Das Aachen-Blog

Schlagwort: Oche (Seite 18 von 24)

Ein Öcher Gedicht zum Öcher Wetter: Der Wassermensch!

Meine Frau stellte gestern fest, dass ihr ein verregneter April besser gefallen würde als ein nasser Juni. Stimmt. Nur in diesem Jahr scheint es eben andersherum zu laufen…

karl2

Aber Wasser ist wichtig, haben wir gelernt, und unser Öcher-Platt-Lehrer, dr liebe Karl, unterstreicht mit einem wasserdicht getexteten Stück Heimat seines Großvaters Matthias Savelsbergh, dass wir doch alle nur Wassermenschen sind!

Vööl Pläsier, hürt jot zou, de niekste Dag jeäht dr Öcher Platt-Kursus heij op Sövve-Foffzeng wier!

Für Zugereiste: Der Öcher-Platt-Kurs wird in den nächsten Tagen hier im Heimatblog fortgesetzt, ich freu mich schon drauf.

:DD Aber zunächst HIER KLICKEN: „Der Wassermensch“ – ein Heimatgedicht mit einem H2O-Geräuschteppich…

Bisher erschienen in dieser Serie: eine ganze Menge schöner Podcasts – mehr dazu auf SEITE 2

Podcast: Und laut bellt der Trainer: „Kevin, au Banan, beweäsch dich!“

Wer wie ich die Sams-, Sonn-, Feier- und freien Tage am Spielfeldrand verbringt, um dem hoffnungsvollen Nachwuchs beim Kicken zuzuschauen, der erlebt was. Kriegt was zu hören! Beteiligt sich selbst emotional.

kicker

Ja jut, man könnte das als gegeben hinnehmen, man kann aber auch ein kleines Podcast draus bauen. Was mir in diesem Fall ein Anliegen ist.

:DD HIER KLICKEN: Weil laut bellt der Trainer des anderen Vereins seine Bambini-Kicker an: „Bewegt euch, ihr Pfeifen!“

Bennet spielt den Schlussakkord für den Alten Tivoli: absolut sehenswert!

Er hat den Schlussakkord auf dem Alten Tivoli gespielt, das ist mal klar: Bennet Kutsch, 18-jähriger Schüler aus Aachen, hat seinen Song „Keep me away“ im Stadion an der Krefelder Straße aufgeführt, sein Kumpel Mats Suethoff hat diesen schönen Moment im Video festgehalten.

Jetzt wird die kulturelle Aktion der beiden jungen Männer bei www.vimeo.com geklickt und geklickt und geklickt: als die letzte vorzeigenswerte Großtat an einer sagenumwobenen Wettkampfstätte.

http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=24547797&server=vimeo.com&show_title=0&show_byline=0&show_portrait=0&color=00adef&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0

Bennet – Keep me away from Mats Suethoff on Vimeo.

Und die Begeisterung für das Filmstück ist völlig berechtigt. Denn nicht nur das Video ist klasse gemacht, auch der handgemachte Song, mit dem Bennet auf dem Würselener Wall – ach, welche Erinnerungen werden wach! – aufschlägt, ist hörenswert. Kompliment!

„Das ist meine Art, vom alten Tivoli Abschied zu nehmen“, sagt der Alemannia-Fan mit der Gitarre und erinnert sich an große Momente zurück: der Pokalsieg gegen die Bayern 2004, Blanks Tor, später der Treffer von Meijer – ja, das war’s.

Die Erinnerungen an das alte Feld der Ehre bleiben im Kopf, das Video von Mats und Bennet bleibt im Netz. Schaut es Euch an!

Karlspreis 2011- der Schnappschuss!

Mit Tränen der Freude habe ich soeben in meinem digitalen Briefkasten das Foto zum Fest entdeckt. Der gestrigen Bitte, mir doch freundlicherweise ein Bild vom Karlspreisfestäng 2011 zu schicken, dem ich aufgrund anderweitiger Verpflichtungen nicht beiwohnen konnte, folgte dann immerhin doch ein Freund dieses Blogs.

ton
Marco Sievert, ein Öcher Jong met Hazz, hat unter Aufbietung aller Kräfte und mit großem künstlerischen Esprit und mit einem feinen Näschen für ein gutes Motiv ebenjenes geschickt.

Katschhoffest 2011, der Schnappschuss, die Bühne, nein, nicht von vorne, eher vom Dienstboteneinsatz gesehen, ein raffiniertes Spiel mit Licht, Schatten und Nebel, kurz vor, nach oder während des Auftritts der Band TON. Wer weiß das schon?!

Danke, Marco, Du bist ein Freund!

Schnappschuss vom Karlspreis gesucht!

Also heute, Christi Himmelfahrt, mal nicht zum Karlspreis. Was eigentlich schade ist, weil dieser Tag nun doch zu den hohen Öcher Feiertag zählt.

Stattdessen Kinderkommellion vom coolen Neffen Fabian! Was auch sehr schön ist, weil der Kerl ein feiner und wilder ist, und weil auch hier das Sönnchen lacht.

Trotzdem, der Karlspreis, das Öcher Flair, die Feiertagsstimmung rund um Dom und Rathaus fehlen mir doch.

Deshalb: Wer kann mir ein Foto vom Karlspreistag mitten aus der alten Stadt schicken (muss der Monsieur Trichet nicht drauf sein, kann aber natürlich)? Würde es postwendend hier veröffentlichen!

Freue mich und gucke gerne ins Postfach: buettgens@gmx.de

Hür! Dr Karl spricht heute über den Öcher Imperativ. Paaßt jot op!

Hür! Es ist eins der schönsten Öcher Worte, ein Appell, ja, ein Befehl, hör mir zu, jetzt kommt was!

karl2

Hür! Heute hat unser Öcher-Platt-Lehrer, dr Karl, die Imperative unter die Lupe genommen und wieder Raritäten aus dem schönen Öcher Sprachschatz gehoben.

:DD Hür! Pass op! Komm! Bliv! Kick net esue! Hür mich op! Hau de Mull! Einfach hier klicken: Paaßt jot op!

—————–

*** Bisher in dieser Serie erschienene Podcasts:

:DD Kleines Intermezzo, ein Gedicht: Oche, mi Oche!

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (6): Die Lebensmittel

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (5): Die Namen

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (4): Die Schimpfworte, Grundausstattung

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (3): Verben konjugieren

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (2): die Familie.

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (1): de Zahle, die Zahlen!

***Info: Dr. Karl Allgaier, dr Karl also, Sprachwissenschaftler durch und durch, ist im Brotberuf als Direktor der Bischöflichen Akademie schon ein gefragter Mann, ist so ganz nebenbei leidenschaftlicher, quasi examinierter und mit allen Tücken der Kunst beschlagener Öcher Platt-Experte. Und Mitherausgeber des Neuen Aachener Sprachschatzes.
Wir versuchen das einfach mal, vür liere Öcher Platt. Und wir haben vor ein paar Wochen den Startschuss gegeben.

Dann hab‘ ich et Übberjewicht jekrischt!

Der eine ist in dieser Stadt „ene Latzepansch“ – ein dürrer Hering, so würde es mein Nachbar, ein gebürtiger Bremer, sagen.

Der andere ist in dieser Stadt „ene Pummel“ – klar, ein Dicker.

Wer genau wissen will, was Sache ist, fragt unverblümt und direkt: „Un‘, wat wieschste?“ Und dann, wenn’s gut läuft, folgt eine Gewichtsangabe. Nicht selten ist die Schlussfolgerung: Saukäs, klarer Fall von Übberjewicht!

Als ich nun gestern über die Theaterstraße ging, fiel, weil sie wohl nach einer brenzligen Situation mit einem Auto die Kontrolle über ihr Rad verloren hatte, eine Frau sanft, aber immerhin direkt vor mir auf den Bürgersteig.

Nix weiter passiert, dem Himmel sei Dank, ich half ihr hoch. Und zur Erklärung bemühte sich die Öcher Dame nun nach ein paar unflätigen Worten über den dreisten Autofahrer im Philosophischen: „…ich weiß et auch nich‘, auf alle Fälle hab‘ ich dann irjendwie et Übberjewicht jekrischt!“

Öcher Maßeinheit für verlorenes Gleichgewicht = Übberjewicht kriejen!

Auch darüber wird in den nächsten Tagen noch mit unserem Öcher Platt-Lehrer „Dr Karl“ zu sprechen sein.

Gegensätze. Alles Einstellungssache.

Dass das Leben voller Gegensätze ist, und dass man doch eigentlich immer die Wahl hat, es so oder auch ganz anders zu machen, ist allgemein bekannt.

Die einen freuen sich über die richtige Meisterschale (Deutscher Meister und so), die anderen bekommen eine geschmacklose Radzierblende und rasten auch total aus (Zweite Liga, jetzt auch mit Meisterschale…).

Die einen trinken ihr Bier, die anderen gießen es Freunden über den Kopf, ach ja.

gegensatz1

In Berlin fiel mir in den Sophie-Gips-Höfen nun diese herrlich verzierte Wand in den Blick. Und hier finden wir nun ein paar grundsätzliche Gegensatzpaare aufgepinselt, die die breiten Möglichkeiten der Lebensgestaltung und -haltung zeigen.

gegensatz2

Damit lasse ich Euch jetzt mal alleine, weil man fürs Lesen ja Ruhe braucht.

gegensatz3

Macht es euch nett, macht es euch schwer!

Ich bin in meinem Öcher Alltag gerne für Variante 1 zu gewinnen.