Das Aachen-Blog

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Das Magische Zweieck zwischen tiefem Frust und unerschütterlicher Hoffnung

Die Gemütslage bei den Herren vom Magischen Zweieck war schon mal entspannter. Klar. Nach dem erschütternden 1:1 von Dresden in der 93. (!) Minute steht nun das Kellerderby der Alemannia am Sonntag gegen den FC Ingolstadt (13.30 Uhr) an. 18. empfängt den 17.!

Das aktuelle Podcast des Magischen Zweiecks umfasst alle denkbaren emotionalen Ausschläge – von schwer deprimiert bis zutiefst zuversichtlich.

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Interessant: Die Bücher helfen den Fußball-Philosophen weiter. Man findet Trost darin. Wohl dem, der liest, er hält stets die Nase über dem Wasser, das ja inzwischen schon gut bis zum Hals steht!

Einigen wir uns also als einleuchtendes Fazit des aktuellen Beitrags darauf: Es kümmert uns nicht, wenn wir dieses Jahr alle Spiele verlieren und am Ende doch Meister werden!

Hörenswert und hoffentlich ein Impuls für die Mannschaft, noch mal Gas zu geben. UND ENDLICH MAL ZU GEWINNEN, HALLO!

:DD Hier geht’s zum aktuellen Podcast, das nur hören darf, wer Sonntag auch ins Stadion kommt.

Zum Schluss noch ein philosophisches Wort von Jörg Berger: „Resignation ist der Egoismus der Schwachen“ – oder so.

Ladies in Black schlagen auf! André Schnitker freut sich auf eine volle Halle

Der Mann hat Feuer im Blut. Vor allem dann, wenn die „Ladies in Black“ aufschlagen.

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Volleyball-Bundesliga der Frauen, das Spektakel geht weiter – an diesem und am kommenden Mittwoch gibt es gleich zwei Heimspiele an der Neuköllner Straße.

Und André Schnitker hat sich als Hallensprecher für die neue Saison vorgenommen, sich auch mal glücklich und zufrieden zurückzulehnen. Denn davon ist er überzeugt: „Dieses Team ist erstklassig zusammengestellt!“

Im 7uhr15-Video erzählt der Mann, der in der Volleyball-Abteilung der Alemannia nun wirklich fast jeden Job gemacht hat, warum dieser Sport im Allgemeinen, aber die Ladies im Black im Besonderen die Massen elektrisieren.

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Fotos: Andreas Steindl

Und am Ende steht Schnitkers dringender Appell: „Kommen Sie und feiern Sie mit! Sie werden es nicht bereuen!“

*** Mehr über die Ladies in Black im Netz:
www.alemannia-aachen.de/volleyball

Der Dom. So strahlend schön.

Dass der Aachener Dom ein Schmuckstück ist, muss nicht gesondert erwähnt werden. Wer wüsste es nicht?

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Dass man die Pracht des Gotteshauses aber derart ins passende Licht rücken könnte, wer hätte das gedacht?

Zur „Nacht der offenen Kirchen“ hat der Lichtkünstler Stefan W. Knor erstmalig eine Lichtinstallation im Aachener Dom verwirklicht. Und gemeinsam mit den Aachener Veranstaltungstechnikern von eventac zeigt Knor, wie prächtig die soeben vollständig sanierten Mosaiken im Oktogon funkeln.

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Tausende Besucher strömten, sahen und strahlten nun ihrerseits. Marco Sievert von eventac, der gemeinsam mit Knor schon ähnliche Projekte unter anderem in Wien, Salzburg, Bamberg oder Bonn in Szene setzte, fasst es so zusammen: „Die behutsame Illumination hebt das hervor, was im Dom vorhanden, aber normalerweise schwer zu sehen ist: eine unglaubliche Pracht an Farben und Formen, Mustern und Verzierungen.“

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Tiefblaue Mosaike im Sechzehneck, die wunderschönen Deckenmosaike im Hochmünster, das Kuppelmosaik – jetzt können Besucher die Kunstwerke in all ihrem Glanz bewundern.

Weitere Termine:

Keine Sorge: Wer das Lichtprojekt im Dom noch nicht gesehen hat, hat kommendes Wochenende am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Oktober, noch einmal die Chance: jeweils von 10 bis 18 Uhr.

*** Ein besonders dickes Dankeschön geht an die junge Aachener Fotografin Mona Deus, die 7uhr15.ac ihre Fotos zur Verfügung gestellt hat.

Karl Kaisers Kinder, so reden sie. Heute: Keeper! Dem wahren Leben abgelauscht.

Dialog im Bus, Linie 41, von draußen rein in die Stadt. Zwei ältere Öcher Damen im Gespräch, zu Füßen der einen ein Hund. Entfernt mit einem Cockerspaniel verwandt, könnte auch ein Dackel dran beteiligt gewesen sein.

Öcher Dame I: Auch mit der Bus heute?
Öcher Dame II: Ja. Bei dat Wetter. Jeh ich jleich mit der Hund ze Fuß zerück.
I: Ene nette Hund!
II: Ja, dat is der Keeper.
I: Pieper?
II: Nein, Keeper.
I: Fieper?
II: KEEPER. Mit K wie Kaiser Karl.
I: Ach so. Wat is dat denn, ene Kieper? Wat soll dat heißen?
II: Dat weiß ich auch net, deä heiß‘ einfach eso.
I: Ja, aber Se müssen sich doch wat dabei jedacht haben!
II: Deä is‘ net von mich, deä is‘ von die jungen Leute in et Haus. Die sind über et Wochenende weg, dann hab‘ ich dem immer.
I: Ach so. Dat is aber ene Liebe, wa!
II: Sehr lieb, deä bellt kaum.
I: Ja.
II: Seijvert wohl.
I: Aber net eso wie meine Mann. (lacht sich kaputt)

(Pause).

I (offiziell): Was haben wir ein Wetter!
II: Herrlisch.
I: Und de Bäume hängen eso voll mit Obs‘!
II: Einmalig. Wir haben Äppel, ene schöne Kocksoransch, Äppel, wir könnten ene Laden aufmachen, hab ich heut‘ morjen noch an meine Mann jesagt.
I: Aber et is ja alles in Hülle und Fülle da. Wir haben Wahlnüsse, körbeweise!
II: Hab ich jern, Wahlnüsse. Sind ja auch jut für dr Cholesterin.
I: Und dr Zucker.

(Pause, der Bus rollt Richtung Haltestelle Burtscheid. II macht Anstalten zu gehen)

I: Müssen Se eraus?
II: Ja, wir zwei jehen jetz‘ auf der Markt und dann ze Fuß zerück. Wa, Keeper!
I: Kieper. Ich komm‘ net über deä Nam! Wird dat mit „ie“ jeschrieben.
II (im Gehen begriffen): Dat weiß ich nit, aber dat is der Keeper auch ejal, wa Jung. (Zum Hund) Du kanns‘ ja überhaup‘ nich‘ lesen. Tschö! (Ab)

I (jetzt allein, für sich): Kieper! Wat kann man e so Tier antun…

Spinnennetze im Tor, doch jetzt wird alles wieder gut!

Nun sollte man nicht bei jeder passenden, und erst recht nicht bei jeder unpassenden Gelgenheit gleich eine Wette anbieten. Aber das Magische Zweieck setzt ganz viel Eierlikör und Printen darauf, dass die Alemannia am Freitag gegen den FSV Frankfurt wieder trifft.

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Auf dass der Gerstensaftsponsor und der Backwarendonator wieder ihre Torspenden abdrücken mögen, bis wir alle wohlgenährt, satt und glücklich ins Wochenende wanken. Und auf dass die Spinnen, die in aller Ungestörtheit ihre Netze im Tor klöppeln konnten, fliehen müssen wie einst die Feldhamster von Avantis.

Kommt, Freunde des torlosen Kicks, hört gut zu, was der funkelnagelneue Trainer sagt, tut euch und und uns nen Gefallen: drückt die Kugel über die Linie! Irjendswie. Denn vom Prinzip kann das doch nicht so schwer sein. Selbst Jlabbach trifft und trifft und trifft…

:DD Und dass der Torjubel einst seine Heimat an der Krefelder Straße in Aachen hatte, beweist das Magische Zweieck in seinem aktuellen Podcast.

Sabine und Bernd grüßen Aachen – und auf 7uhr15 geht es dann mal weiter

So, dann wollen wir mal wieder!

Kleines Päuschen ist rum, 7uhr15.ac liefert ab jetzt wieder frische Ware. Immer dann, wenn es was zu melden gibt!

Danke für die lieben Kommentare, danke auch für die extrem hohe Frequenz, mit der Ihr jeden Tag unerbittlich nachgeschaut habt, ob’s denn wohl was Neues auf dem Heimatblog gibt.

Ich möchte eine Meldung aus der Ferne hervorheben, den Kommentar von Sabine und Bernd, direkt aus Bolivien, von der sensationellen Radtour dieser jungen Öcher Menschen, die wir hier auf 7uhr15 ja zum Auftakt ausgiebig würdigten.

Bernd schreibt: „(…) Wir freuen uns, wenn es auf 7uhr15 wieder weiter geht. Fuer uns diese Seite ein bestaendiger Kontakt zur Heimat. Oecher Toene und Neues aus der schoenen Kaiserstadt zu lesen und zu hoeren, tut uns in der Ferne immer wieder gut! Die Alemannia-Seite hingegen rufen wir immer weniger auf 😉

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Ein Kompliment zur Oecher Volksmusik sei an dieser Stelle noch kurz angebracht. Bei mir (Bernd) ist es beim Radfahren oftmals so, dass sich tief im Unterwusstsein irgendein Lied manifestiert, welches sich dann in einer Endlosschleife in meinem Kopf dreht. Irgendwann erwische ich mich dann selbst dabei, wie ich dieses Lied vor mich hinpfeiffe oder singe und wundere mich dann oft, wie ich denn jetzt genau auf diesen Song komme.

Als wir uns in Bolivien auf der haesslichen, stressigen und stinkenden Stadtautobahn auf La Paz zubewegten und dabei versuchten, dem Verkehr moeglichst aus dem Weg zu gehen, summte ich dieses schoene Lied vor mich hin: „Wenn övver Oche de Sonn ongerjeäht“. Ein sehr beruhigendes Lied, wenn um einen herum stinkende Lastwage hupend vorbeiziehen 😉 (…)“

Liebe Grüße an Euch Öcher Kenger, passt auf euch auf!

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*** Und hier geht’s zum lesens- und guckenswerten Reiseblog von Sabine und Bernd

*** Bernds Ohrwurm aus der 7uhr15-Reihe „Heimatmusik“: „Wenn övver Oche de Sonn ongerjeäht“

*** Den kompletten Beitrag von Sabine und Bernd findet ihr in den Kommentaren zum Eintrag mit der „kreativen Pause“ hier auf 7uhr15

Das Magische Zweieck ist überzeugt: Diesmal platzt der Knoten

So, da wollen wir mal gar nicht groß rumlabern. Trikot anziehen, Tor in den Fokus nehmen – und rein mit dem Ding!

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Das Magische Zweieck ist der felsenfesten Überzeugung, dass bei der Alemannia im Heimspiel gegen Düsseldorf der Knoten platzt. Die beiden Herren reihen sich in ihren aktuellen Betrachtungen nicht in die Reihe der Alles-besser-wissenden-Tribünen-Trainer ein, sondern machen den Jungs Mut.

:DD Motivation für die Mannschaft: Das Magische Zweieck hören, rausgehen, gewinnen!

Apropos: Schöne Idee mit der „Freikarte plus“ für jeden Dauerkartenbesitzer! Da kommen Leute ins Stadion, die noch nie da waren. Und wer will sich schon angesichts neuer Zuschauerschichten blamieren?! Zumal gegen Igittitigitt-Düsseldorf.

Oes noch, macht das Ding rein!

So, jetzt geht’s dann doch am 4. Spieltag schon richtig um die Wurst am Tivoli! Nach drei Partien ist die Habenseite des Öcher Punktekalenders 2011/12 noch blank. Aber – persönliche Meinung des Magischen Zweiecks – damit ist jetzt Schluss, denn am Samstag bleiben die drei Punkte auf dem Tivoli.

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Weil erstens die Spieler bei einer Stadionführung noch einmal gezeigt bekommen, wie Tore aussehen und wo sie stehen, und weil zweitens ja Cottbus kommt. 0:3 gegen Holstein Kiel im Pokal, 0:5 gegen 60 München zuletzt in der Liga – da geht doch was.

:DD HIER KLICKEN PODCAST HÖREN und durchhalten, Öcher Jonge, alle ins Stadion kommen, und dann wuppen wir das Ding gemeinsam!

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*** Parole für Samstag: Rein mit der Pille – SO!!!!

Der Tivoli, ein besonderer Ort

Der Tivoli in Aachen, egal ob alt oder neu, Hauptsache an der Krefelder Straße gelegen, ist ein magischer Ort.

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Und in diesen Tagen vor allem…

…ein Ort der Demut,
…ein Ort der niemals sterbenden Hoffnung,
…ein Ort für stolze Öcher Jonge mit Mumm in den Knochen,
…ein Ort, an dem der einfache Abschluss geübt wird,
…ein Ort, an dem die Tore neongelb gestrichen werden, damit die Stürmer sie sehen,
…ein Ort der klaren, von mir aus auch lauten Worte,
…ein Ort der Zuversicht, weil wir eine Mannschaft mit Substanz haben,
…ein Ort, an dem am Sonntag der erste Dreier der noch jungen Saison geholt wird.

Und auch das stimmt: Eines Tages in gar nicht allzu ferner Zukunft wird dieser Ort wieder so fein strahlen wie weiland beim Pokalspiel gegen die Bayern…

*** Der Vorgucker: Am Donnerstag folgt hier die nächste Ausgabe des „Magischen Zweiecks“. Vor dem Cottbus-Spiel am Samstag kann die Devise nur lauten: Oes, mach‘ dat Ding drin!