Das Aachen-Blog

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Metawiggum: Tom Kästner erzählt seine Geschichten mit ganz besonderen Fotos.

„Die Kamera, die Du gerade dabei hast, ist immer die beste.“ Das ist ein Satz, wie in Stein gemeißelt. Für die, die der Fotografie ohnedies nicht nahestehen, hier und da mal im Urlaub schlecht gelaunte Kinder knipsen oder im Stadion aus dem Oberrang den entscheidenden Elfer mit dem Weitwinkel festhalten wollen, erschließt sich die Magie des Satzes schon gar nicht. Und die Fotografen, die Fotoenthusiasten? Doch, sie schmunzeln – und verstehen Tom Kästner.
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Tom Kästner ist „Metawiggum“. Nein, das ist kein heilbringender Kaugummi, der uns bislang weder in Geschmack noch in seiner tieferen Bedeutung bekannt war, Metawiggum ist der Name, unter dem Tom im Internet auf sich aufmerksam macht. Meta von metaplot.de – dem Blog, das er mit seinen Freunden Amien Idries und Christoph Löhr betreibt – und Wiggum, genau, vom Inspektor, der bei den Simpsons coole Sprüche absondert. Als „Wiggum“ hat Tom einst in Köln aufgelegt, Gitarrenmusik in der „Scheinbar“ – aber jetzt ist er eben Metawiggum.
01 BurgVogelsangIch

Der Fotomaniac hat einen Weg gefunden, seine überbordende Lust am Bild zu kanalisieren. Instagram heißt das Zauberwort, das Fotonetzwerk, in dem die Welt in neuen Farben und Formen schillert, in dem Vertrautes endlich mal anders aussieht. Mal schrill und laut, mal dezent und leise. Auf alle Fälle neu.

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Er atmet schwer, er schnaubt: „So ne Kacke!“ Er sitzt mir genau gegenüber.

An meinem Tisch sitzt ein Kerl, den meine Oma „ene Bär“, alternativ einen „Keäl wie ene Boum“ oder auch „Wagges“ genannt hätte.

Er ist groß, er ist dick, er hat keine Haare auf dem Kopf, dafür aber umso mehr im Gesicht. Er hat bunt bemalte und wirklich gewaltige Unterarme, die andernmenschs auch als Oberschenkel durchgingen, so wuchtig sind sie. Man kann die gepiekste Kunst in aller Herrlichkeit sehen, weil er die Ärmel seines Kapuzenshirts hochgekrempelt hat. Am linken Arm wird ein Lederarmband von einem Schlangenkopfschloss gehalten, rechts trägt er eine Uhr, so groß, dass sie auch an jeder Bürowand auffallen würde.

ddorfEr sitzt an meinem Tisch, mir also genau gegenüber und wir zwei und all die anderen Leute fahren gerade im ICE von der verbotenen Stadt (Düsseldorf) in Richtung Hannover. Mein Nachbar hört Heavymetalkram, ich kann das sagen, weil ich es ja höre, es schallt aus seinem Kopfhörerset, das sich über ein dünnes weißes Kabel irgendwo oberhalb des Halses einen Weg in den Kopf sucht. Und keiner sagt ihm, dass die Musik zu laut ist. Keiner hier ist lebensmüde.

Dazu schnaubt er, atmet immer wieder tief durch, stöhnt, sagt Sachen wie „eijeieijei“ oder „verdammte Kacke“, sowas eben, denn das Spiel auf dem Smartphone, das er jetzt schon seit einer guten Stunde mit seinen beiden wuchtigen Daumen behämmert, scheint nicht sein Freund zu sein.

Da schon wieder, er seufzt und hackt weiter auf das arme Gerätlein ein, das in seinen Pranken versinkt. So wie dieses Telefon hat sich die weiße Frau in den Pranken von Kingkong gefühlt, jede Wette. Und immer wenn der linke Daumen aufs Glas trommelt, hüpft ein Muskel am Unterarm auf und ab. Und oberhalb des Muskels ist ein Grabstein in die Haut geritzt, der dadurch ordentlich wackelt.

Und das alles – und ein kleines bisschen mehr – inspiriert mich nun zu diesen Zeilen, die ich gerade so schreibe, während er so hämmert und schnaubt. Was ist das? Mit einem Mal hört er auf und guckt mich an. Lang und tief. Ups. Das also ist der Kloß, von dem sie gerne erzählen, der da mit einem Mal im Halse steckt!

Er legt das Handy beiseite, setzt die Kopfhörer ab. Ich höre auf, diese Geschichte zu schreiben, höre auf zu atmen und denke kurz an meine Kinder, an meine Frau und an das, was wohl aus ihnen werden wird. Er tippt auf die Zeitung, die links neben meiner Tastatur liegt.
Und dann spricht der Berg: „Aachen?“ – „Mhm.“ – „Alemannia Aachen. Cooler Klub.“ – „Och jo, die einen sagen so, die anderen so.“ – „Wird schon wieder!“ Wir lächeln uns an. Darauf können wir uns einigen.

Er setzt die Kopfhörer auf, nimmt das Handy und hackt und trommelt, er atmet tief durch. 
Der freundliche Mann, der an meinem Tisch sitzt.

Ein Aachen-Buch ohne Dom! Aber dafür mit 111 anderen sehenswerten Orten.

barth Ein Aachen-Buch ohne Dom! Muss man erst mal bringen.

Der junge Aachener Journalist Alexander Barth hat das gemacht. Und stattdessen 111 Orte in Aachen und der Euregio vorgestellt, von denen er sagt: die muss man gesehen haben!

Herausgekommen ist ein ebenso lesens-, wie sehenswertes Werk, erschienen beim Emons Verlag, der schon viele schöne Erfolge mit der 111 Orte-Serie feiern konnte. Denn der Reiz an diesen Büchern liegt stets in der Auswahl der Örtlichkeiten. Barth gelingt das perfekt: skurril, verwunschen, historisch, aktuell, schrill, zauberhaft, urig, spektakulär, still – man verliert sich beim Blättern und stellt mit dem Aachener Autor fest: wie schön es hier ist!

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111_orte_cover Für das Aachen-Blog hat Barth, der in seiner Arbeit vom Aachener Fotografen Eckhard Heck unterstützt wurde, die Geschichte des Buches kurz und knapp erzählt.

„Unser Buch ist explizit kein Reiseführer“, sagt Alexander Barth, „sondern eher ein Lesebuch mit 111 Kapiteln.“

*** Weitergehende Infos zum Buch gibt es hier, einfach klicken.

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***Alle Videos des Aachen-Blogs unter www.youtube.com/7uhr15ac

„Oes, du Fröhliche!“ Heinz Grosjean und Willi Hermanns gehen auf die Bühne…

Sehen Sie das? Zwei Leute, die sich wahnsinnig aufs Fest freuen!
Pardon, die Herren würden sagen „aufs Fes'“ – ohne ausklingendes t. Klar, sie sind ja aus Aachen. Haup’sache!

heinundwill

Gestatten, Willi Hermanns (links) und Heinz Grosjean (rechts) sprühen geradezu vor Vorfreude – und schmieden große Pläne. Sie freuen sich baschtisch auf eine bislang in diesen Dimensionen nicht bekannte Form von Vorweihnachtstheater. Diese Lebensfreude! Diese aus allen Poren sprießende Begeisterung! Das müssen zwei spritzige Abende werden.

Frei nach dem Motto:“Oes, du Fröhliche!“ – der etwas andere Theaterabend mit zwei Freunden, einem Baum, drei Mann Musik, großartigen Gästen und Oecher Hazz.

Oes, du Fröhliche! 14. und 15.12. in Teuven.
Zumrotimkalenderanstreichen: An dieser Stelle sei erstmalig und exklusiv verraten, was schon bald die ganze Kaiserstadt wissen soll – Uwe Brandt und Bernd Büttgens sind Heinz Grosjean und Willi Hermanns. Und als ebensolche werden sie am 14. und 15. Dezember mit dem vorweihnachtlichen Programm namens „Oes, du Fröhliche!“ auf die Bühne gehen.
Spielort ist der unfassbar urige „Festsaal Patria“ des Cafés Modern in Teuven, was ein paar Kilometer jenseits der Grenze in Ostbelgien liegt. Allein dieser Raum ist schon den kleinen Ausflug kurz vor Weihnachten wert.

*** Hier sei nur kurz verraten, was in der kommenden Woche auf einer gesonderten Homepage in aller Ausführlichkeit verkündet wird. Und dann gibt es auch die Tickets für die beiden Abende.

Ein dickes Dankeschön an Carl Brunn, ein Meister des Fotografenfachs, für diesen Schnappschuss!

Das große 7uhr15-Sommer-Rätsel für Kenner dieses Städtchens

Vielfach nachgefragt, sorgfältig vorbereitet – jetzt ist es da: das große Sommer-Rätsel für Öcher – weltexklusiv nur hier auf 7uhr15.ac, dem Heimatblog. Wie immer gibt es das Quiz als multimediales Angebot, hört, schaut, rätselt und gewinnt! Und das alles in der Hoffnung, dass der Sommer bald kommt – also auch sonnenscheinmäßigundso.

sommer

*** Und so funktioniert das 7uhr15-Sommer-Rätsel:
Auf den folgenden Seiten findet Ihr sechs Aufgaben, die alle mit Aachen und den Öchern zu tun haben. Ihr sollt erraten, um welchen Namen, Ort, Flecken, markanten Punkt oder um welche Öcher Besonderheit es sich handelt. Jeweils sind drei Lösungsmöglichkeiten angeboten, aber nur eine stimmt.

Schreibt die Silbe, die hinter der jeweiligen (richtigen) Antwort steht, auf und bastelt aus den sechs Silben am Ende des Rätsels einen Lösungsbegriff zusammen, der eine Kernbotschaft für die kommenden Monate beinhaltet. Also, ein bisschen anstrengen müsst Ihr Euch diesmal schon.

Schickt die Lösung an buettgens@gmx.de (und bitte nicht in die Kommentare, hallo!)

Unter den Einsendern mit richtiger Antwort werden zehn feine und hochwertige Aachen-Präsente verlost – und zwar fünf Aachen-T-Shirts und fünf Frühstückstassen, großzügig vom Online-Shop www.aachen-geschenke.de – Präsente für echte Öcher – zur Verfügung gestellt. Wenn das kein Knaller ist!

Än heij jeäht et lous::

***Rätselstart auf SEITE 2

„Tod eines Tanzmajors“ (3). Und Sie bestimmen, wer der Mörder ist…

Dritte und letzte Folge des Aachen-Krimis „Tod eines Tanzmajors“ – und alle fragen sich: Kommt es zum Mord? Antwort: Ja! Was die wunderbare Illustration von Hanyo Lochau belegt. Aber wann? Wo? Und warum?

Tanzmajorteil3

Der hoffnungsvolle Öcher Nachwuchsautor Theo-Dures Dreidraht, der bislang für die Vorabveröffentlichung seines Erstlings ausgesprochen positive Rückmeldung erfährt, kommt zu einem klaren, aber irgendwie auch offenen Ende. Ganz internetüblich bittet er deshalb die Leser und Hörer um ihre Mithilfe bei der Suche nach dem Mörder.

Drei Lösungsmöglichkeiten bietet Dreidraht an, nun ist Ihre Meinung gefragt. Schicken Sie Ihre Lösung – vielleicht auch noch mit einem erklärenden Sätzchen – an buettgens@gmx.de oder posten Sie sie hier in den Kommentaren. Die Mehrheit entscheidet!

Doch jetzt wird es dramatisch, lesen Sie selbst, hören Sie selbst, der Sturm in der Unteren Adalbertstraße nimmt zu…

:DD HIER KLICKEN und die dritte Folge vom „Tod eines Tanzmajors“ hören.

Und für die Freunde der geschriebenen Worte geht es auf den Seiten 2 und 3 weiter!

Wir freuen uns baschtisch auf Ihre Antwort auf die bewegende Frage: Wer ist der Mörder?

***Was bisher geschah:

Tod eines Tanzmajors – Teil 1

Tod eines Tanzmajors – Teil 2

Weiter auf Seite 2

So backt Marcos Oma immer ihr Spritzgebäck – das muss schmecken!

Als Bücherwurm und Zeitungsverschlinger bin ich natürlich entzückt von solchen Nachrichten, wie sie Marco dem Heimatblog mailt. Das macht mich immer melancholisch, wenn es um Druckereiprodukte von musealem Wert geht. Aber ein bisschen Emotion kann im Advent ja auch nicht schaden.

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Marco folgt meinem Aufruf, feine Backrezepte für Weihnachtsplätzchen einzureichen. Und er kommt mit einem – heute würde man sagen Screenshot – Foto, das ein altes Backrezept seiner Oma für die Ewigkeit bewahrt.

Und das sieht- einfach fantastisch! – so aus:

Foto

Und Marco schreibt dazu:

Im Anhang das original Rezept meiner Oma für Spritzgebäck. Das stammt aus einem alten Dr. Oetker-Backbuch aus den 50ern. Und es funktioniert auch fast perfekt.

Die Plätzchen schmecken fast so gut wie die von meiner Oma. Aber irgendwie auch nur fast! Wir (oder viel mehr Heike und ihre Freundin) benutzen sogar den original Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz, den meine Oma seit Jahrzehnten verwendet, und halten uns strikt an jede Maßangabe sowie an Temperatur und Backzeiten.

Doch so perfekt lecker wie bei meiner Oma will es nicht fluppen.

Und wenn man sie dann fragt, sagt sie nur: „Dafür muss man ein Gefühl entwickeln, das hat bei mir auch nicht beim ersten Mal geklappt.“

Daher meine Idee: Einfach mal 50 Jahre nach diesem Rezept Spritzgebäck backen und das Ergebnis wird perfekt…

Dankedanke, lieber Marco, und wenn es genehm ist, kommen wir ab und an mal vorbei, um uns vom aktuellen Stand eurer Backkünste zu überzeugen!

Eine Art Backtattest.