Das Aachen-Blog

Autor: buettgens (Seite 30 von 77)

Über das Geistreiche – ein Gespräch mit dem Aachener Pfarrer Christoph Stender

Zu Pfingsten darf’s ja auch mal geistreich werden. So sehen wir das bei der Zeitung. Und deshalb habe ich ein Interview mit dem Aachener Pfarrer Christoph Stender geführt, der eine hohe Bekanntheit in seiner 16-jährigen Zeit als Hochschulpfarrer erzielte.

Als kleines Bonbon gibt es im Videoangebot von AZ und AN diesen Videofragebogen.

http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1

Das ausführliche Interview findet ihr an diesem Pfingstwochenende in der Druckausgabe von AZ und AN. Und der Mann erzählt wirklich schöne und kluge Sachen!

***Mehr dazu auch hier:

Solide Basis, große Visionen

Bennet spielt den Schlussakkord für den Alten Tivoli: absolut sehenswert!

Er hat den Schlussakkord auf dem Alten Tivoli gespielt, das ist mal klar: Bennet Kutsch, 18-jähriger Schüler aus Aachen, hat seinen Song „Keep me away“ im Stadion an der Krefelder Straße aufgeführt, sein Kumpel Mats Suethoff hat diesen schönen Moment im Video festgehalten.

Jetzt wird die kulturelle Aktion der beiden jungen Männer bei www.vimeo.com geklickt und geklickt und geklickt: als die letzte vorzeigenswerte Großtat an einer sagenumwobenen Wettkampfstätte.

http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=24547797&server=vimeo.com&show_title=0&show_byline=0&show_portrait=0&color=00adef&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0

Bennet – Keep me away from Mats Suethoff on Vimeo.

Und die Begeisterung für das Filmstück ist völlig berechtigt. Denn nicht nur das Video ist klasse gemacht, auch der handgemachte Song, mit dem Bennet auf dem Würselener Wall – ach, welche Erinnerungen werden wach! – aufschlägt, ist hörenswert. Kompliment!

„Das ist meine Art, vom alten Tivoli Abschied zu nehmen“, sagt der Alemannia-Fan mit der Gitarre und erinnert sich an große Momente zurück: der Pokalsieg gegen die Bayern 2004, Blanks Tor, später der Treffer von Meijer – ja, das war’s.

Die Erinnerungen an das alte Feld der Ehre bleiben im Kopf, das Video von Mats und Bennet bleibt im Netz. Schaut es Euch an!

Karlspreis 2011- der Schnappschuss!

Mit Tränen der Freude habe ich soeben in meinem digitalen Briefkasten das Foto zum Fest entdeckt. Der gestrigen Bitte, mir doch freundlicherweise ein Bild vom Karlspreisfestäng 2011 zu schicken, dem ich aufgrund anderweitiger Verpflichtungen nicht beiwohnen konnte, folgte dann immerhin doch ein Freund dieses Blogs.

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Marco Sievert, ein Öcher Jong met Hazz, hat unter Aufbietung aller Kräfte und mit großem künstlerischen Esprit und mit einem feinen Näschen für ein gutes Motiv ebenjenes geschickt.

Katschhoffest 2011, der Schnappschuss, die Bühne, nein, nicht von vorne, eher vom Dienstboteneinsatz gesehen, ein raffiniertes Spiel mit Licht, Schatten und Nebel, kurz vor, nach oder während des Auftritts der Band TON. Wer weiß das schon?!

Danke, Marco, Du bist ein Freund!

Schnappschuss vom Karlspreis gesucht!

Also heute, Christi Himmelfahrt, mal nicht zum Karlspreis. Was eigentlich schade ist, weil dieser Tag nun doch zu den hohen Öcher Feiertag zählt.

Stattdessen Kinderkommellion vom coolen Neffen Fabian! Was auch sehr schön ist, weil der Kerl ein feiner und wilder ist, und weil auch hier das Sönnchen lacht.

Trotzdem, der Karlspreis, das Öcher Flair, die Feiertagsstimmung rund um Dom und Rathaus fehlen mir doch.

Deshalb: Wer kann mir ein Foto vom Karlspreistag mitten aus der alten Stadt schicken (muss der Monsieur Trichet nicht drauf sein, kann aber natürlich)? Würde es postwendend hier veröffentlichen!

Freue mich und gucke gerne ins Postfach: buettgens@gmx.de

Kostbarer Moment: Michael Meier lacht.

Wir haben in der AZ/AN-Sportredaktion wirklich lange suchen müssen, um ein Foto zu finden, auf dem Michael Meier lacht. Der Top-Bundesliga-Manager (Köln, Leverkusen, Dortmund) ist in der Branche als ernster Mann bekannt.

Und als er sich nun zu einem Talk beim Marketing-Club Aachen mit mir verabredet hatte, suchten wir eben ein Bild zur Vorankündigung mit einem lachenden Meier. Sehr schwierig.

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So habe ich also gestern Abend während der interessanten Unterhaltung die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und Herrn Meier fotografiert, lachend! Ein Bild fürs Archiv, für künftige Veröffentlichungen. Was dieses Foto von Andreas Steindl belegt!

Ein spannender Abend mit interessanten Einblicken in das Bundesliga-Geschäft war das. Mit Anekdoten vom knallharten Rinus Michels, strategischen Ottmar Hitzfeld und wohlmeinenden Günter Netzer. Mit Erinnerungen an große und weniger große Dortmunder Tage, an Lobeshymnen und Rausschmisse.

Auch erzählte Meier, wie Lukas Podolski ihn einst anrief, um dem bayrischen Martyrium zu entkommen und wie daraus der große Coup wurde. Stolz ist er nach wie vor auf die Erfolg mit dem BVB, emotional hängt er am FC, doch sein Lieblingsclub ist Grün-Schwarz Cappenberg.

Meier ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Club. Wie gesagt, wenn er ein Bewerbungsfoto braucht…

*** MEHR LESEN:
Die Geschichte zum Gespräch hat Christoph Pauli in der Donnerstagausgabe von AZ und AN aufgeschrieben.

Prinz Bernhards 1111. Tweet bei Twitter

Folgenreicher Dialog auf facebook.

Ich schrieb vorgestern, weil ich gerade meinen 1111. Tweet auf Twitter ins All geschossen hatte:

„1111 Tweets auf Twitter. Zeit, Karnevalsprinz zu werden! Alaaf! #aachen #oche“ (ich)

Hätte ich mit dieser Resonanz rechnen können?

Bild 8

Meine alte Freundin Jutta bezichtigt mich, ich würde es auf Kronen absehen. Bernd S., ein Höllenhund, dem vieles zuzutrauen ist, will gleich als Mundschenk anheuern, Andreas hat für 3600 Tweets später ’ne gute Idee, und mein Freund Uwe schreibt das:

„Kann ich auch in dein jefolje? ich wäre gerne die hofstaatfigur mit den zumelijen haaren…wie heißt der posten? windhund ? und dann singen vür de fümpf von unsere prinzencedeh!!! ein kindheitstraum wird wahr! wir brauchen ein motto- am besten so kurz und eingängig wie das von dem neuen Prinzen… mh… hier erste ideen: „ob sonnenschein, schnee oder jewitter- alaaf! prinz bernhard, 1111 tweets bei twitter!“ (Uwe)

Darauf ich:

„Steinbrechers Bernd ist dabei, und Uwe, hör, du auch! Du bist lustig, machs‘ immer Stimmung, so wat such ich, verstehste, wie ich dat mein. Du bis‘ dabei. Und deine Bruder, der Dingens, der René, kanns‘ de auch sagen: Proklamation, dabei. Ich wollte mit ’n Helikopter auf der Eurojress landen, dann mit de Wildwasserbahn auf de Bühne, da singen wir dann de 7, de Wanne is voll, huhuhu – und danach sechseinhalb Wochen harelevoll durch de Säle… Häuptling Zumelijes Haar kommt auch mit. Der kennt den Weg.“ (ich)

Mal gespannt, was daraus noch wird! Und wer sonst noch so als was mit von der Partie ist???

Hür! Dr Karl spricht heute über den Öcher Imperativ. Paaßt jot op!

Hür! Es ist eins der schönsten Öcher Worte, ein Appell, ja, ein Befehl, hör mir zu, jetzt kommt was!

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Hür! Heute hat unser Öcher-Platt-Lehrer, dr Karl, die Imperative unter die Lupe genommen und wieder Raritäten aus dem schönen Öcher Sprachschatz gehoben.

:DD Hür! Pass op! Komm! Bliv! Kick net esue! Hür mich op! Hau de Mull! Einfach hier klicken: Paaßt jot op!

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*** Bisher in dieser Serie erschienene Podcasts:

:DD Kleines Intermezzo, ein Gedicht: Oche, mi Oche!

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (6): Die Lebensmittel

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (5): Die Namen

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (4): Die Schimpfworte, Grundausstattung

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (3): Verben konjugieren

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (2): die Familie.

:DD Öcher Platt Schnupperkurs (1): de Zahle, die Zahlen!

***Info: Dr. Karl Allgaier, dr Karl also, Sprachwissenschaftler durch und durch, ist im Brotberuf als Direktor der Bischöflichen Akademie schon ein gefragter Mann, ist so ganz nebenbei leidenschaftlicher, quasi examinierter und mit allen Tücken der Kunst beschlagener Öcher Platt-Experte. Und Mitherausgeber des Neuen Aachener Sprachschatzes.
Wir versuchen das einfach mal, vür liere Öcher Platt. Und wir haben vor ein paar Wochen den Startschuss gegeben.

Dann hab‘ ich et Übberjewicht jekrischt!

Der eine ist in dieser Stadt „ene Latzepansch“ – ein dürrer Hering, so würde es mein Nachbar, ein gebürtiger Bremer, sagen.

Der andere ist in dieser Stadt „ene Pummel“ – klar, ein Dicker.

Wer genau wissen will, was Sache ist, fragt unverblümt und direkt: „Un‘, wat wieschste?“ Und dann, wenn’s gut läuft, folgt eine Gewichtsangabe. Nicht selten ist die Schlussfolgerung: Saukäs, klarer Fall von Übberjewicht!

Als ich nun gestern über die Theaterstraße ging, fiel, weil sie wohl nach einer brenzligen Situation mit einem Auto die Kontrolle über ihr Rad verloren hatte, eine Frau sanft, aber immerhin direkt vor mir auf den Bürgersteig.

Nix weiter passiert, dem Himmel sei Dank, ich half ihr hoch. Und zur Erklärung bemühte sich die Öcher Dame nun nach ein paar unflätigen Worten über den dreisten Autofahrer im Philosophischen: „…ich weiß et auch nich‘, auf alle Fälle hab‘ ich dann irjendwie et Übberjewicht jekrischt!“

Öcher Maßeinheit für verlorenes Gleichgewicht = Übberjewicht kriejen!

Auch darüber wird in den nächsten Tagen noch mit unserem Öcher Platt-Lehrer „Dr Karl“ zu sprechen sein.

Gegensätze. Alles Einstellungssache.

Dass das Leben voller Gegensätze ist, und dass man doch eigentlich immer die Wahl hat, es so oder auch ganz anders zu machen, ist allgemein bekannt.

Die einen freuen sich über die richtige Meisterschale (Deutscher Meister und so), die anderen bekommen eine geschmacklose Radzierblende und rasten auch total aus (Zweite Liga, jetzt auch mit Meisterschale…).

Die einen trinken ihr Bier, die anderen gießen es Freunden über den Kopf, ach ja.

gegensatz1

In Berlin fiel mir in den Sophie-Gips-Höfen nun diese herrlich verzierte Wand in den Blick. Und hier finden wir nun ein paar grundsätzliche Gegensatzpaare aufgepinselt, die die breiten Möglichkeiten der Lebensgestaltung und -haltung zeigen.

gegensatz2

Damit lasse ich Euch jetzt mal alleine, weil man fürs Lesen ja Ruhe braucht.

gegensatz3

Macht es euch nett, macht es euch schwer!

Ich bin in meinem Öcher Alltag gerne für Variante 1 zu gewinnen.