Das Aachen-Blog

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So könnte die DFB-Elf heißen…

Ich wollte nur kurz auflisten, welch wunderbare Vorschläge kamen, nachdem 7uhr15-Chefreporter Oli dieser Tage dazu aufgerufen hatte, der deutschen Elf doch endlich einen Spitznamen zu geben.

Da die Jungs am Mittwoch Ghana schlagen werden, das Turnier folglich weitergeht, lohnt es sich durchaus, die Titelsuche nun einzuengen. Vielleicht kommen wir ja gemeinsam zu einem Ergebnis, das wir Oliver Bierhoff dann per Mail noch flott mitteilen können.

Also, sagt bitte was!

La Mannschaft (Marc) Löwenjunge (Oli)  DFBengel (Uwe)  

Turniermannschaft
(Uwe)  Löwizelas (Stefan) 

Yogiretten (Uwe) Jogi und die Syndesmoten
(Stefan)

„Dokannstetränehureboatengetnütztdichnüüß-Jonge“ (Stefan)

Die Lemminge (André)  El Alemana (Lo) Die Ohneballacks (Uwe)

Weltmeister
(Markus)  „The Team“ (stephanbouge)

Wunderboys (fabi)  Jogis Jungs (Bernd) Kaisers Enkel (Oli)

Benny Auer und die Kampfansage

Nach all der WM-Kür jetzt mal ein Ausflug in die Pflicht! Wohlgemerkt, die viel geliebte Pflicht – und die wird in ein paar Wochen wieder auf dem Tivoli vollführt. Wo der Fangesang gepflegt wird und die nervende Tröte verboten ist.

Auf der Homepage der Alemannia gibt es jetzt die nächste Kampfansage, die dem Fan gefällt, gefallen soll.

Sie heißt „Auf Gedeih und Verderb!“ – und sie sieht so aus:

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Als Desktophintergrund gibt es fünf schicke Wir-werfen-uns-für-euch-in-der-Pratsch-Motive auf der Alemannia-Homepage.

Freunde, bedenkt: Gut gebrüllt ist noch lange nicht gut gespielt!

Aber wer solche Ansagen formuliert, hat Ziele und nimmt sich selbst in die Pflicht. Pflicht, genau, das war das Stichwort. Wir sind alle sehr gespannt.

1D-Analyse: Das ging diesmal schief

Fortsetzung des mit großem Beifall eingeführten multimedialen Analysetools auf 7uhr15.ac: die 1D-Spielanimation, die Retro-Grafik, die alles sagt.

Heute: das Serbien-Spiel auf einen Blick.

1D.serbien

Was bleibt: Einmal schütteln, aufstehen, gegen Ghana das Ding klarmachen.

*** Video-Analyse mit AZ/AN-Sportchef Christoph Pauli und Moderator Tom Thelen auf www.az-web.de und www.an-online.de

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Absolut sehenswert: Höhner Rockin‘ Roncalli Show auf dem Bend

Dieses Vergnügen für die Sinne kann man ruhigen Gewissens empfehlen: die aktuelle Version der Höhner Rockin‘ Roncalli Circus-Show namens „Salto Globale“.

Spitzenartistik und -akrobatik, viel Humor und Witz, sehr charmante Nummern und gut aufgelegte kölsche Hühner in einem Programm, das gekonnt mit den vier Elementen spielt und in dem man nicht von der Botschaft genervt wird, dass die Welt erhaltens- und schützenswert ist. Weil diese Botschaft hier sehr dosiert verabreicht und in prächtige eindrucksvolle Bilder und Klänge gehüllt wird.

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Meine absolute Lieblingsnummer dieses Abends neben dem unfassbar komischen Clown Jigalov hat AZ-Fotograf Andreas Steindl im Bild festgehalten: Mädir Eugster zeigt fantastische Objekte, die in genialer Einfachheit die Symbolik des Gleichgewichts darstellen. Bei seiner Sanddornbalance legt der Künstler 13 Palmäste zu einer schwebend leichten Skulptur zusammen. Es treffen sich Circuspoesie und Tempeltanz. Faszinierend!

Bei der Premiere am Samstagabend im weiten Circus-Rund auf dem Aachener Bendplatz nur strahlende Gesichter, am Ende tosender, nicht endenwollender Applaus und stehende Ovationen.

*** Infos, Texte, Bilder: www.az-web.de und am Montag in der Druckausgabe. Die Aachener Zeitung präsentiert dieses erstklassige Circus-Vergnügen.

Perfekte Symbiose aus Musik und Artistik (Premierenkritik az-web.de)

Podcast: Hi, ha, ho – Holland ist k.o.!

Das waren goldene Zeiten, als die Fangesänge noch Niveau hatten, als sie sowohl textlich wie auch musikalisch ebenso jugendfrei wie beschwingt daherkamen.

„Hi, ha, ho – Holland ist k.o!“ Und eine ganze Nation lag sich in den Armen. 1974! Damals sang übrigens Freddy Quinn vor dem WM-Finale „Das große Spiel wird gleich beginnen“. Ein Juwel der deutschen Musikunterhaltung.

Es gibt schöne Geschichten über Fangesänge und singende Fußballspieler. Stimmt, es ist auch schön, dass heute Nationalkicker nicht mehr singen…

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Einige alte Lieder werden hier nun – quasi in archivalischer Mission – vom „Magischen Zweieck“ vertont. Das Magische Zweieck, das brettharte, den verbalen Doppelpass beherrschende Duo, das in der Spielzeitpause der Alemannia auch einmal die kreativen Perlen aufliest, die rechts und links vom steinigen und harten Weg des Zweitliga-Alltags liegen.

*** HIER WIRD GESUNGEN:

:DD Fangesänge, wie wir sie gerne hören. Deutschland vor, noch ein Tor! Oder so.

Eins noch, ein Lieblingsschlachtruf, der seinen Zauber bis heute nicht verloren hat: „Oh, mir tun die Augen weh, wenn ich Mönchengladbach seh!“

Haben wir das eigentlich schon mal erzählt, dass wir Borussia Mönchengladbach eher nicht mögen???

Und ewig lockt mich die Fritte nach Köpfchen…

Es gibt Orte in dieser Stadt, die ewig mit einem Bild, einem Geruch, einer Farbe, einer Lieblingsspeise, einem Gefühl besetzt sein werden.

Ich habe zum Beispiel immer dann, wenn ich an duftenden Hagebuttenbüschen vorbeigehe, sofort das Bild meines Kindergartens in Rothe Erde vor Augen. Davor stand exakt ein solcher Busch. Das ist eine schöne Kindheitserinnerung. Rothe Erde, St. Barbara, die Rhenania, der Pastor von den Driesch, Kattwinkel auf der Ecke…

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Fritten. Kindheitserinnerungen. Warm ums Herz.

So kommt mir auch immer, wenn ich die Eupener Straße stadtauswärts fahre, um mich dem Königreich Belgien zu nähern, quasi oben am Kopf, genauer auf Köpfchen, die gute Frau Pantels in den Sinn. Eine großartige Gastgeberin, eine exzellente Köchin, und sie sah aus, wie man Köchinnen in Bilderbüchern für Kinder malt.

Sie betrieb in feinster Manier in den 70er Jahren das Gasthaus, das Restaurant Köpfchen, und dort wurde mein unerschütterlicher Glauben in die heilende und beruhigende Wirkung einer ordentlichen Portion Pommes Frites mit Bockwurst begründet. Schmeckt immer, passt immer, jeht immer.

Frau Pantels freute sich damals über den „kleinen Berni“ mit seinem vorzeigbaren Appetit und machte dem Jung aber ein so was von feines Tellerchen „Fritten mi‘ Wurs‘ un‘ e Schläjelschen Majenäse“, dass jahrzehntelang keiner diesen Dienst am hungernden Menschen besser tun konnte.

Köpfchen – das ist ein solcher Ort, da klingelt es sofort: Fritten!

perspektive
Das Café de Frites – auch das Ambiente ist extra!

Wie schön war da die Mittagspause mit meinem lieben Kollegen Wolfgang Plitzner. Köpfchen, ein paar Meter hinter Frau Pantels ehemaliger Residenz, auf belgischem Grund: das „Café de Frites“, das Maurice Dahm dort seit einiger Zeit betreibt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich zwar schon viel von der „edelsten Frittenbude“ der Stadt gehört hatte, bislang aber noch nie da war.

Diese Unterlassungssünde ist seit gestern erledigt. Ich war da, ich aß da, und ich jeh da wieder hin.

Das Konzept überzeugt. Es ist hochgradig ambitioniert. Alleine die Speisekarte ist schon so außergewöhnlich und vielversprechend (Gourmet Teller: kleine Fritte, serviert in der Tüte, Tüffelmayonnaise, Kaviarmayonnaise und Hummermayonnaise, dazu 3 gebratene Gambas und ein Glas Cremant – Beispiel jetzt!), dass man als frittenseliger und frittenkundiger Kunde auf die Einlösung des darin gegebenen Versprechens gespannt ist.

Zum Test wählte ich der Vergleichbarkeit halber den Klassiker: eine Currywurst mit Fritten. Alle Bonheur! Da stimmte alles, vollendet bis zum letzten Röstzwiebelchen. Kollege Plitzner hatte die Abteilung für die großen Jungs gewählt. Ein Schnitzel Onion, so viel Öllesch, so feines Fleisch! Der glücklich grinsende Mann mir gegenüber sprach von einem vorzüglichen Späßchen.

Also, Kompliment, Herr Dahm! Die Preise sind zwar durchaus gehoben, die Qualität hält aber locker mit – und das Ambiente, sowohl drinnen wie draußen (wir saßen im Hof mit Blick auf den Öcher Bösch): top!

Ach ja, es gibt diese Momente, die Erinnerungen wecken. Schön, dass Köpfchen hält, was es mir schon so ewig verspricht: Der Ort für feinste Fritten zu sein!

Das wird hier am besten geklickt

Ein bisschen Statistik zum Wochenende – auch das gehört zum Bloggen.

Die gerne gestellte Frage, welche Audio-Podcasts am besten geklickt werden, kann gerne beantwortet werden.

*** Die aktuellen Top Five (meiste Klicks letzte vier Wochen):

1) Bayern-Pressechef Markus Hörwick zollt der Alemannia höchsten Respekt
hörwick


2)
Der Kejelclub „Alle Zwölfe“ hat Vorstand neu gewählt
will

3) IVE trifft MVH, Eilendorf also Hahn – die Top-Blasorchester!
ive:mvh

4) Trostpflaster für  Michael Ballack: Die 7uhr15-User reimen
images

5) Alice Taatgen erklärt  die Hans-von-Aachen-Ausstellung
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*** SEITE 2 – die Ewige Bestenliste der Audios

Ballack-Trostgedichte – für die Ohren!

EXTRA +++ MAGISCHES ZWEIECK +++ EXTRA +++ MAGISCHES ZWEIECK

Da ist das Ding! Feinste Lyrik, in den Hobbykellern der Stadt geschmiedet und gedrechselt, heute mit einer Verneigung vor dem an Leib und Seele verletzten Kapitän unserer Nationalelf als Audio-Podcast veröffentlicht:

Die Trostgedichte für Michael Ballack, wunderbare Werke, die nach einem Aufruf hier auf 7uhr15 entstanden sind, kennen nur eine Botschaft: Nein, du musst nicht weinen, Capitano !

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EXTRA +++ MAGISCHES ZWEIECK +++ EXTRA +++ MAGISCHES ZWEIECK

Das „Magische Zweieck“, ansonsten für den scharf geschlagenen verbalen Doppelpass in Sachen Alemannia Aachen gefürchtet und geliebt, hat sich spontan im Tonstudio des Medienkonzerns 7uhr15.ac eingefunden, um die gesammelten Gedichte der User und Ballack-Freunde zu vertonen.

stefanreneballack
Mit dabei: Die Dichter Stefan Hansen (links) und René Brandt (Mitte). Und der Capitano (rechts. Klar).

Bei einigen Gläschen frischgeschlagenem Eierlikör entstand dieses Tondokument, das Michael Ballack über das Schlimmste hinwegtrösten mag.

Und hier geht es zur Autorenlesung „Wir dichten Trostpflaster für unseren verletzten Kapitän“

EXTRA +++ MAGISCHES ZWEIECK +++ EXTRA +++ MAGISCHES ZWEIECK