Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 73 von 77)

AKV-Ritter Rüttgers: Wer motzt?

Ist das eigentlich eine typische Öcher Eigenschaft? Gibt es das nur hier? Achtung, fertig: motzen!? Wahrscheinlich gibt es das überall, aber wir hier in des Kaisers Stadt sind schon ein bisschen Branchenführer, denke ich oft.

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Wenn Männer wie Honigkuchenpferde strahlen, ist was los in Aachen: AKV-Präsident Horst Wollgarten stellte am Abend NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (rechts) als neuen Ordensritter vor. az-web-Foto: Harald Krömer

Nun wurde also vor gut einer Stunde eröffnet, dass NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) den AKV-Orden „Wider den tierischen Ernst“ im kommenden Jahr (30. Januar) erhalten wird (siehe az-web.de oder an-online.de), und schon geht’s los. In Foren und auf öffentlichen Plätzen wird gemault, gefeixt, verurteilt, auch die ersten Beleidigung wurden schon gedroschen.

Darf man sich Gelassenheit wünschen? Darf man den Tipp geben: Erst reinschauen, dann urteilen! Abwarten und Tee trinken.

Man kann sich darauf verständigen, dass die Auswahl des AKV keine faustdicke Überraschung ist. Und wirklich originell ist sie auch nicht. Aber dem ursprünglichen Gedanken, Humor im Amt auszuzeichnen, kommt der Mann doch durchaus nahe. Ein Querdenker ist er in seiner Partei auf alle Fälle, was nicht zuletzt die jüngsten Auftritte im Wahlkampf (auch der am Abend in Aachen) beweisen. Und Spaß hat er am Karneval, schlagfertig ist er, und eine bekannte Nase obendrein.

Was man sich fragen darf, ist, ob es wirklich clever vom AKV ist, kurz vor der heißen Phase des NRW-Wahlkampfes den amtierenden Ministerpräsidenten zur besten TV-Sendezeit auszuzeichnen. Ganz egal, so kommentiert es AZ-Kollege Robert Esser in der Druckausgabe (Mittwoch Aachener Zeitung), schließlich gehe Rüttgers auch ein Risiko ein, weil sich schon mancher Politiker im AKV-Käfig kräftig blamierte. „Tut man nicht“ urteilt AN-Kollege Alfred Stoffels (Mittwochausgabe Aachener Nachrichten), er hält dem AKV Taktlosigkeit vor.

Ich freue mich immer über das Motto meines Blogs, weil es so oft Bestätigung findet: Entscheidend ist auf’m Platz. Das Urteil sollte danach fallen. Entspannt, gelassen, mit ein bisschen Spaß an der Freud‘.

Give a little bit oder so…

So, das haben wir jetzt davon: Supertramp ist nach all den Jahren wieder in unser Wohnzimmer heimgekehrt. Ein Abend mit Roger Hodgson im Aachener Kurpark – und die alten Sachen klingen wieder in den Ohren – und wollen nicht mehr raus.

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Roger Hodgson kam, spielte und trieb mich sehenden Auges in die Arme von iTunes… Foto: Andreas Herrmann (siehe auch seine Bildergalerie bei AZ und AN)

Aber was tun? Alle Supertramp-Hits stehen auf dem Speicher. Weil dort nämlich die Platten geparkt sind, wie auch der Plattenspieler, der aber nie ein wirklich guter war. Die Idee, das restlos verstaubte Ensemble wieder auf Vordermann zu bringen, habe ich ruckzuck verworfen.

Moderne Menschen schmeißen iTunes an und landen im Paradies: 150 Supertramp-Hits schlagen dem Kaufwilligen auf Anhieb entgegen, man hätte das Werk des Meisters und seiner Mitstreiter auch komplett herunterladen können. Fool’s Overture übrigens nur mit dem gesamten Album…

Hier die Playlist der Songs, die aktuell bei uns nun von morgens bis abends laufen. Bis wir sie nicht mehr hören können. So endete das damals übrigens auch…

Also: Babaji, Even in the Quietest Moments, Lord is it Mine, Crime of the Century, Hide in your Shell (das war tiptop im Park, Gänsehaut!), Goodbye Stranger, Take the Long Way Home, Breakfast in America, Dreamer, Give a little Bit (im Park galt auch kiff a little bit), It’s raining again, School und The Logical Song (das Highlight vor der Pause!).

Also, bis auf weiteres gefällt mir das so.

Roger Hodgson verzaubert Aachen

Es gibt solche Abende, an denen einfach alles stimmt: der feine Ort unter freiem Himmel, das dazu passende Sommerwetter, bestens aufgelegte Musiker auf der Bühne und der gut gelaunte Star im Rampenlicht.

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Großer Abend im Aachener Kurpark bei den Classix: Ex-Supertramp-Komponist und Sänger Roger Hodgson ist zu Gast. Großartige Bildergalerie mit Fotos von Andreas Herrmann bei AZ und AN.

Einen solchen Abend haben am Samstag tausende Supertramp- und Klassikfans im Aachener Kurpark erlebt: Roger Hodgson, Komponist und legendäre Stimme von Supertramp, verzauberte sein Publikum und entführte es in das Reich der wohltemperierten Erinnerungen. Überglückliches Dauergrinsen und rhythmisches Klatschen, treffsicheres Pfeifen und enthusiastische Jubelschreie begleiteten den Multiinstrumentalisten mit der Gänsehaut-Stimme durch sein Werk.

Am Ende wollten die restlos begeisterten Zuhörer den Weltstar gar nicht mehr gehen lassen. Was die Aachener zusätzlich beeindruckte: Da singt einer vom Regen („It’s raining again“) – und es bleibt trocken…

Alles, was recht ist: Veranstalter Christian Mourad und dem Sinfonieorchester Aachen unter GMD Marcus Bosch ist im Laufe kürzester Zeit mit den Kurpark Classix eine tiptop Veranstaltungsreihe gelungen, die immer größere Kreise zieht und eine prima Visitenkarte für Aachen ist.

Schon Freitagabend ging es klassisch mit einem Topprogramm los, auch die beiden Konzerte am Sonntag (für Familien am Morgen und die Last Night bezeichnenderweis’am Abend) versprechen allerfeinste Unterhaltung.
Aber der Superhit: all die Superhits von Roger Hodgson am Samstagabend. „Dreamer“, „School“, „Give a little bit“, „The logical song“, „Take the long way home“ – die Ohrwürmer längst vergangener Tage waren mit einem Mal wieder da. Perfekt harmonierten Hodgsons Band und das Orchester unter der Leitung von Daniel Jakobi – oder wie der Meister mehrfach sagte: Dänjel Djäkowbi.

Spaß hatten in dieser Nacht alle: die Fans auf der Tribüne und die daneben im Park, die Musiker, der sympathische Star, die Veranstalter. Es war ein perfekter Abend. Ein Abend, der nach mehr verlangt. Ein Abend, der ein dickes Kompliment an die Macher der Kurpark Classix ist.
Und ein Abend, der wohl etliche Besucher anschließend in Keller und auf Speicher führte, um den alten Plattenspieler und die Supertramp-LPs hervorzukramen.

Tivoli – der Tag danach

Natürlich war die Tivoli-Eröffnung heute das beherrschende Thema in der Redaktion. Dutzende Bilder wurden gesichtet, darunter auch die Fotos des St. Pauli-Fans, der durch den Sturz aus sechs Metern Höhe fast ums Leben kam. Es wurde diskutiert, die Kollegen recherchierten, erfuhren von ähnlichen Stadionunfällen in Deutschland, zuletzt noch im Januar in Dortmund, und kamen dann zum eindeutigen Ergebnis: Die Alemannia hat sich für die Stadion-Eröffnung, auf die wir doch alle so sehr brannten, einen gebrauchten Tag ausgesucht…
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Der Gästeblock: Aus sechs Metern Höhe stürzte ein 39-jähriger St. Pauli-Fan nach dem Spiel in die Tiefe. AZ/AN-Foto: Andreas Steindl

Sportlich wird der Verein dieses Auftaktdebakel verkraften, da helfen eine klare Analyse, viel Arbeit und deutliche Worte. Dem St.-Pauli-Fan ist nur zu wünschen, dass er die Sturzverletzungen verkraftet und wieder gesund wird.
Und dann bleibt: Es wird noch großartige Tage in diesem prachtvollen Stadion geben. Wartet es ab!

Wer sich noch ein wenig über den Stand der Dinge informieren möchte, kann das hier tun:
***Mehr im Netz: St. Pauli-Fan in künstlichem Koma (AZ/AN)
„Das hat nichts mit dem Stadion zu tun“ (AZ/AN)
St. Pauli-Fan ringt mit dem Tod (Hamburger Morgenpost)
„So war es exakt auch vor neun Jahren“ (Hamburger Morgenpost)
Tivoli-Premiere überschattet (Hamburger Abendblatt)

***Gedruckt: Ausführliche Hintergründe und Analysen zu Spiel und Sturz gibt es in der Mittwochausgabe von AZ oder AN.
***Der Talk: „Time to talk“, der Alemannia-Talk der Aachener Nachrichten, am Mittwoch, 19.8., 19 Uhr im Saalbau Rothe Erde, Hüttenstraße. Mit dabei: Jürgen Seeberger, Frithjof Kraemer, Andreas Bornemann, Cristian Fiel, Thorsten Burkhardt. Moderation: Achim Kaiser und Bernd Büttgens

Der neue Tivoli: so schade, so traurig

Nein, das hatte sich wohl kein Alemannia-Fan so vorgestellt. Der neue Tivoli, diese Visitenkarte für die Stadt und die Region, war doch seit Wochen das heißgeliebte Topthema.
Fiebrig blickten all die Fans in Schwarz-Gelb nicht erst in den letzten Tagen auf die Eröffnung, euphorisch und stolz begegneten sie sich nun vor dem Spiel an der Krefelder Straße. Als bombastisch werden sie die Stimmung vor dem Match gegen den FC St. Pauli jedem SMS-Adressaten und Handy-Gesprächspartner beschrieben haben.
Der neue Tivoli – das Aufbruchsignal!

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Momentaufnahmen kurz vor Spielbeginn, die Euphorie auf dem Höhepunkt, Alemannia-Fans (hier in Block O6) haben ihren Spaß. Das sollte sich bald ändern – was zum Beispiel der Bildergalerie von AZ und AN zu entnehmen ist.

Und jetzt, zwei Stunden nach Abpfiff, dieses Fazit:
Traurig, dass ein Fan der Kiezkicker beim Jubeln nach dem Auswärtssieg von der Tribüne in die Tiefe stürzte und schwer verletzt ist.
Unverständlich, dass dem völlig überforderten, offensichtlich vom Erwartungsdruck gelähmten Seeberger-Team keine Mittel zur Verfügung standen, mit den clever spielenden Gästen von der Elbe auch nur ansatzweise mitzuhalten. Unfassbar dieses Ergebnis: 0:5!!!
Zum Heulen, dass all die Euphorie nun einem mittelschweren Kater gewichen ist.

Dabei ist dieses Stadion eine Attraktion. Da ist der Alemannia der ganz große Wurf gelungen, ein bemerkenswerter Quantensprung. Und die Fans haben den Umzug vom alten in den neuen Tivoli mit einem noch Mehr an Enthusiasmus vollzogen. Die neue Hütte klingt – sagen wir es mal so salopp -, dass einem die Ohren wackeln und die Gänsehaut ein dauerhaftes Heimspiel hat.

Was passiert nun? Katastrophenalarm? Endzeitstimmung? Die ganz tiefe Depression?
All das wäre falsch. Es wäre aber genauso falsch, diesen missglückten Premierenabend als kleinen Störfall zu bagatellisieren.
Was den Sturz des Fans angeht, werden alle Sicherheitsvorkehrungen auf den Prüfstand gestellt.
Was die Leistung der Mannschaft angeht, darf dies wohl auch zu erwarten sein. Und klar, auch der Trainer wird unangenehme Fragen beantworten müssen.
Es gilt aber vor allem, nun einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Fehler professionell und nicht emotional zu analysieren.
Und immer im Hinterkopf halten: Die Saison ist noch jung, und der erste Sieg im neuen Stadion kommt bestimmt. Auch der FC Schalke 04 verlor in der neuen Arena. In dem Fall fünfmal in Folge. Das wiederum muss die Alemannia jetzt nicht kopieren…

Eine Möglichkeit, die Spielanalyse anzugehen, bietet sich schon morgen Abend (Mittwoch, 19.8., 19 Uhr) bei „Time to talk“ der Aachener Nachrichten im Saalbau Kappertz in Rothe Erde, wo Trainer, Manager und Spieler meinem Kollegen Achim Kaiser und mir Rede und Antwort stehen werden. Und wo wir alle auf ein intensives und faires Gespräch hoffen.

„Dat krischt ihr nie fertisch!“

Tivoli-Countdown. Wie am Montag nach dem Spiel über das neue Stadion gesprochen wird, kann man heute schon in der Beilage von AZ und AN, die den Zeitungen beiliegt, nachlesen. Ich stelle mir das dann so vor:

„Und ich sag noch, dat krischt ihr nie fertisch!“
Ein Dialog nach dem ersten Spiel: Drei eingefleischte Alemannia-Fans entdecken ihre Liebe zum neuen Tivoli.

(Tivoli, der neue. Übermorgen, Montag, 17. August. Eine gute Stunde nach Spielschluss. Stadion fast leer, drei Männer sitzen noch im Block O6, Reihe 14, Höhe Fünfmeterraum, direkt neben der Alemannia-Fankurve. Betrunken vom Spiel, erschlagen von den Eindrücken, glücklich mit sich und der schwarz-gelben Welt. Von links nach rechts, ein Bier in der Hand: Herbert (54), Eberhard, genannt „der Lange“ (52), und Willi (63), alle Alemannia-Fans seit gefühlten 80 Jahren. Der Lange weint leise vor sich hin.)

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Willi: Komm, Lange, wir jehen. Hier wird jleich abjeschlossen.
Der Lange (kaum hörbar, schüttelt in sich versunken den Kopf): Der Wahnsinn, der absolute Wahnsinn.
Herbert: Wat sagte?
Willi: Dat dat der Wahnsinn wär‘.
Der Lange: Dat dat eso schön hier wird, hätt‘ ich niemals für möschlisch jehalten. Der Wahnsinn. Ich kann net mieh!

(Stille.)

Der Lange (holt die zusammengefaltete Tivoli-Beilage der Zeitung aus der Jacke, schlägt zweimal mit der flachen Hand darauf): Stimmt alles, kein Wort jelogen, da muss ich sagen, jawoll, alles wat recht is: Chapeau, Alemannia.
Herbert: Dat hätt‘ ich mich ja nicht eso vorjestellt. Jijantisch. Mitten in Aachen. (sucht nach Worten) Der Klömpchensklub.

Das Tivoli-Fieber steigt

Morgen ist Samstag. Der Samstag vor dem Montag. DEM MONTAG!

An diesem Montag nämlich wird das neue Stadion an der Krefelder Straße endlich seiner Bestimmung übergeben. Der Ball rollt, die Alemannia kickt auf dem neuen Tivoli. Und nie war das Motto dieses Blogs treffender als jetzt: Entscheidend ist auf’m Platz.

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AZ und AN werden morgen – besagter Samstag – eine Extrabeilage von feinstem Format zum neuen Tivoli veröffentlichen. Viel Information, gute Unterhaltung, ein Sammlerstück.

Hatte die Ehre, zwei Beiträge beisteuern zu dürfen.

Der eine, ein Gespräch mit Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer, fängt so an:

Montagabend, 20.15 Uhr, der Ball rollt im neuen Tivoli, erstmalig, und Frithjof Kraemer trinkt ein Bier. Geschafft! «Ja doch, das lass‘ ich mir nicht nehmen, da freue ich mich drauf, irgendwo im Stadion zu stehen mit gutem Überblick und diesen Moment zu genießen», sagt der Alemannia-Geschäftsführer. Ein aufregendes Jahr liegt hinter ihm und dem schwarz-gelben Team, ein Jahr mit Höhepunkten und einigen Tiefschlägen, aber auch ein Jahr, «in dem es keinen Zweifel daran gab, dass wir das Stadion am zweiten Spieltag eröffnen werden».

Ob der Traum vom Bier wirklich aufgeht, wird sich zeigen. Denn wenn Kraemer den ersten Kampftag vor dem inneren Auge sieht, dann fällt ihm auf, dass noch reichlich Arbeit wartet. «Nicht alles ist 100-prozentig fertig, aber das Stadion wird funktionstüchtig sein», sagt er…

Komplett zu lesen ist dieser Beitrag derzeit auf AZ-Web und AN-online – und natürlich morgen in der Druckausgabe.

***Mehr lesen zum neuen Stadion:
Cristian Fiel schwärmt vom „geilen Kasten“
Der Vorplatz ist eingeweiht – ein „unglaubliches Entree“
Time to talk – am Mittwoch nach der Premiere bei Kappertz
Witziges Quiz zum neuen Stadion
Der Klömpchensklub kommt in der Zukunft an

Ein blitzsauberes Debüt

Sommerpause vorbei, jetzt geht es wieder zur Sache. Und das nicht nur hier im Aachener 7uhr15-Blog, sondern auch im wahren Leben.
Beispiel: Das Grenzlandtheater Aachen. Uwe Brandt hat als neuer Intendant gestern Abend ein krachend-knalliges Debüt gegeben. Ein feiner, rasant schneller, aber faszinierend präziser „Diener zweier Herren“ ist ihm da gelungen. Reichlich Szenenbeifall, ein tosender, nicht enden wollender Schlussapplaus – das war ein Auftakt nach Maß.

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Eckhard Hoog schreibt in der Blitzkritik im AZ-Web und in AN-online (da gibt es auch eine schöne Bildergalerie mit Grenzlandtheater-Fotos von Klaus Herzog) unter anderem das: „Brandt hat die keineswegs leichte Aufgabe bravourös gelöst. Mit überraschenden Regieeinfällen bezieht er auch noch direkt das Publikum mit ein in die lustige Geschichte um Truffaldino, jenen verschlagen-hilflosen Unglücksraben von Diener, der sich mit immer neuen und immer absurderen Widrigkeiten herumschlagen muss, die seine «doppelte» Herrschaft mit sich bringt.“

Echte Spitzenklasse ist Karl-Walter Sprungala als Truffaldino – aber wirklich glänzen kann er vor allem, weil er von einem bestens aufgelegten Ensemble flankiert wird.

Hoog sagt: „Man muss es zweimal sehen!“ Dem kann man sich anschließen.

***Mehr lesen: Samstag in AZ und AN, die ausführliche Kritik im Kulturteil der Druckausgabe.

Die anderen – da schau‘ ich gern mal rein!

Es gibt ja wirklich außerordentlich gut gemachte Blogs und Websites. Ich habe hier einfach mal – ungeordnet – ein paar aufgelistet, die mich immer wieder anziehen:

Fußball: Das Klügste, was der deutsche Fußball zu bieten hat. Das ist Fußballberichterstattung, wie ich sie liebe. Das Heft ist klasse und natürlich abonniert, aber der Online-Auftritt steht dem nicht nach. Schräg von der Seite, mal gegrätscht, mal elegant und diagonal gepasst, immer auf hohem Niveau: 11freunde

Alemannia: Die Homepage des Vereins. Herzensangelegenheit. Leidenschaft, die Leiden schafft – aber auch viel Freude. Kommt man nicht drumrum: Alemannia Aachen.

Aachen: Die Homepage der Stadt: informativ. Und seit neuestem eine Imageseite für Studenten und Wissenschaftler, die Aachen toll finden sollen: Aachen Emotion.

Düren: Wunderschönes Stadt-Blog, das gerade gestartet ist und viel verspricht: Mein Kollege Info Latotzki (Dürener Nachrichten) hat ein Düren-Blog mit dem schönen Titel „Düren spüren“ auf die Bahn gebracht. Sehr schöne Bilder, clevere und witzige Texte. Kompliment, Kollege!

Gut für Herz und Bauch: Herr Büttgens legt auch schon mal gerne ein Päuschen ein. Oder anders formuliert: Herr Büttgens isst auch gerne.
Zwei Häuser in Aachen und Umgebung möchte ich besonders herausheben, weil ich finde, dass sowohl Katja und Jim Deserno im Solchbachtal wie auch Holger Minks in der Brasserie Aix an der Burg Frankenberg nicht nur klasse Gastronomen, sondern auch bewundernswerte mutige und erfolgreiche Unternehmer sind.
Also: landhaussolchbachtal und Brasserie Aix

Theater: Wer hat schon zwei Freunde, die Intendanten sind? Ich habe sie und bin stolz auf die Männer.
Tom Hirtz und das DAS DA Theater, das er seit über 20 Jahren erfolgreich führt – und wo wir so manche Schlacht gemeinsam geschlagen haben.
Und Uwe Brandt, der in seiner ersten Saison das Grenzlandtheater führt und dessen couragierte und frische Ideen dem Haus spürbar gut tun. Also wenn Sie in Aachen ins Theater wollen, schauen Sie hier rein:
www.dasda.de und www.grenzlandtheater.de

Und hier ist meine Basis. Es gibt einfach keine schnelleren regionalen Nachrichtenkanäle, die dann auch noch so seriös und kompetent berichten. Aachener Zeitung mit az-web.de und die Aachener Nachrichten mit an-online.de

Andere Aachen-Blogger: derfriedri.ch, bürgerlich Friedrich Jeschke, macht’s auch. Durch und durch Alemanne, immer an den Aachener Themen, die ihn interessieren dran.

Kultiviert und geistreich: Was für die Rübe, kommunikativ, intellektuell, intelligent, interessante Meinung, starke Medienthemen, klasse aufbereitet von Miriam Meckel

Medienthemen: Ein Medienblogger, der seine eigenen Wege geht: Thomas Knüwer und sein Blog indiskretionehrensache
Wer noch mehr kritische Auseinandersetzung mit Medienthemen liebt, kommt an ihm nicht vorbei: Stefan Niggemeier

Irokese: Der populärste deutsche Blogger, der Mann mit dem roten Hahnenkamm und vielen Projekten, Twitterkönig und Topblogger: saschalobo

Aktuelles aus der Branche: Wer sich über Medienthemen kompetent informieren möchte, dem empfehle ich einfach zwei Seiten:
turi2 und www.meedia.de