Das Aachen-Blog

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Was wird sein, wenn die Alemannia-Bolle wieder an den Baum kommt?

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Und ab in die Weihnachtskiste! Auf ein Wiedersehen beim nächsten Fest.

Ich denke darüber nach, was wohl bis dahin passiert sein wird mit dem Verein.

Insolvent? Kreisliga? Vierte Liga? Oder am Ende doch noch die Drittklassigkeit gerettet? Weil es sportlich gut läuft – und der Weiße Ritter ins Stadion reitet und die benötigten Dukaten sprudeln lässt.

Ach, Alemannia, ein frommer Wunsch zum Neuen Jahr sei dem Träumer noch gestattet: Lass uns doch mal wieder jubeln und Spaß an Dir haben!

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Freuen wir uns fürs Erste mal auf die Benefizpartie am Sonntag gegen den FC Bayern. Keine Ahnung, wer das Bild geschossen hat, schön ist es trotzdem, wie Jupp Heynckes, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Tom Starke das Öcher Rettungsshirt präsentieren.

Kleine Aufgabe für Diplom-Öcher

Kleine Aufgabe für alle Freunde des Aachen-Blogs – und zwar am Tag vor der Verleihung des Thouet-Mundartpreises an Ina Groebner. Da wir uns ja für dieses Jahr einmal mehr die Pflege der Heimatsprache vorgenommen haben, gilt es nun, mal das eine oder andere Wort der Heimatsprache in den Alltag einzubringen. Quasi als Vorbereitung.

Deshalb die Aufgabe: Sorgt bitte dafür, dass Ihr im Laufe der kommenden Woche die folgenden Wörter irgendwann mal im Gespräch unterbringt. Ich hab‘ auch extra drei schöne rausgesucht:

1) Kloneman – Clown, Jeck
2) Hazzblättche – Herzblatt
3) Landau – Gegend, Landschaft (so im Sinne von „Jeng Landau sue schönn wie Oche ajjen Pau!“)

Für Diplomanwärter noch zwei Wörter, die Extrastreberpünktchen bringen:
*a) Makrittel – Schlitzohr (wo auch immer das Wort unterzubringen ist)
*b) Fettpansch – Dickwanst (aber bitte leise!)

Von dieser Stelle schon mal so viel: Vööl Pläsier, lejjv Ina, än loss dich fiere, Mäddche!

Weihnachtsevangelium in Öcher Platt

Und so öffnen auch wir Öcher – warteklemmteinbisschensojetztaber – das 24. Türchen am Adventskalender. Und siehe da: Eine der wenigen Traditionen, die es auf dem Aachen-Blog 7uhr15.ac gibt, verbirgt sich dahinter. Die Weihnachtsgeschichte, das Evangelium nach Lukas, das der Heimatdichter Hans Kals so meisterhaft übersetzt hat, taucht auch in diesem Jahr am 24. Dezember wieder auf.

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Mit meinem Freund Uwe Brandt habe ich die schönste aller Geschichten vor drei Jahren eingesprochen, sie läuft also nun zum vierten Mal – und das gilt in Aachen schon als Tradition!

Ich wünsche allen Freundinnen und Freunden des Aachen-Blogs e jlöckselig Chressfess, fiert schönn, kloppt üch net än maaht nüüs kapott!

Und jetzt hier klicken, weil es dann so herrlich weihnachtlich im Öcher Herzchen wird!

Ach, wie schön war das denn: „Oes, du Fröhliche!“ in Teuven. Heute die Fotos.

Heinz und Willi kehren also mit Tränen in den Augen aus Teuven heim nach Aachen. Tränen der Freude und des Glücks. „Oes, du Fröhliche!“ – für uns war es ein Fes‘ vor dem Fes‘!

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Uwe Brandt und ich, also wir zwei, bedanken uns bei über 400 Öchern, die uns an zwei wundervollen Abenden ins kleine ostbelgische Örtchen Teuven gefolgt sind, um eine etwas andere Weihnachtsfeier mitzuerleben.

Wir bedanken uns für die unfassbar schönen Reaktionen während der Show, für so viel Applaus und für die schönen Gespräche beim Bier. Und wir sagen noch mal all unseren Mitstreitern völmoels merssi! Ohne Euch, Ihr wisst schon…

Ein ganz spezieller Dank geht an unsere Bühnengäste, an den wunderbaren Manfred Leuchter, der uns alle mit seinem Akkordeon verzaubert und uns mit seinen Auftritten beschenkt hat. An „den echten“ Michael Nobis, der uns nicht nur mit seinen köstlichen Printen die Abende versüßt hat. Wir haben auch viel über die Printe an sich gelernt.

Und an René Brandt, der uns und das Publikum mit seinem Paul Pooetz nicht nur als Sänger, sondern auch als Komödiant umgehauen hat. Und der auch mit Ägid Lennartz, Heinrich Fries und Boris Bansbach unsere fabelhafte Band war – „die Drei“.

Der Erlös unserer beiden Abende im exquisiten Saal Patria des Café Modern in Teuven geht an das Obdachlosenprojekt „Café Plattform“ in Aachen.

*** EINIGE VIDEOIMPRESSIONEN folgen am Mittwoch – und nur hier!

*** Die Besprechungen in den Zeitungen gibt es hier:
Aachener Zeitung: Ein Abend wie Weihnachten!
Aachener Nachrichten: Schöne Abende voller Aachen-Nostalgie

***Hier gibt es auf den folgenden Seiten die BILDERGALERIE zur Show, Andreas Steindl hat sie uns geschenkt. Weiter auf Seite 2

Blötsche, Bülle und anderes mehr

Nun gibt es doch verblüffend viel Resonanz auf den unterschiedlichen Kanälen auf die Geschichte mit den Blötschen im Parkhaus. Und eine gewisse Begriffsverformung ist eingetreten, die es nun auszubeulen gilt.

bloetsch Für alle anderen ein Wort an Claudia, die Du ins Badische verschlagen wurdest, was an sich schon schlimm genug ist. Wir lernen Heimatsprache im Fernkurs: Dr Blötsch, de Blötsche – das ist noch einfach. Das kannst Du den Kollegen in der Ferne locker beibringen!

Interessant ist die Frage, ob es denn einen Unterschied zwischen der Beule am Auto und der am Kopf gibt.

Jibbet! Dr Blötsch im Auto, de Büll am Kopf! Achtung, wir unterscheiden allerdings fein zwischen dr Büll und de Büll. Dr Büll ist der Beutel, das Säcklein, aber nicht nur; de Büll besagte Beule an der Rübe oder sonstwo.

Hauptseminar: Nun kann es natürlich sein – und es ist auch schon vorgekommen -, dass ein älterer Herr, also ene aue Büll, in all seiner Umständlichkeit mit seiner Kiste ene Blötsch in anderleuts Auto fährt, zum Beispiel in besagtem Parkhaus (siehe oben). Und dass daraufhin der Besitzer / die Besitzerin der verblötschten Mühle dr aue Büll erstens die beziehungsreiche Frage stellt, ob er „ene Eck aav“ hat – und ihm, je nach Antwort, zweitens eine knallt. Auf dass dr Büll dann en Büll an dr Kopp hat.

Dass die Oecher Penn eine Kanone hat, die „dr Blötsch“ heißt, ist noch eine völlig andere Geschichte, die hier aber jetzt zu weit führt. Alles klar?

Farbenprächtige Ecken. Und so viele Dellen in der Kiste. Blötsche.

Mit mittelgroßer Bewunderung betrachte ich immer wieder die Ecken und Kanten in gut frequentierten Parkhäusern. Oft genug sehen sie ja so aus:

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Lackspuren, Striemen, Streifen, Kratzer – wie viele Flüche jedes einzelne Zeugnis misslungener Fahrkünste wohl begleitet haben! Hätte ich einen Lackierbetrieb, in Parkhäusern würde ich Werbeflächen mieten. Das muss sich lohnen.

Und auch heute wird es wieder so sein: Tiefbewegte Männer und Frauen stehen rat- und fassungslos vor deformierten, eingebeulten Kotflügeln und Türen. Eine Delle in der Kiste. Schöne Bescherung. So kurz vorm Fest.

Mögt Ihr, mögen wir verschont bleiben. Wahrlich kein Spaß, auch wenn es in Aachen so ein wunderbares Wort für die doofe Beule gibt: den Blötsch!