Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 26 von 77)

„Du schönne Fiffi“ – was will uns dieser feine Begriff genau sagen?

Jetzt habe ich dieser Tage dem Paul Fence von „Chill out“, diesem wunderbaren und jederzeit unterstützenswerten Streetwork-Projekt, das jungen Leuten hilft und mit ihnen arbeitet, eine Fachfrage beantwortet. Keine Sorge, es war nichts Sozialarbeiterisches, nein, gar nichts wirklich Lebenswichtiges, es war eher platt. Öcher Platt, um genau zu sein.

Und zwar wollte der Mann wissen, was ich denn wohl für eine Definition liefern würde, wenn es um den herrlichen Aachener Begriff „schönne Fiffi“ geht. Nun ist das schon fast eine anzügliche Frage an einen, der einst mit dem Ehrentoupet der Öcher Figaros, pardon der Lustigen Öcher Figaros, ausgezeichnet worden ist. Dr Fiffi ist ja landläufig auch als Toupet bekannt, das ja manch einen auch schon zum Tuppes machte.

„Du bis‘ mich ene janz schönne Fiffi!“

Ich schrieb dem Mann auf alle Fälle, dass „dr schönne Fiffi gemeinhin eine leicht abfällige Bemerkung über einen ist, der etwas sagt oder gesagt hat, was uns als Gruppe nicht in den Kram passt. Und wir sind uns einig: schönne Fiffi! Fertig“.

Hintergrund der Frage war wohl, dass der gute Paul im Kreise junger Menschen den Spruch „du bis‘ mich ene schönne Fiffi“ fallen gelassen hatte – und das schrie nach Erklärung.

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Paul hat sogar einen richtigen Wettbewerb ausgeschrieben, um dem schönen Fiffi ein Stück näherzukommen. Es gab wirklich lesenswerte Beiträge und ein paar schicke Hundefotos.

Auf Facebook hat diese Debatte, die sich so wunderbar um einen Begriff aus der Heimatsprache rankt und uns allen Mut macht, dass es mit dem Öcher Platt wohl doch weitergeht, nun ein paar respektable Hin- und Herbewegungen durchlebt.

Doch mir persönlich gefällt von allen Erklärungsversuchen der Ansatz von Simone am besten: „Dr schönne Fiffi ist der kleine Bruder vom fiesen Möpp.“ Wunderbar.

*** :DD Wer diesen Beitrag mag, wird die kleine Öcher Schimpfwort-Kunde unseres Öcher-Platt-Lehrers Karl im Audio-Podcast lieben

HALLO! DIE GEWINNER DES 7UHR15-HERBSTRÄTSELS WERDEN SAMSTAG AUF DIESER WELLE BEKANNTGEGEBEN!

Wer kennt sich in Aachen wirklich aus? Das 7uhr15-Rätsel: Macht noch flott mit!

Das gab es dann doch schon etwas länger nicht mehr auf 7uhr15.ac – ein knackiges Aachen-Rätsel! Nun ist es wieder so weit, da nehmen wir uns mal vier, fünf Stündchen Zeit, und prompt ist die Lösung gefunden!

Jetzt, wo der Herbst ins Land zieht und die Blätter bunt macht, um sie letztlich final von den Bäumen zu fegen, jetzt, wo wir mal ein Wochenende nicht mit unserer Alemannia zittern müssen, hat man ja Zeit für derlei knifflige Späße mit hohem kulturellen Wert.

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Weiter zum Rätsel auf Seite 2

Die Öcher Jonge- jetzt als Video!

So, zum Start in die Woche ein bisschen Heimatmusik.

Genau, das mit Abstand erfolgreichste, weil meistgeklickte Audio aus der Reihe „Heimatmusik“ hier auf 7uhr15.ac, gibt es jetzt auch als Video: Vür sönd allemoele Öcher Jonge!

🙄 Alle Videos des Heimatblogs gibt es hier im 7uhr15ac-Kanal auf Youtube

Mit ein paar schönen Öcher Bildchen aufgemöbelt, soll die Slideshow sich ins Auge und ins Ohr schmeicheln. Mehr nicht. Viel Spaß dabei.

*** Mehr hören:
Die schönsten Auskopplungen des Heimatmusik-Abends gibt es hier!!

*** Mehr gucken:
Hier geht es zum 7uhr15-Kanal auf YouTube

Das Magische Zweieck schenkt der Alemannia zum Fest ein Video-Podcast

Es ist aber auch ein einzigartiges Fest, ein Rekord, eine Freude, so schön und für den Fan derart bedeutsam, dass selbst das Magische Zweieck hier auf dem Heimatblog ans Limit geht.

1000 Zweitligaspiel! Die Aachener Alemannia festigt ihre Stellung als Königin des Fußball-Unterhauses. Wenn das kein Jubel-Video wert ist!!!

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Also diesmal vor dem Heimspiel jejen dr Jrillitsch seine Jiraffen, pardon Zebras, ein Video-Podcast des bretthärtesten Analysewerkzeugs des deutschen Fußballs.

Voller Herz, Emotion, voller Erinnerungen an Delze, Montanes, Bübbes Kehr und all die anderen. Und mit herzergreifenden Szenen über mehr oder minder gelungene „Tätowationen“, über ein gescheitertes Probetraining und ein kleines Stadion als liebevolles Geschenk…

🙄 Alle Videos des Heimatblogs gibt es hier im 7uhr15ac-Kanal auf Youtube

*** Mehr gucken:
Hier geht es zum 7uhr15-Kanal auf YouTube

*** Mehr hören:
7uhr15-Freunde, die das aktuelle Magische Zweieck gucken, hören auch gerne die alten Ausgaben des Magischen Zweiecks.

*** Sehr zu empfehlen:
Das Magazin von AZ und AN am Samstag (Druckausgabe) mit viel Wissenswertem rund um das 1000. Zweitligaspiel

Der 7uhr15-Fragebogen: Zum Auftakt mit dem Aachener Musiker Heribert Leuchter

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Der Fragebogen auf dem Heimatblog ist neu. Um es genau zu sagen – und der geübte 7uhr15-Leser ist genau: Der Fragebogen ist quasi heute erstmalig am Start.

Wer Neues wagt, ist nie falsch beraten, wenn er sich für den Auftakt mit Leuten zusammentut, die sehr konstant und sicher sind in dem, was sie tun. Die stets Qualität liefern und darüber hinaus auch noch liebenswerte und fabelhafte Mitöcher sind. Und – Idealfall! – die wissen, wie man besagten sauberen Auftakt formvollendet und klangschön hinlegt!

Ein Musiker also wäre perfekt. Wie Heribert Leuchter, der Komponist, Arrangeur, der Saxophonist, der Tausendsassa, dem kaum eine Bühne in unserer Region fremd ist.

Heribert Leuchter war sofort begeistert dabei, obwohl er kein großer Liebhaber der www-Welt ist. Starten wir also sanft mit dem Fragebogen. Was sagt der Bandleader? Eins, eins – eins, zwo, drei, vier…

Bach oder Beatles?
Gleichermaßen genial: Rock´n´Roll und Kantaten, bitte sehr! JSB hätte an John Lennon Spaß gehabt – und vermutlich umgekehrt.

Hortensien oder Rosen?
Früher hatte das eine den Appeal von „Kinderkommilijon“ und das andere von romantischem Schwulst. Heute finde ich alles Blühende herrlich.

Puttes oder Seäm?
Bei „Hömmel än Eäd“ beantwortet sich die Frage von alleine.

Brief oder Mail?

Ohne Email geht´s nicht mehr, weil wir uns an das neue Tempo längst gewöhnt haben. Um jemand besonders zu beachten, Zuneigung oder Respekt zu zeigen, ist der handgeschriebene Brief unerlässlich – und seien es nur drei Zeilen.

Fahrrad oder Auto?
Mit drei Saxophonen auf dem Fahrrad ist mir zu gefährlich, ohne drei Saxophone in die City das Auto zu umständlich.

Große Oper oder kleines Kammerspiel?
Neue und interessante Oper und intensives, großes Kammerspiel!

Wein oder Wasser?
Aqua crana, Vulkanwässerchen, Felsquell, der so schöne Rhein, das Rinnsal zur Tauber- zum Main- zum Rhein- zum Meer, der Moselriesling, die fränkische Scheurebe, der Chianti, der Burgunderwein, das Fußbad, die Regendusche: alles an seinem Ort, zu seiner Zeit und zu seinem Zweck!

Frühaufsteher oder Langschläfer?
Nachteule und Bettflüchter

Digital oder analog?
Wenn es schön sein soll, oft analog; wenn es schnell gehen soll, immer häufiger digital.

Alaaf oder Domburg?
Weder noch, da in beiden Fällen zu viele Öcher im Ausnahmezustand. Lieber Freunde besuchen oder Wandern.

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leuchter1Das schreibt Heribert Leuchter über sich und diesen Fragebogen:

„Erstaunlich, wie sich über scheinbar simple Fragen ein Portrait aufzeichnen lässt! Einem Menschen, dem ich nicht vertraute, würde ich auf Fragen zu meiner Person nicht so vorbehaltlos antworten, da ich als gelernter Skeptiker weder den gläsernen Menschen wünsche, noch die Verquickung von öffentlichem Wirken und Privatleben zulassen möchte.
Als Nichtblogger und Nichtzwitscherer lebe ich ab jetzt in der Hoffnung, dass sich die Meinungskundtat im www zu einer ähnlichen Verheimatung entwickeln möge wie das Zusammentreffen auf der Straße und Zusammenleben mit den Menschen, die ich anfassen, riechen und hören kann.“
Fotos: Lux-Musikproduktion

Heribert Leuchter Trio am Sonntag live erleben!

Auch Heribert Leuchter wagt etwas Neues: Am Sonntag, 6. November, 17 Uhr, startet er mit dem Heribert Leuchter Trio die Konzertreihe „The Art of Jazz“ im Schloss Rahe, Schloss-Rahe-Straße 15 in 52072 Aachen-Laurensberg.

„Entrée de Luxe“ heißt das erste Blue-Hour-Konzert, zu dem Heribert Leuchter (Saxophon), Gero Körner (Hammond B3 Orgel) und Stefan Kremer (Schlagzeug) im stilvollen Ambiente des Schlosses einladen.

Infos und Tickets gibt es hier!

Reinhard Meys Liebe zu Aachen

Er geht mir nicht aus dem Ohr, nicht aus dem Kopf. Reinhard Mey war in Aachen, vergangenen Sonntag, ein wundervolles Konzert hat er im Eurogress gegeben, und die Zuhörer hat es von den Sitzen gerissen.

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Reinhard Mey auf dem 7uhr15-Archivbild, entstanden während der Studioarbeit am neuen Album „Mairegen“ im März 2010 in Aachen.

Reinhard Mey und Aachen, Reinhard Mey und Manfred Leuchter – das ist schon eine besondere Geschichte. Und als die Beiden, der Liedermacher und sein Produzent, Sonntagabend zur Zugabe mit Gitarre und Akkordeon gemeinsam auf der Bühne standen und „Gute Nacht, Freunde“ spielten, da jagte nicht wenigen im Saal ein Schauer nach dem anderen über den Rücken.

So habe ich also ein wenig im 7uhr15-Archiv geblättert und einen Beitrag mit einem Podcast hervorgeholt, den ich im März 2010 in Manfred Leuchters Tonstudio gemacht habe. Reinhard Mey bei den Arbeiten zur aktuellen CD „Mairegen“, ein Gespräch über Aachen und ein Tondokument, über das ich mich freue: das Lied „Wir sind eins“ in einer exklusiven Vorabversion.

:DD Und dieses 7uhr15-Podcast mit Reinhard Mey habe ich hier noch einmal hinterlegt, viel Spaß! (mp3-File)

*** Mehr lesen:

Die aktuelle Kritik des Aachen-Konzerts in az-web und an-online.

Der Kölsche Blogger am Öcher Büdchen

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Er war also in Aachen, der Sportsfreund Christoph Mathieu, quasi ein Töurchen von Dom zu Dom, und er hat doch tatsächlich eins seiner legendären Sonntagsbüdchen in Aachen gefunden. Es steht an der Franzstraße und sieht so aus. Stimmt, kennt man!

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Auf seinem ausgesprochen lesenswerten Blog Nullkommazwei aus Kölle macht Christoph schicke Sachen. Sei zum Stöbern wärmstens empfohlen.

Und danke für die Büdchen-Widmung!

Das Magische Zweieck zwischen tiefem Frust und unerschütterlicher Hoffnung

Die Gemütslage bei den Herren vom Magischen Zweieck war schon mal entspannter. Klar. Nach dem erschütternden 1:1 von Dresden in der 93. (!) Minute steht nun das Kellerderby der Alemannia am Sonntag gegen den FC Ingolstadt (13.30 Uhr) an. 18. empfängt den 17.!

Das aktuelle Podcast des Magischen Zweiecks umfasst alle denkbaren emotionalen Ausschläge – von schwer deprimiert bis zutiefst zuversichtlich.

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Interessant: Die Bücher helfen den Fußball-Philosophen weiter. Man findet Trost darin. Wohl dem, der liest, er hält stets die Nase über dem Wasser, das ja inzwischen schon gut bis zum Hals steht!

Einigen wir uns also als einleuchtendes Fazit des aktuellen Beitrags darauf: Es kümmert uns nicht, wenn wir dieses Jahr alle Spiele verlieren und am Ende doch Meister werden!

Hörenswert und hoffentlich ein Impuls für die Mannschaft, noch mal Gas zu geben. UND ENDLICH MAL ZU GEWINNEN, HALLO!

:DD Hier geht’s zum aktuellen Podcast, das nur hören darf, wer Sonntag auch ins Stadion kommt.

Zum Schluss noch ein philosophisches Wort von Jörg Berger: „Resignation ist der Egoismus der Schwachen“ – oder so.