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Tag: karneval (page 2 of 2)

Bärchen I., Prinz für eine Nacht!

Es liegt im Wesen einer großen Stadt, dass immer wieder Dinge geschehen, die es in dieser Form und Wirkung noch nicht gegeben hat. Die nun folgende Bildergeschichte erzählt vom Öcher Jong Michael Cosler, dem seine Freunde zum Junggesellenausstand am Samstagabend eine Freude gemacht haben, die den gestandenen Penn-Soldaten fast um den Verstand gebracht hätte.

Eine Öcher Story mit elf + x Bildern und einem Podcast.

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Das ist Michael, den seine Freunde liebevoll Bärchen nennen. Natürlich wird er es nicht bereuen, dass er die Mutter seiner Kinder und seine ganz persönliche Herzallerliebste (also, das ist natürlich ein und dieselbe Christina) in ein paar Tagen heiraten wird. Und hätte er diesen Schritt nicht gewagt, hätte er das Folgende nicht erlebt…

*** Fortsetzung der Bildergeschichte auf Seite 2

*** Das Podcast zu dieser Geschichte, Prinz Bärchen für die Ohren, gibt es hier – einfach reinklicken!

Magisches Zweieck – die Sonderausgabe. Heute ab 22 Uhr, nur hier! Exklusiv.

Achtung, Achtung +++ DFB-Pokal Alemannia gegen Mainz +++ Magisches Zweieck, die Sonderausgabe +++ heute Abend 22 Uhr online +++ nur hier +++ Und der FSV Mainz wird erfahren, dass es auch außerhalb der Session den Aschermittwoch gibt +++ Achtung, Achtung +++ DFB-Pokalspiel in Aachen +++ Tivoli-Trauma: Trainer Thomas Tuchel taumelt

Auf ein Wort, Herr Brammertz!

Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise. Ein Zukunftsstandort.

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Heute: Jürgen Brammertz, Kommandant der Stadtgarde Oecher Penn, als solcher dr Jorres va Marschierpooetz, seit heute in erster Linie wieder als Familienvater und Bankkaufmann tätig.

Am Aschermittwoch, sagt ein alter Schlager, ist alles vorbei. Jürgen, Hand aufs Herz, wie sieht’s beim Kommandanten der Oecher Penn aus – bist Du traurig oder atmest Du durch?
Brammertz:
Sowohl als auch. Ein bisschen Wehmut ist immer dabei, wenn der Aschermittwoch erreicht ist. Wir haben wieder eine klasse Session hingelegt, hatten viel Spaß, haben gut gefeiert, an diesen Rhythmus kann man sich gewöhnen. Aber es ist auch okay, dass jetzt wieder der Alltag kommt. Wir haben zwei kleine Kinder, die wollen ihren Papa wieder zurückhaben. Und das gefällt mir auch sehr.

Was bedeutet Alltag, die Rückkehr in die Bank?
Brammertz:
Ja, klar, das natürlich auch. Du erwischst mich gerade kurz vor der Einkaufstour mit der Familie. Das gehört zum Resozialisierungsprojekt, das jetzt beginnt. Aber dass mal wieder alles vorbei ist, spüre ich immer, wenn ich die Uniform in die Reinigung gebracht habe und wir dann Aschermittwoch mit der ganzen Mannschaft beim Fischessen sitzen.

Puffel ejjen Pann – so geht’s!

Fastelovvendszitt – ajuja, Puffel ejjen Pann!

Er gehört zum närrischen Spektakel wie der Kaiser zum Dom: der Puffel. Und er schmeckt,wie er heißt: zum Knuddeln und Kugeln lecker. Ein Puffel, ein Berliner, schön mit Aprikosenmarmelade gefüllt – ich frage dich, was willst du mehr?

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Da das Aachen-Blog auch einen Bildungsauftrag hat – zumindest spürt -, laden wir Euch alle nun in die Backstube von Michael Nobis ein. Der Aachener Bäckermeister erklärt uns mal, gemeinsam mit seinen Leuten, wie der richtig jute Öcher Puffel jebacken wird.

Ein Lehrstück für Augen und Ohren, ein nahrhaftes Begleitstück über Fettgebackenes, vom Teig bis zum herzhaften ersten Biss (Oes, lecker!). Wissenswertes also über Puffel, Strick und Co. – eine Reportage mit allem, was dazu gehört, am Ende sogar mit Puderzucker.

:DD Und hier ist das Podcast, der Radiobeitrag auf 7uhr15.ac – wir gehen mit Michael Nobis durch die Puffelbäckerei.

🙄 Die Bildergalerie zum Puffel-Tour – die gibt es hier

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***Tipp am Rande: Podcast hören, dazu zweites Fenster öffnen und darin die Bildergalerie parallel anschauen.

Dann schmeckt der Puffel doppelt gut!

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Nicht auszuhalten: Jetzt singt er …

Nichts ist, wie es mal war. In diesen Tagen herrscht in Aachen einfach der Ausnahmezustand. Das gilt auch für das „Magische Zweieck“.

Gestern Abend waren wir verabredet, doch was soll ich sagen: 7uhr15-Chefreporter Olaf „Oli“ Lindenau kam nicht! Und das vor dem bedeutsamen Spiel der Alemannia am Samstagmittag (13 Uhr) auf dem heimischen Tivoli gegen Rot-Weiß Oberhausen. 10. geht 14. – besser geht’s nicht, ein Knaller!

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In meiner Not habe ich alle Telefonnummern ausprobiert, die ich von dem Mann habe, am Ende erreichte ich ihn in seiner Lieblingskneipe.

Sorry, die Tonqualität ist heute grenzwertig, doch auch mitten im Fastelovvend hat Oli immer noch klare Vorstellungen von der Alemannia und ihren Gegnern.

:DD Das Magische Zweieck, 22. Spieltag, unbedingt reinhören! Er singt auch…

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***Mehr lesen: Der nächste Kampf gegen den Schweinehund (an-online)

Auf ein Wort, Herr Zins!

Aachen – von altersher Stadt der Kultur. Ort voller Traditionen und Geschichten, Stadt des Wissens und der Forschung, mitten im Herzen Europas, Stadt der Alten, der Jungen, der Alemannen und der Jecken, der Printen und großen Preise. Ein Zukunftsstandort.

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Heute: Rudi Zins, eine Hälfte des kongenialen Moderatoren-Duos der Aachener Strunx-Sitzung (Fotos: Andreas Herrmann).

Ganz ehrlich, Rudi, wie läuft’s? Vier Vorstellungen sind Geschichte, vier weitere stehen an. Macht der Strunx dieses Jahr seinem Namen alle Ehre? Oder läuft es richtig gut? Oder ist es dir am Ende total ejal?
Zins:
Das trifft alles zu. Wir sehen den Strunx an sich ja als etwas Positives, wir erfreuen uns einer sehr guten Resonanz auf das aktuelle Programm – doch am Ende hast Du Recht: Ist das nicht total ejal?

Karneval in Aachen, Herr Zins, Herr Hammers und die ganze „Strunx“-Belegschaft mittendrin. Seid ihr wirklich mittendrin oder steht ihr eher am Rande?
Zins:
Wir sehen uns mitten im Karneval. Wir sind ja auch ein eingetragener Verein, der seine Gemeinnützigkeit über die Brauchtumspflege erhält. Und am Ende halten wir doch den Karneval hoch, wie er ursprünglich verstanden wurde, mit eigenen Leuten, die mit guten Ideen, frech und witzig die Lage aufs Korn nehmen. Und: Wir sind alle Ehrenamtler.

Ist der Strunx in seinem 19. Jahr eher etablierter oder noch alternativer Karneval?
Zins:
Wir haben uns in all den Jahren sicherlich in der Nische etabliert, und im Aachener Karneval sind wir bestimmt keine Randgruppe. Gegenüber dem traditionellen Karneval sind wir aber nach wie vor so was von alternativ…

WEITER SEITE 2

Der AKV-Präsident spricht wieder

Das hat dann doch ein paar Tage für Verwunderung gesorgt. Die AKV-Debatte rollt durch Aachen, doch der Präsident des Aachener Karnevalsvereins, Horst Wollgarten, spricht nicht.

Das stimmt seit gestern nicht mehr. Gestern Mittag stellte sich der Moderator der Fernsehsitzung den Fragen von AZ und AN. Ich traf Horst Wollgarten zum Gespräch – und er war sehr offen. Räumte Fehler ein, verteidigte die Fernsehsitzung gegen die aus seiner Warte zu heftige Zeitungskritik, erklärte, dass er die Wirkung der abgesagten Holzgraben-Sitzung unterschätzt habe.

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Horst Wollgarten und der diesjährige Ritter, NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Foto: Jaspers/az-web

Und er erzählte davon, dass es – wie er sagt – massive Drohung gegen AKV-Elferräte im allgemeinen und ihn im speziellen gibt. Inhalt der schwachsinnigen Anfeindungen: „Na, trau‘ du dich mal auf den Rosenmontagswagen…!“

Da hört der Spaß auf, Freunde! Denkt mal nach, worüber wir uns hier unterhalten. Über Karneval! Bei aller Wertschätzung für eine gepflegte, kritische, harte Debatte – sie muss Spielregeln haben, die mitteleuropäischen Gepflogenheiten entsprechen.

Und sie muss mit offenem Visier und klarer Haltung ausgetragen werden.

Da komme ich dann wieder zu einem meiner Lieblingsthemen, den Internetforen, in denen Leute, hinter Nicknames versteckt, viel zu oft abstruse und wüste Beleidigungen vom Stapel lassen.

Sag, wer du bist, sag, was dich bewegt – und du kannst in diesem Land, das die Meinungsfreiheit als hohes Gut in seiner Verfassung führt, über alles reden.

*** Das Interview: Das Wollgarten-Interview in der Druckausgabe von AZ und AN (10. Februar)

Jetzt auch in online: Das Interview

Wollgarten von anonymen Anrufern bedroht (az-web)

Aktualisiert: AKV sagt Sitzung ab – jetzt mit Reaktionen

„(…) Die einseitige, bewusst verzerrende und durchweg tendenziöse Berichterstattung auf lokaler Ebene gegen den Verein hat in den neuen Medien eine deutschlandweite Verbreitung gefunden. (…)“

Aus der Pressemitteilung des AKV, 5.2.10

Nur ein Zitat aus einer Pressemitteilung des Aachener Karnevalsvereins (AKV) vom Freitag, mit dem die Elferräte und ihr Präsident Horst Wollgarten die Absage der für den heutigen Samstag geplanten Sitzung am Holzgraben begründen. Sie schaden damit in erster Linie den karnevalsbeseelten Öchern.

Wir halten fest: zu negativ die Berichterstattung über die TV-Sitzung. „Bewusst verzerrend“, an anderer Stelle heißt es „bewusst destruktiv“ – zumindest starke Worte sind das, die eine schwache Leistung rechtfertigen sollen.

Die Presse trägt die Schuld. So einfach ist das. Ein billiger Reflex.

Der AKV entfernt sich immer weiter von der Basis.

«Eine nicht nachvollziehbare, überzogene, von Selbstüberschätzung geprägte Reaktion, die ein Schlag in den Rücken aller Aachener Karnevalisten ist.»

Wilm Lürken, Vorsitzender des Ausschusses Aachener Karneval (AAK), in der AZ

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***Mehr lesen:

AKV beleidigt – Sitzung am Holzgraben fällt aus (az-web.de)

Oes – der AKV sagt Sitzung ab (7uhr15.ac)

Georg Helg: Falscheste aller denkbaren Reaktionen (az-web.de)

Sagen was ist: Mein Kommentar in der AZ-Druckausgabe vom Tage

Wilm Lürken: Ein Schlag gegen den Karneval (an-online.de)

Amigos für die Ohren!

Die Nacht mit den Amigos – ein kleines Radiostück auf 7uhr15.ac

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:DD Hier klicken und reinhören: Ein Podcast über den Abend mit den Vier Amigos, der im folgenden Text und in den Bildern noch genauer beschrieben wird. (mp3/3:50)

Unterwegs mit den Vier Amigos

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Richtig gezählt, die Vier Amigos sind in Wirklichkeit Fünf: Dietmar Ritterbecks, Stefan Beuel, René Brandt, Uwe Brandt und Jürgen Vreydal (v.l.).

Der Mann im roten Frack kommt geheimnisvoll auf der Hinterbühne um die Ecke und raunt den Vier Amigos zu: „Ich stell‘ Euch dann gleich mal vier Mikrofone auf die Bühne.“ Vier! Das ist nicht die schlechteste Idee.

De Jonge hant Spaß. Jot drop sönd se, ein Samstagabend im Öcher Fastelovvend, auf drei Stationen nehmen sie den Mann mit Kamera und Aufnahmegerät mit, das ist eine feine Geste, aber so kenne ich die Herren.

„Super Entertainer“, „tolle Typen“, „einer schöner wie der andere“ – es gibt endlos viele Komplimente in dieser Nacht für die Vier Amigos. Der Präsident der Narrenzunft, Wilm Lürken, der auch dem Aachener Karneval in Gänze vorsteht, greift gar zu Superlativen: „Das Beste, was der Karneval westlich und östlich des Rheins derzeit zu bieten hat.“

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Uwe und René Brandt, Stefan Beuel, Dietmar Ritterbecks und Amigo 5, Techniker Jürgen Vreydal, können derzeit in Ovationen baden. Der Name des Quartetts wird angekündigt, das Volk jubelt, und selbst die notorischen Foyerläufer und Thekensteher stürmen in den Saal.

„Janz ejal, wat könt: Vür Öcher lieben das Leben!“ Das ist schon eine Hymne, eine Absichtserklärung, eine Zustandsbeschreibung – und die jecke Belegschaft der Stadt liegt sich in den Armen und fühlt sich nur wohl. „Sie treffen das Lebensgefühl der Öcher“, sagt eine Sitzungsbesucherin der Volser Prinsejarde, die sich als Exil-Öcherin auf Europatournee outet.

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Diese und jede Menge Bilder mehr vom Abend mit den Vier Amigos gibt es hier.

Ist das ein Wunder, dass die Amigos vor allem bei den Frauen punkten? Die alten Kuschelbären schmeicheln sich aber auch so was von gelassen und smart in die Herzen der Zuhörerinnen.

Doch was genau ist das Erfolgsrezept? Gute Stimmen, klar, gute Texte, markante Typen, Öcher Hazz, gute Musik, ein eleganter Auftritt, das klasse Niveau, das im Fastelovvend nicht unbedingt bei allen Akteuren vorausgesetzt werden darf?

Wahrscheinlich ist es aber auch die gute Stimmung, die die Jungs untereinander und miteinander haben. Eine Nacht mit den Amigos auf Tour, im kleinen Bus, Jürgen am Steuer, Didi am CD-Regler und alle singend! Ich kann mit einigem Stolz behaupten, schon eine Kostprobe des neuen Programms gehört zu haben, das in der kommenden Woche daheim bei der Tropi Garde vorgestellt wird. Ich habe es gehört auf der Fahrt vom Eurogress nach Vaals, bei einer Art Probe auf Rädern.

Da hatten die Herren schon einen Megaauftritt hinter sich und noch drei bärenstarke vor der Brust.

Echte Öcher op Tour. Nie waren sie besser. Nie wurden sie mehr geliebt. Und das haben sie sich auch verdient!

:DD Und dann gibt es noch ein kleines Radiostück, ein Podcast über diesen Abend, hörenswert – so wie die Kameraden! (mp3/3:50)

Mehr über die Vier Amigos auf ihrer Homepage.

*** Das noch: Ich baggere, um ein Exklusivinterview mit Paul Pooetz zu bekommen. Weil der Bursche mit seiner Öcher Nessun dorma-Version in den Sälen auf Händen getragen wird. Ich hoffe, es gelingt mir – der Mann scheint etwas verschlossen zu sein…

OES, HIER JIB‘ ET WAT ZU JEWINNEN!
Wer die Fotogalerie aufmerksam verfolgt, wird ein Bild finden, auf dem der entzückende Rücken von Herrn Ritterbecks zu sehen ist. Herr Ritterbecks trägt eine schwarze Jacke, die aus der Öcher Kollektion von www.designkutsche.de stammt.

Frage: Was steht hinten auf der Jacke?

Wer die Lösung per Mail schickt an buettgens@gmx.de kann eine Jacke aus der Kollektion der Designkutsche gewinnen! Bitte gleich die Kleidergröße in der Mail mitvermerken. Rechtsweg ausgeschlossen, klar!

Viel Spaß dabei.

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