Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 60 von 77)

Auf ein Wort, Frau Erm!

Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise. Ein Zukunftsstandort.

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Heute: Brigitte Erm, Mitgründerin und Motor der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen, weiß, was bürgerschaftliches, ehrenamtliches Engagement bedeutet. Mit ihrem Mann Hubert Schramm kam sie vor neun Jahren auf die gute Idee, eine Öcher Bewegung von unten anzustoßen.

Frau Erm, wie führen Sie Ihre Termine – digital oder auf Papier?
Erm:
Da bin ich noch klassisch unterwegs. Es gibt auch keine Veranlassung das umzustellen.

Kann ich daraus schlussfolgern, dass Sie auch lieber telefonieren als mailen?
Erm:
Das kann man so nicht sagen. Mails nutze ich schon – vor allem im beruflichen Kontext -, weil das so komfortabel ist. Was allerdings stimmt: Ich schätze natürlich das persönliche Gespräch sehr, weil das viel direkter und verbindlicher ist. Das ist in der Tat nicht zu ersetzen durch digitale Kommunikation.

Das wundert mich jetzt nicht, weil Sie und Ihr Mann ja viel kommunizieren mussten, um die Idee von einer Bürgerstiftung für Aachen in die Tat umzusetzen.
Erm:
Ja, das stimmt allerdings. Dafür war viel Überzeugungsarbeit notwendig.

Seit 2005 ist die Stiftung Realität, Sie und Ihre Mitstreiter setzen mit Ihrer Arbeit viele positive Akzente für den Lebensraum Aachen – vom Grassofa über den Lebensbaum für Kinder bis hin zum Start-Stipendiat für junge Leute mit Migrationshintergrund. Wie erleben Sie die Stiftung heute?
Erm:
Als schön und bunt und vielfältig. Da ist doch einiges in Bewegung geraten. Wir haben viele interessante Leute kennengelernt aus den unterschiedlichsten Bereichen. Das ist ein Gewinn. Wir haben aber noch reichlich Arbeit vor uns. Wir müssen wachsen, brauchen noch mehr Kapital, damit wir noch mehr bewegen können.

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Als ich Rosi Mittermaier war

Ich war immer gerne Sepp Maier, Norbert Nigbur, das eine oder andere Mal auch Ronnie Hellström (von links).

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Männer, Fußballer, in erster Linie also Torhüter, harte und dennoch gut frisierte Typen. Ich war damals so zehn, elf Jahre alt, da hat man das Leben noch vor sich. Da darf man noch träumen.

Und dann kamen die Winterspiele in Innsbruck ’76. Wir bauten in Opas Garten eine Eislaufbahn. Okay, in Ermangelung von richtig knackigen Temperaturen war es eher eine Schneise im Pratsch. Großer Sport!

Und wir spielten das komplette Skisprungfinale (Schnabl vor Innauer vor Glaß) nach. Der Schanzentisch: unsere Kinderrutsche – es entwickelte sich ein rasanter Wettbewerb mit großartigen Stürzen.

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Volksmusik: Ne Mensch

Et reänt. Oche. Mensche met baschtig jrueße Päreplüs trecke dörch de Stroeße.

Dieses Aachener Alltagsbild wird den wunderbaren Öcher Komponisten Leo Lamm zu diesem feinen Bossa Nova mit dem schlichten Titel „Ne Mensch“ inspiriert haben.

Und heute gibt es diesen Song aus der Volksmusik-Reihe der Herren Brandt, Brandt, Lennartz und Büttgens hier auf 7uhr15.ac.

Ein Mitschnitt aus dem Wohnzimmer, wohlgemerkt – noch ein Stück vom Studio entfernt und doch reif dafür.

Hört mal rein, Freunde der Öcher Musik, das aktuelle Audio!

:DD Ne Mensch – än dr Reän en Oche

Viel Spaß dabei! Der nächste Song kommt nächste Woche.

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Bisher erschienen:

:DD Vür sönd allemoele Öcher Jonge

:DD De Trin und de Tant Liss

:DD Mathilde, die zerknüllte Bluse und ein fahrendes Vertiko.

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*** Wissens-, lesens-, hörenswert zu diesem Projekt:

:DD Das Special – ein Gespräch zum Projekt „Vür maache Öcher Musik“

🙄 ***Mehr gucken:
Und hier geht es zur kleinen Bildergalerie, die ein bisschen von diesem ausgesprochen kreativen Abend im Hause Lennartz erzählt.

***Die Ursprungsgeschichte im Blog: Darum geht es beim Volksmusikprojekt.

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Thema der Woche, Bilder der Woche: Von der Kunst, den Spaten zu stechen

Spatenstich für ein außergewöhnliches Projekt: In Aachen sollen in den nächsten sieben Jahren zwei Milliarden Euro in den neuen RWTH-Campus Melaten fließen.

Das Ziel: 10.000 neue Arbeitsplätze auf einer zu bebauenden Fläche von 800.000 Quadratmetern für Forschung und Entwicklung, die nicht nur den Alltag verändern, sondern auch verbessern soll.

„Ein Jahrhundert-Projekt“, sagte RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg beim Spatenstich in dieser Woche. Und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers pflichtete bei: „Aachen zeigt den Weg für die Zukunft unseres Landes.“

OB Marcel Philipp formulierte es so: „Aachen bekommt dadurch einen enormen Schub.“

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Warum ich das hier erzähle? Nun, weil es zunächst einmal schön ist, über solch positive, zukunftsweisende Projekte in unserer Stadt zu berichten.

Und weil zudem bei solchen Projekten immer der Spaten gestochen wird. Und das ist eine hohe Kunst!

Was besonders schön ist bei den Spatenstichen für Großprojekte, ist das Spatenstechen an sich. Dafür braucht man zunächst einmal Spaten, was nahe liegt. Diese hier, zum Beispiel, von AZ-Fotograf Michael Jaspers (Bildergalerie zum Spatenstich ) abgelichteten.

WAS DANACH GESCHAH: SEITE 2

Sind wir ein Kotzbrockenverein?

Wer in diesen Tagen die Reise ins schöne München antritt, um dort gegen den traditionsreichen TSV 1860 ein Fußballspiel auszutragen, muss diese bange Frage stellen dürfen: Sind wir ein Kotzbrockenverein? Gehören wir zu den Clubs, die Ihr Löwen nicht leiden könnt?

Nach den brachial-philosophischen Ausführungen ihres Geschäftsführers zum Thema „der Feind, die Hasskappe und warum wir den Anderen nicht mögen müssen“, bibbert man vor einem Ausflug in die Höhle, pardon, die Hütte, die Burg, das Haus, die Arena der Löwen.

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Der Mann hat sich inzwischen entschuldigt für seine Worte, was gut ist. War nicht so gemeint, sagt er. Hätte man aber so verstehen können. Hüstel, hüstel. Beim TSV 1860 ist ordentlich Druck im Kessel.

Alemannia spielt Samstag um 13 Uhr bei den Löwen, das Hinspiel (2:0) war eins der besseren Heimspiele der Schwarz-Gelben.

So kann die Forderung der Fans vor dem Mittelfeld-Klassiker Neunter (wir) gegen Zehnter (die) nur lauten: Vertragt euch, benehmt euch und bringt drei Punkte mit! Mindestens drei Punkte!

:DD Ein Podcast über Kiralys Hose, den Abschied von Carsten Jancker und über Hasskappen!

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*** Mehr lesen:

Hasskappe: Stoffers entschuldigt sich (Kicker)

Der TSV 1860 Baustelle (Abendzeitung München)

Mit dem letzten Aufgebot zu den Löwen (az-web)

1860 hinter den Erwartungen (Alemannia-Homepage)

Weiter ohne Stuckmann (Alemannia-Homepage)

Öcher Töne, ein Podcast: Ohne Kuchen?! Nein, Papa, das schaffst Du nie!

An dieser Stelle erwähnte ich diese Woche bereits meinen festen Vorsatz, dem Kuchen und allem Süßen für die Fastenzeit, die ja bekanntlich in Aachen (und nicht nur hier!) bis Ostern reicht, abzuschwören.

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Mit meinem Sohn habe ich daraufhin eine prächtige Unterhaltung geführt, die von so viel Öcher Hazz geprägt war, dass sie im folgenden Audio, im Podcast, festgehalten werden muss.

Quintessenz des Ganzen: Der junge Mann sagt in der vom Optimismus geprägten uröcher Art: Dat schaffst du nie!

:DD Hür! Ohne Kuchen?! Das schaffst Du nie!

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***Bisher in der „Hür!“-Rubrik erschienenes Podcast:

:DD Hür! Der Öcher brauch‘ das T nich‘ wirklich!

Auf ein Wort, Herr Brammertz!

Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise. Ein Zukunftsstandort.

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Heute: Jürgen Brammertz, Kommandant der Stadtgarde Oecher Penn, als solcher dr Jorres va Marschierpooetz, seit heute in erster Linie wieder als Familienvater und Bankkaufmann tätig.

Am Aschermittwoch, sagt ein alter Schlager, ist alles vorbei. Jürgen, Hand aufs Herz, wie sieht’s beim Kommandanten der Oecher Penn aus – bist Du traurig oder atmest Du durch?
Brammertz:
Sowohl als auch. Ein bisschen Wehmut ist immer dabei, wenn der Aschermittwoch erreicht ist. Wir haben wieder eine klasse Session hingelegt, hatten viel Spaß, haben gut gefeiert, an diesen Rhythmus kann man sich gewöhnen. Aber es ist auch okay, dass jetzt wieder der Alltag kommt. Wir haben zwei kleine Kinder, die wollen ihren Papa wieder zurückhaben. Und das gefällt mir auch sehr.

Was bedeutet Alltag, die Rückkehr in die Bank?
Brammertz:
Ja, klar, das natürlich auch. Du erwischst mich gerade kurz vor der Einkaufstour mit der Familie. Das gehört zum Resozialisierungsprojekt, das jetzt beginnt. Aber dass mal wieder alles vorbei ist, spüre ich immer, wenn ich die Uniform in die Reinigung gebracht habe und wir dann Aschermittwoch mit der ganzen Mannschaft beim Fischessen sitzen.

Ein Loblied auf alles, was schmeckt

Es gilt, da dieser Eintrag, den Sie gerade lesen, wohl der letzte vor der Fastenzeit sein wird, ein Loblied auf das Handwerk anzustimmen. Nein, nicht auf das der Wortdrechsler, Sinnversteller und Silbenschmiede, sondern auf das ehrbare Handwerk der Bäcker.

Wie komme ich drauf? Naja, seit einigen Jahren nutze ich in der Tat die Fastenzeit, um meinem Körper und somit auch mir etwas Gutes zu tun. Kein Kuchen bis Ostern!

Es tut weh, aber das soll ja der entscheidende Effekt bei der Sache sein, habe ich mir sagen lassen.

Ein gelungener, ja, ein willkommener Anlass ist das also, wie ich finde, noch einmal für längere Zeit den örtlichen Bäckereien einen Besuch abzustatten.

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Welche Pracht, welche Wonne! Leijv Öcher Jonge än Mäddchere, was sind wir reich an Meisterinnen und Meistern der Feinbäckerei!

Hosianna, ich könnte mich reinschmeißen in die Kirschschnecken und Streuselbrötchen, in belgische Reis-, in Öcher Schlemmerfläden, Muuzemandele, in Puffele und Himbeer-Reissahne-Schnitten.

Wer hat den Plunderkranz erfunden? Wer die Donauwelle? Und welch tollkühnen Anschlag auf die schlanke Linie hatte der im Blick, der das Nusseckchen, das Quarkbällchen und das Buttercrèmeschnittchen, ja, das „Teilchen“ in all seinen Variatiönchen erfand?

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Wie werde ich das vermissen!

Generationen von Öchern haben diese köstliche Vielfalt schon genossen. Mir fällt in dem Zusammenhang ein Besuch mit der „Oma Aachen“, die eigentlich in Burtscheid wohnte (aber so genau nahmen wir Eilendorfer es nicht mit den entfernt liegenden Ortschaften!), also auf alle Fälle ein Besuch mit der „Oma Aachen“ im damals noch altbackenen Café Lammerskötter ein.

Und da ist mir die stattliche Madame noch erinnerlich, die am Nachbartisch saß, sich „zwei Windbeutelchen“ bestellte, wobei ich schon als Kind immer das -chen hinter dem Beutel, der in meiner Erinnerung eher ein jut jefüllter Sahnesack war, für extrem verniedlichend hielt.

Wie komme ich drauf? Genau, die Fastenzeit rückt heran, und es wird wieder hart. Sehr hart.

Aber heute noch mal: Kirschschnecke oder belgischer Reis – wie würden Sie sich entscheiden?

Volksmusik: Mathilde/fahrendes Vertiko

Rosenmontag, wir schunkeln uns durch den Tag.

Und heute gibt es einen neuen Song aus der Volksmusik-Reihe der Herren Brandt, Brandt, Lennartz und Büttgens.

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Ein Mitschnitt aus dem Wohnzimmer.

Hört mal rein, Freunde der Öcher Musik, das aktuelle Audio:

:DD Mathilde, die zerknüllte Bluse und ein fahrendes Vertiko.

Viel Spaß dabei! Der nächste Song kommt nächsten Montag.

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Bisher erschienen:

:DD Vür sönd allemoele Öcher Jonge

:DD De Trin und de Tant Liss

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*** Wissens-, lesens-, hörenswert zu diesem Projekt:

:DD Das Special – ein Gespräch zum Projekt „Vür maache Öcher Musik“

🙄 ***Mehr gucken:
Und hier geht es zur kleinen Bildergalerie, die ein bisschen von diesem ausgesprochen kreativen Abend im Hause Lennartz erzählt.

***Die Ursprungsgeschichte im Blog: Darum geht es beim Volksmusikprojekt.

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