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Tag: AZ (page 2 of 3)

Et Käthchen sagt Ja am Willi

Siehste, et Käthchen sagt Ja am Willi. Royales Geflüster haut mich immer um. Sorry, ich kann vor Freude kaum schreiben.

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(Bildschirmschuss: www.az-web.de)

Nur das: Hätten wir uns in Aachen nicht so dusselig angestellt und die Sache mit dem Kaiser langfristig konsequenter durchgezogen, müssten wir heute nicht neidisch nach England gucken!

So was könnten wir hier auch haben. Mit Polterabend op en Rues, mit Hochzeit im Dom, Kutschenfahrt über Rennbahn, Jakobstraße, raus über den Kronenberg, die Hörn, runter zum Westbahnhof, Wüllnerstraße, links (natürlich am Kaiser-Karls-Gymnasium vorbei), de Pontstraße hoch zum Markt, dann Festbankett im Krönungssaal, mit Brautstraußwerfen und allem Zipp und Zapp.

Hätte, könnte. Wäre schön jewesen.

„Ich war nit an’em, Schiri!“

Wunderbar, habe noch bis tief in die Nacht die Seiten der Deutschen Akademie für Fußballkultur durchstöbert. Für die Aachener Zeitung habe ich aus dem dort ausgeschriebenen Wettbewerb „Bester Fußballspruch des Jahres“ für heute ein kleines Werk geschnitzt (Samstagausgabe).

Aber dass der große Satz von meinem Lieblings-ZDF-Reporter Béla Réthy nicht in die Top 11 gekommen ist, kann ich nach wie vor nicht begreifen. Gesprochen kurz nach Abpfiff des WM-Finales mit den siegreichen Spaniern:

„Zum ersten Mal wird ein Europameister auch Weltmeister. Das hat zuletzt Deutschland geschafft.“

Ein Satz wie in Stein gemeißelt.

Neven Subotic von Borussia Dortmund hat übrigens gemeinsam mit Schalke-Torwart Manuel Neuer im Vorjahr gewonnen. Neuer sagte: „Wir schießen so wenig Tore, vielleicht heißen wir deshalb auch die Knappen.“ Und Subotic erklärte ein Foulspiel so: „Er muss ja nicht unbedingt dahin laufen, wo ich hingrätsche.“

Erinnert mich an meinen alten Fußball-Kumpel Juppi von Rhenania Rothe Erde. Lag der frisch gesenste Gegner in der Asche, hob Juppi die Arme und sprach stets den gleichen Satz: „Ich war nit an’em, Schiri!“

Kaiserstadt am See!

KAISERSTADT AM SEE!!!!

Der Beweis, dass das Lied der Alemannia-Fans (oder singen sie „Kaiserstadt AC“?) keinesfalls substanzlos ist:

kaiserstadt

Meine Lieblingsnachricht der Woche: Die Stadtarchäologen glauben den Beweis dafür entdeckt zu haben, dass Aachen am großen Wasser lag, ja, eine Hafenstadt war!

Heute in den Druckausgaben von AZ und AN (Samstagausgaben) ausführlich nachzulesen.

Im Netz gibt es auch zwei Versionen: „Schiffe in Aachen?“ auf az-web.de und „Schiffsverkehr auf dem Johannisbach“ bei an-online.de

„Der is‘ mich ständig am Profitieren!“

„Wenn ich dat seh, ’n Kerl wie’n Baum, ’n Schuss wie’n Huhn!“

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Thorsten Karbach, René Benden und Tom Thelen (von links) sind durch die härteste Schule des Lebens gegangen. Sie haben im Verein erfolgreich Fußball gespielt – und ihre Trainer hatten was zu sagen!

„Komm! Jeh!“ Sprüche wie diese kennt jeder, der sich im Fußballsport tummelt oder getummelt hat. Thorsten Karbach, René Benden und Tom Thelen, drei liebe Kollegen aus der AZ/AN-Redaktion, die im gehobenen Amateursegment auf Tore- und Punktejagd gegangen sind, gewähren hier auf 7uhr15.ac exklusiv Einblicke in ihre Kollektion der besten Trainersprüche.

Ein Stück über „Chancen am Mast“, über „Kosmosalbaner“ und Gegenspieler, die „ständig am Profitieren sind, Mensch Schiri“.

*** Gleich klicken, hinter dem quatschenden Smiley:

:DD Die besten Trainersprüche auf den Plätzen der Region, von Lichtenbusch bis Eschweiler – die gibt es hier als Audio-Podcast, um diese ewig lange Sommerpause, diese gähnend langweilige, fußballlose Zeit mit Anstand zu überbrücken!

*** Zum Mitmachen: Wer noch weitere kennt, kann sich gerne in den Kommentaren austoben!

Genau so war es

Ich habe es auch so gesehen, wie Hans-Gerd Claßen die Szene für die Homepage www.az-web.de dokumentiert:

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Große Debatte mit Pro und Contra Videobeweis morgen in der Druckausgabe von AZ und AN.

***Sehenswert: Die Video-Analyse von AZ und AN mit Sportredakteur Heribert Förster und schönen Bildern vom Public Viewing auf dem Aachener Markt

AZ und AN mit eigenem WM-Video

Dass sie Alemannia, Gladbach und FC können, ist schon lange klar. Dass sie Deutschland können, eigentlich auch. Aber dass sie Deutschland auch auf Video können, ist neu.

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Meine Redaktionskollegen aus dem Sport, namentlich Christoph Pauli (hier ein Screenshot des Premieren-Interviews), Heribert Förster und Klaus Schmidt werden das WM-Geschehen rund um das deutsche Team im Online-Angebot von AZ und AN vor laufender Kamera analysieren.

Ihr Sparringspartner ist mein fußballverrückter Kollege Tom Thelen, der als glühender Verehrer des 1. FC Köln und gestandener Kicker die richtigen moderierenden Fragen und Impulse geben wird.

Jetzt schon läuft das 🙄 erste Video, vor jedem und direkt nach jedem Deutschland-Spiel gibt es weitere Videoanalysen von den Sportkollegen.

Boh, noch zweimal schlafen!!!

„Mistschonwidderdoppelt“

Ich kann nicht behaupten, dass mich die seit Wochen beharrlich wachsende Menge der doppelten Panini-WM-Bilder geschockt hat. Nein. Das ist eben so. Irgendwann kippt das Verhältnis von „Bohsuperhamwirnochnich“ zu „Mistschonwidderdoppelt“ dramatisch.

Nein, geschockt hat mich, dass die Ordnung, die ich in diesen Berg von doppelten Ooijers, Pecniks, Amoahs und Holoskos gebracht hatte, mit einem Handstreich verloren gegangen war. Stunden hatte ich am Küchentisch im kalten Scheine einer 12-Watt-Sparlampe gesessen und sortiert. Ich hatte kein Bild von vorne gesehen, aber ich kannte sie alle von hinten: 374, 379, 383, stopp, 382, so jetzt 383 und so weiter.

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Und ich hatte unserem Sohn noch am Morgen, als die Arbeit ihr lautes „Komm, komm, komm“ rief und ich wie immer mich anschickte, das Haus mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen zu verlassen, gesagt: Bleib mit den Fingern davon, das war viel Arbeit für den Papa!

Okay, abends: alles durcheinander. „Einfach hingefallen“, „plötzlich Sturm im Kinderzimmer“, „die blöde Schwester“, „keine Ahnung“ – es gab viele Erklärungsversuche.
Geschenkt. Gestern Abend saß ich wieder am Küchentisch. Sparlampe an, womm, Bilder sortiert, yes!

Um mich zu erlösen vom Joch der Panini-Sammelbildersammelei könnten Sie, liebe paninibildersammelnde Leserinnen und Leser mir einen Gefallen tun. Uns fehlen noch folgende Nummern: 19, 45, 67, 98, 108 (nicht 109, das ist Martin Demichelis, der sein Haar offen trägt), 141, 194, 241, 272 (Özil!), 309, 340, 390 (Yoshito Okubo von Vissel Kobe), 428, 456, 479, 536 (Guy Demel vom künftigen Weltmeister Elfenbeinküste), 564 und 613. Sie erreichen mich immer, ich betone: immer, unter b.buettgens@zeitungsverlag-aachen.de

Denn erst wenn das Album voll ist, der Stapel der Doppelten egal und endlich wieder entscheidend ist, was auf’m Platz passiert, erst dann bin ich ein glücklicher Mann. Denn dann ist WM!

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*** Dieser Text ist aus der zwölfseitigen WM-Beilage, die am heutigen Tag (Samstag, 5. Juni) der Aachener Zeitung und den Aachener Nachrichten beiliegt. Viele schöne Geschichten, eine Menge Information, Spielplan, Schweinsteiger-Porträt, Mandelas Weg, das gesamte deutsche Team. Lohnt sich!

Der AKV-Präsident spricht wieder

Das hat dann doch ein paar Tage für Verwunderung gesorgt. Die AKV-Debatte rollt durch Aachen, doch der Präsident des Aachener Karnevalsvereins, Horst Wollgarten, spricht nicht.

Das stimmt seit gestern nicht mehr. Gestern Mittag stellte sich der Moderator der Fernsehsitzung den Fragen von AZ und AN. Ich traf Horst Wollgarten zum Gespräch – und er war sehr offen. Räumte Fehler ein, verteidigte die Fernsehsitzung gegen die aus seiner Warte zu heftige Zeitungskritik, erklärte, dass er die Wirkung der abgesagten Holzgraben-Sitzung unterschätzt habe.

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Horst Wollgarten und der diesjährige Ritter, NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Foto: Jaspers/az-web

Und er erzählte davon, dass es – wie er sagt – massive Drohung gegen AKV-Elferräte im allgemeinen und ihn im speziellen gibt. Inhalt der schwachsinnigen Anfeindungen: „Na, trau‘ du dich mal auf den Rosenmontagswagen…!“

Da hört der Spaß auf, Freunde! Denkt mal nach, worüber wir uns hier unterhalten. Über Karneval! Bei aller Wertschätzung für eine gepflegte, kritische, harte Debatte – sie muss Spielregeln haben, die mitteleuropäischen Gepflogenheiten entsprechen.

Und sie muss mit offenem Visier und klarer Haltung ausgetragen werden.

Da komme ich dann wieder zu einem meiner Lieblingsthemen, den Internetforen, in denen Leute, hinter Nicknames versteckt, viel zu oft abstruse und wüste Beleidigungen vom Stapel lassen.

Sag, wer du bist, sag, was dich bewegt – und du kannst in diesem Land, das die Meinungsfreiheit als hohes Gut in seiner Verfassung führt, über alles reden.

*** Das Interview: Das Wollgarten-Interview in der Druckausgabe von AZ und AN (10. Februar)

Jetzt auch in online: Das Interview

Wollgarten von anonymen Anrufern bedroht (az-web)

Aktualisiert: AKV sagt Sitzung ab – jetzt mit Reaktionen

„(…) Die einseitige, bewusst verzerrende und durchweg tendenziöse Berichterstattung auf lokaler Ebene gegen den Verein hat in den neuen Medien eine deutschlandweite Verbreitung gefunden. (…)“

Aus der Pressemitteilung des AKV, 5.2.10

Nur ein Zitat aus einer Pressemitteilung des Aachener Karnevalsvereins (AKV) vom Freitag, mit dem die Elferräte und ihr Präsident Horst Wollgarten die Absage der für den heutigen Samstag geplanten Sitzung am Holzgraben begründen. Sie schaden damit in erster Linie den karnevalsbeseelten Öchern.

Wir halten fest: zu negativ die Berichterstattung über die TV-Sitzung. „Bewusst verzerrend“, an anderer Stelle heißt es „bewusst destruktiv“ – zumindest starke Worte sind das, die eine schwache Leistung rechtfertigen sollen.

Die Presse trägt die Schuld. So einfach ist das. Ein billiger Reflex.

Der AKV entfernt sich immer weiter von der Basis.

«Eine nicht nachvollziehbare, überzogene, von Selbstüberschätzung geprägte Reaktion, die ein Schlag in den Rücken aller Aachener Karnevalisten ist.»

Wilm Lürken, Vorsitzender des Ausschusses Aachener Karneval (AAK), in der AZ

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***Mehr lesen:

AKV beleidigt – Sitzung am Holzgraben fällt aus (az-web.de)

Oes – der AKV sagt Sitzung ab (7uhr15.ac)

Georg Helg: Falscheste aller denkbaren Reaktionen (az-web.de)

Sagen was ist: Mein Kommentar in der AZ-Druckausgabe vom Tage

Wilm Lürken: Ein Schlag gegen den Karneval (an-online.de)

Ganz im Ernst, kein Thema!

Es gibt ein paar Anfragen, ob hier auf dem Aachen-Blog das Thema AKV-Sitzung noch auftaucht.

Da es sich um ein Aachen-Blog handelt, lautet die Antwort: Nein.

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*** Mehr lesen:
Alte Gags kommen bestens an – AN online vom Tage
Das Öcher Herz bleibt auf der Strecke – auch AN online vom Tage
Der neue Ritter begeistert, aber wiederholt sich selbst – az-web vom Tage

***Nicht verpassen: Die gedruckten Ausgaben von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten analysieren die Sitzung heute ausführlich und ausgesprochen kritisch!

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