Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 22 von 77)

Ab Morgen nur hier: Dreidrahts neuer Krimi „Tod eines Tanzmajors“

Nicht ohne Stolz sei darauf hingewiesen, dass morgen (Montag) hier auf dem Aachen-Blog weltexklusiv die Vorabveröffentlichung eines beachtenswerten Kriminalromans startet.

In drei Teilen wird der hoffnungsvolle Aachener Nachwuchsschriftsteller Theo-Dures Dreidraht (Foto) passend zur Jahreszeit sein aktuelles Werk „Tod eines Tanzmajors“ vorstellen.

Zugegeben, ein bisschen Nischenprogramm für den kulturbeflissenen Teil der 7uhr15-Userschaft ist das schon, aber so versteht sich das Blog: Aachener Kreativpotenzial zu heben…

Mit Walburga und Josef gratulieren wir der Lebenshilfe zu 50 bewegten Jahren

Vor 50 Jahren machten sich auch in Aachen mutige Eltern, deren Kinder behindert waren, auf den Weg. Aus ihrer Initiative entstand eine segensreiche Einrichtung, die an diesem Wochenende gebührend gefeiert wird: die Lebenshilfe in Aachen.

Als Geburtstagsgeschenk gibt es auf dem Aachen-Blog ein kleines filmisches Porträt, eine so genannte Slideshow, über ein ganz besonderes Paar. Walburga und Josef Miseré sind seit 2001 verheiratet und leben heute in ihrer eigenen Wohnung in Forst.

Beide nutzen die Unterstützung der Lebenshilfe in ihrem selbstbestimmten Leben, Walburga arbeitet bei Pro Idee auf der Hüls, Josef in der Schreinerei der Lebenshilfe-Werkstatt. Heute standen sie beim Festakt im Tivoli vor rund 800 geladenen Gästen auf der Bühne.

Respekt, Walburga und Josef, das war ein richtig toller Auftritt!

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52 Wochen lang Porträts von Menschen aus unserer Region. Sehenswert.

Heute gibt es an dieser Stelle eine ganz besondere Empfehlung: das vielversprechende regionale Fotoprojekt www.52wochen.info

Und so sieht die Homepage aus, die ersten Porträts sind da.

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52 Wochen – das sind 104 Gesichter, 104 Biographien und Geschichten. Das sind 104 Facetten einer Region, die vielfältiger kaum sein könnte; kleine Dramen des Alltags, Anekdoten eines Lebens zwischen Maas und Rhein. 52 Wochen – das sind die Menschen der Euregio.

Menschen, die nur eines gemeinsam haben: Sie leben in der Euregio Maas-Rhein und sind damit Teil einer Grenzregion, in der so vieles verbindet und manches noch immer trennt. Diese Menschen sind nicht unbedingt prominent. Aber sie prägen das Zusammenleben diesseits und jenseits der Grenze.

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Ein Jahr lang werden die Fotografen Jutta Melchers und Marco Rose sie begleiten, sie suchen und porträtieren. 52 Wochen ist ihr gemeinsames Fotoprojekt. Wöchentlich werden sie jeweils einen Menschen fotografieren.(Textauszug www.52wochen.info)

Der Blick auf diese Seite mit wahrlich gehobener Fotokunst lohnt sich – immer wieder.

Das Magische Zweieck freut sich auf die Alperuludagdochnichtgehenlasser

Spiele gegen den FC St. Pauli sind keine Selbstläufer. Oli erinnert sich noch gut an die Partie im Januar 2010 am Millerntor, als ihm das Bier im Becher gefror und Thorsten Stuckmann im kurzärmeligen Trikot auflief!

Gemeinsam erinnern sich die Herren vom Magischen Zweieck auch noch an ein Spiel am 17. August 2009, als zur Einweihung des neuen Tivolis besagte Freunde aus Hamburg auftauchten – aber sprechen wir über was anderes…

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Jetzt ist Februar 2012, die Saison geht in die entscheidende Phase, noch 15 Spiele bis ans rettende Ufer – und der FC St. Pauli erscheint am Samstag (13 Uhr, alle kommen!) wieder an die Krefelder Straße.

Doch diesmal gibt es für die Kiezkicker nix zu holen – sie sollten sich warm anziehen! Denn die Winterpause hatte es für die Alemannia in sich.

Hallenweltmeisterundtestspielchampion, Albertstreitverpflichter und Alperuludagdochnichtgehenlasser – da ist Musik drin.

Alle Folgen des Magischen Zweiecks

Und dann leuchtet in Sachen Stadionfinanzierung mehr als nur ein Streifen Hoffnung am Öcher Horizont!

:DD Deshalb lohnt sich auch der Klick ins aktuelle Podcast des Magischen Zweiecks, viel Spaß dabei!

*** Ausgesprochen lesenswert:

Interview mit Christoph Löhr von „In der Pratsch“ im Fanzine von St. Pauli „Übersteiger“

Interview mit David Odonkor in „11Freunde“ – Ein Profi muss eiskalt sein

Story über Randale zwischen Alemannia-Fans in „Spiegel online“ – Alarmstimmung in Aachen

Aufruf gegen Extremismus, Gewalt und Rassismus auf dem Tivoli

Hier spielt die Musik: Stefan Hansen gibt mit der Tropi-Combo Vollgas

Dass bei der Tropi-Garde in Aachen im Karneval alles handgemacht ist, weiß jedes Öcher Kind.

Alles? Ja, alles, sogar die Musik! Dafür sorgt seit vielen, vielen Jahren die Tropi-Combo. Seit ein paar Sessionen steht Stefan Hansen hinter dem Keyboard und gibt den Ton an.

Mit dem Combo-Leiter, der im wirklichen Leben Internist (in Würselen!) ist und eine Hausarzt-Praxis führt, kann man sich perfekt über Musik, Karneval und Endo…, Ensorty…, Enzofi…, komm, ejal, auf alle Fälle über Glückshormone unterhalten, die beim Lachen ausgeschüttet werden.

stefanhansen
Am Freitag geht es los mit den vier Tropi-Sitzung 2012 – viel Spaß dabei und auch bei diesem kleinen Interview-Film!

De Tropis

Wenn ich dat Wöttche „Tropis“ hür,
lüüehte ming Oue ömmer wier,
ömdatt ich weäß, wat mich erwad:
Vermaach än Öcher Leävensaat.

Dat Schmöölzje hat die Nas doför,
wat an de Pau öm Fasteleer
os aktiviert än ouch bejlöckt,
än wat dann könt es selvsjestreckt.

Weä hön jät noehder kennt, deä weäß,
met Idealismus, Uusduur, Schweäß,
steäht jeddes Johr wiehr e Projramm,
för jrueß än Kleng – för Papp än Mamm.

Et weäd jehämmert än jedriehnt,
d´r Text jeliert – e Kleäd jeniehnt,
frejwellig – än jekümmt weäd net,
än selvs de Klengste maache met.

Eä feng ich ouch janz wunderbar.
Jenge jövvt aan of speält d´r Star,
ov Teschnik, Musik of Ballett,
jedder es wechtig – deäht ouch jät.

Setz ich ouch övver vier Stonnd janz eng,
han van et Klatsche janz rue Häng,
ene Ovvend beij de „Tropis“ siie,
dat maaht mich “high” – wat wel ich mieh?

Eine Ode an die Tropis vom Heimatdichter Hein Engelhardt

*** Mehr über die Tropi-Garde auf Ihrer Homepage

Klümpchen, Klömmchere, Kamelle?

Jetzt, wo erstens der Karnevalszug näherrückt und man zweitens schon mal gerne ein Bonbon im Mund hat, weil der Hals was trocken ist, stellt sich mal wieder eine Spezialfrage: Wie heißt das süße Zeug denn nun in der Heimatsprache?

Spricht der Öcher vom Klümpchen, va de Klömmchere, von Kamelle oder va de Karamelle?

Ich halte es – wie so oft – mit unserem Opa, der eigentlich stets ein Bayrisch Malz im Mund hatte. Unser Opa fragte dann gerne: „Wellste och e Bömmelche?!“

Bömmelche – wenn das nicht süß ist…

Der 7uhr15-Fragebogen: DAS DA-Akteur Mike Kühne macht kurzen Prozess

Das wird spannend am Donnerstagabend im DAS DA Theater. Mit „Equus“ von Peter Shaffer („Amadeus“) holt Theaterleiter Tom Hirtz einen jungen Klassiker auf die Bühne, ein dichtes Stück Theater im allerbesten Sinne.

005 Equus

Martin Dysart, den DAS DA-Schauspieler Mike Kühne spielt, zweifelt an seinem Dasein als Psychiater. Was er nicht wissen kann: Sein schwierigster Fall liegt noch vor ihm.

Der 17-jährige Alan Strang scheint ein normaler Junge zu sein, der in einem scheinbar liebevollen Elternhaus aufwächst und eine große Leidenschaft zu Pferden hegt. Doch genau diese Leidenschaft ist es, die Alan zum Verhängnis wird.

Im 7uhr15-Fragebogen kommt Mike Kühne schnell auf den Punkt, die Antworten gibt er präzise, kurz, unmissverständlich. Er spart sich die großen Worte für die beachtliche Arbeit, die nun auf der Bühne vor ihm liegt. Toitoitoi, Mike!

022 EquusUnd jetzt der Fragebogen:

Bach oder Beatles?
Bachels

Hortensien oder Rosen?
Rosen

Puttes oder Seäm?
Puttes

Brief oder Mail?
Brief

Fahrrad oder Auto?
Auto, aber ich besitze auch ein Fahrrad!

Große Oper oder kleines Kammerspiel?
Kammerspiel

Wein oder Wasser?
Wein

Frühaufsteher oder Langschläfer?
Gelegenheitsschläfer

Digital oder analog?
Digital

Alaaf oder Domburg?
DOMBURG!

Fiebrige Lampe oder cooler Hund?
Ganz eindeutig: fiebrige Lampe

Und das sagt Mike über sich:
Mein Name ist Mike Kühne und ich werde demnächst 38 Jahre alt. Ich komme aus der Nähe von Dresden. Nach meiner Ausbildung zum Industriemechaniker und einer Reihe der verschiedensten Tätigkeiten habe ich eine Schauspielschule in Leipzig besucht und bin 2006 am anderen Ende der A4 in Aachen angekommen. Seitdem bin ich im DAS DA THEATER als festes Enseblemitglied beschäftigt und habe in nun fast 30 Produktionen mitgewirkt. Im aktuellen Stück „Equus“ von Peter Shaffer bin ich in der Rolle des Martin Dysart zu sehen.

*** Infos zum Stück gibt es hier!

*** Und dann gibt es noch die Slideshow zur Inszenierung mit Bildern von Mona Deus und Wilfried Schumacher – sehenswert.

In „Aachen aan Zee“ ist alles okay

Wollte nur kurz melden, dass in „Aachen aan Zee“ alles okay ist. Den Jahreswechsel hat der Ort wohl gut überstanden, der neue Prachtbau im Zentrum wächst, die Pizza beim „Verdi“ schmeckt wie eh und je.

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Die Sonne scheint – zumindest am Sonntag war das so, es weht ein Windchen, wo man Sturm dran sagen kann, und es sind kaum Öcher vor Ort.
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Bis Karneval, so sagen die Ortältesten, soll das im lieblichen Domburg so bleiben…

Eine Köstlichkeit der Heimat.

Lang lebe das Dreiländereck mit all seinen Köstlichkeiten! Ein guter Freund kommt aus der Ferne immer wieder gerne in die Heimat zurück, um – so sagt er das zumindest – die alten Kameraden wiederzusehen. Aber er simst jedes Mal, bevor er aufschlägt: „Denk bitte an den belgischen Reisfladen!“

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Am Ende kommt er ja nur deswegen.

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Gerne dazu gereicht wird dann ein Öcher Böhnchen – und dann ist es auch egal, wenn draußen das ortsübliche Wetter tobt.

Der 7uhr15-Fragebogen: Heute mit dem Eventmanager Christian Mourad

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So, dann bringen wir mal gute Laune ins Heimatblog. Und wer könnte dafür der geeignetere Kandidat sein als Christian Mourad, der Kultur- und Eventmanager, der uns Öchern unter anderem ein so schönes Ereignis schenkt wie die Kurpark-Classix (auch in diesem Jahr wieder vom 24. bis 26. August)?

Christian ist also heute der Gast im 7uhr15-Fragebogen, einer noch jungen Rubrik auf dieser digitalen Welle (hier geht’s zur Fragebogen-Premiere mit dem Musiker Heribert Leuchter).

Alleda, legen wir los.

christian2Bach oder Beatles?
Beides – schon alleine der Kurpark Classix wegen. Und schließlich hat die Musik der Moderne ihren Ursprung ja in der Klassik, so dass es die Beatles ohne Bach wohl nie gegeben hätte. Am liebsten aber Queen!

Hortensien oder Rosen?
Leider bin ich kein Floralexperte. Rosen riechen aber besser, und meine Liebste freut sich immer sehr, wenn ich sie damit überrasche. Deshalb eindeutig Rosen!

Puttes oder Seäm?
Entweder oder, das ist nicht katholisch! Sowohl als auch – so geht der alte Brauch. Aber alles zu seiner Zeit, denn ’n Botteram met Puttes ist nur semi-lecker, oder?!

Brief oder Mail?
Mail, wenn es schnell gehen soll. Für die Töne zwischen den Zeilen aber ist der gute alte, mit dem Füllfederhalter verfasste Brief nach wie vor unersetzlich. Leider schreibe ich viel zu selten.

Fahrrad oder Auto?
Das Fahrrad nutze ich zum Sport, das Auto als Fortbewegungsmittel…und nur als solches. Vom Fetisch Auto bin ich bislang verschont geblieben und denke, dass das auch so bleibt.

Oper oder Kammerspiel?
Oper hat schon etwas sehr Berührendes, und viele Handlungen sind auch heute noch aktuell, vor allem, wenn es um das große Thema Liebe geht. Da ich aber als naiver Jüngling auch mal Schauspieler werden wollte, fasziniert mich die kleine Bühne gleichermaßen.

Wein oder Wasser?
Wein…besteht doch zu 99 Prozent aus Wasser, oder? Es gibt ein Leben vor dem Tod, än esuelang man et net övverdrievt…

Frühaufsteher oder Langschläfer?
Frühaufsteher! Ich habe einfach das Gefühl, mehr vom Tag zu haben, privat und beruflich.

Digital oder analog?
Ich verschließe mich den Errungenschaften der Neuzeit nicht und genieße sie auch, bin aber auch gerne herrlich altmodisch. Wenn ich wirklich kreativ sein will, benutze ich Papier und Stift, denn irgendwie funktioniert das am Rechner nicht.

Alaaf oder Domburg?
Auf jeden Fall Alaaf! Domburg finde ich zu keiner Jahreszeit bereisenswert, denn wer fährt schon gerne 250 km weit, um all die zu treffen, die er auf dem Tivoli / CHIO / im Karneval auch trifft?

Fiebrige Lampe oder cooler Hund?
Wenn ich keine fiebrige Lampe mehr spüre bei dem, was ich tue, höre ich sofort auf. Viele meinen aber, ich sei eher Letzteres.

Wiese oder Tribüne?
Bei den Kurpark Classix sehr gerne die Wiese nebst Picknick und dazugehörigem nassen Hintern. Auf dem Tivoli Tribüne, da ich mangels Talent auf der Wiese nichts, aber auch gar nichts verloren habe.

Zur Person:
Christian Mourad (46) ist Rechtsanwalt, geboren in Aachen und verheiratet. Knappe sieben Jahre war er Geschäftsführer des AKV, half – ebenfalls als Geschäftsführer- während der UEFA-Cup-Auftritte auch mal bei der Alemannia aus und ist heute als Kultur- und Veranstaltungsmanager selbstständig. Feldhockey, Badminton, Kultur sowie gutes Essen und Trinken zählt er zu seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen.
Mehr über Christian Mourad unter www.createvent.net