Das Aachen-Blog

Schlagwort: 7uhr15 (Seite 19 von 29)

Gedichte und Keksrezepte gesucht!

Heute also nun zwei kleine Bitten, die drei Tage nach dem ersten Kerzchen und einen Tag vor dem ersten Türchen hinausgehen ins beschauliche 7uhr15-Land.
Ich suche für den Heimatblog-Adventskalender:

1. die besten Weihnachtsplätzchen-Rezepte!

2. die begabtesten Dichter in der heimischen Sprache.
Und so seid ihr dabei:

ENTWEDER
1. Aufgabe
: Schickt mir einfach euer Lieblingsrezept für eine Kekssorte, Plätzjen, wie der Öcher sagt! Bitte die vollständige Rezeptur und Gebrauchsanleitung notieren. Wenn es eine nette Geschichte zum Plätzchen gibt: gerne! So was lesen wir hier auf „Viertel nach Sieben“, wie meine Mutter sagt, mit Begeisterung.
Also, meine Oma zum Beispiel buk (wie sie immer sagte), buk also so was von großartigen Butterkeksen. Also BUTTERkekse mit BUTTER drin. Ihr wisst, was ich meine…

ODER
2. Aufgabe:
Das ist eine kleine Herausforderung, aber ein Riesenspaß für alle, die in ihrer Heimatsprache auch dichten können. Geht in den Hobbykeller, reimt, leimt, sägt und fegt Worte zusammen und schickt sie mir. Aber: In dem Gedicht – und das ist der Schwierigkeitsgrad! – müssen die folgenden Wörter auftauchen:
et Chresskenk; Hantiir; dr Boum; de Keäze und dr Kreppeeäsel
Wenn’s Aachener Deutsch mit Streifen ist, spielt das auch keine Rolle.

*** Macht mit:
Eure Rezepte und/oder eure Gedichte schickt ihr bitte an buettgens@gmx.de – ihr werdet sie dann im Adventskalender hier auf 7uhr15.ac wiederfinden.
Aus allen Einsendungen losen wir zwei Gewinner aus, denen jeweils ein feines Tütchen Schoko-Nuss-Printen ins Haus segelt.

Der interaktive 7uhr15-Adventskalender

So, ich war dann mal auf dem Weihnachtsmarkt in Kornelimünster und habe diesen wunderbaren Adventskalender fürs Heimatblog eingekauft, der ungefähr so aussieht…

1 2…………..24

…und an dem wir dann jeden Tag im Advent ein Türchen öffnen dürfen.

Lasst euch überraschen!

Nur so viel: Morgen brauche ich in einer Angelegenheit ein bisschen interaktive Mithilfe.

Aber dazu dann morgen um 7uhr15 mehr!

Vollbracht, der erste 7uhr15-Liveticker: Klasse Aachen-Bilder in Liefers-Film.

So, das hat doch mal richtig Spaß gemacht: Der erste 7uhr15-Liveticker ist vollbracht! ARD, Mittwochabend, „Der Mann im Baum“ ist der großartige Schauspieler Jan Josef Liefers. Und der Baum steht in Kornelimünster, sagen wir besser in Knolliwood, vor der Kirche.

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(Vom Fernseher geknipst: Jörg Carabin, ene Öcher Jong!, alle Fotos vom Dreh: Michael Cosler)

Im Liveticker werden die 90 Spielfilmminuten vor Aachener Kulisse beschrieben. Wer es nachlesen will, dem wünschen wir viel Spaß.

Schön, bei den Dreharbeiten im Mai dabei gewesen zu sein. Noch schöner, jetzt das Ergebnis zu sehen. Und am Allerschönsten, dass jene nicht Recht behielten, die damals als Zaungäste am Set angesichts der scheinbar langsamen Fortschritte des Drehs die Auffassung vertraten: „Wenn die weiter eso arbeiten, wird dat in diesem Jahrhundert nix mehr!“

DER TICKER

20.00 Uhr: Tagesschau, andächtige Stille, wie jeden Abend. Seit Jahrzehnten schon. Danach melden wir uns live zu spannenden 90 Minuten aus Aachen. Hoffentlich gibt es diesmal drei Punkte. Bis gleich! 

20.08 Uhr: Die Kinder haben die Gemüsesticks mit dem fettreduzierten Kräuterquark-Dip, die es heute gibt, weil wir ja quasi öffentlich fernsehen, leicht irritiert flott verputzt. Sie fordern die sonst üblichen Chips. Psssst!

20.14 Uhr: Wie, keine Bierwerbung! Ejal: Holste mal dr Papa e Fläschjen in dr Kühlschrank?

20.16 Uhr: Da!!!! Ein Aufschrei geht durchs Münsterländchen, Menschen bilden Telefonketten: Kornelimünster! Wir sind im Fernseh‘! Unsere Kirche, unser Markt, unser Baum! Gleich zum Auftakt! Great!

20.20 Uhr: Adalbertsteinweg. Einhard-Gymnasium, steht das Haus im Gillesbachtal oder wo? Heimatfilm. Rasanter Start.

20.23 Uhr: Elisenbrunnen, dramatischer Unfall mit Liefers. Ein Skateboard-Lümmel grätscht den Meister brutal weg. Frage mich, warum man so etwas nicht in der Lokalzeitung liest?

20.25 Uhr: Fängt gut an, wir sitzen aufgeregt mit Teilen der Ortsgemeinschaft nebeneinander auf der Kautsch. Der Kleine darf wie immer die erste Halbzeit mitgucken.

20.32 Uhr: Männerfilm, kaum Klischees… Aber es stellen sich erste Fragen: Wann passiert der Mord? Liegt die Leiche dann unter dem Baum? Und trägt Kommissar Thiel wieder sein St. Pauli-Shirt?
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20.33 Uhr: Rursee, ups! Die Städteregion spielt auch mit. War bestimmt Bestandteil der Vereinbarungen im Aachen-Gesetz zwischen Stadt und Ex-Kreis…

20.34 Uhr: Liefers sprintet durchs Gillesbachtal, hat ein paar Kilo zu viel, läuft aber ganz rund – nettes Wortspiel… AC-Kennzeichen, neues AM-Domizil, ein Stückchen Dom im Anschnitt, jetzt sitzt er am Kugelbrunnen, telefoniert und stört nen ausgesprochen aktiven Kumpel in „unterlegener“ Lage.

*** Film verpasst? Hier findet ihr ihn in der ARD-Mediathek!

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„Du schönne Fiffi“ – was will uns dieser feine Begriff genau sagen?

Jetzt habe ich dieser Tage dem Paul Fence von „Chill out“, diesem wunderbaren und jederzeit unterstützenswerten Streetwork-Projekt, das jungen Leuten hilft und mit ihnen arbeitet, eine Fachfrage beantwortet. Keine Sorge, es war nichts Sozialarbeiterisches, nein, gar nichts wirklich Lebenswichtiges, es war eher platt. Öcher Platt, um genau zu sein.

Und zwar wollte der Mann wissen, was ich denn wohl für eine Definition liefern würde, wenn es um den herrlichen Aachener Begriff „schönne Fiffi“ geht. Nun ist das schon fast eine anzügliche Frage an einen, der einst mit dem Ehrentoupet der Öcher Figaros, pardon der Lustigen Öcher Figaros, ausgezeichnet worden ist. Dr Fiffi ist ja landläufig auch als Toupet bekannt, das ja manch einen auch schon zum Tuppes machte.

„Du bis‘ mich ene janz schönne Fiffi!“

Ich schrieb dem Mann auf alle Fälle, dass „dr schönne Fiffi gemeinhin eine leicht abfällige Bemerkung über einen ist, der etwas sagt oder gesagt hat, was uns als Gruppe nicht in den Kram passt. Und wir sind uns einig: schönne Fiffi! Fertig“.

Hintergrund der Frage war wohl, dass der gute Paul im Kreise junger Menschen den Spruch „du bis‘ mich ene schönne Fiffi“ fallen gelassen hatte – und das schrie nach Erklärung.

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Paul hat sogar einen richtigen Wettbewerb ausgeschrieben, um dem schönen Fiffi ein Stück näherzukommen. Es gab wirklich lesenswerte Beiträge und ein paar schicke Hundefotos.

Auf Facebook hat diese Debatte, die sich so wunderbar um einen Begriff aus der Heimatsprache rankt und uns allen Mut macht, dass es mit dem Öcher Platt wohl doch weitergeht, nun ein paar respektable Hin- und Herbewegungen durchlebt.

Doch mir persönlich gefällt von allen Erklärungsversuchen der Ansatz von Simone am besten: „Dr schönne Fiffi ist der kleine Bruder vom fiesen Möpp.“ Wunderbar.

*** :DD Wer diesen Beitrag mag, wird die kleine Öcher Schimpfwort-Kunde unseres Öcher-Platt-Lehrers Karl im Audio-Podcast lieben

HALLO! DIE GEWINNER DES 7UHR15-HERBSTRÄTSELS WERDEN SAMSTAG AUF DIESER WELLE BEKANNTGEGEBEN!

Der 7uhr15-Fragebogen: Zum Auftakt mit dem Aachener Musiker Heribert Leuchter

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Der Fragebogen auf dem Heimatblog ist neu. Um es genau zu sagen – und der geübte 7uhr15-Leser ist genau: Der Fragebogen ist quasi heute erstmalig am Start.

Wer Neues wagt, ist nie falsch beraten, wenn er sich für den Auftakt mit Leuten zusammentut, die sehr konstant und sicher sind in dem, was sie tun. Die stets Qualität liefern und darüber hinaus auch noch liebenswerte und fabelhafte Mitöcher sind. Und – Idealfall! – die wissen, wie man besagten sauberen Auftakt formvollendet und klangschön hinlegt!

Ein Musiker also wäre perfekt. Wie Heribert Leuchter, der Komponist, Arrangeur, der Saxophonist, der Tausendsassa, dem kaum eine Bühne in unserer Region fremd ist.

Heribert Leuchter war sofort begeistert dabei, obwohl er kein großer Liebhaber der www-Welt ist. Starten wir also sanft mit dem Fragebogen. Was sagt der Bandleader? Eins, eins – eins, zwo, drei, vier…

Bach oder Beatles?
Gleichermaßen genial: Rock´n´Roll und Kantaten, bitte sehr! JSB hätte an John Lennon Spaß gehabt – und vermutlich umgekehrt.

Hortensien oder Rosen?
Früher hatte das eine den Appeal von „Kinderkommilijon“ und das andere von romantischem Schwulst. Heute finde ich alles Blühende herrlich.

Puttes oder Seäm?
Bei „Hömmel än Eäd“ beantwortet sich die Frage von alleine.

Brief oder Mail?

Ohne Email geht´s nicht mehr, weil wir uns an das neue Tempo längst gewöhnt haben. Um jemand besonders zu beachten, Zuneigung oder Respekt zu zeigen, ist der handgeschriebene Brief unerlässlich – und seien es nur drei Zeilen.

Fahrrad oder Auto?
Mit drei Saxophonen auf dem Fahrrad ist mir zu gefährlich, ohne drei Saxophone in die City das Auto zu umständlich.

Große Oper oder kleines Kammerspiel?
Neue und interessante Oper und intensives, großes Kammerspiel!

Wein oder Wasser?
Aqua crana, Vulkanwässerchen, Felsquell, der so schöne Rhein, das Rinnsal zur Tauber- zum Main- zum Rhein- zum Meer, der Moselriesling, die fränkische Scheurebe, der Chianti, der Burgunderwein, das Fußbad, die Regendusche: alles an seinem Ort, zu seiner Zeit und zu seinem Zweck!

Frühaufsteher oder Langschläfer?
Nachteule und Bettflüchter

Digital oder analog?
Wenn es schön sein soll, oft analog; wenn es schnell gehen soll, immer häufiger digital.

Alaaf oder Domburg?
Weder noch, da in beiden Fällen zu viele Öcher im Ausnahmezustand. Lieber Freunde besuchen oder Wandern.

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leuchter1Das schreibt Heribert Leuchter über sich und diesen Fragebogen:

„Erstaunlich, wie sich über scheinbar simple Fragen ein Portrait aufzeichnen lässt! Einem Menschen, dem ich nicht vertraute, würde ich auf Fragen zu meiner Person nicht so vorbehaltlos antworten, da ich als gelernter Skeptiker weder den gläsernen Menschen wünsche, noch die Verquickung von öffentlichem Wirken und Privatleben zulassen möchte.
Als Nichtblogger und Nichtzwitscherer lebe ich ab jetzt in der Hoffnung, dass sich die Meinungskundtat im www zu einer ähnlichen Verheimatung entwickeln möge wie das Zusammentreffen auf der Straße und Zusammenleben mit den Menschen, die ich anfassen, riechen und hören kann.“
Fotos: Lux-Musikproduktion

Heribert Leuchter Trio am Sonntag live erleben!

Auch Heribert Leuchter wagt etwas Neues: Am Sonntag, 6. November, 17 Uhr, startet er mit dem Heribert Leuchter Trio die Konzertreihe „The Art of Jazz“ im Schloss Rahe, Schloss-Rahe-Straße 15 in 52072 Aachen-Laurensberg.

„Entrée de Luxe“ heißt das erste Blue-Hour-Konzert, zu dem Heribert Leuchter (Saxophon), Gero Körner (Hammond B3 Orgel) und Stefan Kremer (Schlagzeug) im stilvollen Ambiente des Schlosses einladen.

Infos und Tickets gibt es hier!

Reinhard Meys Liebe zu Aachen

Er geht mir nicht aus dem Ohr, nicht aus dem Kopf. Reinhard Mey war in Aachen, vergangenen Sonntag, ein wundervolles Konzert hat er im Eurogress gegeben, und die Zuhörer hat es von den Sitzen gerissen.

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Reinhard Mey auf dem 7uhr15-Archivbild, entstanden während der Studioarbeit am neuen Album „Mairegen“ im März 2010 in Aachen.

Reinhard Mey und Aachen, Reinhard Mey und Manfred Leuchter – das ist schon eine besondere Geschichte. Und als die Beiden, der Liedermacher und sein Produzent, Sonntagabend zur Zugabe mit Gitarre und Akkordeon gemeinsam auf der Bühne standen und „Gute Nacht, Freunde“ spielten, da jagte nicht wenigen im Saal ein Schauer nach dem anderen über den Rücken.

So habe ich also ein wenig im 7uhr15-Archiv geblättert und einen Beitrag mit einem Podcast hervorgeholt, den ich im März 2010 in Manfred Leuchters Tonstudio gemacht habe. Reinhard Mey bei den Arbeiten zur aktuellen CD „Mairegen“, ein Gespräch über Aachen und ein Tondokument, über das ich mich freue: das Lied „Wir sind eins“ in einer exklusiven Vorabversion.

:DD Und dieses 7uhr15-Podcast mit Reinhard Mey habe ich hier noch einmal hinterlegt, viel Spaß! (mp3-File)

*** Mehr lesen:

Die aktuelle Kritik des Aachen-Konzerts in az-web und an-online.

Es war die 93. Minute

Ich hab’s genau gesehen, es war die 93. Minute, hallo die 93. Minute – und dann steht’s 1:1!!!

Ich leide. Jauuuuul!

Was sollen wir denn jetzt noch am Freitag im Magischen Zweieck erzählen?