Erinnerungen. Zitronenlimo. Oma. Eifel. Sonntagsnachmittags. Stachelbeerfladen. VW-Käfer, hinten drin. Widdau bei Küpper, Schinkenschnittchen. Spazierengehen. Oma-Schleichtempo.
Ich mag bis heute keine Sandalen.
Das Aachen-Blog
Ganz Aachen blickt voller Spannung und Vorfreude in Richtung Walchsee. Alemannia Aachen im Trainingslager.
Mit einem Mal gestern Abend schellt beim „Magischen Zweieck“ das Telefon: der Trainer an der Strippe!

Was Peter Hyballa, dieser letzte Romantiker im deutschen Kickermetier, jenseits der fußballphilosophischen und fußballarbeiterischen Einheiten sonst noch zu erzählen hat, das gibt es weltexklusiv im folgenden Podcast.
Hyballa aus Österreich über Kühe, Stromausfälle, türkische Hotels, das knisternde Verhältnis Trainer-Kapitän, eine brennende Truppe und die Frauen-WM.
:DD Das Magische Zweieck telefoniert mit dem Trainer – nur hier!
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*** Mehr lesen:
Täglich alles Wissenswerte über das Trainingslager von Christoph Pauli (Text) und Andreas Steindl (Fotos) in Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten! Und auf www.az-web.de und www.an-online.de
Vormerken: Paulis großes Sportinterview mit Hyballa gibt es am Montag in den Zeitungen
Auch auf Ballhöhe im Trainingslager: die Alemannia-Homepage
*** Mehr hören:
So sehen die wahren Felder der fußballerischen Ehre aus! Carl Brunn, der formidable Fotograf aus dem Frankenberger Viertel, zeigt seine skurrile Sammlung mit Bolzplätzen, die er landauf und -ab fotografiert hat, in diesen Tagen (22. bis 26. Juni) beim
Popdesignfestival in Köln. Popdesignfestival, kurz „pdf“ – wenn das nicht innovativ ist!
Carl selbst, Fußballfotograf der etwas anderen Art, zeigt in der „Herrenbude“ und im „Rock-it-Baby“, zwei Läden mit ausgefallener Mode, an der Rothehausstraße 4 in Köln-Ehrenfeld seine Bolzplatzporträts.
Wer sie vorab schon mal sehen will, sollte auf www.carlbrunn.de nachschauen. Wer mehr übers pdf erfahren möchte, findet das unter www.pdf-ehrenfeld.net
Toitoitoi in der Geißbockstadt, Carl! Sattel den Benz und lass den Alemanniaschal flattern!
*** Mehr lesen:
Mythos Bolzplatz: Wo der Fußball sein Zuhause hat (az-web.de)
Das 7uhr15-Interview mit Carl Brunn aus der Serie „Auf ein Wort!“
Meine Frau stellte gestern fest, dass ihr ein verregneter April besser gefallen würde als ein nasser Juni. Stimmt. Nur in diesem Jahr scheint es eben andersherum zu laufen…
Aber Wasser ist wichtig, haben wir gelernt, und unser Öcher-Platt-Lehrer, dr liebe Karl, unterstreicht mit einem wasserdicht getexteten Stück Heimat seines Großvaters Matthias Savelsbergh, dass wir doch alle nur Wassermenschen sind!
Vööl Pläsier, hürt jot zou, de niekste Dag jeäht dr Öcher Platt-Kursus heij op Sövve-Foffzeng wier!
Für Zugereiste: Der Öcher-Platt-Kurs wird in den nächsten Tagen hier im Heimatblog fortgesetzt, ich freu mich schon drauf.
:DD Aber zunächst HIER KLICKEN: „Der Wassermensch“ – ein Heimatgedicht mit einem H2O-Geräuschteppich…
Bisher erschienen in dieser Serie: eine ganze Menge schöner Podcasts – mehr dazu auf SEITE 2
Zum Beispiel André Schnitker (links) und Jürgen Fleuster. Mr. Volleyball und die „Fleddermaus“ gehörten zu einer bunten Truppe aus dem prallen Öcher Leben, die sich Freitagabend auf den Weg machte für die gute Sache. Und dafür extra den Red-Rose-Day ausrief.
Die Idee, die der Caritasverband und der Verein zur Förderung des Ehrenamts damit verband: Gesponserte rote Rosen werden in Aachener Kneipen von Menschen verkauft, deren Gesicht dem einen oder anderen durchaus bekannt ist – und das Geld kommt dem großartigen Projekt „JutE“ zujute.
In der Tat handelt es sich um eine äußerst unterstützenswerte Idee, weil das Projekt „JutE – Jugend trifft Erfahrung“ Grundschulkinder individuell mit der Unterstützung durch Mentoren fördert. Unterstützt werden Kinder, deren Eltern sich entweder nicht so gut kümmern und/oder ihrem Nachwuchs nicht die passende schulische Förderung mitgeben können.
Seit dem Start im Sommer 2008 wächst die Zahl der erfahrenen Bürger, die Kinder in den Aachener Grundschulen ehrenamtlich unterstützen. Sie begleiten die Mädchen und Jungen in einem 1:1-Verhältnis und unterstützen sie in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen.
Alles in allem eine jute Sache, die in den Kneipen bestens ankam, breit durch exzessiven Rosenankauf unterstützt wurde und die uns allen viel Spaß gemacht hat.
Das noch: Helfen können auch alle, die gestern nicht auf die Rosenverkäufer, also nicht auf Leute wie Ulla Schmidt, Hilde Scheidt, Armin Laschet, Christian Mourad, Michèle und Wolfgang Offermann, Sabine Verheyen und viele mehr getroffen sind.
Infos gibt es unter www.red-rose-day.de und www.jute-aachen.de
Auch JutE-Mentoren werden noch gesucht
Es gibt viele Gründe, warum Kinder bereits in der Grundschule das Lerntempo nicht halten können. Ihnen mit individueller Förderung zu helfen, ist das Ziel von JutE.
Dafür suchen die JutE-Verantwortlichen ehrenamtliche Mentoren. Mit Hilfen beim Lesen, Schreiben und Rechnen begleiten Sie die Schülern auf den ersten Metern ihrer Schullaufbahn. Diese Starthilfe lässt kommende Hürden kleiner und das Selbstbewusstsein größer werden.So machen Sie Kinder fit für eine gute Schulzeit.
Wer wie ich die Sams-, Sonn-, Feier- und freien Tage am Spielfeldrand verbringt, um dem hoffnungsvollen Nachwuchs beim Kicken zuzuschauen, der erlebt was. Kriegt was zu hören! Beteiligt sich selbst emotional.
Ja jut, man könnte das als gegeben hinnehmen, man kann aber auch ein kleines Podcast draus bauen. Was mir in diesem Fall ein Anliegen ist.
Zu Pfingsten darf’s ja auch mal geistreich werden. So sehen wir das bei der Zeitung. Und deshalb habe ich ein Interview mit dem Aachener Pfarrer Christoph Stender geführt, der eine hohe Bekanntheit in seiner 16-jährigen Zeit als Hochschulpfarrer erzielte.
Als kleines Bonbon gibt es im Videoangebot von AZ und AN diesen Videofragebogen.
http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1
Das ausführliche Interview findet ihr an diesem Pfingstwochenende in der Druckausgabe von AZ und AN. Und der Mann erzählt wirklich schöne und kluge Sachen!
***Mehr dazu auch hier:
Er hat den Schlussakkord auf dem Alten Tivoli gespielt, das ist mal klar: Bennet Kutsch, 18-jähriger Schüler aus Aachen, hat seinen Song „Keep me away“ im Stadion an der Krefelder Straße aufgeführt, sein Kumpel Mats Suethoff hat diesen schönen Moment im Video festgehalten.
Jetzt wird die kulturelle Aktion der beiden jungen Männer bei www.vimeo.com geklickt und geklickt und geklickt: als die letzte vorzeigenswerte Großtat an einer sagenumwobenen Wettkampfstätte.
Bennet – Keep me away from Mats Suethoff on Vimeo.
Und die Begeisterung für das Filmstück ist völlig berechtigt. Denn nicht nur das Video ist klasse gemacht, auch der handgemachte Song, mit dem Bennet auf dem Würselener Wall – ach, welche Erinnerungen werden wach! – aufschlägt, ist hörenswert. Kompliment!
„Das ist meine Art, vom alten Tivoli Abschied zu nehmen“, sagt der Alemannia-Fan mit der Gitarre und erinnert sich an große Momente zurück: der Pokalsieg gegen die Bayern 2004, Blanks Tor, später der Treffer von Meijer – ja, das war’s.
Die Erinnerungen an das alte Feld der Ehre bleiben im Kopf, das Video von Mats und Bennet bleibt im Netz. Schaut es Euch an!
Mit Tränen der Freude habe ich soeben in meinem digitalen Briefkasten das Foto zum Fest entdeckt. Der gestrigen Bitte, mir doch freundlicherweise ein Bild vom Karlspreisfestäng 2011 zu schicken, dem ich aufgrund anderweitiger Verpflichtungen nicht beiwohnen konnte, folgte dann immerhin doch ein Freund dieses Blogs.

Marco Sievert, ein Öcher Jong met Hazz, hat unter Aufbietung aller Kräfte und mit großem künstlerischen Esprit und mit einem feinen Näschen für ein gutes Motiv ebenjenes geschickt.
Katschhoffest 2011, der Schnappschuss, die Bühne, nein, nicht von vorne, eher vom Dienstboteneinsatz gesehen, ein raffiniertes Spiel mit Licht, Schatten und Nebel, kurz vor, nach oder während des Auftritts der Band TON. Wer weiß das schon?!
Danke, Marco, Du bist ein Freund!
Also heute, Christi Himmelfahrt, mal nicht zum Karlspreis. Was eigentlich schade ist, weil dieser Tag nun doch zu den hohen Öcher Feiertag zählt.
Stattdessen Kinderkommellion vom coolen Neffen Fabian! Was auch sehr schön ist, weil der Kerl ein feiner und wilder ist, und weil auch hier das Sönnchen lacht.
Trotzdem, der Karlspreis, das Öcher Flair, die Feiertagsstimmung rund um Dom und Rathaus fehlen mir doch.
Deshalb: Wer kann mir ein Foto vom Karlspreistag mitten aus der alten Stadt schicken (muss der Monsieur Trichet nicht drauf sein, kann aber natürlich)? Würde es postwendend hier veröffentlichen!
Freue mich und gucke gerne ins Postfach: buettgens@gmx.de