.
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Ein öffentlich einsehbares Tagebuch war entstanden, ein sogenanntes Mikro-Blog. Denn in maximal 140 Zeichen
erzählten die Pioniere dieses sozialen Netzwerkes wie bei einer SMS davon, dass die Wurst auf dem Grill liegt, das Wochenende sonnig werden soll oder ein Schalke-Aufkleber am Autoheck eine herbe Belastung sein kann.

Derartig gestaltete Tweets (so heißen die „gezwitscherten“ Nachrichten) gibt es auch heute noch. Grundsätzlich hat sich die Qualität der gezwitscherten Nachricht jedoch deutlich geändert. Heute kommt man bei Twitter – wenn man das Angebot entsprechend auf die eigenen Bedürfnisse fokussiert – einerseits verblüffend schnell an aktuelle Neuigkeiten,
andererseits im extrem meinungsfreudigen Dialog in Kontakt mit interessanten Leuten vor Ort, bundes- oder weltweit.

In 140 Zeichen kann man erstaunlich präzise Gedanken, Urteile oder Infos formulieren und auf manch Lesens- und Staunenswertes über den entsprechenden Link hinweisen.

So wagen wir die These: Twitter ist eine Erfolgsgeschichte, die sich durchsetzen wird. Es ist eine neue Spielart der modernen Kommunikation, ein Paradebeispiel für die Wirksamkeit des Web 2.0.

Und gleichzeitig ist Twitter aber auch ein Synonym für den Zustand der Medien, die sich im Zeitalter der Digitalisierung neu positionieren und neu erfinden – und doch noch keine Antwort auf die Frage haben: Wie kommunizieren wir in der Zukunft? Welche Idee setzt sich durch? Welches Konzept ist auch wirtschaftlich interessant?

Auch wir Zeitungsleute diskutieren diese Themen mit Vehemenz. Für uns ist Twitter eine gute Möglichkeit, die Wege der modernen Informationsbeschaffung – und ihrer Kommentierung – zu erforschen. Und zu staunen, was da abgeht. Lassen Sie uns zwitschern: www.twitter.com/buettgens – ganz einfach.

***Mehr lesen: Informatives und Wertendes über Twitter von René Martens im Rheinischen Merkur und von Holger Schmidt im Faz.net

***Twitter-Empfehlungen: Aachen journalistisch: Mullefluppet – eher literarisch: Jo Silberstein – nah an der Alemannia: news5_alemannia – medienpolitisch analytisch: holgerschmidt – der Kulttwitterer: saschalobo