Das Aachen-Blog

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Musik aus Aachen, die berührt: Die Drei!

Es ist doch immer wieder schön, vertraute Gesichter in neuen Konstellationen zu entdecken. Um immer wieder aufs Neue zu staunen, was sie denn jetzt wieder vollbringen!

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Tipp zum 2. Advent und die Überraschung hinter dem vierten Türchen sind: Die Drei! Wann immer ihr von den Männer hört oder lest: Hingehen und zuhören, es lohnt sich!

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Ägid Lennartz, Heinrich Fries und René Brandt (von links). Foto: Kerstin Brandt-Heinrichs

Ägid Lennartz an den Tasten, René Brandt am Schlagzeug und Heinrich Fries am Saxophon bilden ein ausgesprochen hörenswertes Trio für den gehobenen Musikgeschmack. Swing, Jazz, Pop – fein.

Eine Hörprobe habe ich an Land gezogen, viel Spaß dabei.

:DD Hier klicken, zurücklehnen – und diesen gemütlichen Tag genießen. „Was ich dir sagen will.“

*** Mehr lesen und hören:

Die Homepage von „Die Drei“

Engelsaugen aus Schleckheim und Haferflockenplätzchen aus Brand

Adventszeit, liebe Freunde des Heimatblogs, ist die Zeit der Weihnachtsbäckerei. Auch wer nicht gerne quirlt, knetet, aussticht, überhaupt backt, riecht doch umso lieber, wenn sich die Stube mit diesem süßen Duft frisch von Meisterinnen- oder Meisterhand jefrickelter Plätzchen füllt.

Wir starteten vor Tagen einen kleinen Aufruf und baten um Lieblingsrezepte – und nun wollen wir auch gleich loslegen, weil dem einen oder der anderen schon das Wasser im Munde zusammenläuft. Hier kommen unsere Backvorschläge mit Hmmmleckergarantie:

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Ursula aus Schleckheim schlägt vor:

Engelsaugen

Für etwa 75 (!) Stück brauchen wir: 1 unbehandelte Zitrone; 300 Gramm Mehl; 100 Gramm Zucker; 1 Prise Salz; 1 Ei; 200 Gramm kalte Butter; Puderzucker für oben drauf.
Für die Füllung: etwa 200 Gramm rote Marmelade

– die Zitrone waschen, Schale auf Küchenreibe reiben (wie der Name schon sagt).
– Mehl und Zitronenschale vermischen und auf die Arbeitsplatte häufen.
– in die Mitte mit einem Esslöffel eine Mulde drücken
– Zucker, Salz und Ei ebenfalls in die Mulde geben. Die kalte Butter in kleinen Stückchen rundherum auf das Mehl legen.
– alle Zutaten zuerst mit einem Messer durchhacken (ruhig, Kinder, ruhig, die Mama backt nur, keine Sorge um Papa!), bis der Teig schön krümelig ist.
– dann mit den Händen zu einem Teig kneten, aber nicht zu lange – sonst wird der Teig weich und klebrig und der Kaffee in der Zwischenzeit kalt.
– den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und etwa eine Stunde lang kühl stellen. Pause.
– Backofen auf 175 Grad (Umluft 160) vorheizen, Backpapier auf Backblech
– gekühlten Teig mit Händen zu kirschgroßen Kugeln rollen, Kugeln aufs Blech setzen.
– mit Kochlöffelstiel in jede Kugel eine tiefe Delle drücken, da kommt die Marmelade rein. Richtig geraten!
– Engelsaugen auf der mittleren Schiene im Backofen etwa zehn Minuten lang backen.
– Puderzucker am Ende nicht vergessen!

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Ursula hat uns auch ein Bild geschickt. Engelsaugen sind die hellen Plätzchen mit dem Marmeladenklecks. Wie man aus Schokokipferl-Teig auch Schokokanonenkugeln macht, will sie uns ein andermal erzählen.

Jürgen aus Brand hat noch einen weiteren leckeren Vorschlag:

Haferflockenplätzchen

Die Zutaten: 250 Gramm Butter; 250 Gramm Zucker; 2 Päckchen Vanillinzucker; 1 Ei; 250 Gramm kernige Haferflocken; 100 Gramm Mehl

Und so werden Plätzchen daraus:
– Butter, Zucker, Vanillezucker mit dem Mixer schaumig rühren.
– Ei hinzufügen. Haferflocken und Mehl unterheben.
– mit einem Esslöffel Haufen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
geben.
– Abstand halten, denn die Dinger laufen auseinander.

– Backofen 150°C Heißluft (vorgeheizt), Backzeit ca. 25 Minuten.

Einfach und suuuper lecker. Sagt Jürgen. Der weiß Bescheid. Merssi, Jong!

Weiterhin sammeln wir fleißig Eure Rezepte für knusprige und zuckersüße Weihnachtsplätzchen. Schickt sie einfach an buettgens@gmx.de !!!!

Das Magische Zweieck sieht die Aachener auf vorweihnachtlichem Beutezug

Die einen mögen es in diesen Tagen vor dem Fest eher gemütlich, besinnlich. Das Magische Zweieck, die knallhart analysierende Doppelspitze in Sachen Alemannia Aachen, erkennt an der Krefelder Straße einen eindeutigen Trend zum lautstarken Jubel und einem nicht mehr zu stoppenden, aggressiv über Rechts und Links vorgetragenen Beutezug.

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Die Kartoffelkäfer freuen sich am Sonntag (13.30 Uhr, alle kommen!) am Tivoli auf die Löwen aus München – ratet mal, wer da gewinnt!

Das Zweieck hat eine Straßenumfrage rund um die sich aufrappelnde Alemannia gestartet. Und Oli stellt vor dem vorletzten Heimspiel des Jahres eine abenteuerliche Rechnung auf, an deren Ende Düsseldorf noch überholt wird. Wogegen kein Öcher einen Einwand erheben würde.

:DD Öffnet das zweite Türchen des Adventskalenders und höret den weisen alten Männern zu! Hier klicken.

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*** Mehr hören, lesen und sehen:

Alle Folgen des Magischen Zweiecks gibt es hier – einfach klicken!

Der Öcher Adventskalender startet mit dem Meisterdichter Hein Engelhardt

Achtung, fertig, los…

Stopp! So wollen wir mal gar nicht in den Adventskalender starten. Hektik und Stress verbreiten andere viel besser, da sollten wir uns nicht anstecken lassen. Hier auf dem Heimatblog soll es nun heute und in den kommenden 23 Tagen bis zum Fest die tägliche Insel zum Landen und Wohlfühlen, zum Dabeijemütlichntässchenkaffeetrinkenundnprintchenessen geben.

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Adventskalender im Aachen-Blog. Das hat natürlich viel mit des Kaisers Städtchen und den Öchern zu tun. Mit den Menschen, ihren Geschichten und auch mit ihrer Sprache, die so viel Heimeligkeit und Entschleunigung in sich trägt. Wir werden zusammen lesen, lachen, hören, backen, singen, vielleicht auch ein bisschen weinen.

Kein Wunder also, dass der Altmeister des Öcher Platts, der – ich sag‘ das jetzt mal so – wortgewaltigste, tiefgründigste und einfühlsamste unter den Heimatdichtern den Anfang macht. Richtig geraten: Hein Engelhardt.

:DD Hört mal rein, Hein Engelhardt: Vöör die Dag – hier klicken!

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Hein Engelhardt erinnert sich an die Adventszeit seiner Kindertage, an die Vorfreude aufs Fest, an die gemütliche Stimmung daheim, wo noch gemeinsam gesungen und gelesen wurde. Und er wünscht uns allen, dass wir wieder „met Hazz“, mit Herz diese schöne Zeit im Wortsinn erleben.

Das Gedicht „Vöör die Dag“ von Hein Engelhardt gibt es als Text auf Seite 2

Kommt, Freunde, klickt die Öcher Jonge!

Das ist wirklich eine wunderschöne Geschichte. Dass hier auf dem Aachener Heimatblog die Öcher Nationalhymne nach wie vor das topgeklickte Podcast ist!

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Vür sönd allemoele Öcher Jonge – einst im Rahmen des Projektes „Heimatmusik“ als Swingversion an einem lauschigen Winterabend im Wohnzimmer der Familie Lennartz aufgenommen – geht stramm auf die 1000 (!) Downloads zu. Damit diese Marke tatsächlich bald geknackt wird, hier der Appell: Klickt die Öcher Jonge, Freunde!

:DD HIER SIND SIE: VÜR SÖND ALLEMOELE ÖCHER JONGE. Tausende Male gehört – noch nie so!

Platz 2 in der Heimatmusik-Hitparade geht so:

:DD Wenn övver Oche de Sonn ongerjeäht

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Über mich

Hallo, ich bin Bernd Büttgens. Und ich freue mich, dass Sie sich für mein Aachener Heimatblog interessieren!

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Das hat mich doch jetzt seit Jahren gereizt. Ein eigenes Blog wollte ich schon lange haben. Weil ich ohnehin spannend finde, wie sich unser Kommunikationsverhalten und folglich die Vermittlung von Inhalten verändern.

Und dann liegt natürlich im Journalisten dieser Hang, sich öffentlich mitteilen zu wollen. Sonst hätte man ja auch, na, sagen wir, Förster werden können.

Das Thema war der entscheidende Punkt. Ich habe da nicht lange suchen müssen: Aachen, meine Stadt. (siehe auch „Warum 7uhr15?“)

Ich habe schon früher, als ich noch Leiter der Stadtredaktion der Aachener Zeitung war, immer auf die Frage, was ich denn so mache, gerne geantwortet: Ich bin Berufsaachener. Ein großartiger Beruf, wie ich finde. Die Stadt und ihre Menschen im Blick, dieser Blick ist kritisch, doch in erster Linie liebevoll, oft auch verliebt. Und hier auf diesem Heimatblog ganz oft sehr verliebt.

Ich bin seit November 2014 Sprecher der Stadt Aachen und habe die Leitung des Fachbereichs Presse und Marketing übernommen – das schafft dann reichlich Perspektiven, das Thema Aachen zu erzählen und zu platzieren.

Ich lebe mit meiner Familie, meiner Frau Uschi und unseren Kindern Leonie und Ben, för ze frecke jeär en Oche, genauer ja in Schleckheim, was ein wunderschöner Flecken ist. Wenn ich aus dem Fenster schaue, kann ich am anderen Ende der Felder die Benediktinerabtei Kornelimünster sehen – und das gefällt mir sehr.

Der gelernte Beruf ist klar: Redakteur! 25 Jahre bei der Zeitung, erst Aachener Volkszeitung, dann Aachener Zeitung, ab 2003 in der gemeinsamen Redaktion von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, ab 2004 bis Oktober 2014, in der Chefredaktion als stellvertretender Chefredakteur.

Ich bin 49 Jahre alt, gebürtiger Öcher, stolzer Träger des Thouet-Mundartpreises der Stadt Aachen, und ich tummele mich – privat wie beruflich – gerne dort, wo das Leben pulsiert.