Das Aachen-Blog

Schlagwort: Oche (Seite 20 von 24)

Solo für 2 – für Vater und Sohn. Aachen freut sich auf Manni und Jan Savelsberg.

Vater und Sohn gehen zusammen auf die Bühne. Freiwillig. Der eine (Sohn Jan) nennt den Vater „eine kleine Rampensau“, der andere (Vater Manni) findet es auch tierisch gut mit dem Filius und nennt ihn „eine coole Sau“.

Manfred und Jan Savelsberg, beide in Aachen einem fachkundigen Kabarettpublikum nicht zuletzt über sinnstiftendes Parlieren bei den „Öcher Nölde“ bekannt, treten am kommenden Wochenende in einem „Solo für 2“ auf die Bühne des Forums M in der Mayerschen Buchhandlung. Versprochen wird scharfzüngiger Humor, feines Kabarett – natürlich mit Öcher Themen (ICE-Halt, Städteregion, Alemannia…), natürlich mit dem Blick auf die große, weite Welt (von Wahldebakeln bis zum Erdbeben). Und alles handgemacht. Jan schreibt und auch seine Mutter, Mannis Frau, Marlene Savelsberg. Begleitet werden die beiden am Klavier von Claus Thormählen.

Die beiden Vorstellungen (Samstag und Sonntag) waren im Handumdrehen ausverkauft, das zeigt die Vorfreude der Kabarettfreunde an. Und stützt die Hoffnung der Kartenlosen auf eine Fortsetzung.

Im 7uhr15-Film erzählen die Savelsbergs von dieser außergewöhnlichen Bühnenkonstellation und lassen nicht unerwähnt: Manfred feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bühnenjubiläum, und Jan hält sich auch schon 20 Jahre dort oben.

Sagen wir es mal so: Toitoitoi, Jonge!

solo
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Vür liere Öcher Platt – Wir lernen die Aachener Mundart. Teil 2: de Familije.

Söd ühr allemoele doe? Alle am Start?

Dann bitte anschnallen, dr Karl lädt ein zu Teil 2 unseres Öcher Platt-Schnupperkurses hier auf dem Heimatblog.

drkarl

Ging es beim ersten Mal um die Zahlen und ihre Öcher Aussprache, so sprechen wir heute über die Familie. De Familije, so steht es im Neuen Aachener Sprachschatz, der Öcher spricht das gerne mit einem Sch am Ende aus: de Familisch!

Übrigens: Wir Kaiserkinder schreiben fameliär mit e, aber Familijeklöngel mit i.

Karl Allgaier, der Sprachwissenschaftler des Vereins Öcher Platt, verschafft uns als Sprachlehrer im Podcast heute die Übersicht über die Player, die eine Familie erst zu einer solchen machen: zum Beispiel Vadder, Modder, et Kenk, de Kenger (geht auch im Plural de Kenk!), der Nonk (Onkel), de Tant, de Jrueß (Omma) und weitere heitere Akteure.

:DD Hier klicken, das Podcast Öcher Platt Schnupperkurs (2) folgt sogleich.

Hören Sie selbst und vor allem – nutzen Sie Karls Pausen und sprechen Sie mit!

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*** Was bisher geschah:

Dr. Karl Allgaier, dr Karl also, Sprachwissenschaftler durch und durch, ist im Brotberuf als Direktor der Bischöflichen Akademie schon ein gefragter Mann, ist so ganz nebenbei leidenschaftlicher, quasi examinierter und mit allen Tücken der Kunst beschlagener Öcher Platt-Experte.

Wir versuchen das einfach mal, vür liere Öcher Platt. Und wir haben vor einer Woche den Startschuss gegeben:

:DD Öcher Schnupperkurs (1) – de Zahle, die Zahlen! Van eä, zweij, dreij bes Mellejuen!

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*** Mehr lesen:

Was ist der Plural von Vouel? Eine Würdigung des Neuen Aachener Sprachschatzes und das sprachwissenschaftliche Gespräch dazu aus AZ und AN (12. März 2011)

Den Neuen Aachener Sprachschatz, den eigentlich jeder Öcher braucht, gibt es in allen Buchhandlungen!

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*** Mehr klicken:

Fragen, Infos, Anregungen zur Heimatsprache bei www.oecher-platt.de

Serie wird kommende Woche fortgesetzt

Aachen, deine traumhaft schönen Vororte. Heute ein Rätsel-Dalli-Klick!

Liebe Freundinnen und Freunde, heute aus der beliebten Serie „Aachen, deine Vororte“ ein kleines Quiz (ohne Gewinne, das nur vorab, aber schön ist es trotzdem!)

headerschuetze
Unser Bild zeigt den Schützenumzug im Vorort Schleckheim, der unübertroffen bleibt (Umzug und Vorort gleichermaßen!) und außerhalb der Wertung läuft.

Auf den nächsten Seiten aber kommen – wie früher bei „Dalli klick“ – drei Bilder, die zusammengesetzt das Panorama des gesuchten Öcher Vororts bilden.

Ich kann nur sagen: viel Freude!

WEITER AUF SEITE 2

Öcher Platt-Kurs, zehn herrliche Begriffe als Zückerchen für die fleißigen Schüler

Weil der Öcher-Platt-Kurs so sensationell schön gestartet ist, direkt ein kleiner Nachschlag von dr Karl, von Dr. Karl Allgaier, unserem Platt-Experten hier auf dem Öcher Heimatblog!

Karl hat für eine Zeitungsgeschichte, die ich kürzlich für AZ und AN über den wunderbaren „Neuen Aachener Sprachschatz“ geschrieben habe, seine zehn Lieblingsbegriffe in der Heimatsprache aufgezählt – und kurz sprachwissenschaftlich begründet.

Und die – vom Roeseknöüchsje bis zum Behäjtskriemer – folgen auf den nächsten fünf Seiten:

*** Das nächste Öcher-Platt-Kurs-Podcast folgt am Montag kommender Woche!

WEITER AUF SEITE 2 ZU DEN BEGRIFFEN

Vür liere Öcher Platt – Wir lernen die Aachener Mundart. Ein Schnupperkurs (1)

Alleda, vür liere met dr Karl Öcher Platt!

Dr Karl?! Dr. Karl Allgaier, so muss es richtig heißen. Aber in Aachen wollen wir es nicht komplizierter machen, als es eh schon ist. Der Artikel, dr Artikel also, reicht vollkommen, da braucht es nicht noch Titel.

drkarl

Dr Karl Allgaier auf alle Fälle, Sprachwissenschaftler durch und durch, im Brotberuf als Direktor der Bischöflichen Akademie schon ein gefragter Mann, ist so ganz nebenbei leidenschaftlicher, quasi examinierter und mit allen Tücken der Kunst beschlagener Öcher Platt-Experte.

Der promovierte Linguist Allgaier hat nicht nur mit seinen Mitstreitern im Verein Öcher Platt, mit Richard Wollgarten und mit Meinolf Bauschulte nämlich, die profunde, komplett überarbeitete und stark erweiterte Ausgabe des „Neuen Aachener Sprachschatzes“ herausgegeben, sondern wird nun hier auf dem Aachen-Blog auch zum Lehrer.

Wir versuchen das einfach mal, vür liere Öcher Platt. Und wir beginnen mit ein paar Schnuppereinheiten.

Heute: de Zahle! Die Zahlen. Än nu jeäht et lous! Los geht’s!!!

:DD Im Podcast (hier klicken!) spricht dr Karl vor, die Zuhörer sprechen nach. Van eä, zweij, dreij bes Mellejuen!

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*** Mehr lesen:

Was ist der Plural von Vouel? Eine Würdigung des Neuen Aachener Sprachschatzes und das sprachwissenschaftliche Gespräch dazu aus AZ und AN (12. März 2011)

Den Neuen Aachener Sprachschatz, den eigentlich jeder Öcher braucht, gibt es in allen Buchhandlungen!

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*** Mehr klicken:

Fragen, Infos, Anregungen zur Heimatsprache bei www.oecher-platt.de

Serie wird kommende Woche fortgesetzt

Vorbereitung…

…Geduld, Geduld, Freunde, es bahnt sich ein kleiner Öcher-Platt-Kursus hier auf 7uhr15 an! Das braucht ein wenig Vorbereitung.

Oes noch, ich jlöiv, doe krijje vür Spaß!

„Entwöhnung“? „Ernüchterung“? „Erholung“? Wo ist meine Frau?

Er wohnt in Aachen. Dem eigenen Bekunden nach gerne. Nicht immer schon, aber doch eine Weile. Mit den Bräuchen der Stadt und ihrer wunderbaren Menschen ist er weitestgehend vertraut, liebt die Schwarz-Gelben vom Tivoli und die flotte Mull der Öcher.

Aber Karneval!? Dr Fastelovvend!?

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Erst wird auf der Straße gefeiert, danach geht’s in die Säle, zum Beispiel in die… – ach, wie heiß‘ dat Ding noch mal???

Seine Frau ist in dieser Hinsicht ganz anders. Wiiverfastelovvend, eins, zwei, drei, kopfüber rein! Und abends tanzen, feiern, in…, ja, verdammt noch mal, wo ist sie? In…

Und genau hier weiß ihr Mann jetzt nicht weiter. „Sie feiert in der…“ – er sucht das Wort und kommt nicht drauf. Ah, genau, in der „Entwöhnung“, sagt er, so heißt der Laden! Und die Umstehenden runzeln ihre Öcher Stirn. Nicht dass bisweilen nach den tollen Tagen eine Form von „Entwöhnung“ eintreten kann oder muss, aber als Tanzlokal: „Entwöhnung“, neä, Kamerad, jib‘ et nich‘!

„Stimmt“, sagt er, „es fängt mit Er- an und hört mit -ung auf.“ Da ist er ganz sicher. Vielleicht ist sie ja in der „Ernüchterung“?! Was ja auch im Fastelovvend passieren kann. Oder in der „Erwartung“, halt, „Erweckung“, „Errötung“, „Erpressung“. Jetzt raten alle mit: War es nicht die „Erquickung“ oder – jetz‘ ham w’r’t jleich – sie ist in der „Erschöpfung“! Was ihr nun wirklich keiner wünschen würde.

Er schüttelt den Kopf, ratlos. Und zwei, drei Öcher, die spätestens jetzt geschnallt haben, wo seine Frau gerade abtanzt, grinsen: „Aue Jong, du brauchst jetzt eine Erholung bei deiner Erregung!“

„Erholung, ja, Erholung!“ sagt er darauf, sie ist in der „Erholung“! Was für eine Erlösung!!!

Ob er am Rosenmontag mitgeht? Eine Riesenchance. Für ihn wäre es in Sachen Öcher Leben, Öcher Vermaach eine schöne Ergänzung. Ach, was sag‘ ich: eine Erfahrung, die ihm garantiert nicht leid tun wird…

Interview und Video mit Werner Pfeil: „Der AKV ist nur ein Karnevalsverein!“

Er ist ein Mann von Humor, eloquent, verbindlich, smart. Nein, die Rede ist zur Abwechslung nicht von Karl-Theodor zu Guttenberg, dem Star der Session, sondern von AKV-Präsident Werner Pfeil, Dr. Werner Pfeil, pardon.

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Noch vor einem Jahr hatte den Stolberger Rechtsanwalt niemand auf der karnevalistischen Rechnung, und jetzt ist der Vorsitzende des Aachener Karnevalsvereins in aller Munde und kann selbst von bewegten Monaten sprechen. Doch darum geht es in diesem 7uhr15-Interview nur am Rande, denn im Mittelpunkt steht, was ihn in dieser Zeit über Wasser hielt: der Humor.

Haben Sie heute schon gelacht, Herr Präsident?
Pfeil:
Ja, danke der Nachfrage. Ich bin zwar morgens wenig gesprächig, aber zumeist kommt die gute Laune, wenn ich dann im Auto sitze, das Radio einschalte, gute Musik höre und von Würselen nach Stolberg fahre.

Sind Sie früh unterwegs?
Pfeil:
Ja, sehr oft. 7.15 Uhr ist für mich kein Problem, im Sommer mache ich mich sogar schon mal um 6.30 Uhr auf den Weg.

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Hat Pfeil jemals mit KT zu Guttenberg gesprochen?

Vier Generäle, vier Amigos, drei Josefe – ein Überraschungscoup zum Jubiläum!

Das sind die schönen Momente im Öcher Fastelovvend. Sitzung der Tropi-Garde am Freitagabend: Kaum, dass Josef, Jupp und Jüppchen am Ende ihrer viel beklatschten aktuellen Nummer zum Liedchen ansetzen, fliegt auf der Bühne des Josefshauses die Tür auf.

Unterbrechung! Die Bühne entern die Vier Amigos – und dann wird’s tränenreich schön. Die Amigos gratulieren JJJ zum 25-jährigen Bühnenjubiläum, eine riesige Überraschung, von der keiner etwas wusste – und das Publikum tobt!

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Allgemeines Umarmen: Riesenüberraschung während der Tropi-Sitzung am Freitag: Die Vier Amigos gratulieren Josef, Jupp und Jüppchen zum 25-jährigen Bühnenjubiläum.

Oes, wie schönn! Uwe Brandt sagt’s für die Amigos, für die Tropis, für das Öcher Karnevalspublikum: „Merssi Jonge für all die Freud‘, die Ihr uns allen gemacht habt!“ Gänsehautstimmung, erste Tränen kullern, die Amigos singen ein Ständchen, das Publikum stimmt ein, tiefe Verneigung vor dem legendären Trio.

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Tolle Bildqualität ist anders, sorry, aber hier zählt der Dokumentationscharakter! Respekt, Chapeau, wow! Die Amigos gratulieren ihren Freunden.

Da stehen auf der Bühne des legendären Josefshauses mit einem Mal drei Generationen der hier beheimateten Tropi Garde.

Vier Generäle nebeneinander! Hubert Crott als Gründungsmitglied (übrigens wie auch Albert „Josef“ Gehlen), Ägid Lennartz (der Jupp, so viele Jahre das musikalische Gehirn der Tropis), Uwe Brandt (mit seinen Amigo-Freunden wie so oft für eine künstlerische Überraschung gut) und Sarah Siemons, die so stolze aktuelle Generälin der Garde.

Die Tropi Garde: Wo sonst im Aachener Karneval gibt es ein solches kreatives Reichtum?! Die Öcher Hochschule der Fröhlichkeit steht am Kirberichshofer Weg. Applaus, Applaus, stehende Ovationen, Tränen. Aber das haben wir ja oben schon erzählt!

Jlückwunsch, ihr Juppemänner!

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Exklusiv-Interview: Der Zigarettenbaron schickt seinen Schwiegervater zur Sitzung

Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Höhepunkt des hiesigen Karnevals, auf den ganz Aachen – ach was sagen wir, ganz Deutschland – schaut, konnten wir Sarah Siemons (Foto), die Sitzungspräsidentin, dann doch noch ans Telefon bekommen. Exklusiv für das Heimatblog 7uhr15.ac hier ein kleines Interview in prekärer Lage. sarah

Sarah, danke, dass Sie sich die paar Minuten Zeit nehmen für 7uhr15. Wie ist die Stimmung so kurz bevor die schönste Perle des Öcher Fastelovvends ihre fulminante Sitzung präsentiert?
Sarah: Danke, gut, wieso fragen Sie so spitz?

War das spitz? Nun, es hat reichlich Wirbel schon im Vorfeld der diesjährigen Sitzung gegeben, in der Sie ja traditionsgemäß den Goldenen Tropenhelm für, für, äh, für – ja wofür eigentlich verleihen?
Sarah: Für Humor in allen Lebenslagen.

Danke. Also, um es auf den Punkt zu bringen, Ihr diesjähriger Preisträger, Peter-Josef-Heinz-Maria-Herbert-Karl-Hubert-Theodor-Wolfhard-Michael…
Sarah: …Martin, nicht Michael…

Entschuldigung. Peter-Josef-Heinz-Maria-Herbert-Karl-Hubert-Theodor-Wolfhard-Martin von Noppeney, in Aachen besser bekannt als der „schönne Zijarettenbaron“, kann den Preis nicht persönlich entgegennehmen, weil er dienstlich verhindert ist. Das Original kommt nicht, aber sein Schwiegervater Josef Meiermann wird ihn vertreten.
Sarah: Das arme Schwein…

Wie bitte?
Sarah: Nichts, nichts, ich hab nix gesagt. (Räuspert sich) Es stimmt, Herr Noppeney ist dienstlich verhindert, da tut sich in seinem Metier derzeit die eine oder andere Front auf – und da hat er uns um Verständnis gebeten.

Was man nachvollziehen kann. Erschwerend kommt nun hinzu, und davon sind derzeit die Gazetten voll: Dem Zigarettenbaron wird vorgeworfen, sein schillerndes Hier und Jetzt auf dem Eigentum anderer gegründet zu haben.
Sarah: Sie spielen auf den vemeintlichen Zigarettenklau an. Ja, mein Gott, das ist doch lange her, dass er im Konsum in Burtscheid ein Päckchen Ernte 23 geklaut hat.

Man redet inzwischen von 76 Fällen: Zwei Packungen HB im Kiosk am Hauptbahnhof, eine Schachtel Reval ohne Filter im Coop auf dem Krugenofen, eine Dose Javaanse Jongens vornean in Vaals…
Sarah: Ja, ist ja gut, er kommt ja auch nicht zur Sitzung. Und er hat ja auch angekündigt, vorerst nicht mehr zu rauchen.

Hand aufs Herz: Steht er bei Ihnen auf der Kippe?
Sarah: Klares Nein. Zigaretten hin oder her, unseren Preis kriegt er auf alle Fälle.

Sorry, Frau Siemons, aber mal kritisch nachgefragt: Wer ist denn bei Ihnen um Himmels willen auf die Idee gekommen, ausgerechnet Herrn von Noppeney auszuzeichnen? Jlitzer hin, Jlimmer her.
Sarah: Seien Sie mir nicht böse, aber da muss ich schon darauf verweisen, dass meine Vorgänger diesen Plan geschmiedet haben. Aber früher war ja vieles besser, da gab es noch Kommandanten, zu denen man aufschauen konnte.

Ihre Vorgänger sind allesamt starke Raucher.
Sarah: Spielt das eine Rolle?

Nein, natürlich nicht.
Sarah: Ich sage Ihnen mit Blick auf die Uhr, weil meine Zeit knapp ist, nur so viel: Wir machen es wie immer. Mit unserer berühmten Leichtigkeit werden wir Öcher Fastelovvend wie kein anderer Verein in diesem Land feiern. Und dann noch das: Spätestens am Aschermittwoch – selten hatte das Ende der Session übrigens einen passenderen Namen – ist die Episode mit dem Zigarettenbaron Schall und – hihi – Rauch…

*** Fußnote: In Wirklichkeit ist Sarah Siemons als Generalin der Aachener Tropi-Garde, die an diesem Wochenende Premiere ihres mit viel Spannung erwarteten Öcher Fastelovvendsprogramms feiert, fernab von jedwedem Klüngel und peinlichem Hantier. Die Tropis feiern den Karneval, wie er schöner nicht geht – ohne Politiker, ohne große Preise, mit Uröcher Charme.
Danke, liebe Sarah, dass Du das Späßchen hier mitgemacht hast! Völ Pläsier än toitoitoi för hü Ovvend!

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