Ich sag’s mal so: Schönes Wochenende…
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Gute Freunde haben mir schon lange dazu geraten. Sie wollten mich als Typ beraten. Ein Wort gab das andere, aber ich zögerte, ich zauderte. Ach, der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und wie er aussieht, mein Gott, so sieht er eben aus.
Jetzt hab‘ ich es aber doch getan, ich war beim Friseur (bei ernst gemeinten Zuschriften verrate ich auch den Namen) und habe mir mal richtig schick die Haare schneiden lassen. Weg mit dem Jezottels und Jezuumels. Und ich finde: propper, akkurat, elegant, welch klarer Blick! Sagt meine Schwiegermutter übrigens auch.
Dieses Foto, das jeder Coiffeur-Fachzeitschrift zu reíßendem Absatz verhelfen würde, hat ein sehr netter Kollege gemacht, der aber bis auf weiteres ungenannt bleiben möchte.
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Ich freue mich ja riesig über die Resonanz, die das Aachen-Blog inzwischen genießt. Man kann ja auch mal merssi sagen für so viel Reinkucken, Mitmachen und -mullen!
Das Internet selbst – und im Besonderen die Software, die ein solches Blog funktionieren lässt hat natürlich viele Facetten, unter anderem das Statistik-Werkzeug, das wir natürlich neudeutsch tool (gesprochen Tuhl, wie Stuhl, nur ohne sch) nennen.
Und dieser Statistik kann ich vielerlei Dinge entnehmen, unter anderem kann ich sehen, von wo denn überall auf das Aachen-Blog zugegriffen wird. Also, damit wir uns nicht falsch verstehen, ich kann sehen, von wo, aber natürlich nicht von wem!
Aber das wüsste ich doch zu gerne. Beispiel: Israel, da müssen ein paar treue, vermutlich der Heimat verbundene Öcher jeden Tag mal reinklicken! Hallo! Shalom zesammen. Alles klar bei Euch? Der gleiche Gruß geht in die Türkei, nach Polen und in die Slowakei.
Oder nach Übach-Palenberg. Ich mein‘, Israel okay, aber Übach-Palenberg! Wer klickt denn da so fröhlich mit?
Am meisten interessieren mich aber die Zugriffe aus den USA. Dass mein alter Freund Jupp Touet an der Ostküste mitklickt, weiß ich ja. Aber da müssen noch deutlich mehr User sitzen. Es gibt Tage, da kommen fünf Prozent der Zugriffe von jenseits des Großen Teichs.
*** Seid doch so nett, meldet Euch mal! Würde mich doch sehr interessieren, welche Verbindung Ihr zu jood old Oche habt! Bin auch gerne bereit, Euch ein Fläschchen Öcher Brunnenwasser zu schicken oder ein Autogramm von Pit Hyballa.
Also, meldet Euch bitte! Entweder per Kommentar hier direkt im Blog, dann können es alle lesen. Oder per Mail an mich: buettgens@gmx.de
See you! Hear you! Jreet you!
:DD Und hier dann noch eine Radiobotschaft in die Ferne! (mp3-Version)
Ganz so schlimm ist es hoffentlich nicht:
Aber trotzdem: Er hat es im Kreuz! Hat Rücken. Än et deät för ze frecke wieh!
Der Arzt hat meinem Kollegen jetzt ein Rezept für Krankengymnastik verschrieben. Der Witzbold im weißen Kittel hat in der Rubrik „Spezifizierung des Behandlungsziels“ das schöne Wort „Besserung“ eingetragen! Ja, das wär’s doch, Herr Doktor…
Und wenn es nichts bringt, das ganze Krankengymnastiken, dann beherzigt der Kollesch vielleicht den guten Tipp meiner Oma:
„Lesch dich wat da, Jung!“
Nein, keine Sorge, hier geht es jetzt nicht um Alemannia-, respektive Alemannia-Bayern-Pokalkarten, obwohl es auch darüber einiges zu schreiben gäbe.
Ich wollte nur eine Öcher Sprachspezialität für die Ewigkeit festhalten, die mir selbst unterlaufen ist. Als meine Frau auf dem Weg ins Städtchen den Vorschlag machte, dass wir ja mal in ein Sportwarenhaus unseres Vertrauens gehen könnten, rutschte folgender Satz der verstärkenden Zustimmung heraus:
„Ja, prima, da hab ich auch de Kundenkarte für bei.“
Für bei. Das nachgestellte Für! Wie großartig reden wir hier.
Das lernt man nicht in der Schule, das lernt man nur im Öcher Leben. Wunderbar.
Da liebe ich Aachen und die Aachener für.
HDGDL. So Sachen schreibt sie.
Oder wenn die Mail zu Ende ist: BD, weil LG ja jeder kennt.
HDGDL – hab dich ganz doll lieb, soll es heißen.
Oder BD – bis dann.
Als staubtrockener Freund des (aus)geschriebenen Wortes und des gepflegten, zu Ende formulierten Satzes (sauberer Genitiv und so, Subjekt, Prädikat, Objekt), stehe ich staunend stumm vor Mails oder SMS meiner Tochter.
Ich habe ihr jetzt eine zurückgeschrieben.
SWUSAKSVZMSSMMDVAIADWDDSHDPDAK 😉
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Das Gute am Magischen Zweieck hier auf 7uhr15.ac ist ja, dass es auch als Eineck immer noch funktioniert. Bester Beweis für diese These ist das aktuelle Podcast vor dem Heimspiel unserer Alemannia am Freitagabend gegen die Landeshauptstädter.
Oli allein im Studio, weil Bernd krank ist und passen muss. Der 7uhr15.ac-Chefreporter bringt das wortreiche Spiel dennoch locker über die fünf Minuten und schmeißt den Laden. Wie bei der Alemannia sind jetzt die Älteren gefragt…
So geht der messerscharfe Analytiker vor dem packenden Derby auf Entdeckungsreise – trifft Omas und Kinder, weiß, warum selbst Petrus der Alemannia näher steht als der Fortuna und lobt Norbert Meier, den Düsseldorfer Trainer. Denn der hat erkannt, dass die Schwarz-Gelben einen hochattraktiven Fußball spielen.
:DD Und hier geht’s zum aktuellen Podcast – Alemannia erwartet die Fortuna!
Es sei nur flott die Geschichte unseres Sechsjährigen erzählt, der in diesem Jahr doch mit einiger Unruhe dem Nahen des Heiligen Mannes entgegenfieberte.

Dabei bringt der Nikolaus doch immer Geschenke, wenn er sie denn im Sack findet…
Und als er dann da war, dieser große, aber stets freundliche Nikolaus, als er also wie jedes Jahr im Wohnzimmer neben dem Feuer hockte und sein Goldenes Buch aufschlug, machte unser Sohn eine Anmerkung in eigener Sache:
„Ich wollte nur sagen, ich war dieses Jahr nicht immer lieb“, sagte er in die Runde. Achselzucken: „Aber da kann ich jetzt auch nix mehr dran ändern.“
Der Heilige Mann hatte dann später, als unser junger Freund an der Reihe war und viele lobende Worte gehört hatte, dann doch noch eine Frage zum Schluss: „Kann es sein, dass Du im Café Münsterländchen vor ein paar Wochen mal gesagt hast, dass der Nikolaus ein alter Schussel ist?“
Hoppla, da verschlug es unserem Filius aber die Sprache. Woher wusste der das denn? Irgendwie wand unser Sohn sich aus der Nummer raus, irgendwie und mit hochrotem Kopf, aber tief beeindruckt: „Der weiß ja alles!“
Zur Erklärung sei angefügt, dass der flotte Spruch dem kleinen Kerl tatsächlich über die Lippen gegangen war, als der „Nikolaus“ im Café mit am Tisch saß.
Unser Freund P. ist so nett, seit Jahren am 6. Dezember bei uns ein kleines Gastspiel zu geben…
Seine Sprache ist die der Heimat – „weil ich mich darin einfach am besten ausdrücken kann!“
Dieter Kaspari hat soeben seine neue CD „Blues mich jet“ vorgestellt, ein kerniges Blues-Album mitten aus dem prallen Öcher Leben. Absolut hörenswert!
7uhr15-Podcast: HIER GIBT’S DIE HÖRPROBE MIT KASPARI-INTERVIEW!
Die neue CD wird im Rahmen des „Hans-Muff-Gedächtniskonzertes“ im Jakobshof am 5. Dezember, 20 Uhr, präsentiert, Karten an allen Vorverkaufsstellen.
Die neue Platte selbst gibt es entweder in der Lotto-Annahmestelle in der Elisengalerie oder direkt über info@dieter-kaspari.de
Und los geht’s, der Weihnachtsmarkt ist wieder da, flehentlich erwartet, proppevoll gleich zum Auftakt, Weihnachtsreibekuchen, Weihnachtsfritten mit Weihnachtsmajonaise, Jlühwein, auf dass nicht nur die Christbaumkugeln blinken. Eben der janze Brösel, sorry, die ganze Herrlichkeit des aufziehenden vorweihnachtlichen Treibens rückt ran.
Was mitten in der Stadt anfängt, schwappt Stückchen für Stückchen – quasi überspringend – in die heimeligen Heime der Aachener Menschen.

Raus aus dem Regal, Nikolaus, jetzt gibt’s Arbeit!
Bei uns zum Beispiel ist das so. Was jetzt mit einem Mal wieder alles getan werden muss! De Bollen polieren, Moosbüchel aus dem Wald rauben, die Lichterketten reparieren und hängen, weil: Viel Zeit bis Weihnachten bleibt nicht mehr! Und so stellt sich nicht nur die Frage: „Wo es dr Kreppeeäsel?“
:DD Dazu das hier zu klickende Podcast aus der beliebten Reihe „Ja jut, so kann man et auch sehen!“
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:DD Teil 1 der Serie gibt’s hier: Auf dem Romantik-Pfad mit meiner Frau




