Das Aachen-Blog

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Der Tivoli, ein besonderer Ort

Der Tivoli in Aachen, egal ob alt oder neu, Hauptsache an der Krefelder Straße gelegen, ist ein magischer Ort.

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Und in diesen Tagen vor allem…

…ein Ort der Demut,
…ein Ort der niemals sterbenden Hoffnung,
…ein Ort für stolze Öcher Jonge mit Mumm in den Knochen,
…ein Ort, an dem der einfache Abschluss geübt wird,
…ein Ort, an dem die Tore neongelb gestrichen werden, damit die Stürmer sie sehen,
…ein Ort der klaren, von mir aus auch lauten Worte,
…ein Ort der Zuversicht, weil wir eine Mannschaft mit Substanz haben,
…ein Ort, an dem am Sonntag der erste Dreier der noch jungen Saison geholt wird.

Und auch das stimmt: Eines Tages in gar nicht allzu ferner Zukunft wird dieser Ort wieder so fein strahlen wie weiland beim Pokalspiel gegen die Bayern…

*** Der Vorgucker: Am Donnerstag folgt hier die nächste Ausgabe des „Magischen Zweiecks“. Vor dem Cottbus-Spiel am Samstag kann die Devise nur lauten: Oes, mach‘ dat Ding drin!

1D-Analyse: Benny Auer macht das 2:2 in einem Wahnsinnsspiel

So, erst mal runterkommen, durchatmen: War das ein Spiel! Am Ende also 2:2 gegen den MSV Duisburg, ein mehr als verdientes Remis, es hätte… – ach, komm, ist egal, das war höchste Fußballunterhaltung, et jong erop än erav. Kompliment!

Nachdem ich nun meinem Sechsjährigen, wieder mal beeindruckt von den Öcher Fan-Gesängen, auf dem Rückweg versucht habe zu erklären, was „Ruhrpottbaracken“ sind und „warum die nicht Stieber, sondern Schieber rufen“, wenden wir uns nun der ernsthaften Fußballkultur zu.

Hier also – todernst und wie immer in der 1D-Analyse messerscharf für Feinschmecker filettiert – das 2:2 in der 86. Minute durch Benny „die Lichtgestalt“ Auer! Danke, danke!

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In einer für den kundigen Fußballfreund vollkommen übersichtlichen Aktion, in der der Ball einen relativ geraden Weg (grüne Linie) über die Zentralstationen Stieber (1) und Achenbach (2) nahm, gelangte das Spielgerät schließlich auf einem ebenso klar zu erkennenden Weg vor die Füße von unserem Goalgetter – und rums, rein damit! Yelldell (MSV-Keeper) machtlos.

Unten in der Analyse noch ein paar enthusiastische Ausrufe aus der direkten Fan-Umgebung im Familienblock. Waren auch noch ein paar kernigere Sprüche dabei, lasse ich aber weg, weil ich keine Kraft mehr habe, auch die noch zu erklären…

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*** Zum Thema 1D-Analysen:

Auers 2:0 gegen den SC Paderborn (24.9.2010)

Arslans 2:1 beim FSV Frankfurt (21.9.10)

Högers 1:1 gegen Union Berlin (21.8.10)

11 Freunde über die 1D-Analysen auf 7uhr15.ac

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*** Mehr zum Spiel gegen den MSV Duisburg:

Markus Daun stand kurz vor dem Platzverweis (az-web.de)

Fakten, Berichte, Stimmung auch auf www.alemannia-aachen.de

Sehenswert: Trainer Peter Hyballa in der Pressekonferenz (Video)

Das erste Tor, die erste 1D-Analyse und der Kleine: „Deäissichenewursamholen!“

Ja, geht doch! Schön war’s, klar, hätte noch schöner sein können. Hinten fallen bei wenig Chancen der Berliner zu viele Tore (2). Vorne fallen bei vielen Chancen der Aachener zu wenig Tore (auch 2).

Aber Kampf, Tempo, Leidenschaft, kawuptisch noeh vöere, alles tiptop.

Zur Feier des Tages deshalb die erste 1D-Analyse eines Alemannia-Tores hier auf 7uhr15.ac. Schon während der WM stieß diese schlichte, aber vielsagende Antwort auf alle 3D-, 4D-, Ohjeh-Analysen in den diversen Medien auf großes Hallo. Die Fachpresse staunte, was dieser Text im Tagesspiegel, respektive in den 11Freunden belegt.

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Wir sehen also das erste Saisontor der Schwarz-Gelben, Marco Höger macht es mit einem wundervollen Volley-Aufsetzer in der 37. Minute; „100 Prozent Risiko“, sagt der Torschütze, und mindestens vier Berliner kieke wie e Kömpche oder mehrere Kömpchere.

Ansonsten: Stimmung vom Feinsten. Der Öcher Fan liebt seine Jungens, wenn er sieht, dass sie wollen und machen. Und er freut sich darüber, dass da endlich wieder Kicker am Start sind, die mit Recht von sich behaupten dürfen, dass der Ball ihr Freund ist.

SMS vor dem Spiel: „Vür stieje op, tausen‘ Prozen‘, Aue!“
Stimme während des Spiels im Nacken: „Derselve Stronx wie ömmer!“

Nicht mitreden darf heute ein kleiner Junge eine Reihe vor uns, der während des Spiels ständig unterwegs war, um sich in einer bewundernswerten Ausdauer Lebensmittel in flüssiger, fester, frittierter und bepuderzuckerter Form zu besorgen. Als der ihn begleitende Opa gefragt wurde, wo der Marvin denn wäre, kam das: „Deäissichenewursamholen!“

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*** Mehr lesen:

Anwendungsbeispiel 1D-Analyse während der WM: Schweinis rasanter Slalom im Argentinien-Spiel

AZ und AN-Sport freuen sich über die Auftaktleistung der Alemannia

Merssi, Jonge, dat woer schönn!

Na siehste, geht doch. Oder wie de Jonge sagen: „Oes, dat woer schönn!“

4:0 gegen die Puppenkiste, da ist Stimmung im Tivoli-Theater. Oh, wie is‘ das schön, oh, wie…

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Und weil’s so schön war, tippen wir in einem Jusch gleich mal den Rest der Saison durch. Hier das Ergebnis der repräsentativen Umfrage im Klömpchensklub nach Spielschluss:

Rostock – Alemannia 0:1
Alemannia – Koblenz 2:0
Ahlen – Alemannia 1:2
Alemannia – Greuther Fürth 2:1
Paderborn – Alemannia 1:3
Alemannia – Duisburg 4:0

Moment – ich bin gleich wieder da. Jow, jib uns noch einen! Ja, der Kleine krischt e Dunkelbier!

So, wo war ich stehenjeblieben? Jenau, macht 55 Punkte, sagen wir mal Platz 6 oder 7. Wie immer eigentlich.

Das noch, jenau: Nächstes Jahr steijen wir auf!

*** Mehr zum Spiel: www.az-web.de www.an-online.de www.alemannia-aachen.de

Schängchen trifft Urmel – klare Sache für die Alemannia gegen Augsburg

Als damals die Welt noch schwarz-weiß und das Bedürfnis, bewegte Bilder zu sehen, noch groß war, gab es doch einen guten Grund, den Fernseher auszuschalten. Nämlich dann, wenn die Augsburger Puppenkiste begann. Wirre Figuren an noch verwirrenderen Fäden wackelten über Baumarktplastikfolien und ein Lokomotivführer und ein schwarzer Junge sangen von Inseln und zwei Bergen. Puh…

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Für Menschen, die mit dem Öcher Schängchen sozialisiert worden sind – und das gilt für die Herren vom Magischen Zweieck – ist die Welt schon deutlich lebendiger, rustikaler und eindeutiger.

Und so erwarten die Alemannia-Strategen hier auf 7uhr15 am Sonntag auf dem Tivoli ein feines Match mit klarem Ausgang: Schäng schlägt Urmel, Herzig stoppt Thurk und dann kann die Losung nur lauten: Hinspielsieg wiederholen, also mindestens drei Punkte.

Die gute Tat: Auch wenn für die Alemannia die Saison abgehakt werden kann, so bleibt doch die Aufgabe, Fußball-Deutschland vor einem Erstligisten FC Augsburg zu bewahren.

*** Und hier geht’s zum Audio:

:DD Alemannia erwartet Augsburg – Schäng gegen Thurk und ein paar Worte über Roy Black

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*** Mehr lesen:

Disziplinierte Einheit gegen Thurk & Co. (Alemannia-Homepage)

Luhukay will in Aachen siegen (FC Augsburg-Homepage)

FC Augsburg muss um Thurk-Einsatz bangen (Augsburger Allgemeine)

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*** EIN MUSS FÜR ALLE, die neu auf diesem Blog sind. Dieses Podcast wird von Alemannia-Fans viel geklickt auf 7uhr15.ac:

:DD Öcher Ureinwohner auf der Tribüne

Alemannia-Podcast: Pracht macht Magisches Zweieck zur Dreierkette

Ein freundlicher Mann, dieser Thorsten Pracht. Er spricht gerne über Alemannia Aachen – und wird sogar noch dafür bezahlt. Der Pressesprecher der Schwarz-Gelben hat sich, weniger konspirativ als kommunikativ, vor dem Spiel gegen Union Berlin mit dem „Magischen Zweieck“, dem Alemannia-Kolumneteam hier auf 7uhr15.ac, im Café Lammerskötter in Burtscheid getroffen.

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Lindenau – Pracht – Büttgens (von links) – der Gast bildet mit dem Magischen Zweieck eine stabile Dreierkette. Interessante Variante.

Und damit ist Thorsten Pracht der erste Gast von Olaf „Oli“ Lindenau und Bernd Büttgens, die seit dem Start der Rückrunde vor jedem Meisterschaftsspiel der Schwarz-Gelben in ihrem viel geklickten Podcast messerscharfe Analysen in den Sechzehner zimmern und den verbalen tödlichen Pass in die Tiefe spielen.

Das Hauptthema, klar: der Verein. Die Unterthemen beim Gespräch mit Alemannias Sprecher: Laptops im Spielerbus, die Suche nach der Zukunftsformation, ein freundliches Wort für den FC St. Pauli, die Hoffnung auf mindestens drei Punkte in der Alten Försterei und – sehr wichtig: eine Kellnerin mit beachtlicher Fachkenntnis.

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Sie tippt ein 2:0 für die Alemannia in der Alten Försterei und beweist damit Fußball-Sachverstand. Svenja Stolz, Studentin der Kommunikationswissenschaften und Kellnerin im Café Lammerskötter.

*** So, genug der geschriebenen Worte, hier gibt es das Magische Zweieck für die Ohren:

:DD Das Magische Zweieck vor dem Union-Spiel mit dem Pressesprecher und einer fachkundigen Kellnerin

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*** UND HIER KLICKEN, um alle bisherigen Folgen zu hören:

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*** MEHR ZUM SPIEL (Sonntag, 13.30 Uhr):

Die gute Leistung bestätigen (Trainer auf der Alemannia-Homepage)

Mit einem Lächeln denkt Union an Alemannia (Union-Homepage)

Alemannia in Berlin: Kein Grund zur Veränderung (az-web.de)

Aufstiegshelden sollen Union Klassenerhalt sichern (Berliner Morgenpost)

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*** EIN MUSS FÜR ALLE, die neu auf diesem Blog sind. Dieses Podcast wird von Alemannia-Fans viel geklickt auf 7uhr15.ac:

:DD Öcher Ureinwohner auf der Tribüne