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Category: Öcher (page 2 of 70)

Heinz und Willi schmücken dr Baum – und dann jeht et auf einmal um et Sijrid

Wer nur tief genug im Archiv des Aachen-Blogs gräbt, stößt irgendwann auf die vier Adventsgeschichten, die wir vor drei Jahren mit Heinz Grosjean und Willi Hermanns eingespielt haben.

Bitte schön, viel Spaß dabei, völ Pläsier, der dritte Advent, mitten in Aachen.

 

Ein schöner dritter Advent. Draußen im Os’viertel ist es dunkel am Werden. Heinz und Willi schmücken nach alter Tradition jemeinsam dr Baum – und wir hören heimlich zu. Allgemeines Gefallen findet das zarte Jehölz nebst auf ihm hängender Schmuck in Vijelett.

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Die Herren trinken ihr Azvenzkaffee-Wiemelchen, essen mit Bejeisterung „kleine Sofas“ und sprechen über dies und das – und mit einem Mal fasst Heinz all seinen Mut zusammen.

Mit einem Mal geht es um et Sijrid.

:DD Aber hört einfach selbst – wer hier klickt KOMMT ZU FOLGE 3 VON HEINZ UND WILLI FREUEN SICH AUF ET FES‘

Das sind alle Folgen – zum Nachhören:

1. Azvenzkerzjen: :DD Heinz und Willi trinken eine Tasse Kaffee und lesen sich Gedichte vor.

2. Azvenzkerzjen: :DD Heinz und Willi zünden die zweite Kerze an und sprechen überm Weihnachtsmark‘

3. Azvenzkerzjen: :DD Heinz und Willi schmücken dr Baum – und dann jeht et auf einmal um et Sijrid

4. Azvenzkerzjen: :DD Heinz und Willi zünden et vierte Kerzjen an, dann kommt dr Paul. Jesang!

Unsere Stadt. So schön.

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So schön, unsere Stadt. Von oben fotografiert. Sandkaulstraße von der Terrasse des neuen Hotels. Ein kalter Winterabend, die Sonne geht früh unter und setzt Dom und Rathaus traumhaft in Szene.

Durchatmen und genießen.

Ein Instagram-Foto aus dem reichhaltigen Aachen-Bilderangebot von 7uhr15ac auf Instagram.

Hotel Total – nichts wie hin!

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Es gibt in unserer Stadt derzeit einen Ort, der all das schafft, was wir uns für Aachen nur wünschen können: nämlich interessierte und interessante Leute zusammenzubringen; Projekte zu starten, die nicht schon beim Auftakt bis zum erwarteten Ergebnis durchkonzipiert und somit festgelegt  sind; total neu, total impulsiv, total sozial, total anders – das HOTEL TOTAL in der ehemaligen Kirche St. Elisabeth am Blücherplatz. Es macht viel Sinn, viel Vergnügen, sich über dieses Projekt ausführlich zu informieren.

Schade eigentlich,  dass Patricia, Anke, Julia und Ariane ihren außergewöhnlichen Standort Ende Oktober wegen des dann auslaufenden  Projektzeitraums wieder schließen müssen, diesen so hinreißenden, anziehenden Treffpunkt, diesen pulsierenden, alternativen und einladenden Ort, dessen Zauber sich erst vollends erschließt, wenn man dort ist. Geht hin, solange die Türen des Hotels noch geöffnet sind!

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Ein Blick, ein Klick!

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Ein Instagram-Foto aus dem reichhaltigen Aachen-Bilderangebot von 7uhr15ac auf Instagram.

Ich war nochmal da

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Ich war nochmal da. Es tat sich beim Eintritt in den Supermarkt auf einmal scharf rechts die Gasse auf. Es durchzuckte mich, einmal von oben bis in die Zehen: der gepflasterte, leicht ansteigende Weg, dahinter die breite Treppe, die Geländer, auf dem Treppenabsatz der alte Treffpunkt.

Wie oft, wie schön, wie schlimm, wie emotional, wie bewegend, wie stolz das war. Und wie normal und wie selbstverständlich  das alles war, der Verein, unsere Stadt, hier an diesem Ort.

Sofort hundert Gedanken, Bilder. Naja, da bleibt dir keine Wahl, da musst du nochmal hoch, durch Unkraut und Gestrüpp, und tatsächlich, es gibt sie noch, vom Treppenabsatz die letzten Stufen hoch auf den Wall, Augen zu.

Fahnenmeer, das Stimmengewirr, dann der Schlachtruf, olé Alemannia. Manni, RoDi, Uwe, Oli, Kalle, all die Jonge. Schal, Wurst, Bierchen. Block K. Wind und Wetter. Sonnenbrand und sickenass. Ejal.

Augen auf: Durch die Sträucher erkennt man Häuser. Schöne neue Häuser. Ein Quartier, das Alter Tivoli heißt und das mit ein paar lustigen Namen daran erinnert, was einst hier war.

Da, wo das erste Haus steht, quer, stand einst Olli Kahn, als Stefan Blank aus gefühlten 40 Metern schoss, ein Strahl, ein Treffer, ein Schrei aus 21400 Kehlen. Und da hinten links, Montanes, da vorne der Bübbes, überall Willi Landgraf… ach, komm. Ach, geh!

Erinnerungsanknipser. Nostalgieverstärker. Sehnsuchtsort.

 

Ein Blick, ein Klick!

Neulich auf dem Markt. König und Königin (von Schweden) auf der Treppe, berittene Leibgarde davor. In Aachen gibt es so unfassbar viele Fotomotive. Man muss nur hinsehen!

Ein Instagram-Foto aus dem reichhaltigen Aachen-Bilderangebot von 7uhr15ac auf Instagram.

„Ich hab jeweint. Vor Jlück!“

Zwischen „herrlisch“ und „einmalisch“ schlägt das Begeisterungsbarometer aus. „Dat erlebste doch nur einmal im Leben“, sagt sie. So hoher Besuch bei uns in Aachen! Und gewinkt haben die zwei. „Einfach so! Jroßartisch.“

„Näher kommste an denen nie mehr dran.“ Ein Satz, der keinen Widerspruch duldet. Eine Feststellung. Der Öcher, in dem Fall die Öcherin bringt es auf den Punkt, wenn er/sie begeistert ist.

Vor allem die Königin, und, „jut, auch dr Könisch“ sind die Stars der Reitturnier-Woche 2016. Tschio Royal. Erst Empfang auf dem Marktplatz, drei Stunden vor der Ankunft der Schweden stand sie – „mit et Ännchen“ – schon vorne am Drängelgitter. Dann  – „dr Tag drauf“ – die Eröffnungsfeier.

Und dort die Krönung: Es lief ABBA-Musik im Stadion („nich‘ dat berühmte Lied, nein, dat andere“), und dann wurde Silvia und Carl Justaf „auf dr 40. Hochzeitstag jrateliert“. Und dann sind die beiden aufgestanden und haben  „in et Stadion  jelächelt und jewinkt“.

Das war für unser Öcher Mädchen älteren Semesters dann endgültig zu viel: „Ich hab jeweint. Vor Jlück!“

Für derlei Momente kann sie sich begeistern. Das ist wunderbar.

Future Lab – so innovativ ist Aachen!

Super Auftakt für ein großartiges Projekt. Dass wir in Des Kaisers Stadt Tradition können, weiß jeder. Römer, Karl, Dom, klar.

Aber dass wir in Aachen auch Innovation locker drauf haben, beweist jetzt das Future Lab Aachen: Hochschulen, moderne Firmen und die Stadt zeigen, was in Sachen Wissenschaft, Forschung und Innovation geboten ist.

Den verblüffenden Auftakt gab es jetzt im Theater bei der Future Lab-Gala. 

Fotos: Stadt Aachen/Andreas Steindl

7uhr15 ist wieder da!

Oes, da isset wieder: das Aachen-Blog. Neu gestaltet, modern, übersichtlich. Und auch inhaltlich einmal überarbeitet, von vorne bis hinten durchforstet, die schönsten 7uhr15-Perlchen neu sortiert und für die ersten Seiten aufbereitet; dahinter – quasi archiviert – ganz viele Geschichten, Bilder und Momente aus sechs Jahren Aachen-Blog.

Jetzt machen wir weiter.

Es wird neue 7Uhr15-Beiträge aus Aachen geben, Ameröllchen und Augenblicke. Hier ist nicht die  Aktualität der Taktgeber. Keine Hektik und keine Knotterei. Hier zeigen sich Aachen und die Öcher von ihren besonderen und prägnanten, den schönen Seiten eben.

Blättert doch einfach mal durch, ich freue mich natürlich über ein paar nette Worte und Anregungen.

Das ist auch neu: Unten und oben auf der Startseite gibt es die Links zu Twitter und dem umfangreichen Instagram-Auftritt. Und damit Ihr die Geschichten schneller findet, sind jetzt Kategorien eingerichtet: Ameröllchen, Öcher Tüen, Heinz&Willi, Öcher-Platt-Schule, Magisches Zweieck und so weiter…

Dat noch: Die Sprache der Heimat kommt im Aachen-Blog natürlich nicht zu kurz. Völ Pläsier!

Bernd Büttgens

 

Öcher Jong – ein Gedicht

Öcher Jong

(gesprochen von einem kleinen Öcher Jong, geschrieben von einem großen Öcher Jong, erstmalig hier veröffentlich im November 2011.)

Ich ben ene Öcher Jong,
än ich ben heij jebore.

Ich ben ene Öcher Jong,
än dat es net jeloege.

Ich speäl jeär Fußball,
freu mich övver minge Klub.

Dat stemmt, et es os Alemannia,
die kritt se och at ens jetuppt.

Doch kann ich üch sage,
än dat es jewiss:

Du bes än blivs ene Öcher Jong,
och wenn de at ens Pisele kriss.

:DD Das Gedicht gibt es auch als schönes kleines Audio-Podcast – hier klicken!

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