Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 61 von 77)

Pütsche, net bütze

So, jetzt noch mal für alle, die en Oche Fastelovvend fiere.

Es heißt hier pütsche, nicht bütze. Von daher sind das auch Pütschjere, die man verteilt – oes noch!

Und wenn der Karnevalszug anrückt, dann könt dr Zoch. Kütt ist kölsch – und weit weg!

In diesem Sinne: dreijmoel Oche alaaf! Und nicht helau, wie mein Nachbar immer noch glaubt.

Puffel ejjen Pann – so geht’s!

Fastelovvendszitt – ajuja, Puffel ejjen Pann!

Er gehört zum närrischen Spektakel wie der Kaiser zum Dom: der Puffel. Und er schmeckt,wie er heißt: zum Knuddeln und Kugeln lecker. Ein Puffel, ein Berliner, schön mit Aprikosenmarmelade gefüllt – ich frage dich, was willst du mehr?

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Da das Aachen-Blog auch einen Bildungsauftrag hat – zumindest spürt -, laden wir Euch alle nun in die Backstube von Michael Nobis ein. Der Aachener Bäckermeister erklärt uns mal, gemeinsam mit seinen Leuten, wie der richtig jute Öcher Puffel jebacken wird.

Ein Lehrstück für Augen und Ohren, ein nahrhaftes Begleitstück über Fettgebackenes, vom Teig bis zum herzhaften ersten Biss (Oes, lecker!). Wissenswertes also über Puffel, Strick und Co. – eine Reportage mit allem, was dazu gehört, am Ende sogar mit Puderzucker.

:DD Und hier ist das Podcast, der Radiobeitrag auf 7uhr15.ac – wir gehen mit Michael Nobis durch die Puffelbäckerei.

🙄 Die Bildergalerie zum Puffel-Tour – die gibt es hier

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***Tipp am Rande: Podcast hören, dazu zweites Fenster öffnen und darin die Bildergalerie parallel anschauen.

Dann schmeckt der Puffel doppelt gut!

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Nicht auszuhalten: Jetzt singt er …

Nichts ist, wie es mal war. In diesen Tagen herrscht in Aachen einfach der Ausnahmezustand. Das gilt auch für das „Magische Zweieck“.

Gestern Abend waren wir verabredet, doch was soll ich sagen: 7uhr15-Chefreporter Olaf „Oli“ Lindenau kam nicht! Und das vor dem bedeutsamen Spiel der Alemannia am Samstagmittag (13 Uhr) auf dem heimischen Tivoli gegen Rot-Weiß Oberhausen. 10. geht 14. – besser geht’s nicht, ein Knaller!

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In meiner Not habe ich alle Telefonnummern ausprobiert, die ich von dem Mann habe, am Ende erreichte ich ihn in seiner Lieblingskneipe.

Sorry, die Tonqualität ist heute grenzwertig, doch auch mitten im Fastelovvend hat Oli immer noch klare Vorstellungen von der Alemannia und ihren Gegnern.

:DD Das Magische Zweieck, 22. Spieltag, unbedingt reinhören! Er singt auch…

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***Mehr lesen: Der nächste Kampf gegen den Schweinehund (an-online)

Auf ein Wort, Herr Zins!

Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise. Ein Zukunftsstandort.

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Heute: Rudi Zins, eine Hälfte des kongenialen Moderatoren-Duos der Aachener Strunx-Sitzung (Fotos: Andreas Herrmann).

Ganz ehrlich, Rudi, wie läuft’s? Vier Vorstellungen sind Geschichte, vier weitere stehen an. Macht der Strunx dieses Jahr seinem Namen alle Ehre? Oder läuft es richtig gut? Oder ist es dir am Ende total ejal?
Zins:
Das trifft alles zu. Wir sehen den Strunx an sich ja als etwas Positives, wir erfreuen uns einer sehr guten Resonanz auf das aktuelle Programm – doch am Ende hast Du Recht: Ist das nicht total ejal?

Karneval in Aachen, Herr Zins, Herr Hammers und die ganze „Strunx“-Belegschaft mittendrin. Seid ihr wirklich mittendrin oder steht ihr eher am Rande?
Zins:
Wir sehen uns mitten im Karneval. Wir sind ja auch ein eingetragener Verein, der seine Gemeinnützigkeit über die Brauchtumspflege erhält. Und am Ende halten wir doch den Karneval hoch, wie er ursprünglich verstanden wurde, mit eigenen Leuten, die mit guten Ideen, frech und witzig die Lage aufs Korn nehmen. Und: Wir sind alle Ehrenamtler.

Ist der Strunx in seinem 19. Jahr eher etablierter oder noch alternativer Karneval?
Zins:
Wir haben uns in all den Jahren sicherlich in der Nische etabliert, und im Aachener Karneval sind wir bestimmt keine Randgruppe. Gegenüber dem traditionellen Karneval sind wir aber nach wie vor so was von alternativ…

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Kaiserstadt im Schnee

Haben gestern Abend darüber philosophiert, was die Alemannia-Fans wirklich singen nach dem „Olé, olé, olé“?

Ist es wirklich so ein banales „Kaiserstadt AC“?

Ich finde am besten: „Kaiserstadt am See“! (Hangeweiher oder so…)

Mein Freund Oli kennt die richtige Antwort: „Kaiserstadt im Schnee“! Saisonal und aktuell gibt es keine bessere Lösung…

In diesem Sinne: Alaaf zesame! Lang lebe die Kaiserstadt, auch wenn sie im Weiß versinkt!

Vür schenke Üch Öcher Musik!

War es die legendäre LP der „Aachener Liedertafel“ im elterlichen Plattenschrank, die unserer Öcher Welt einen ersten feinen Klang gab? War es auf Omas Schoß das Kinderlied „Soeß e Äffje op et Treppche“, oder war es der Schlusschor beim Öcher Schängchen auf Kalverbenden, der so herrlich stolz danach klang, dat vür allemoele Öcher Jonge sönd?

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Uwe Brandt, Bernd Büttgens, René Brandt und Ägid Lennartz (von links).

Die Musik unserer Stadt hat uns ein Leben lang begleitet. Sie hat uns geprägt. Weil sie von Herzen kommt und von der Öcher Art erzählt.

Da liegt es doch nahe, an einem Volksmusikabend im Wohnzimmer der Familie Lennartz, die eine uröcher Familie ist, wie man weiß, mal den Kassettenrekorder mitlaufen zu lassen.

Wir freuen uns, dass wir dieses kleine Feierabend-Projekt gestartet haben. Und vor allem, dass wir das Ergebnis nun mit allen teilen dürfen, die Spaß am Öcher Liedgut haben.

„Vür Öcher Jonge senge“ ist ein Arbeitstitel. „Vür schenke Üch Öcher Musik“ – ein anderer. Beides stimmt. Ladet Euch die Lieder runter än vür wönsche Üch völ Freud beij et Lustere, Senge, Laache, Dröime än Danze!

Wichtig: Wir stellen heute hier auf 7uhr15.ac die ersten beiden Lieder ein. Und dann folgt wöchentlich ein neues. Vür hant Material, wat locker bes en et Fröschjoehr reicht.

Für Liebhaber: Ein paar wunderbare Stücke von Leo Lamm sind auch dabei!

***Und hier spielt die Musik. Lied 1 und 2!

:DD Der erste Song, die Nationalhymne: Vür sönd allemoele Öcher Jonge

:DD Song Nummer zwei, passend zur fünfte Jahreszeit: De Trin und de Tant Liss

:DD Das Special – ein Gespräch zum Projekt „Vür maache Öcher Musik“

***Mehr gucken:
Und hier geht es zur kleinen Bildergalerie, die ein bisschen von diesem ausgesprochen kreativen Abend im Hause Lennartz erzählt.

***Nächsten Montag: Der nächste Song aus dieser feinen Öcher Raritäten-Reihe…

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***Ein ganz dickes Dankeschön geht an diese drei Herren:

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Armin Pappert, Sebastian Böhland und Marco Sievert (von links) vom Aachener Fachgeschäft für feinste Veranstaltungstechnik eventac haben mit ausgefeilter Digitaltechnik (va weäje Kassettenrekorder!) die Wohnzimmer-Session mitgeschnitten.

Merssi, Jonge! Das ist stets ein sehr schönes Arbeiten mit Euch!

Der AKV-Präsident spricht wieder

Das hat dann doch ein paar Tage für Verwunderung gesorgt. Die AKV-Debatte rollt durch Aachen, doch der Präsident des Aachener Karnevalsvereins, Horst Wollgarten, spricht nicht.

Das stimmt seit gestern nicht mehr. Gestern Mittag stellte sich der Moderator der Fernsehsitzung den Fragen von AZ und AN. Ich traf Horst Wollgarten zum Gespräch – und er war sehr offen. Räumte Fehler ein, verteidigte die Fernsehsitzung gegen die aus seiner Warte zu heftige Zeitungskritik, erklärte, dass er die Wirkung der abgesagten Holzgraben-Sitzung unterschätzt habe.

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Horst Wollgarten und der diesjährige Ritter, NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Foto: Jaspers/az-web

Und er erzählte davon, dass es – wie er sagt – massive Drohung gegen AKV-Elferräte im allgemeinen und ihn im speziellen gibt. Inhalt der schwachsinnigen Anfeindungen: „Na, trau‘ du dich mal auf den Rosenmontagswagen…!“

Da hört der Spaß auf, Freunde! Denkt mal nach, worüber wir uns hier unterhalten. Über Karneval! Bei aller Wertschätzung für eine gepflegte, kritische, harte Debatte – sie muss Spielregeln haben, die mitteleuropäischen Gepflogenheiten entsprechen.

Und sie muss mit offenem Visier und klarer Haltung ausgetragen werden.

Da komme ich dann wieder zu einem meiner Lieblingsthemen, den Internetforen, in denen Leute, hinter Nicknames versteckt, viel zu oft abstruse und wüste Beleidigungen vom Stapel lassen.

Sag, wer du bist, sag, was dich bewegt – und du kannst in diesem Land, das die Meinungsfreiheit als hohes Gut in seiner Verfassung führt, über alles reden.

*** Das Interview: Das Wollgarten-Interview in der Druckausgabe von AZ und AN (10. Februar)

Jetzt auch in online: Das Interview

Wollgarten von anonymen Anrufern bedroht (az-web)

Ehrentoupet für Michael Nobis

Kleine Bildergeschichte zu einem großen Fest mitten in Aachen: Bäckermeister Michael Nobis ist neuer Träger des Ehrentoupets der Lustigen Öcher Figaros!

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Ich hatte die Ehre, als Vorjahrespreisträger auf meinen Nachfolger die Laudatio halten zu dürfen. Eine dankbare, eine schöne Aufgabe!

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Zwei Tickets für den restlos ausverkauften Tropi-Ball!

Gestern Abend also Tropi-Sitzung. Fünf Stunden abtauchen und genießen.

Ein zauberhafter Abend, eine liebevolle Entführung des Öcher Publikums ins ferne Shanghai. Mit Buhei, Marie, Xantipp, mit Schang än Schäng.

Viel zu schön, um es in schnöde Worte zu packen. Ein Abend fürs Öcher Hazz.

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Habe von der zauberhaften Generälin Sarah zwei Tickets für den restlos ausverkauften Tropi-Ball am Karnevalssamstag bekommen. Dezidiert, um sie auf 7uhr15.ac zu verlosen.

Deshalb: hier klicken und das Interview „Auf ein Wort, Frau Siemons“ lesen.

Alaaf zesame!

Heimatmusik – eine Serie für Sammler

Hier gibt es Öcher Musik für Sammler. Das etwas andere Heimatmusikprojekt erfreut sich sehr großer Beliebtheit – war ja nicht unbedingt mit zu rechnen.

Und diese Herren singen für Sie:

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Uwe Brandt, Bernd Büttgens, René Brandt und Ägid Lennartz (von links).

Die Mitschnitte eines schönen und harmonischen Winterabends im Wohnzimmer der Familie Lennartz gibt es hier.

Das Projekt ist abgeschlossen, hier die komplette Songliste:

:DD Vür sönd allemoele Öcher Jonge

:DD De Trin und de Tant Liss

:DD Mathilde, die zerknüllte Bluse und ein fahrendes Vertiko.

:DD Ne Mensch – än dr Reän en Oche

:DD Wenn övver Oche de Sonn ongerjeäht

:DD Dat woer de jölde Öcher Kengerzitt!

:DD Zweij ärm Öcher Jonge

:DD Et tröckt mich noh heäm

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*** Wissens-, lesens-, hörenswert zu diesem Projekt:

:DD Das Special – ein Gespräch zum Projekt „Vür maache Öcher Musik“

🙄 ***Mehr gucken:
Und hier geht es zur kleinen Bildergalerie, die ein bisschen von diesem ausgesprochen kreativen Abend im Hause Lennartz erzählt.

***Die Ursprungsgeschichte im Blog: Darum geht es beim Heimatmusikprojekt.

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