Das Aachen-Blog

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Weihnachtszeit ist die Geschichtenzeit: Habt ihr mal ’ne Axt?

Chefreporter Oli ist ein nimmermüder Mann hier auf 7uhr15.ac – und so kann er es auch Weihnachten nicht lassen: hinzuschauen, zuzuhören und dann aufzuschreiben. Was dabei herauskommt, ist wie immer lesenswert. Beweis? Hier folgt das Weihnachtsmärchen, dem eine wahre Geschichte aus Aachen zugrunde liegt:

Chefreporter Es war einmal ein Vater, der wollte seiner kleinen, dreijährigen Tochter das erste – bewusst – unvergessliche Weihnachtsfest bescheren. Und so ging er am Tag vor Heiligabend mit seiner Frau, der Mutter der süßen M., zum Weihnachtsbaumkauf. Schnell wurde ein Baum gefunden, der beiden gefiel. „Der ist unten am Stamm zu dick. Der passt nie im Leben in den Christbaumständer“, merkte die Ehegattin schon mal an. „Blödsinn. Ach was. So ein Quatsch. Der passt wie ne Eins“, entgegnete der Ehemann – und bekam auch noch Unterstützung von der Verkäuferin. Wegen dieser eher jungen Allianz kam es schon zu ersten atmosphärischen Störungen zwischen den Ehegatten. Was hatte diese Person sich hier einzumischen? Wer war hier mit wem verheiratet?

Zu Hause – die Dunkelheit hatte bereits Einzug gehalten – wurde schnell klar, dass weibliche Intuition dem männlichen Augenmaß weit überlegen ist. Der Baum passte nicht in die Halterung. So machte sich der Ehemann mit allerhand Werkzeug, Laubsäge und Fuchsschwanz daran, den Baum zu bearbeiten…

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Die Weihnachtsgeschichte in Öcher Platt

Weihnachten, Chreßmes oder Chreßfess wie der Öcher sagt. Oes, at wier Chreßmes!

Und wie schön haben wir es in diesem Jahr: Weiße Weihnachten! So oft gewünscht, bitteschön, da is et!

Ich freue mich wie jeck über das Wetter, den Winter, die weiße Weihnacht. Auch wenn’s doch ein paar Einschränkungen gibt, der Wagen mal vor der Tür stehen bleibt und einschneit – so ist das doch urgemütlich. Neudeutsch könnte man von einer Entschleunigung sprechen.

Also, wir machen uns jetzt mal ein Tässchen Kaffee, holen de Printen eraus und freuen uns über diese „funkelnde Lichterzeit der Erwartung“.

Alleda, der Hellije Ovvend – der Öcher sätt Chreßovvend – es doe. Än överall op de Welt weäd et Evangjeliom van et Chreßkengche verzahlt.

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Diese Geschichte wird in allen Sprachen weitergegeben. Zusammen mit meinem lieben Freund Uwe Brandt möchte ich – wie schon im Vorjahr – diese wunderbarste aller Geschichten heute an dieser Stelle in unserer Sprache zum Besten geben.

***: Jetzt kommt’s:

:DD Hier klickt Ihr die Öcher Weihnachtsgeschichte.

Allen da draußen an den Empfangsgeräten wünsche ich ein frohes, geruhsames, erholsames Weihnachtsfest! E jlöcksellig Chreßfess!

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So erleben die Fans auf dem Tivoli das Elferbolzen. Ein Tondokument! Jaaaa!

Jo, is‘ denn heit scho‘ Weihnachten?

Des Kaisers Worte beschreiben das unfassbare Glück, das alle Fans dieser wunderbaren Aachener Alemannia in diesen Stunden erfasst. Erst diese unfassbar spannende Pokalschlacht gegen die Frankfurter Eintracht mit allem, was des Fußballfreunds Herz begehrt, dann Minuten später das Los fürs Viertelfinale: Die Bayern kommen! I werd‘ narrisch!

Gänsehaut, Tränen in den Augen, Glückseligkeit, Stolz, ach komm, das fasst du nicht in Worte.

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Screenshot www.az-web.de mit Bildern, Stimmen, Analysen und allem Zipp und Zapp.

Für die Galerie der unvergesslichen Momente, für das Archiv der fußballerischen Höhepunkte in einem Fanleben gibt es nun hier exklusiv auf 7uhr15.ac das Elfmeterschießen Alemannia Aachen – Eintracht Frankfurt (22. Dezember 2010, und es fielen Schneeflocken vom Himmel) als Podcast.

HIER GEHT’S ZUM ELFERBOLZEN MIT PERFEKTEM AUSGANG (…und der Benny macht das Ding!) – einfach klicken!

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*** Wer diesen Beitrag gerne hört, freut sich auch über…

das Magische Zweieck vor dem Frankfurt-Spiel (mit sensationellen seherischen Qualitäten)

das Podcast, das den Sieg im DFB-Pokal gegen den FSV Mainz 05 dokumentiert.

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*** Riesenparty natürlich auch hier:

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Noch mehr Stimmen, noch mehr Stimmung, Videos – auf www.alemannia-aachen.de

Frankfurter Würstchen, ihr seid nur Frankfurter Würstchen!

Ein Lied, zwei, drei: „Frankfurter Würstchen, ihr seid nur Frankfurter Würstchen…“ Kennt sonst noch wer ein so schönes Weihnachtslied?

Das Magische Zweieck, das scharfzüngigste Analysewerkzeug des deutschen Fußballs, schwebt hier im Öcher Heimatblog in der Sonderausgabe vor dem Pokalhit in musikalischen Sphären. Das kann die jungen und wilden Alemannen am Mittwoch im Spiel gegen den gar nicht mal so schlechten Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf dem Tivoli nur zu Höchstleistungen führen.

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Oli packt die Blockflöte aus und trifft (fast) jeden Ton, später geht’s a-capella weiter, alles in allem ein von großem Optimismus getragenes Podcast mit einem hammerharten Tipp, ach was Tipp, mit einer Weissagung: Oli sagt, dass die Alemannia vor ausverkauftem Haus im Elfmeterschießen 8:7 gewinnt – und David Hohs verwandelt das entscheidende Ding.

Wer Fachsimpelei dieser Güte mag, sollte hier klicken, denn hier geht’s zum letzten Auftritt des Magischen Zweiecks im Jahr 2010!

*** Ach so, egal wie es ausgeht, das Magische Zweieck hat auf die Geschenkeliste unserer Jungs geguckt, sehr interessant!

*** Und noch eins: Schöne Feiertage und ne bombige Rückrunde! Wenn’s richtig gut läuft, spielen Köln, Gladbach und Aachen auch kommende Saison nicht in der gleichen Liga…

*** Mehr zum Spiel:

Alemannia fiebert dem Spiel des Jahres entgegen (az-web)

„Der kürzeste Weg zu Ruhm und Ehre“ (Alemannia-Homepage)

„Dann stellen wir die fünfte Adventskerze auf, und Erik Meijer, Eric van der Luer und ich ziehen als heilige drei Könige durch Aachen.“

Peter Hyballa in einem lesenswerten Interview mit Bernd Müllender für die Frankfurter Rundschau. Titel: „Fußball ist kein Mädchen-Mikado.“

Der alte Tivoli und die neue CD: „Heimspiel“ für die 4 Amigos

Darauf haben die Fans der 4 Amigos nun lange genug gewartet. Aber jetzt ist sie da: die neue CD! Und ganz Aachen singt mit.

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:DD HIER KLICKEN: Exklusiv gibt’s auf 7uhr15.ac, im Öcher Heimatblog, ein Interview mit Amigo Uwe als Podcast – und ein paar schöne Hörproben sind auch dabei.

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„Heimspiel“ heißt das neue Werk mit 15 Songs in bewährter Amigos-Qualität, da gibt’s eine ganz feine Portion Aachen für die Ohren!

Musikalisch ist die neue CD auf allerhöchstem Niveau, dafür sorgen die Herren Brandt, Beuel, Brandt und Ritterbecks natürlich, aber auch der geniale Mann am Studiopult, Jochen Baltes.

Optisch ist das gute Stück auch ein Meisterwerk. Klasse Fotos von Kerstin Brandt-Heinrichs, geschossen auf dem alten Aachener Tivoli, den Alemannia-Hausmeister Horst Krause noch einmal aufschloss, und ein feines Booklet aus der Werkstatt von Jörg Carabin.

Tja, wenn ich noch ein kleines Präsent fürs Fest bräuchte, ich wüsste, was jetzt zu tun ist…

*** Ab 22. Dezember in der Mayerschen Buchhandlung, mehr Infos: www.vieramigos.de

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*** UND HIER FOLGEN NOCH EIN PAAR SCHNAPPSCHÜSSE

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Ein schönes Geschenk!

Schöne Resonanz gibt es auf das Fotografen-Projekt für die Aachener Lebenshilfe. Gestandene Aachener Lichtbildner stellen sich in den Dienst der guten Sache und gestalten einen feinen Kalender mit dem Titel „Einfach anders sein“ für das Jahr 2011.

Sollte noch ein abrundendes Geschenk zum Fest für liebe Mitmenschen fehlen: Den Kalender gibt es in allen Buchhandlungen, beim Zeitungsverlag Aachen und direkt im Lebenshilfe-Haus an der Adenauerallee.

januarblattfebruarmaerzneuaprilmaijunijuliaugustseptemberoktobernovemberdezember

***Noch mehr Infos zum Projekt

Der Chefreporter läuft unterzuckert durch Hamburg und sucht Printen

Der Hanseat macht klare Ansagen. Und bedient sich einer simplen Syntax: Subjekt – Prädikat – Objekt – Digger. In den Problemvierteln in der Variante: Subjekt – Infinitiv – Beleidigung – Digger.

ChefreporterSo war es schon eine gewisse Umstellung vom blumigen, den Ohren schmeichelnden öcher Singsang hin zur nasalen und unterkühlten und eher emotionslosen Rhetorik des Hamburgers. Aber der Besuch im hohen Norden war meiner Pia versprochen. Da musste ich jetzt durch.

Die Idee, den Weihnachtsmarkt am Alstertor zu besuchen, hatten noch ein paar Menschen mehr. Im großen Gedränge entdeckte ich eine Fressbude mit der Aufschrift „Poffertjes“. Ahaaa. Wenn die schon diese niederländische Spezialität (dicke Pfannkuchen mit Butterstückchen und Puderzucker) feilbieten, dann gibt es hier bestimmt auch Printen.

Aachen ist ja schließlich viel näher und Printen viel bekannter. Also, kurz mal am Glühweinstand nachgefragt, wo es denn dieses köstlichste aller Gebäcke hier wohl gibt. „Jo, zweimal links und dann ungefähr 500 Meter geradeaus, Digger. Dann nimmst Du da den Zug nach Aachen, Digger…“

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Das Magische Eineck – der Chefreporter übernimmt den Laden

Das Gute am Magischen Zweieck hier auf 7uhr15.ac ist ja, dass es auch als Eineck immer noch funktioniert. Bester Beweis für diese These ist das aktuelle Podcast vor dem Heimspiel unserer Alemannia am Freitagabend gegen die Landeshauptstädter.

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Oli allein im Studio, weil Bernd krank ist und passen muss. Der 7uhr15.ac-Chefreporter bringt das wortreiche Spiel dennoch locker über die fünf Minuten und schmeißt den Laden. Wie bei der Alemannia sind jetzt die Älteren gefragt…

So geht der messerscharfe Analytiker vor dem packenden Derby auf Entdeckungsreise – trifft Omas und Kinder, weiß, warum selbst Petrus der Alemannia näher steht als der Fortuna und lobt Norbert Meier, den Düsseldorfer Trainer. Denn der hat erkannt, dass die Schwarz-Gelben einen hochattraktiven Fußball spielen.

:DD Und hier geht’s zum aktuellen Podcast – Alemannia erwartet die Fortuna!

„Der alte Schussel“

Es sei nur flott die Geschichte unseres Sechsjährigen erzählt, der in diesem Jahr doch mit einiger Unruhe dem Nahen des Heiligen Mannes entgegenfieberte.

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Dabei bringt der Nikolaus doch immer Geschenke, wenn er sie denn im Sack findet…

Und als er dann da war, dieser große, aber stets freundliche Nikolaus, als er also wie jedes Jahr im Wohnzimmer neben dem Feuer hockte und sein Goldenes Buch aufschlug, machte unser Sohn eine Anmerkung in eigener Sache:

„Ich wollte nur sagen, ich war dieses Jahr nicht immer lieb“, sagte er in die Runde. Achselzucken: „Aber da kann ich jetzt auch nix mehr dran ändern.“

männerDer Heilige Mann hatte dann später, als unser junger Freund an der Reihe war und viele lobende Worte gehört hatte, dann doch noch eine Frage zum Schluss: „Kann es sein, dass Du im Café Münsterländchen vor ein paar Wochen mal gesagt hast, dass der Nikolaus ein alter Schussel ist?“

Hoppla, da verschlug es unserem Filius aber die Sprache. Woher wusste der das denn? Irgendwie wand unser Sohn sich aus der Nummer raus, irgendwie und mit hochrotem Kopf, aber tief beeindruckt: „Der weiß ja alles!“

Zur Erklärung sei angefügt, dass der flotte Spruch dem kleinen Kerl tatsächlich über die Lippen gegangen war, als der „Nikolaus“ im Café mit am Tisch saß.

Unser Freund P. ist so nett, seit Jahren am 6. Dezember bei uns ein kleines Gastspiel zu geben…

Manfred Leuchter spielt ein Stück Bach

Besonderes Präsent für alle Freunde von 7uhr15.ac: Manfred Leuchter, der so virtuos das Akkordeon spielt, hat uns die Aria aus den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach geschenkt.

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:DD Um im Bild zu bleiben: Adventstürchen auf, schon gibt’s Bach auf die Ohren, hört doch mal rein!

Manfred Leuchter ist im übrigen heute und morgen Abend live zu erleben. In der schönen Theresienkirche in der Pontstraße geht er mal zur Abwechslung solo an den Start – und ist so aufgeregt! Der musikalische Weltenbummler, der überall zwischen Okzident und Orient seine Freunde hat, tritt in der Heimat ganz alleine an.

Name des Programms: „Zwischen Bach und Bagdad“.

Ausverkauft waren die beiden Abende im Handumdrehen, wie gesagt, die Aria ist auch im Programm.

*** Mehr Infos zu Manfred Leuchter unter www.sparito.de