Sommer in Aachen – dazu ein paar Impressionen.
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Schon komisch, dieses Foto auf dem Foto zu sehen. So lange her, die letzten Besenstriche im damals neuen Haus an der Liebigstraße. In schwarz-weißer Optik festgehalten: ein Meilenstein in der nun 25-jährigen DAS DA Theater-Geschichte. 1993 haben wir das Megaprojekt „eigenes Theater“ geschultert, nach sechs wilden Lehr- und Wanderjahren in und rund um Aachen. Und von da an nahm das Projekt DAS DA Theater rasant an Fahrt auf.

Foto aus der AZ: Andreas Herrmann. Von links: Ina Pappert, Bernd Büttgens, Anja Mathar und ihr Sohn Nick und Tom Hirtz. In der Mitte das Foto von damals.
Gestern nun die 25-Jahr-Feier. Ein gebührend rührender Blick zurück – wie die AZ heute titelt – und ein optimistischer Blick nach vorne.
Schön war’s, die alten Mitstreiterinnen und Mitstreiter – zum Teil auch auf der Bühne – noch mal zu sehen. 25 Jahre DAS DA Theater, ein markanter Spieler im Aachener Kulturleben, von den vielen, vielen Freunden des Hauses heißgeliebt. Tom Hirtz und seine Mannschaft strahlten gestern Morgen. Auch das: ein schönes Bild.
Ad multos annos!
Tja, wer das wohl ist?
So viel sei verraten, der freundliche junge Mann, der hier auf diesem 70erjahreeinschulbild so erwartungsvoll nach vorne schaut, ist heute ein bekannter Öcher. Vollblutöcher, sagen wir es so.
Wer mitraten will, bitte, im Kommentarfeld ist reichlich Platz. Die Auflösung gibt es am Montag bei AZ und AN. Klar, auf der Kinderseite. Denn da geht es um den ersten Schultag.
AUFLÖSUNG SEITE 2
Weißer Rauch über dem Medienkonzern in Schleckheim! Solche Botschaften bekommt man als Autor nicht jeden Tag! Didier Marlier hat mir einen Link geschickt, Didier ist – wie der Name es vermuten lässt – Franzose, lebt seit gut zwei Jahrzehnten in Vettweiß und ist immer aufs Neue von Deutschland und den Deutschen beeindruckt.
Deshalb bloggt Didier – und zwar an durchaus prominenter Stelle, nämlich in der unabhängigen und beachtenswert erfolgreichen französischen Online-Zeitung Mediapart. Seine Kolumne heißt „L’Allemagne pour les nuls“ – was frei übersetzt so viel heißt wie „Deutschland für Dummies!“
Und dortselbst hat Didier, der ein ausgesprochen netter Zeitgenosse ist und am Telefon so klingt wie NDR-Alphonse (aber wir wollten ja keine Klischees bedienen!), dortselbst hat er also nun meine Glosse „Der Jürjen jrillt“ (erstmalig erschienen in der Aachener Zeitung am 26. Mai 2012 und dann auch hier im Blog) ins Französische übertragen. Grillen – ja, das ist in der bei uns erreichten Ausbaustufe schon sehr deutsch!
Hier klicken und die Glosse „Der Jürjen jrillt“ auf Französisch lesen!
Didier hat sich bei mir entschuldigt, weil er die eine oder andere Stelle eher frei übersetzt und zum Teil auch ergänzt hat, aber das ist überhaupt kein Problem! Erfahren wir doch auf diese Weise, was dem Franzosen am deutschen Grillgut besonders gefällt: les saucisses (Würstchen) de Nüremberg, les saucisses de Frankfort , Bauchspeck (du lard), des cuisses de poulet (Hähnchenschenkel), Boulettes ou bien des Frikadellen.
Danke, Didier, für so viel Aufmerksamkeit! Merssi, aue Jong, pardon, vieux garcon!
„Geh‘ voran, geh‘ voran, mit Hoffnung in Deinem Herzen, und Du wirst niemals alleine gehen; Du wirst niemaaaals allei-heine geee-heeen…“
7uhr15-Chefreporter Oli Lindenau hat einst wochenlang in seinem Hobbykeller den großen Stadionhit „You’ll never walk alone“ ins Deutsche übersetzt und darauf gehofft, dass irgendwann diese Version die gute alte englische Fassung von der Anfield Road ablösen würde. Gut, das ist so jetzt nicht in Erfüllung gegangen.
Was mich allerdings Woche für Woche mit Hoffnung erfüllt – wann immer ich also meinen Schritt in Richtung Sportplatz lenke, um das aktuelle Geschehen im Kinderfußball zu verfolgen -, ist der felsenfeste Rückhalt, der die Fjugendfußballereltern für ihre kleinen Kicker sind.
Jüngst in Kellersberg passierte etwa in der 13. Minute das Folgende, das ich in der Zuversicht, dass Kinder dieses Blog nicht lesen, mich nun zu veröffentlichen traue.
Kellersberg lag zurück, so um die 3 oder 4:0, als sich eine junge Frau, die sich alsbald als Mutter der brillant gegelten Nummer 7 (orangene Schuhe!) entpuppte, wüst zu brüllen begann: „Leckmijamaasch, Nico, au Banan“, legte sie los, so laut, dass die Welt für einen Moment stehenzubleiben drohte,, „kannste mich emal sagen, wofür ich dich heute morjen Rührei jemacht hab‘!“ Ja, wofür eigentlich!? Eine solche Investition – und dann dieser spärliche Ertrag! Nico, au Banan!
Oli, komm, wir singen für Nico: „Jeh‘ voran, au Banan, mit Hoffnung in Deinem Herzen, und Du wirst niemals alleine jehen; Deine Mama macht dich auch et nä-hä-hächste Mal wieder Rü-hü-hür-ei-hei-heijer!“
Elf Gedanken zum Tage.
1. #sindmalebenwegkommenaberwieder
2. #jatränenneinkeinheuschnupfen
3. #diesaisonhat34spieltageund1spielauchmal93minuten
4. #ichbliivdichtreumingalemannia
5. #esisehrlichjesagtfürzekotzen
6. #wirsindhieramabsteijenundubisineinetournurwürsjenamfressen
7. #eswirdjetztseinwasnichtseindarf
8. #kaiserstadtohweh
9. #sportschaudemnächstab18uhr
10. #wogenauliegteigentlichdiesesheidenheim
11. #nurmalkurzdritteliga
Da wir hier auf dem Heimatblog ganz gerne schon mal rätseln über manche Tücke des Alltags, über das Leben an sich und das des Öchers im Speziellen heute noch mal ein richtiges Rätsel.
Zugegeben, so ein bisschen muss man/frau schon drin sein im Öcher Leben, um das wortgewaltige Werk zu lösen, gerade jetzt, wo sich die Knospen aufs Sprießen und die Blümchen aufs Blühen vorbereiten.
Also, ihr tragt die Antworten auf die sechs Fragen (siehe unten) in der horizontalen Achse ein. Im vertikalen blauen Feld ergibt sich dann ein schönes Öcher Lösungswort. Wers mag, kann dieses Wort gerne einschicken buettgens@gmx.de und kann, sollte die Glücksfee ihr oder ihm hold sein, eins von drei Sträußlein frischer Tulpen (aus Holland!) gewinnen. Kein Quatsch, schöne Blümchen!
Jetzt aber ran ans Rätsel, am besten klickt ihr doppelt aufs Bild, dann lässt es sich gut ausdrucken und klassisch mit dem Stift bearbeiten. Die digitale Variante zumambildschirmausfüllen folgt auch irgendwann mal. Viel Spaß!
Hier die Fragen:
1. Allgemeines Durchatmen bei der Alemannia am Tivoli nach dem Ratsbeschluss zur Umfinanzierung der Schuldenlast. Eins darf jetzt aber am Ende dieser Saison nicht passieren wird aber auch nicht passieren!
2. Karl der Große, so kennen wir ihn, so nennen wir ihn. Franzosen mögen ihn auch. Sie haben auch einen großartigen Namen für ihn.
3. Der höchste Kirchturm der Stadt gehört der Aachener Pfarrgemeinde St.
4. Ein Krimi des Öcher Nachwuchsschriftstellers Theo-Dures Dreidraht bewegt und fesselt die Aachener in diesen Tagen. Wer stirbt am Ende?
5. Womöglich fährt sogar demnächst eine neue Stadtbahn dorthin. Und tausende Arbeitsplätze soll es dort geben. Hochschule und Industrie arbeiten auf diesem Feld Hand in Hand. Wie heißt das Projekt auf Melaten nochmal?
6. Ein Öcher Holzkopf könnte man sagen. Dabei ist er aber in erster Linie raffiniert, charmant, schlau oder wie man hier sagt: lues!
Dritte und letzte Folge des Aachen-Krimis „Tod eines Tanzmajors“ – und alle fragen sich: Kommt es zum Mord? Antwort: Ja! Was die wunderbare Illustration von Hanyo Lochau belegt. Aber wann? Wo? Und warum?
Der hoffnungsvolle Öcher Nachwuchsautor Theo-Dures Dreidraht, der bislang für die Vorabveröffentlichung seines Erstlings ausgesprochen positive Rückmeldung erfährt, kommt zu einem klaren, aber irgendwie auch offenen Ende. Ganz internetüblich bittet er deshalb die Leser und Hörer um ihre Mithilfe bei der Suche nach dem Mörder.
Drei Lösungsmöglichkeiten bietet Dreidraht an, nun ist Ihre Meinung gefragt. Schicken Sie Ihre Lösung – vielleicht auch noch mit einem erklärenden Sätzchen – an buettgens@gmx.de oder posten Sie sie hier in den Kommentaren. Die Mehrheit entscheidet!
Doch jetzt wird es dramatisch, lesen Sie selbst, hören Sie selbst, der Sturm in der Unteren Adalbertstraße nimmt zu…
:DD HIER KLICKEN und die dritte Folge vom „Tod eines Tanzmajors“ hören.
Und für die Freunde der geschriebenen Worte geht es auf den Seiten 2 und 3 weiter!
Wir freuen uns baschtisch auf Ihre Antwort auf die bewegende Frage: Wer ist der Mörder?
***Was bisher geschah:
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Das wird spannend am Donnerstagabend im DAS DA Theater. Mit „Equus“ von Peter Shaffer („Amadeus“) holt Theaterleiter Tom Hirtz einen jungen Klassiker auf die Bühne, ein dichtes Stück Theater im allerbesten Sinne.
Martin Dysart, den DAS DA-Schauspieler Mike Kühne spielt, zweifelt an seinem Dasein als Psychiater. Was er nicht wissen kann: Sein schwierigster Fall liegt noch vor ihm.
Der 17-jährige Alan Strang scheint ein normaler Junge zu sein, der in einem scheinbar liebevollen Elternhaus aufwächst und eine große Leidenschaft zu Pferden hegt. Doch genau diese Leidenschaft ist es, die Alan zum Verhängnis wird.
Im 7uhr15-Fragebogen kommt Mike Kühne schnell auf den Punkt, die Antworten gibt er präzise, kurz, unmissverständlich. Er spart sich die großen Worte für die beachtliche Arbeit, die nun auf der Bühne vor ihm liegt. Toitoitoi, Mike!
Bach oder Beatles?
Bachels
Hortensien oder Rosen?
Rosen
Puttes oder Seäm?
Puttes
Brief oder Mail?
Brief
Fahrrad oder Auto?
Auto, aber ich besitze auch ein Fahrrad!
Große Oper oder kleines Kammerspiel?
Kammerspiel
Wein oder Wasser?
Wein
Frühaufsteher oder Langschläfer?
Gelegenheitsschläfer
Digital oder analog?
Digital
Alaaf oder Domburg?
DOMBURG!
Fiebrige Lampe oder cooler Hund?
Ganz eindeutig: fiebrige Lampe
Und das sagt Mike über sich:
Mein Name ist Mike Kühne und ich werde demnächst 38 Jahre alt. Ich komme aus der Nähe von Dresden. Nach meiner Ausbildung zum Industriemechaniker und einer Reihe der verschiedensten Tätigkeiten habe ich eine Schauspielschule in Leipzig besucht und bin 2006 am anderen Ende der A4 in Aachen angekommen. Seitdem bin ich im DAS DA THEATER als festes Enseblemitglied beschäftigt und habe in nun fast 30 Produktionen mitgewirkt. Im aktuellen Stück „Equus“ von Peter Shaffer bin ich in der Rolle des Martin Dysart zu sehen.







