Das Aachen-Blog

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Schwarz-gelbes Lieblingsteam

Ich sag’s gerne und offen, das ist mein schwarz-gelbes Lieblingsteam.

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Klar, die Alemanniaprofis bleiben auch stets tief im Herzen, erst recht die Volleyballerinnen von Alemannia, die Ladies in Black, die erst am Samstagabend ein großartiges Match gegen Köpenick im Tiebreak verloren haben.

Aber diese kleinen Kicker von Hertha Walheim, die E2/E3, fordert mich als Zuschauer voll und ganz. So viel Emotion, so viel Leidenschaft – das macht Spaß ohne Ende mit den Jungs.

„Oes, du Fröhliche!“ Heinz Grosjean und Willi Hermanns gehen auf die Bühne…

Sehen Sie das? Zwei Leute, die sich wahnsinnig aufs Fest freuen!
Pardon, die Herren würden sagen „aufs Fes'“ – ohne ausklingendes t. Klar, sie sind ja aus Aachen. Haup’sache!

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Gestatten, Willi Hermanns (links) und Heinz Grosjean (rechts) sprühen geradezu vor Vorfreude – und schmieden große Pläne. Sie freuen sich baschtisch auf eine bislang in diesen Dimensionen nicht bekannte Form von Vorweihnachtstheater. Diese Lebensfreude! Diese aus allen Poren sprießende Begeisterung! Das müssen zwei spritzige Abende werden.

Frei nach dem Motto:“Oes, du Fröhliche!“ – der etwas andere Theaterabend mit zwei Freunden, einem Baum, drei Mann Musik, großartigen Gästen und Oecher Hazz.

Oes, du Fröhliche! 14. und 15.12. in Teuven.
Zumrotimkalenderanstreichen: An dieser Stelle sei erstmalig und exklusiv verraten, was schon bald die ganze Kaiserstadt wissen soll – Uwe Brandt und Bernd Büttgens sind Heinz Grosjean und Willi Hermanns. Und als ebensolche werden sie am 14. und 15. Dezember mit dem vorweihnachtlichen Programm namens „Oes, du Fröhliche!“ auf die Bühne gehen.
Spielort ist der unfassbar urige „Festsaal Patria“ des Cafés Modern in Teuven, was ein paar Kilometer jenseits der Grenze in Ostbelgien liegt. Allein dieser Raum ist schon den kleinen Ausflug kurz vor Weihnachten wert.

*** Hier sei nur kurz verraten, was in der kommenden Woche auf einer gesonderten Homepage in aller Ausführlichkeit verkündet wird. Und dann gibt es auch die Tickets für die beiden Abende.

Ein dickes Dankeschön an Carl Brunn, ein Meister des Fotografenfachs, für diesen Schnappschuss!

Schöne Ecken dieser Stadt

Jüngst stand ich mit ein paar Kollegen aus anderen Städten unseres schönen Landes zusammen, man sprach über dieses und jenes und kam auf die jeweiligen Heimatorte zu sprechen. Worüber ich ja gerne rede. Da sagt am Ende doch einer, als wollte er mir fünf Euro schenken, dass „Aachen ja auch ein paar ganz nette Ecken hat“.

„Nett“ ist schon dämlich, und nur „ein paar“ geht gar nicht. Ich bin der Verpflichtung, die Heimatstadt, wann und wo auch immer es nötig ist, hochzuhalten, sofort nachgekommen und habe die „vielen schönen Ecken“ unseres Städtchens beschrieben. So elegant, dass der kantigen Runde schwindelig wurde.

Einige Tage später fielen mir nun Bilder in die Hände, die ein paar ganz nette Ecken (ups, jetzt hab‘ ich’s selbst geschrieben!) van os Oche zeigen. Ich musste selbst ein bisschen kramen, um sie zuzuordnen. Wo ist was? Und da dachte ich: was für ein Spaß für das Heimatblog!

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Deshalb nun hier drei Ecken zum Mitraten. Wer es zu wissen glaubt: Bitteschön, das Kommentarfeld wartet.

Ansonsten hoffe ich, dass heute bei Euch alles rund läuft!

*** Nächste Ecke auf Seite 2

„Windradmusik“ – Thomas Thelen stellt im Videointerview seinen Roman vor

Im Hintergrund säuseln die Autos auf der Hollandlinie ihr monotones Lied. Und im Videointerview, das gerade für das Aachen-Blog aufgenommen wird, geht es um Windradmusik. Nein, es ist kein neuer Song, den Tom Thelen, der vielen Aachenern als Zeitungsredakteur ein Begriff ist, hier präsentiert. Vielmehr handelt es sich bei dieser „Windradmusik“ um einen Roman, einen Erstling – und Thelen ist der Autor.

In diesen Tagen hat er den großen Befreiungsschlag gelandet. Der mitreißende Roman, dem man die Liebe des Autors für die großen Amerikaner, vor allem für John Irving in Geschichte und Stil anmerkt, ist endlich auf dem Markt. Über Jahre hat der Autor – brav neben der Arbeit, meistens in aller Herrgottsfrühe – an diesem prallen, lebendigen Buch geschrieben. Eine Leidenschaft, ein Muss, eine wunderbare Form von Besessenheit.

Seit 2007 lag das Werk dann ungebunden auf dem Schreibtisch, bis ein guter Freund vor Wochen fragte: Was ist eigentlich mit deinem Roman?!

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Im 7uhr15-Interview schildert Tom Thelen (Foto: Marco Rose) auf seine sympathische Art, wie es ihn packte, wie der Wunsch wieder wach wurde, „das Buch gebunden im Regal zu sehen“. Beim Self-Publishing-Internetportal www.epubli.de landete der 38-jährige Autor mit seinem Werk – doch es blieb nicht nur bei einem gebundenen Exemplar. Schließlich veranstaltet epubli mit illustren Partnern den Wettbewerb www.derneuebuchpreis.de – und da hat Tom Thelen mal einfach mitgemacht.

Bis zum 5. September können wir alle – und viele von uns haben es ja schon getan – Tom und seinem mitreißenden Projekt die Sympathie bekunden, via Facebook (auch wenn dieser Weg nicht jedem schmeckt, aber so ist es nun mal). Und wenn Tom so viele Likes bekommt, dass er in der Belletristik-Abteilung des Buchpreises unter den ersten Fünf landet, dann wird sich die prominent besetzte Jury mit seinem Roman befassen. Derzeit läuft alles perfekt.

Preisverleihung am 10. Oktober um 18 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse! Da fahren wir dann alle mit.

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Aber auch ganz unabhängig vom Preis – die Geschichte von Tom Thelen und seiner „Windradmusik“ muss erzählt werden. Autobahngesäusel im Hintergrund. Aber nicht nur das. Auch die leibhaftigen Windmühlen von Vetschau!

MEHR ZUM BUCH AUF SEITE 2

SV Eilendorfs Präsident André Lütz im 7uhr15-Fragebogen und -Interview

Ob er Wolfgang Niersbach schon mal getroffen hat, den DFB-Präsidenten? Wahrscheinlich nicht. Aber die beiden hätten sich was zu erzählen, und sie würden sich ohne Zweifel gut verstehen. 

Denn auch André Lütz, der Präsident des SV Eilendorf, stolzer Aufsteiger in die hiesige Landesliga, ist ein Mann des überzeugenden Wortes. Grund genug, ihm auch einmal diese Bühne freizuräumen. Erst im 7uhr15-Fragebogen – und eine Seite weiter auch noch in einem schönen Interview über seinen Verein und den Aufstieg.

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Los geht’s André: Gomez oder Klose?
Beide, weil beide auf ihre Art alles geben und Erfolg haben.

Bach oder Beatles?

Beatles

Grundgehalt oder Punkteprämie?
Grundgehalt als Basis, aber dann Punktprämie oben drauf, damit man sich nicht ausruht

Berge oder Meer?
Berge (ich liebe sie)

Puttes oder Seäm?
Puttes / also herzhaft

Brief oder Mail?
Durchaus der Brief (aber ohne Mail geht es zumeist heute nicht mehr)

Fahrrad oder Auto?
Auto (nicht aus Faulheit, sondern berufsbedingt – und: „My car is my castle“)

Dorfverein oder Vorstadtclub?
Dorfverein (wobei das eine Auf- und keine Abwertung bedeutet)

Wein oder Wasser?
Bier oder ab und zu ein schöner Whiskey

Frühaufsteher oder Langschläfer?
eher Früh

Digital oder analog?
Digital (es bietet einem so viele Möglichkeiten)

Alaaf oder Domburg?
Auf jeden Fall „Alaaf“!

Optimistisch oder verhalten?
Hoffnungslos optimistisch

André Lütz über sich selbst. In Stichworten:

– sicher nicht ganz einfach für meine Mitmenschen, weil: immer unter Strom, immer um Verbesserungen/Perfektion bemüht, stets Leistung einfordernd, da ich selber auch immer alles gebe und immer mit de Mull dabei bin – und dies sehr direkt und frei raus.
ein Teamplayer und ein unermüdlicher Kämpfer: beim aktiven Sport (Spiele nach wie vor vierte Mannschaft), in der Vereins-/Vorstandsarbeit (war ja lange in mehreren Vereinen parallel aktiv), beim Job, im Bemühen um die „gute Sache“.
immer hilfsbereit und wurde/werde da auch manchmal ausgenutzt, habe aber zunehmend gelernt, dass das „Nein“ manchmal besser ist.
ohne Aachen, meine Familie und Freunde würde ich kaputt gehen. Ich liebe es, Leute um mich herum zu haben und finde gerne irgendwelche Anlässe etwas zu „feiern“, in unserem schönen Städtchen oder gerne auch zu Hause z.B. beim EM-Schauen usw.

*** Bisher im Fragebogen:
Die Schauspielerin und Regisseurin Jutta Kröhnert
Der Musiker Heribert Leuchter
Der Eventmanager Christian Mourad
Der DAS DA-Schauspieler Mike Kühne

Und hier geht es zum SV Eilendorf-Interview mit André Lütz – SEITE 2

Nico, au Banan!

„Geh‘ voran, geh‘ voran, mit Hoffnung in Deinem Herzen, und Du wirst niemals alleine gehen; Du wirst niemaaaals allei-heine geee-heeen…“

7uhr15-Chefreporter Oli Lindenau hat einst wochenlang in seinem Hobbykeller den großen Stadionhit „You’ll never walk alone“ ins Deutsche übersetzt und darauf gehofft, dass irgendwann diese Version die gute alte englische Fassung von der Anfield Road ablösen würde. Gut, das ist so jetzt nicht in Erfüllung gegangen.
kickerWas mich allerdings Woche für Woche mit Hoffnung erfüllt – wann immer ich also meinen Schritt in Richtung Sportplatz lenke, um das aktuelle Geschehen im Kinderfußball zu verfolgen -, ist der felsenfeste Rückhalt, der die Fjugendfußballereltern für ihre kleinen Kicker sind.

Jüngst in Kellersberg passierte etwa in der 13. Minute das Folgende, das ich in der Zuversicht, dass Kinder dieses Blog nicht lesen, mich nun zu veröffentlichen traue.

Kellersberg lag zurück, so um die 3 oder 4:0, als sich eine junge Frau, die sich alsbald als Mutter der brillant gegelten Nummer 7 (orangene Schuhe!) entpuppte, wüst zu brüllen begann: „Leckmijamaasch, Nico, au Banan“, legte sie los, so laut, dass die Welt für einen Moment stehenzubleiben drohte,, „kannste mich emal sagen, wofür ich dich heute morjen Rührei jemacht hab‘!“ Ja, wofür eigentlich!? Eine solche Investition – und dann dieser spärliche Ertrag! Nico, au Banan!

Oli, komm, wir singen für Nico: „Jeh‘ voran, au Banan, mit Hoffnung in Deinem Herzen, und Du wirst niemals alleine jehen; Deine Mama macht dich auch et nä-hä-hächste Mal wieder Rü-hü-hür-ei-hei-heijer!“

Bei Carlo Blatz läuft es rund – hoch über der Stadt im Drehturm Belvedere

Carlo Blatz dreht das Ding jetzt selbst. Und es läuft rund dabei. Gemeinsam mit Investor Jochen Hermanns, dem Sohn des Aachener Projektentwicklers Norbert Hermanns, hat er das Öcher Wahrzeichen, den Drehturm Belvedere, gekauft und bringt ihn wieder auf Touren.

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carloneuWer ist dieser Carlo Blatz? International und national ist er in der Internet-Branche ein ausgesprochen bekannter Unternehmer. Gefragt als Redner, als Dienstleister, als Experte, verbunden mit renommierten Firmen von Nike bis zur Telekom.

Der 34-Jährige, der aus Berlin stammt, ist schon seit 15 Jahren selbstständig – und der Drehturm war immer die Adresse. Seine Mutter Karina Radach hat sich mit ihrer Werbeagentur Power+Radach in Aachen einen Namen gemacht. Heute leitet Carlo diese Firma mit Bernd Steinbrecher.

Das andere Standbein von Carlo Blatz: die Interactive Pioneers, über 40 pragmatische Kreative und Entwickler, die in Aachen und Hamburg interaktive Technologie für Kunden maßschneidern und deren Kopf er ist.

„Mach’s mit Power – oder lass‘ es!“ Dieser Slogan treibt Carlo Blatz an. Grund genug, diesen tatenreichen und sympathischen Unternehmer, den in Aachen viel zu wenig Leute kennen, einmal im Video-Porträt vorzustellen. Und zwar dort, wo er große Herausforderungen meistert – in der Herausforderung Nummer 1, dem Drehturm Belvedere.

Der alte Wassertank soll raus, vier Büroetagen sollen eingezogen werden, jede zweite Außenwand wird durch Glas ersetzt. Was dem alten Turm neuen Glanz verleihen soll. Derzeit werden die Mieter von morgen gesucht.

Fertig ist die Gastronomie. Der stadtbekannte Gastronom Maurice de Boer (Ratskeller) eröffnet in dieser Woche das Restaurant im Parterre des Turms, sonntags gibt es auch Brunch auf der oberen Drehetage.

carlo

*** Lesenswert, die Berichte über das Projekt in den Aachener Tageszeitungen:

Hohe Fensterriegel geben Drehturm neues Gesicht (Aachener Zeitung)

Spitzenkoch Maurice de Boer lässt den Drehturm kreisen (Aachener Zeitung, beide Texte von Robert Esser)

Hochfliegende Pläne für den alten Drehturm (Aachener Nachrichten, Heiner Hautermans)

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Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Öcher Jonge! Jetzt müssen wir alle ganz dicht zusammenstehen und aus den verbleibenden neun Spielen noch ein paar Pünktchen holen!

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Seid so gut und schreibt eine kleine Adresse der Zuversicht hier in die Kommentare, Freunde!

*** Donnerstagmorgen auf dieser Welle: das Magische Zweieck vor dem Spiel gegen „Eisern“ Union Berlin am Freitag um 18 Uhr auf dem Tivoli.

Blomme – das Lösungswort, passend zum Start in den Frühling!

War doch gar nicht so schwer, unser kleines Kreuzworträtsel zum Start in den Frühling. Die Resonanz in der Mailbox zeigt es, richtig, das Lösungswort heißt BLOMME. Und dem Vertreter eines großen örtlichen Vereins, der mitmachte, obwohl er sich unter dem Begriff nun gar nichts vorstellen kann, sei das Wörtchen übersetzt: Blomme sind Blumen, so nennt sie der Öcher!

Blomm, Singular, de Blomme, Plural. Blömmche, das Blümchen, Blomme blöjjhe im übrigen. Blöjjhe – wie wunderbar das geschrieben wird, zwei jj, dann ein h – das ist einzigartig und macht die Öcher Orthografie so besonders!

Auf dass es denn bald blühe!

Übrigens: je ein Sträußchen holländischer Tulpen geht in den kommenden Tagen an Maria, Hans-Jürgen und Karen raus, ihr habt bei der Verlosung der Preisrätsel-Preise gewonnen, viel Spaß met de Blomme!