Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 40 von 77)

Magisches Zweieck trifft Torwort! Eine Spitzenpaarung im Tivoli-Spielertunnel

Fußball – reiner Ergebnissport? Von wegen! Viel mehr geht es um Stehplatzromantik, spielentscheidende Stadionwürste oder um blühende Hoffnungen und zerstobene Träume.

Die Fußball-Lesereihe TORWORT erzählt diese Geschichten und ist am Freitag, 12. November, ab 20 Uhr wieder einmal zu Gast in Aachen. Stargast des Abends ist Alemannia-Trainer Peter Hyballa.

Und jetzt kommt’s: Das Magische Zweieck, der analytisch-scharfsinnige verbale Doppelpass vor jedem Alemannia-Heimspiel hier auf 7uhr15.ac, ist als fußballgeometrisches Unikat mit von der Partie!

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Immer mit dabei, neben TORWORT-Erfinder Theisen: TORWORT DJ Schnuphase, benannt nach dem DDR-Fußballer des Jahres 1982 Rüdiger Schnuphase, der die Lesung gemeinsam mit Sascha Theisen moderiert und für das ein oder andere Videoschnipsel-Highlight aus der Welt des runden Leders sorgt.

„Wir laufen uns schon im Kopf warm“, verspricht Oli vom Magischen Zweieck vor dem ersten großen Live-Auftritt. Was genau dargeboten wird, bleibt noch offen. Aber das ist für das Zweieck auch nicht ungewöhnlich.

Die TORWORT-Macher bauen ihre Mikrofone direkt im Spielertunnel des Aachener Tivoli auf.

Die TORWORT-Taktik ist denkbar einfach: In zwei Mal 45 Minuten lesen unterschiedliche Fußball-Protagonisten Texte aus dem Fußball-Universum. In Köln genießt die Reihe seit sieben Jahren Kultstatus. Vor ständig ausverkauftem Haus sitzen Fußballer, Autoren und Fans vor dem TORWORT-Mikrofon, um skurrile und leidenschaftliche Fußball-Texte zum Besten zu geben.

„Nicht erklärbare Treue zu limitierten Mittelstürmern mit Flipperkegel-Füßen an den Beinen, wüste Trinkgelage während Auswärtsfahrten oder unbarmherzige familiäre Diskussionen im Vorfeld der Weltmeisterschaft – der Fußball birgt eine Reihe von phantastischen Geschichten“, erklärt TORWORT-Gründer und Alemannia-Kolumnist und -Fan Sascha Theisen das Prinzip eines TORWORT-Abends.

Der Eintritt 7 Euro – mit Trikot nur 6.

*** Alle Infos plus Karten-Hotline unter www.torwort.de

Öcher Busretter helfen jungen Leuten

Das ist wirklich eine gut gemachte Kampagne für eine großartige Aktion. Rockbands spielen für den guten Zweck, die Unterstützer und Geldgeber kommen aus der gesamten Stadt und aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Es geht um mobile Sozialarbeit – und die funktioniert in einem wunderbaren Doppeldeckerbus, der aber repariert werden muss. Nicht ein bisschen, sondern richtig heftig. Investitionsrahmen: rund 45.000 Euro!

Chillfertig

Überall dort, wo Streetworker und stationäre Jugendtreffs fehlen, ist Chill Out zur Stelle. Seit 1997 steht der gemeinnützige Verein für aufsuchende Jugend- und Suchtberatungsarbeit mit seinem liebevoll eingerichteten Doppeldeckerbus an Aachens sozialen Brennpunkten.

Erfahrene Pädagogen und Suchttherapeuten laden hier zum Kickern, Chillen, Musikhören, Spielen und Klönen ein; für Einzelgespräche steht ein separater Raum zur Verfügung.

Ziel ist es, sozial benachteiligte, von Ausgrenzung bedrohte und suchtgefährdete Jugendliche in ihrer eigenen Lebenswelt abzuholen und ihnen durch feste Bezugspersonen, regelmäßigen Kontakt und aktive Betreuung neue Perspektiven zu öffnen.

Das niedrigschwellige Angebot, das Chill Out in enger Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Aachen, der Aachener Polizei und anderen Institutionen anbietet, wird von Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 21 Jahren gern und dankbar angenommen – mittlerweile ein wichtiger Baustein im sozialen Netzwerk der Stadt.

35 Jahre Einsatz bei Wind und Wetter sind nicht spurlos am alten Berliner Doppeldecker vorüber gegangen: Trotz gewissenhafter Pflege durch viele ehrenamtliche Helfer und technischer Betreuung durch die Aseag frisst sich der Rost unaufhaltsam in tragende Teile der Unterkonstruktion. Aus Sicherheitsgründen setzt Chill Out erst einmal ein Ersatzfahrzeug ein und sucht nach einer Lösung, um die Sanierung zu bezahlen: Rund 45.000 Euro soll sie kosten.

Jetzt spenden – jeder kann helfen! Weil der gemeinnützige Verein diese Summe nicht aus eigener Kasse aufbringen kann, ist er dringend auf kleine und große Spenden angewiesen. Dazu werden Benefiz-Veranstaltungen, Spendenaufrufe und Guerilla-Aktionen gestartet.

Marc Fischer, der Geschäftsführer von Chill Out, sagt: „Bitte helfen auch Sie! Jeder Jugendliche hat eine echte Chance verdient.“

*** Alle Infos zum Projekt unter www.chill-out.de

Das Magische Zweieck macht ein Stück über Osnabrück. Auf der Brücke.

Stolzer Gang, breite Brust, ein leichtes Siegerlächeln umspielt das Gesicht. Dem Öcher Fan geht es gut in diesen Tagen nach dem Pokalspektakel vom Mittwoch. Hosianna, was für ein Spiel! Ganz Deutschland redet drüber. Das tut gut.

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Gern gefragt: Im aktuellen „Tivoli-Echo“ geben Bernd und Oli vom „Magischen Zweieck“ sehr schlaue Antworten auf nicht weniger intelligente Fragen rund um die Alemannia. Lesenswert!

Und so blicken auch die Herren vom Magischen Zweieck in ihrer aktuellen Podcast-Ausgabe gelassen auf die kommende Aufgabe. Sie treffen sich eher zufällig auf der Tivolibrücke und parlieren über den Sonntag: Wenn die Lila-Weißen vom VfL Osnabrück kommen.

Natürlich ein anderes Kaliber als Mainz, klar. Ligaalltag, wach sein, „da muss man sich neu motivieren“, sagt Oli, „konzentriert spielen von der ersten Minute an, Männer“. Was man so sagt. Alemannias Trainerirrwisch Hyballa wird’s schon richten.

Im Magischen Zweieck erfahren die Freunde der gepflegten One-Touch-Euphorie-Pressing-Akrobatik die wichtigsten Details: Dass die Spieler vom VfL zum Beispiel stets eine perfekte Fußpflege genießen. Oder dass in ihrer Stadt die Hase ein Fluss ist und unaufhörlich weiterfließt. Auch Ostern. Wird das helfen? Das Magische Zweieck sagt: Nein! Unsere Jungs sind zu gut drauf.

Optimistischer Gruß von der Brücke: Sorry, Osnabrück!

Denn müssen wir – jetzemalehrlich – Angst vor einer Truppe haben, in der Matze Heidrich der Torschützenkönig ist?

:DD HIER KLICKEN UND REINHÖREN: Alemannia für die Ohren, das Magische Zweieck!

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*** Mehr zum Spiel und zur Alemannia:

„Schmusegetue gibt es nicht!“ (az-web.de)

„Wir können die Woche krönen“ (alemannia.de)

Osnabrücks Plan: Stimmungstöter in Aachen (ndr.de)

Die Tabellenführung hat ihren Preis (schöner Text im Tagesspiegel – auch über den „Tuchel der Zweiten Liga“)

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*** Alle bisherigen Folgen des Magisches Zweiecks gibt es hier!

Der Soundtrack zum Pokaltriumph oder Ja, mer habe se rausgeworfe!

Wer hat’s prophezeit? Genau, das Magische Zweieck hier auf 7uhr15.ac im weltmeisterlich geklickten Podcast vor dem Spiel: Wolle mer se rauswerfe? Jaaaa!

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Und jetzt? Noch euphorisiert und enthusiasmiert von diesem sensationellen Auftritt der Alemannia am Mittwochabend gegen den Bundesliga-Spitzenreiter FSV Mainz 05, der aber so was von verdient am Tivoli verloren hat, gilt es eigentlich nur dokumentarisch tätig zu werden.

Lasst uns dokumentieren, Freunde des gepflegten Fußballs, was Großartiges an diesem Abend geschehen ist. Im neuen Tivoli, der jetzt auch endlich ein richtig großes Spiel erlebt hat.

Doku: Der Soundtrack-Podcast zum Spiel – HIER KLICKEN: die wichtigsten Gänsehaut-Momente nochmal für die Ohren!

*** Und nicht verpassen:

Das nächste Magische Zweieck folgt am Freitagabend – pünktlich vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (Sonntag, 13.30 Uhr)

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*** Bericht zum Pokalknaller:

Der Tivoli erwacht zu neuem Leben (az-web.de/an-online.de)

Magisches Zweieck – die Sonderausgabe: Wolle mer se rauswerfe? Jaaaa!

DFB-Pokal, zweite Runde – und auf dem Aachener Tivoli treffen am Mittwochabend (19 Uhr) die beiden spielstärksten Mannschaften des deutschen Fußballs aufeinander: Alemannia erwartet den Tabellenführer der Bundesliga, den FSV Mainz 05. zweieck_
Wenn das kein Anlass für das Magische Zweieck ist, eine Sonderausgabe des besonders kritischen, scharf analysierenden verbalen Doppelpasses zu zimmern!

Und Oli ist in bestechender Form, hat das gesamte Mainzer Kulturgut, also den Karneval, nach schmissigen Melodien und Schüttelreimen durchforstet und fährt diesmal ganz groß auf. Was mit einem beeindruckenden Solo auf der Blockflöte beginnt, ist noch lange nicht zu Ende, wenn die Frage erschallt: Wolle mer se rauswerfe?!

Und durch das megadigitale Tonstudio im kleinen Medienkonzern in Schleckheim schallt ein lautes, ein siegesbewusstes Jaaaa!

HIER KLICKEN UND ZUHÖREN – das Magische Zweieck, die Pokalausgabe!

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***Noch mehr zum Spiel auf 7uhr15.ac:

Ein edles Stück Rasen für den Benny

*** Alle bisherigen Folgen des Magisches Zweiecks gibt es hier!

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*** Und noch mehr zum Spiel:

Alles andere als ein Selbstläufer (Tuchel zum Spiel in der Frankfurter Neuen Presse)

Die Rückkehr des Zauberlehrlings (Holtby-Story auf az-web.de)

Florian Müller erleidet erneut einen Kreuzbandriss (az-web.de/an-online.de)

Es hat wieder Spaß gemacht – nach dem Bochum-Spiel (Alemannia-Homepage)

*** Das hören Alemannia-Fans gerne
auf dieser Seite:

 So klingt ein Alemannia-Spiel in Block O6 (Achtung, Ureinwohner!)

Ein edles Stück Rasen für den Benny

So trieb es mich also heute beruflich zum Tivoli. Es gibt Orte, die ich weniger gerne betrete, das sei mal festgehalten!

Auf alle Fälle rollt, kaum dass ich das Vereinsgelände betrete, ein Bagger an mir vorbei. Ein kleiner wohlgemerkt, aber man freut sich ja am Tivoli über jeden Bagger, der sich überhaupt bewegt.

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Allerdings war es diesem Gefährt weniger darum zu tun, an der friedlich dämmernden Geschäftsstellebaustelle zu werkeln, nein, das Teil bog ins Stadion ein (ohne Blinker übrigens, was in Ermangelung eines solchen auch keine Überraschung war), um dann am Fünfmeterraum vor der Südtribüne zu bremsen und die Arbeit aufzunehmen.

Man wittert Ungemach, zumal so kurz vor einem wichtigen Pokalspiel wie dem am kommenden Mittwoch. Was hat der DFB da wieder vor? Schützengräben vor dem Mainzer Tor, Falltüren für flinke Alemannen, Aufbauten für Holtbys affige Bühnenshow?

Weit gefehlt, Freunde, ich kann das Ergebnis meiner Puzzlerecherche nur in die Welt hinausschalmeien: Alemannia legt extra für das Pokalspiel kommenden Mittwoch gegen den FSV Mainz einen neuen grünen Teppich vor jenes Tor, in dem der Torwart mit dem schönsten Torwartnamen der Welt, Wetklo, in der zweiten Halbzeit die Hucke vollgeballert bekommt! Neuer Rasen für Benny und die kleinen Racker, die darauf brennen, der Mainzer Boygroup am Mittwochabend mal so richtig einen einzuschenken!

trainer Eingebaut werden – wo sich gerade mal die Gelegenheit dazu bietet – auch ein paar Geschwindigkeitsmesser, um für die Ewigkeit festzuhalten, mit welchem Tempo unser Capitano dem Wetklo die Kugel um die Ohren pfeffert! Ja, so einfach geht die Geschichte mit dem Bagger.

Und was sagt Alemannia-Trainer Peter Hyballa (Suchbild, Mitte, sorry, doofe Handyoptik!)? Er grinst und freut sich auf Sonntag (die Partie in Bochum) und Mittwoch (das Pokalding gegen Mainz). „Wenn das keine geile Fußballwoche ist!“ Das hat er gesagt.

*** Lesenswert: Der Retro-Kommentar von Marco plus Bild zu diesem Beitrag auf SEITE 2

„Och härm“! Was heißt das?

„Och härm“ steht auf dem Brettchen, das derzeit bei uns zu Hause im Mittelpunkt des Frühstückstischs liegt. Unser Sohn, der gerade das Lesen lernt, hat es entziffert: „Och härm – was heißt Och härm“, will er wissen. Und ob das was mit Oche zu tun hat?

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Nein, nicht wirklich, sag ich, es gehe mehr um Mitleid. „Was ist Mitleid?“ Er fragt und fragt, es gibt bald keine Geheimnisse mehr.

„Mitleid ist“ – mein Gott, wie erklärt man’s dem Kind?! – „Mitleid ist das, was man fühlt, wenn, na sagen wir mal“, sag ich, „Gladbach zum Beispiel 7:0 in Stuttgart verliert.“ Er guckt auf, sagt: „Also ist Mitleid so was wie voll lustig!“

Er findet sich mit der Erklärung ab, und mein Beispiel hat ihn beeindruckt. Seit diesem Morgen will er immer das „Och härm“-Brettchen haben.