Das Aachen-Blog

Schlagwort: Aachen (Seite 35 von 51)

Das erste Tor, die erste 1D-Analyse und der Kleine: „Deäissichenewursamholen!“

Ja, geht doch! Schön war’s, klar, hätte noch schöner sein können. Hinten fallen bei wenig Chancen der Berliner zu viele Tore (2). Vorne fallen bei vielen Chancen der Aachener zu wenig Tore (auch 2).

Aber Kampf, Tempo, Leidenschaft, kawuptisch noeh vöere, alles tiptop.

Zur Feier des Tages deshalb die erste 1D-Analyse eines Alemannia-Tores hier auf 7uhr15.ac. Schon während der WM stieß diese schlichte, aber vielsagende Antwort auf alle 3D-, 4D-, Ohjeh-Analysen in den diversen Medien auf großes Hallo. Die Fachpresse staunte, was dieser Text im Tagesspiegel, respektive in den 11Freunden belegt.

DSC_0001

Wir sehen also das erste Saisontor der Schwarz-Gelben, Marco Höger macht es mit einem wundervollen Volley-Aufsetzer in der 37. Minute; „100 Prozent Risiko“, sagt der Torschütze, und mindestens vier Berliner kieke wie e Kömpche oder mehrere Kömpchere.

Ansonsten: Stimmung vom Feinsten. Der Öcher Fan liebt seine Jungens, wenn er sieht, dass sie wollen und machen. Und er freut sich darüber, dass da endlich wieder Kicker am Start sind, die mit Recht von sich behaupten dürfen, dass der Ball ihr Freund ist.

SMS vor dem Spiel: „Vür stieje op, tausen‘ Prozen‘, Aue!“
Stimme während des Spiels im Nacken: „Derselve Stronx wie ömmer!“

Nicht mitreden darf heute ein kleiner Junge eine Reihe vor uns, der während des Spiels ständig unterwegs war, um sich in einer bewundernswerten Ausdauer Lebensmittel in flüssiger, fester, frittierter und bepuderzuckerter Form zu besorgen. Als der ihn begleitende Opa gefragt wurde, wo der Marvin denn wäre, kam das: „Deäissichenewursamholen!“

———-

*** Mehr lesen:

Anwendungsbeispiel 1D-Analyse während der WM: Schweinis rasanter Slalom im Argentinien-Spiel

AZ und AN-Sport freuen sich über die Auftaktleistung der Alemannia

Morgen früh 1D-Analyse, wenn…

So, ich werde dann mal Richtung Tivoli aufbrechen. Frohen Mutes, mit einem guten Gefühl.

Und sollte unsere Mannschaft heute Abend ordentlich spielen, dann gibt es morgen früh die erste 1D-Analyse eines Alemannia-Tors.

1D-Analysen waren hier auf dem Blog bei der WM ein vielgefragtes Analysewerkzeug, das sich dem modernen Schnickschnack tapfer entgegenstemmt und doch so viel erzählt!

Also, bis später!

Das Magische Zweieck – steil nach vorne! 1. Podcast einer großen Saison. Wetten?

Mannschaftsfoto
Auf geht’s, Männer! Foto: Alemannia Aachen

102 Tage ohne Punktespiel auf dem Tivoli! Quälend haben sie sich – Stunde für Stunde – vom Acker gemacht. Was haben wir alle gelitten!

Da kann die Nationalmannschaft noch so attraktiv vertikal spielen, was ja neu ist und Michael Ballack noch ordentlich in die Bredouille bringen wird (aber das ist ein anderes Thema), wir halten nach dieser harten Zeit der Entbehrungen fest: Fußball ist Schwarz-Gelb, findet an der Krefelder Straße in Aachen statt und hört auf den Namen Alemannia.

zweieck_
Setzt vor dem Saisonstart auf die Alemannia. Mal wieder. Aber diesmal so richtig: das Magische Zweieck.

Großartig – jetzt geht’s los, Freitag, 18 Uhr, das erste Punktespiel gegen die Eisernen aus Berlin steht auf dem Programm. Ist aber auch egal, wer kommt. Das „Magische Zweieck“, das ausgesprochen geschätzte, kompetente, fußballverrückte, messerscharfe Analysewerkzeug des Aachen-Blogs 7uhr15.ac, sagt voraus: In dieser Saison werden wir Alemannia-Fans ein paar schöne Stunden erleben! Denn die Mannschaft von Peter Hyballa verfolgt die gleiche Taktik wie das Magische Zweieck: steil nach vorne!

Was sollen wir noch lange schreiben – und Sie lesen?! Olaf „Oli“ Lindenau und Bernd Büttgens werden nach dem großen Spaß in der Rückrunde der letzten Saison die Alemannia-Fans vor jedem Heimspiel der neuen Spielzeit mit einem brandaktuellen Zweieck-Podcast auf den Stand der Dinge bringen, quasi einstimmen. Komplett subjektiv, weil objektiv jeder kann.

:DD Wer hier klickt, ist schon fast da – denn hier geht’s zum aktuellen Podcast!

*** Und hier geht es zur Stammseite des Magischen Zweiecks – mit allen bisherigen Folgen!

*** Noch ein paar Hörtipps:

Wer das Magische Zweieck hört, hört auch gerne die folgenden Podcasts:

:DD Öcher Ureinwohner verfolgen ein Alemannia-Spiel im Block O6

:DD Schiri, deä is mich ständig am Profitieren – die besten Sprüche vom grünen Rasen. Regional natürlich.

——————

*** Vorberichte zum Spiel:

„Euphorie in der Stadt…“ (az-web.de)

Gesegneter Auftakt – (Alemannia-Homepage)

Wissenswertes zum ersten Heimspiel (Alemannia-Homepage)

Morgen: Das Magische Zweieck startet mit der Alemannia in die neue Saison!

Das Alemannia-Fieber steigt wieder. Endlich! Vorbei die Zeiten, in denen wir in unserer Not Trainingsspiele des VfL Wolfsburg gegen den AS Genk auf Sport1 gucken mussten. Oder in denen wir beim einsamen Solotippkick (ich gegen mich) ständig verloren.

Es geht wieder los! Nach dem Pokalsieg in Essen am Sonntag haben die Jungs von der Krefelder Straße sich selbst die beste Vorlage für den Saisonstart gegeben. Und eine ganze Region schaut gebannt auf den Tivoli. Wozu sind Hyballas Ballartisten imstande?

zweieck_

Freitagabend, 18 Uhr, der Saisonauftakt gegen Union Berlin.

Keine Frage, als kleine, aber feine Begleitmusik vor jedem Heimspiel der Alemannia gibt es hier auf 7uhr15.ac wieder das Podcast vom „Magischen Zweieck“ – Alemannia für die Ohren.

Im Studio stehen Eierlikör, Salzgebäck und ein feines Kräuterprintchen schon bereit, die Herren Lindenau und Büttgens haben ihren Besuch für die nächsten Stunden angekündigt. Auf dass der geneigten Öffentlichkeit spätestens am Donnerstagmorgen zu Ohren gebracht werde, was das Analyse-Duo im messerscharfen verbalen Doppelpass ersponnen und sich selbst – also ganz persönlich – als Saisonziel gesetzt hat.

*** Das Magische Zweieckin der vorigen Saison die topgeklickte Serie auf 7uhr15.ac – geht weiter! Und es gibt auf alle Fälle zwei Leute, die sich darüber freuen…

Der Geschmack des Urlaubs

Jaja, schön war’s. Holland, die See, blauer Himmel, weiße Wölkchen, ein Häuschen im Grünen. Und Vanille Vla!

vla

Und deshalb haben wir – wie jedes Jahr – beschlossen, den Urlaub zu verlängern, quasi ein gutes Stück von ihm, mitzunehmen. Mit nach Hause. Der Geschmack des Urlaubs – damit die Erholung sich noch was hält.

lekker

Gestern haben wir festgestellt, dass es wie jedes Jahr ist. Man kann Berge von den guten Sachen bunkern und nach Aachen schleppen. Sie schmecken hier anders. Ganz anders. Und bei dem Wetter schmecken die meisten überhaupt nicht.

Diese Geschichte gibt es übrigens auch mit Tiroler Bauernspeck oder schottischem Black Pudding…

Hoppla, da sind wir wieder

Heute Morgen mache ich also die Tür vom Wohnmobil auf und bin gespannt – wie eigentlich an all den anderen Morgen der zurückliegenden Wochen –, wohin uns denn die Urlaubslust, der freie Wind, der freie Wille gestern verschlagen hat.

Ja, manchmal ist die Erinnerung an die so sachte verstrichenen Tage im Urlaub nicht ganz so einfach. Und wenn man sich treiben lässt durch diese freie Zeit – heute hier, morgen da, übermorgen Gott weiß wo – kann man auch mal die Orientierung verlieren.

Auf jeden Fall: Tür auf – än wat es dat? Et Mönster!?

21072010272

Saukäs! Kommt emal kucken, Kinder! Oes noch! Oche!

Also, was ich nur sagen wollte: Wir sind wieder da. Der Urlaub,dieser hurtige Geselle, hatte es diesmal – wie ich finde – sehr eilig.

Ävver iehrlich, ich fröi mich nu van Hazze op Oche än ming Öcher!

***P.S. Haben wir was verpasst? Hörte von grandios gut aufgelegten Alemannen! Das würde mir den Wiedereinstieg sehr erleichtern…

Kaiserstadt am See!

KAISERSTADT AM SEE!!!!

Der Beweis, dass das Lied der Alemannia-Fans (oder singen sie „Kaiserstadt AC“?) keinesfalls substanzlos ist:

kaiserstadt

Meine Lieblingsnachricht der Woche: Die Stadtarchäologen glauben den Beweis dafür entdeckt zu haben, dass Aachen am großen Wasser lag, ja, eine Hafenstadt war!

Heute in den Druckausgaben von AZ und AN (Samstagausgaben) ausführlich nachzulesen.

Im Netz gibt es auch zwei Versionen: „Schiffe in Aachen?“ auf az-web.de und „Schiffsverkehr auf dem Johannisbach“ bei an-online.de

Bilder von Vier Amigos & Friends

Das CHIO-Konzert der Vier Amigos im Soerser Winkel hat für reichlich Begeisterung gesorgt. Klasse Echo auf einen schönen Öcher Ovvend mit Freunden.

Freunden auf der Bühne und ungezählten davor. Waren das 1500 Menschen? Oder 2000? Sie standen dicht gedrängt im Winkel, sie standen auf den Tribünenaufgängen – es war ein großartiger Abend am Stand der Aachener Nachrichten. Und jetzt kommt immer wieder die Frage: Gibt es Bilder?

Antwort: Jawoll! Der Öcher Blogger Fritz Jeschke – www.derfriedri.ch – hat mir einige Bilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt, die in diesem Beitrag nun zur Veröffentlichung kommen:

amigos1zuschauer1

*** 🙄 Lesenswert ist die Bewertung des Konzerts durch Fritz, sehenswert auch das Video vom Paul-Pooetz-Auftritt in seinem Blog-Beitrag

MEHR BILDER SEITE 2

„Der is‘ mich ständig am Profitieren!“

„Wenn ich dat seh, ’n Kerl wie’n Baum, ’n Schuss wie’n Huhn!“

profis

Thorsten Karbach, René Benden und Tom Thelen (von links) sind durch die härteste Schule des Lebens gegangen. Sie haben im Verein erfolgreich Fußball gespielt – und ihre Trainer hatten was zu sagen!

„Komm! Jeh!“ Sprüche wie diese kennt jeder, der sich im Fußballsport tummelt oder getummelt hat. Thorsten Karbach, René Benden und Tom Thelen, drei liebe Kollegen aus der AZ/AN-Redaktion, die im gehobenen Amateursegment auf Tore- und Punktejagd gegangen sind, gewähren hier auf 7uhr15.ac exklusiv Einblicke in ihre Kollektion der besten Trainersprüche.

Ein Stück über „Chancen am Mast“, über „Kosmosalbaner“ und Gegenspieler, die „ständig am Profitieren sind, Mensch Schiri“.

*** Gleich klicken, hinter dem quatschenden Smiley:

:DD Die besten Trainersprüche auf den Plätzen der Region, von Lichtenbusch bis Eschweiler – die gibt es hier als Audio-Podcast, um diese ewig lange Sommerpause, diese gähnend langweilige, fußballlose Zeit mit Anstand zu überbrücken!

*** Zum Mitmachen: Wer noch weitere kennt, kann sich gerne in den Kommentaren austoben!

Wetterlehrgedicht

Da fängt wieder so ein goldener Tag an.
Wird er wohl auch so golden enden?
Ich lasse ihn auf mich zukommen.
Kann ihn sowieso nicht ändern.

lousberg6

Mit dem Wetter ist kein Bund zu schließen.
Darauf, dass es schön bleibt, sollte man nicht wetten.
Lob und Tadel kratzen es nicht groß.
Warum also dagegen wettern?

Schlechtes Wetter geduldig wegstecken.
An gutem sich stillvergnügt laben.
Aus allen Wettern das Beste machen.
Und nie über das Wetter labern.

(Robert Gernhardt)

*** Dieses Gedicht wird im Aachen-Blog gerne periodisch wiederholt, wenn es „aber auch so was von extrem kalt“ oder – wie derzeit – „viel zu heiß, ich geh‘ kaputt“ ist.

In diesem Sinne: einen schönen Turniertag in der Soers – oder wo auch immer Sie diesen Sommertag verleben!