Menu Close

7uhr15 – Guckt Doch mal ReiN!

Unsere Stadt. So schön.

sonneunter

So schön, unsere Stadt. Von oben fotografiert. Sandkaulstraße von der Terrasse des neuen Hotels. Ein kalter Winterabend, die Sonne geht früh unter und setzt Dom und Rathaus traumhaft in Szene.

Durchatmen und genießen.

Ein Instagram-Foto aus dem reichhaltigen Aachen-Bilderangebot von 7uhr15ac auf Instagram.

Hotel Total – nichts wie hin!

image

Es gibt in unserer Stadt derzeit einen Ort, der all das schafft, was wir uns für Aachen nur wünschen können: nämlich interessierte und interessante Leute zusammenzubringen; Projekte zu starten, die nicht schon beim Auftakt bis zum erwarteten Ergebnis durchkonzipiert und somit festgelegt  sind; total neu, total impulsiv, total sozial, total anders – das HOTEL TOTAL in der ehemaligen Kirche St. Elisabeth am Blücherplatz. Es macht viel Sinn, viel Vergnügen, sich über dieses Projekt ausführlich zu informieren.

Schade eigentlich,  dass Patricia, Anke, Julia und Ariane ihren außergewöhnlichen Standort Ende Oktober wegen des dann auslaufenden  Projektzeitraums wieder schließen müssen, diesen so hinreißenden, anziehenden Treffpunkt, diesen pulsierenden, alternativen und einladenden Ort, dessen Zauber sich erst vollends erschließt, wenn man dort ist. Geht hin, solange die Türen des Hotels noch geöffnet sind!

Read more

Ein Blick, ein Klick!

image

Ein Instagram-Foto aus dem reichhaltigen Aachen-Bilderangebot von 7uhr15ac auf Instagram.

Ich war nochmal da

image

Ich war nochmal da. Es tat sich beim Eintritt in den Supermarkt auf einmal scharf rechts die Gasse auf. Es durchzuckte mich, einmal von oben bis in die Zehen: der gepflasterte, leicht ansteigende Weg, dahinter die breite Treppe, die Geländer, auf dem Treppenabsatz der alte Treffpunkt.

Wie oft, wie schön, wie schlimm, wie emotional, wie bewegend, wie stolz das war. Und wie normal und wie selbstverständlich  das alles war, der Verein, unsere Stadt, hier an diesem Ort.

Sofort hundert Gedanken, Bilder. Naja, da bleibt dir keine Wahl, da musst du nochmal hoch, durch Unkraut und Gestrüpp, und tatsächlich, es gibt sie noch, vom Treppenabsatz die letzten Stufen hoch auf den Wall, Augen zu.

Fahnenmeer, das Stimmengewirr, dann der Schlachtruf, olé Alemannia. Manni, RoDi, Uwe, Oli, Kalle, all die Jonge. Schal, Wurst, Bierchen. Block K. Wind und Wetter. Sonnenbrand und sickenass. Ejal.

Augen auf: Durch die Sträucher erkennt man Häuser. Schöne neue Häuser. Ein Quartier, das Alter Tivoli heißt und das mit ein paar lustigen Namen daran erinnert, was einst hier war.

Da, wo das erste Haus steht, quer, stand einst Olli Kahn, als Stefan Blank aus gefühlten 40 Metern schoss, ein Strahl, ein Treffer, ein Schrei aus 21400 Kehlen. Und da hinten links, Montanes, da vorne der Bübbes, überall Willi Landgraf… ach, komm. Ach, geh!

Erinnerungsanknipser. Nostalgieverstärker. Sehnsuchtsort.

 

Ein Blick, ein Klick!

Neulich auf dem Markt. König und Königin (von Schweden) auf der Treppe, berittene Leibgarde davor. In Aachen gibt es so unfassbar viele Fotomotive. Man muss nur hinsehen!

Ein Instagram-Foto aus dem reichhaltigen Aachen-Bilderangebot von 7uhr15ac auf Instagram.

„Ich hab jeweint. Vor Jlück!“

Zwischen „herrlisch“ und „einmalisch“ schlägt das Begeisterungsbarometer aus. „Dat erlebste doch nur einmal im Leben“, sagt sie. So hoher Besuch bei uns in Aachen! Und gewinkt haben die zwei. „Einfach so! Jroßartisch.“

„Näher kommste an denen nie mehr dran.“ Ein Satz, der keinen Widerspruch duldet. Eine Feststellung. Der Öcher, in dem Fall die Öcherin bringt es auf den Punkt, wenn er/sie begeistert ist.

Vor allem die Königin, und, „jut, auch dr Könisch“ sind die Stars der Reitturnier-Woche 2016. Tschio Royal. Erst Empfang auf dem Marktplatz, drei Stunden vor der Ankunft der Schweden stand sie – „mit et Ännchen“ – schon vorne am Drängelgitter. Dann  – „dr Tag drauf“ – die Eröffnungsfeier.

Und dort die Krönung: Es lief ABBA-Musik im Stadion („nich‘ dat berühmte Lied, nein, dat andere“), und dann wurde Silvia und Carl Justaf „auf dr 40. Hochzeitstag jrateliert“. Und dann sind die beiden aufgestanden und haben  „in et Stadion  jelächelt und jewinkt“.

Das war für unser Öcher Mädchen älteren Semesters dann endgültig zu viel: „Ich hab jeweint. Vor Jlück!“

Für derlei Momente kann sie sich begeistern. Das ist wunderbar.

Ein Handy für Karl!

In diesen Tagen fiel es mir auf, jetzt eben schon wieder: Der einzige, der auf dem Aachener Markt ohne Handy unterwegs ist, ist der Mann im Eäzekomp, unser alter Karl. Gut, er hat ja auch seit Jahrhunderten die Hände voll, könnte man sagen, aber so ein schickes Smartphone wäre für ihn am Ende doch eine Alternative?

Die Beobachtung lässt mich nicht los. Erst dachte ich an eine Handy-Wette – wie viele junge Menschen können schweigend nebeneinander sitzen und auf ein Display stieren? Inzwischen ist klar, dass es kein Zufall, keine Wette, sondern eher ein Trend ist, weil sich die Beobachtung problemlos und inmer aufs Neue machen lässt.

Der Mensch von heute trägt sein Handy auf Händen (am Ende heißt es deswegen so!), immer, überall. Im Café  saß eben ein junges Paar, beide mit Smartphone, still starrend. Man hört, sie würden zurzeit Pokemons jagen, okay.

Was haben wir früher miteinander gequatscht! Gut, da war auch viel Blödsinn bei. Aber immerhin.

Wer sein Büro über dem Markt hat, stellt allerdings auch fest, dass es durch diese Form des wortlosen Nebeneinanders insgesamt leiser wird. Manchmal gehe ich ans Fenster und schaue raus: Sind sie noch da? Ja, da sitzen sie doch alle, jede(r) mit dem Handy, still, tippend, starrend.

Einsam und verlassen indessen – der Kaiser! An Karls Stelle würde ich manchmal ganz laut schreien. „Tut die Dinger weg, oes noch!“

„Nicht möglich…“

Okay, probieren kann man es ja mal. Aufgabe 6, jüngste Ausgabe einer Mathearbeit. Der junge Mann, der bei uns zuhause als Sohn angestellt ist, hat länger gegrübelt und ist dann auf die naheliegende Lösung gekommen, die er auch prompt zu Papier brachte:

image

„Nicht möglich!“  Schließlich hat er so viel in der Schule des Lebens gelernt:  Möglich ist heutzutage alles! Auch dass Lehrer unmögliche Aufgaben stellen.

Im vorliegenden Fall war das leider nicht möglich. Es wäre eher möglich gewesen, die Aufgabe zu lösen. Wobei mir diese schnöde Variante die Möglichkeit geraubt hätte, diese Zeilen zu schreiben…

Anmerkung zur Wahrung des Familienfriedens: Die Mathearbeit war dennoch top.

Was heute nicht alles möglich ist!

Ein Blick, ein Klick

Und soooo lecker!

Ein Instagram-Foto aus dem reichhaltigen Aachen-Bilderangebot von 7uhr15ac auf Instagram.

© 2016 7uhr15.ac. All rights reserved.

.