…nicht nur das Wasser im Mund zusammen.
Welch großartiges Öcher Kaffee-Gedeck!
Das Aachen-Blog
Wir haben in der AZ/AN-Sportredaktion wirklich lange suchen müssen, um ein Foto zu finden, auf dem Michael Meier lacht. Der Top-Bundesliga-Manager (Köln, Leverkusen, Dortmund) ist in der Branche als ernster Mann bekannt.
Und als er sich nun zu einem Talk beim Marketing-Club Aachen mit mir verabredet hatte, suchten wir eben ein Bild zur Vorankündigung mit einem lachenden Meier. Sehr schwierig.
So habe ich also gestern Abend während der interessanten Unterhaltung die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und Herrn Meier fotografiert, lachend! Ein Bild fürs Archiv, für künftige Veröffentlichungen. Was dieses Foto von Andreas Steindl belegt!
Ein spannender Abend mit interessanten Einblicken in das Bundesliga-Geschäft war das. Mit Anekdoten vom knallharten Rinus Michels, strategischen Ottmar Hitzfeld und wohlmeinenden Günter Netzer. Mit Erinnerungen an große und weniger große Dortmunder Tage, an Lobeshymnen und Rausschmisse.
Auch erzählte Meier, wie Lukas Podolski ihn einst anrief, um dem bayrischen Martyrium zu entkommen und wie daraus der große Coup wurde. Stolz ist er nach wie vor auf die Erfolg mit dem BVB, emotional hängt er am FC, doch sein Lieblingsclub ist Grün-Schwarz Cappenberg.
Meier ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Club. Wie gesagt, wenn er ein Bewerbungsfoto braucht…
*** MEHR LESEN:
Die Geschichte zum Gespräch hat Christoph Pauli in der Donnerstagausgabe von AZ und AN aufgeschrieben.
Folgenreicher Dialog auf facebook.
Ich schrieb vorgestern, weil ich gerade meinen 1111. Tweet auf Twitter ins All geschossen hatte:
„1111 Tweets auf Twitter. Zeit, Karnevalsprinz zu werden! Alaaf! #aachen #oche“ (ich)
Hätte ich mit dieser Resonanz rechnen können?
Meine alte Freundin Jutta bezichtigt mich, ich würde es auf Kronen absehen. Bernd S., ein Höllenhund, dem vieles zuzutrauen ist, will gleich als Mundschenk anheuern, Andreas hat für 3600 Tweets später ’ne gute Idee, und mein Freund Uwe schreibt das:
„Kann ich auch in dein jefolje? ich wäre gerne die hofstaatfigur mit den zumelijen haaren…wie heißt der posten? windhund ? und dann singen vür de fümpf von unsere prinzencedeh!!! ein kindheitstraum wird wahr! wir brauchen ein motto- am besten so kurz und eingängig wie das von dem neuen Prinzen… mh… hier erste ideen: „ob sonnenschein, schnee oder jewitter- alaaf! prinz bernhard, 1111 tweets bei twitter!“ (Uwe)
Darauf ich:
„Steinbrechers Bernd ist dabei, und Uwe, hör, du auch! Du bist lustig, machs‘ immer Stimmung, so wat such ich, verstehste, wie ich dat mein. Du bis‘ dabei. Und deine Bruder, der Dingens, der René, kanns‘ de auch sagen: Proklamation, dabei. Ich wollte mit ’n Helikopter auf der Eurojress landen, dann mit de Wildwasserbahn auf de Bühne, da singen wir dann de 7, de Wanne is voll, huhuhu – und danach sechseinhalb Wochen harelevoll durch de Säle… Häuptling Zumelijes Haar kommt auch mit. Der kennt den Weg.“ (ich)
Mal gespannt, was daraus noch wird! Und wer sonst noch so als was mit von der Partie ist???
Der eine ist in dieser Stadt „ene Latzepansch“ – ein dürrer Hering, so würde es mein Nachbar, ein gebürtiger Bremer, sagen.
Der andere ist in dieser Stadt „ene Pummel“ – klar, ein Dicker.
Wer genau wissen will, was Sache ist, fragt unverblümt und direkt: „Un‘, wat wieschste?“ Und dann, wenn’s gut läuft, folgt eine Gewichtsangabe. Nicht selten ist die Schlussfolgerung: Saukäs, klarer Fall von Übberjewicht!
Als ich nun gestern über die Theaterstraße ging, fiel, weil sie wohl nach einer brenzligen Situation mit einem Auto die Kontrolle über ihr Rad verloren hatte, eine Frau sanft, aber immerhin direkt vor mir auf den Bürgersteig.
Nix weiter passiert, dem Himmel sei Dank, ich half ihr hoch. Und zur Erklärung bemühte sich die Öcher Dame nun nach ein paar unflätigen Worten über den dreisten Autofahrer im Philosophischen: „…ich weiß et auch nich‘, auf alle Fälle hab‘ ich dann irjendwie et Übberjewicht jekrischt!“
Öcher Maßeinheit für verlorenes Gleichgewicht = Übberjewicht kriejen!
Auch darüber wird in den nächsten Tagen noch mit unserem Öcher Platt-Lehrer „Dr Karl“ zu sprechen sein.
Dass das Leben voller Gegensätze ist, und dass man doch eigentlich immer die Wahl hat, es so oder auch ganz anders zu machen, ist allgemein bekannt.
Die einen freuen sich über die richtige Meisterschale (Deutscher Meister und so), die anderen bekommen eine geschmacklose Radzierblende und rasten auch total aus (Zweite Liga, jetzt auch mit Meisterschale…).
Die einen trinken ihr Bier, die anderen gießen es Freunden über den Kopf, ach ja.
In Berlin fiel mir in den Sophie-Gips-Höfen nun diese herrlich verzierte Wand in den Blick. Und hier finden wir nun ein paar grundsätzliche Gegensatzpaare aufgepinselt, die die breiten Möglichkeiten der Lebensgestaltung und -haltung zeigen.
Damit lasse ich Euch jetzt mal alleine, weil man fürs Lesen ja Ruhe braucht.
Macht es euch nett, macht es euch schwer!
Ich bin in meinem Öcher Alltag gerne für Variante 1 zu gewinnen.
Peter Hyballa, der überaus beliebte Trainer der Aachener Alemannia, blickt auf seine erste Saison im Profifußball zurück. Eine Saison, in der er große Worte prägte vom Mädchenmikado, Fortuna Hirtenflöter und seinen Straßenkötern. Eine Saison voller Emotionen und mit richtig schönen Fußballmomenten. Auch mit Rückschlägen, okay, aber man muss ja auch noch Ziele haben…
Beim Magischen Zweieck, dem ultimativen Fachausschuss für gehobene Fußballkultur hier auf 7uhr15.ac, findet der Trainer im aktuellen Podcast offene, ja, man kann sagen, bewegende Worte.
Er erzählt von Adrenalinschüben, träumt von der Befreiung von allen taktischen Fesseln, schwärmt von seinem Beruf, der eigentlich eine Berufung sei, und stellt auch ein Langzeitprojekt außerhalb des Rasens vor: seine Suche nach der passenden Esmeralda.
Also, viele Gründe vor dem finalen Saisonkick gegen die Absteiger-Absteiger-Absteiger aus Bielefeld, noch mal ins Podcast reinzuhören:
:DD Das Magische Zweieck trifft Peter Hyballa, die aktuelle Ausgabe – einfach hier klicken!
Übrigens: Das Magische Zweieck stellt der Alemannia seine prallgefüllte Kaffeekasse zum Erwerb neuer Spieler zur Verfügung! Ist das Solidarität?!
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*** Mehr lesen:
:DD Die bisherigen Folgen des Magischen Zweiecks gibt es hier
Was ist geblieben von Knollliwood, jenem lauschigen Filmort am Fuße der Eifel? Genau, eine schöne Holzbank, die sich um eine Linde schmiegt, auf der Jan Josef Liefers, der große Liefers, der Professor Börne, dieser Tausendsassa, noch vorige Woche saß. In seinem Baumhaus.

Die Filmleute haben sie stehen gelassen, nett von ihnen. Das Baumhaus hätten die Kinder von Kornelimünster auch genommen. Aber wir wollen ja nicht undankbar sein.

Die Autos sind zurückgekehrt auf den historischen Markt vor der Propsteikirche – und es sei hier noch mal gesagt: Ohne Blech ist der Platz viel schöner.

Der Rest sind Erinnerungen. An ein paar schöne Drehtage in Kornelimünster, die Michael Cosler mit seiner Kamera dokumentiert hat. Eine kleine Auswahl gibt’s hier und auf den kommenden zwei Seiten – danke, Michael!
MEHR AUF SEITE 2
Manchmal stößt man auf kleine literarische Kostbarkeiten, die man gerne weiterreichen möchte. Ich bin an eine geraten, deren kostenlosen Download ich wärmstens empfehlen kann.
Normal sind wir doch alle nicht“ heißt die kleine, aber sehr feine Broschüre, die die Lebenshilfe in Aachen und in Heinsberg soeben herausgegeben hat – und die von nichts mehr als von Träumen und Wünschen erzählt. Menschen mit und ohne Behinderung verbringen ein gemeinsames Wochenende und kommen ins Reden.
Ich finde, da sollten Sie mal reinschauen! So zum Auftakt der Woche eine feine Sache.
Und hier ist der Link: www.lebenshilfe-aachen.de
Attraktion in Kornelimünster: Schauspielheld Jan Josef Liefers (Professor Boerne im Münster-Tatort) dreht auf dem Marktplatz eine Komödie, nicht er allein, klar, ein Heer fleißiger TV-Menschen ist am Start, und die Menschen im Ort finden das irgendwie schon schön.
Die Schulkinder sind begeistert, die Gastronomen finden es wohl auch nicht ganz schlecht – und bei der Stadt Aachen jubiliert man: Prima Werbung für die Kaiserstadt wird das wohl, wenn der Film vom „Mann auf dem Baum“ im Herbst im Ersten läuft!
In Knolliwood, pardon, in Kornelimünster, freuen sich alle auf ein TV-Open-Air-Studio-Wochenende mit Nachtdreh und allem Zippundzapp.
Und viele Anwohner sagen mit spürbarer Begeisterung auch das: „Wow, der Korneliusmarkt ohne Autos, quasi so als historischer Marktplatz, hat doch aus was!“
Stimmt, was diese Fotos von meinem lieben Kollegen, dem Marktanwohner Michael Cosler, belegen.
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***Foto-Mitmach-Aktion:
Wer schöne Fotos vom Filmdreh in Kornelimünster – von mir aus auch später an den diversen Plätzen in Aachen – gemacht hat, kann sie gerne an das Heimatblog 7uhr15.ac schicken, dann bauen wir eine Bildergalerie mit Euren Bildern! Einfach per Mail schicken an buettgens@gmx.de – die besten Fotos gibt es dann hier!
*** Mehr gucken:
Schönes Video zum Filmdreh in Kornelimünster auf az-web.de
*** Mehr lesen:
Die Filmcrew ist aus dem Häuschen (az-web.de)
Die ganze Domstadt wird zur Kulisse (an-online.de)
So, Mai. Endlich. Wenn das keine Wonne ist! Der Sommer klopft an, hat schon angeklopfen, soll weiter klopfen! Hört man. Wir freuen uns auf die schönste Jahreszeit, wir blicken schon voller Vorfreude auf den Sommer!
Zehn Gründe, warum der Sommer kommen kann, seien nun hier verraten. Zugegeben, die wirklich klasse Idee habe ich geklaut, die Kollegen vom Magazin der Süddeutschen Zeitung sind gleich auf 100 gute Gründe gekommen, aber die sind ja auch viele. Aber vielleicht fallen Euch ja auch noch ein paar gute Sommer-Vorfreude-Gründe ein. Schreibt sie ruhig auf!
Also, der Sommer in Aachen kann kommen. Wir freuen uns baschtisch drauf:
1. Lange Spaziergänge durch den Öcher Bösch in kurzen Hosen!
2. Abends um neun noch das Rückspiel Dortmund-Bayern im Garten und die Siebenjährigen austricksen!
3. Bei Gino in der Zollernstraße im Hof sitzen und Tagliatelle Gorgonzola essen und einen kühlen Vino blanco schlabbern!
4. Nach dem Besuch im Hangeweiher die neuen Sommersprossen zählen!
5. Domburg!!!!
6. Mit dem Rad über die Vennbahntrasse, beim Peter in der Bahnhofsvision ein Bierchen oder unten im Ort ein Becher Erdbeer, Schoko, Zitrone!

7. Dieser Riesenspaß, angebrannte Koteletts zu essen und sie auch noch lecker zu finden.
8. Auf dem Markt sitzen, um mal wieder die Bestätigung zu erhalten, dass die Öcher Mäddchere die schönsten sind!

9. Ruhig durchatmen, weil die Alemannia Sommerpause hat!
10. Arschbombe!
Lauft euch warm, Freunde, der nächste Sommer kommt bestimmt!